Aktuelle Futterreserven

ich darf dir bei Gelegenheit eine andere Methode zeigen?
Habe leider keine Fotos, werde dies aber nachholen, wenn es soweit ist.

Auch mich würds noch in diesem Jahr interessieren wie du das machst Michael :-)


Zu meinem Völkchen habe ich noch ein bischen Fotomontage gemacht - hier die Ergebnisse.
Hier habe ich obige zwei Bilder (Windel und Traube) übereinandergeblendet
A4MonategeWindelTraube.jpg

Und hier auf der Windel eingezeichnet wo die Traube sitzt und wo die Rähmchen hängen.
A4MonategeWindelTraube3.jpg

Ein aktuelles Windel-Bild wirds wohl morgen geben.
Ich glaube an obigen Bildern zu erkennen, dass die Bienen damit begonnen haben sowohl hinter (links) der Traube als auch an der oberen Randwabe Futterwaben zu öffnen. Dies taten sie nur am 24.12., vorher nicht. Bei der untersten Randwabe haben sie das noch nicht gemacht - wobei man sagen muß das unterste Rähmchen ist eine Mittelwand.

Die Lage des Brutnestes überrascht - dort war es bereits bei Bildung des Völkchens im Juli...
Zur Ergänzung noch das Gemüllbild das VOR dem obigen entstand: (3 Wochen Gemüll vor dem 24.12.)
Da wurde links noch nichts aufgedeckelt - erst am 24.12., als es warm wurde.

A4_3Wochen161212.jpg

Jedesmal wenn ich mir das Bild anschaue denke ich, daß da schon jetzt wohl etwas Not am Mann ist oder bald sein wird!

Morgen bringe ich Euch die aktuelle Windel....


Nils
 

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Hier also wie versprochen ein aktuelles Windelbild meines Kleinvolkes.
Damit ihr nicht hochscrollen müsst nochmal als Zusammenfassung die Bilder in der richtigen zeitlichen Reihenfolge...

3 Wochen Gemüll in der Zeit Anfang Dezember bis kurz vor Weihnachten:
A4_3Wochen161212.jpg

1 Tag Gemüll zum 24.12., als gigantischer Flugverkehr herrschte
Dieses Gemüll alarmierte mich, weil überall entdeckelt wurde
Windel2412_A4.jpg

Das Gemüll heute per 30.12., das sind nun nur 4 Tage, aber ich hoffe das reicht.
A4_301212_Windel2.jpg
Wenn man genau schaut sieht man, daß nur noch rechts unten entdeckelt wurde.

Meine große Preisfrage lautet nun: ist dieses Volk in Futternot?

Gewogen habe ich es heute auch, leider haben sie es gemerkt. Nach dem Wiegen summten sie deutlich lauter als vorher :-( (am Flugloch gehorcht mit einem Stethoskop )

Ich wog es mit einer Zugwaage hinten, hob es ca. 1 cm an, die Waage zeigt 10 kg. Also wiegt der Kasten insgesamt 20 kg.
Als Leergewicht schätze ich 13 kg.
(5 Leerwaben a 0,37 kg, 1 Mittelwandrähmchen 0,2 kg, Boden 2,7 kg, Zarge 4 kg, , Deckel 1,7 kg, Bienen 1 kg, 2 selbstgemacht Isolierschiede ca. 0,8 kg = aufgerundet 13 kg Leergewicht)

Demnach wären also 20 - 13 = 7 kg Futter drinnen.

Die Wiegerei ist nicht sehr genau fürchte ich. Meint ihr das könnte passen mit 7 kg?

Wie erkenne ich jetzt ob das Volk kurz vor dem verhungern ist und ich dringend was tun muß?
Sollten tatsächlich 7 kg Futter drinnen sein (ich frage mich wo?), dann könnte das bis Ende März reichen und ich muß nichts tun. Allerdings trau' ich dem Braten nicht ganz...


Danke für Eure Hilfe,


Nils
 

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Hallo Nils,
Nachdem die Brösel ja noch rechts am Flugloch zu finden sind ist das Volk noch nicht akut in Futternot.
So würd ich das eimschätzen.

Nimm dir bitte das nächte Mal eine Tasse Glühwein mit zur Beute und wärm dir beide Hände dran. Dann hast nämlich keine frei um an der Beute rumzuruckeln.

Guten Rutsch!
Raimund
 
Hi Nils!

Bringt dir vermutlich nicht viel aber bei mir schaut es genau gleich aus... Wobei zumindest bei einem Volk bin ich mir ziemlich sicher das es genug Futter hat!
 
Hallo Nils,
Wenn du hinten wiegst, mußt du einberechnen, daß vorn der Bienensitz und hinten das Futter ist. Das bedeutet hinten ist die Kiste etwas schwerer.
Das sieht aus der Ferne nicht unbedingt üppig aus. Gut wirkt sich in dem Falle aus, daß die Bienen nochmal umtragen konnten.( Fluch oder Segen?) Wenn du aber von nur 5 kg Futter ausgehst, sollten sie es schaffen bis du FT auflegen kannst.
Günstig wäre , könnte der frische FT noch ein paar Wochen durchziehen.

Und von unschätzbarem Wert sind in solch heiklen Situationen die gefühlten 200 Jahre Imkererfahrung von Josef ( dem kaum eine Kleinigkeit entgeht ) und die zählt dann noch doppelt. Danke, da merkt man erst mal, was man nicht weiß!:SM_1_11:
 
AW: Wissen auffrischen (imkerliches)

Hallo zusammen, keine Ahnung ob meine Frage hier richtig ist oder in einem andern "Fred" besser aufgehoben wäre.
Also, Gestern war es wieder einmal nicht so arg kalt und einige neugierige Bienen stecken auch die nase vor die Tür. So dachte ich bei mir, könntest ja mal die Kippprobe an deinen Völkern machen und nach dem Gewicht schauen. Und siehe da ein Volk war bis auf zwei kümmerliche Randwaben LEER[/I. In meiner (bzw. der Bienen) Not hab ich nun das Futtergeschirr oben auf und mein restliches Flüssigfutter ( 5kg) aufgefüllt. Heute beim Nachschauen war das Geschirr leer, sie haben alles dankbar angenommen. Muß ich befürchten das dieses Volk noch mal in Brut geht, hatt es eine Chance über den Winter zu kommen, hätte ich etwas anders/besser machen können?
Gruß Olaf



Hi Olaf, habe diesen Beitrag hierher verschoben! (Palma40)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Wissen auffrischen (imkerliches)

Muß ich befürchten das dieses Volk noch mal in Brut geht, hatt es eine Chance über den Winter zu kommen, hätte ich etwas anders/besser machen können?
Wenn sie es so gut angenommen haben, würde ich nochmals nachfüllen, dann hat es sicher eine gute Chance durchzukommen, egal ob sie in Brut gehen oder nicht
 
Hallo Olaf,

ich habe auch ein einziges Volk, das nun hinten sitzt.
Alle anderen Völker sitzen alle vorne und
haben noch volle Futterwaben bis nach hinten.

Das eine Volk verhält sich schon immer etwas sonderbar
und hat im Sommer kaum Futter angenommen.
Zudem dann auch noch umweiseln wollen, worauf ich
eine neue Kö einsetzte - und weiter Fütterte - bzw. es versuchte.
Jetzt bin ich bei diesem Volk auf "Notfütterung".
Es war ein Schwarm den ich eingefangen habe.
Ich setze hier Honig/Wasser - Gläser direkt
über die Traube (Lochdeckel).
Es wird angenommen.

VG
Hagen
 
Hallo Nils,
nachdem hier dieser Thread wieder aktuell wurde, würd es mich jetzt schon brennend interessieren, wie es damals mit deinem Volk weiterging.
Dein letzter Beitrag dazu stammt ja aus 12/2012. Wie gings weiter? Hat das Futter gereicht?

Vielleicht liest es ja hier und kannst kurz berichten?

Grüße
Raimund
 
Hallo Raimund,

ich mußte erst ein wenig überlegen welches Volk es war. Ich hatte damals 2 ähnliche. Es war Volk 5.
Da ich es nicht mehr aushielt und es um Weihnachten sehr warm war (ich glaube an die 18 Grad) habe ich dem Volk an Silvester eine Futterwabe zugehängt. Diese hatte ich im Herbst einem Volk geklaut und als Notreserve gelagert.

Im März hatte es dann nur noch wenig Futter drinnen und ich gab 1 Liter Zuckerwasser. Dabei sah ich daß noch 1,5 Waben verdeckelt gewesen wären. Trotzdem fütterte ich dann noch 1 Liter Zuckerwasser dazu.

2 Monate später kamen sie in Schwarmstimmung, weil ich zu langsam erweitert habe. Ein Zwischenbodenableger hielt sie zurück, doch gleich nach dem wieder vereinigen wollten sie wieder auf Reisen gehen, also gabs einen Altköniginnenableger und einen Ableger mit Schwarmzelle. Aus dem einen Volk wurden also 3. Und der Altkö-Ableger brachte 9 kg Honig.

So hat jedes Volk seine Geschichte, ist schon interessant das alles Rückblickend zu beobachten...

Ciao,

Nils
 
Vielleicht noch eine Info von mir, wie ich es löse. Die Bilder von Nils kann ich voll bestätigen. So etwas kommt immer wieder bei Ablegern vom November bis März vor. Ich nehme hier einfach Futterteig, entweder selbst gemacht oder den von Apifonda, allerdings in 2,5 Kg Einzelpackungen abgepackt, um der Austrocknung entgegen zu wirken. Dieser wird dann auf die oberen Rähmchen, je nach Bedarf, in die unmittelbare Nähe der Bienen-Wintertraube verteilt, gelegt. Wichtige Erkenntnis dabei ist, dass der Raum oberhalb der Rähmchen, trotz Futterteig, sehr klein gehalten werden sollte, damit die Wärme erhalten bleibt. Der Futterteig wird sehr zügig angenommen (siehe Bild). So wurden einige Völker gerettet. Nicht bewährt hat sich das aufsetzen einer ganzen Zarge und dort den Futterteig dann platzieren. Die Wärme steigt auf und die Bienen verlassen die Wintertraube nicht.

Nachfolgend Bilder über derartige Aktionen bei zwei Völkern. Der Futterteig liegt unterhalb der Folie im Bee-Space. Die Bienen nehmen den Futterteig auch bei niedrigeren Temperaturen an. Bei derartigen Völkern sollte der Boden unbedingt geschlossen sein. So kann man auch im Winter fast jedes Volk notfüttern. Der FT muss aber immer direkt bei der Wintertraube platziert sein. Wenn er zu weit weg ist, funktioniert es nicht.
 

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@ Nils,
vielen Dank für den Bericht!

@ Herbert: Die Futterbatzen einfach so auf die Oberträger, also ohne Sackl?
Machst sich da jemand Gedanken wegen Houselanordnung?

Grüße
Raimund
 
Hallo Raimund,
ja, die Batzen je nach Mengen-Bedarf einfach auf die Oberträger legen (Bienen vorher bei Seite schieben) und mit der Abdeckfolie platt drücken. Die Tüte habe ich bisher nicht mitgegeben, weil die Apifonda-Masse sehr zäh ist. Die Bienen kommen von Unten und von der Seite sehr gut ran. Ferner kommt ein weiterer Vorteil ohne Tüte dazu, die Masse nimmt definitiv Feuchtigkeit aus der Beute auf, wird nur auf der Oberfläche weicher und für die Bienen leichter aufnehmbar. Bisher hatte ich damit die besten Notfütterungserfolge.

Raimund sehr gut beobachtet!
Die Houselanordnung praktiziere ich bereits seit Längerem. Die Schwarmneigung ist seither so gut wie weg. Man muss sie jedoch auch in jeder weiterer Zarge der Beute konsequent durchhalten. Mit der Kennzeichnung (Y unten mit Punkt) auf dem Oberträger ist dies jedoch kein Problem. Was jedoch auch sehr interessant ist, dass die Völker die „Houselmitte“ tatsächlich beachten. Ich hatte diese bei zwei Völkern testweise in das rechte oder linke Drittel der Zarge durch drehen der Rähmchen "verschoben" und das Brutnest hat sich nach Monaten auch verschoben. Man kann die Position des Brutnestes bzw. der Wintertraube vor dem Winter recht gut beeinflussen. Auf den beiden Bildern habe ich die Houselmitte und die Wintertraubenposition eingezeichnet, passt genau. Ich persönlich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und möchte darauf nicht mehr verzichten, zudem es auch ganz neben bei dem Naturbau der Bienen entspricht.
 

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Die Houselanordnung praktiziere ich bereits seit Längerem

Herbert, danke so gut konnte bis jetzt keiner die Houselanordnung Pragmatisch zeigen, also doch Auswirkung

Ich halte mich ja auch an eine solche Ordnung nur etwas anders, kommt von den Lagerbeuten her

Da wollte ich beim erweitern nicht immer wieder an beiden Seiten Umhängen, deshalb ja meine jetzt auch schon 2 Jährige Houselanordnung

Das stehende Y immer links, und ich hab auf alle Fälle keinen Nachteil sehen können, und ist viel einfacher zu halten
 
Dieser Thread hat ganz interessante Beiträge zur Houselanordnung.

Weiß jemand ob wir da anderweitig schon was haben? Wenn ja, könnte evtl. ein Mod einen schönen neuen Thread "Housel-Anordnung" basteln.
 


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Zitat von Beehouser

"Housel-Anordnung"


Wenn man die Wabe gegen das Licht hält, zeigen sie ein Y oder ein am Kopf stehendes Y. Housel, ein amerikanischer Imker, meint, dass die Anordnung der Waben im Stock so erfolgen solle, dass die Waben das Y jeweils Richtung Außenseiten zeigen und das am Kopf stehende Y Richtung Mitte. Also etwa in Stockmitte sollen die Waben anders herum angeordnet werden.
Ich hoffe, ich hab das so etwa richtig wiedergegeben.

https://www.youtube.com/watch?v=lONm_OulDOM&t=70s

Ich möchte anmerken, dass ich mich inhaltlich dazu nicht äußern kann, jedoch wird diese Anordnung von manchen Imkern eine sehr große Wichtigkeit zugeschrieben, vielleicht auch ein wenig zu viel an Wichtigkeit. (Housel-Anordnung hat keine Varroen, keine Schwarmneigung, vielfachen Honigertrag...)

Liebe Grüße
Börni
 
Weiß jemand ob wir da anderweitig schon was haben? Wenn ja, könnte evtl. ein Mod einen schönen neuen Thread "Housel-Anordnung" basteln.

Moin Christian,
ich habe mich schon mit dem Thema Housel-Positionierung befasst und konnte keinen einzigen Nachweis für das Housel-Positioning finden. Die Y-Ausrichtung ist zufällig.
Gruß,
Hermann
 
Ich möchte anmerken, dass ich mich inhaltlich dazu nicht äußern kann, jedoch wird diese Anordnung von manchen Imkern eine sehr große Wichtigkeit zugeschrieben, vielleicht auch ein wenig zu viel an Wichtigkeit. (Housel-Anordnung hat keine Varroen, keine Schwarmneigung, vielfachen Honigertrag...)
Das hatten wir doch schon vor x Jahren durchgekaut, m. M. n. alles fauler Zauber, Ja ich hab das alles auch durchgetestet, und nichts hat sich bestätigt
 
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