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Thema: Bienenfresser- eine Gefahr?

  1. #21

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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Zitat Zitat von fichtenwald
    Im winter die Vögelchen schön brav füttern, und sie lassen die "grausigen" Bienen in Ruh, dafür bekommen sie leckere Sonnenblumenkerne 8)
    Ja, fichtenwald - willst Du dann im Winter nach Südafrika fahren und die Bienenfresser füttern? Weil dort überwintern die nämlich. Oder gehörst Du zu denen, die sich im Winter den Bauch mit Gerstensuppe vollschlagen, damit´s den ganzen Sommer über keinen Schweinsbraten mehr essen brauchen? :P

    Wilhelm
    Cumprimentos!

  2. #22

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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    nein, ich meine die Meisen und das Zeug, welches auch im Winter da ist... 8)

  3. #23

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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Also ich bin Natur und Tierliebhaber, aber mein Engagement geht nicht so weit, dass ich "extrem" in diesen Ansichten bin.

    Wenn Mäuse in meinem zu Hause rumknabbern, dann kaufe ich keine Lebendfallen und wenn ich mit der Motorsäge arbeite, dann ist nicht ausschließlich Biokettenöl drin.
    Vielleicht kann man alles übertreiben?
    Ich hab den Bienenfresser mal gegoogelt >>Klick<< und ja, er sieht toll aus, aber ob ich ihm das Recht zugestehen würde meine Bienen zu fressen?
    Natürlich, wir alle sind ja so toll und so intelligent und genau unsere Ansichten sind die geistreichsten, aber ich sage Euch jetzt trotzdem nicht was ich tun würde ... :P
    Höchstens per PN
    Gruß,

    Wolli

  4. #24

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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Naja, das mit dem Bio-Kettenöl kann man streiten, es gibt ja eh kein anderes KETTENÖL, Motoröl usw. kann man nat verwenden, aber ehrlich ist mir das klebrige Bio-Zeug im eigenen Wald schon lieber, als wie wenn man dann womöglich das andere Öl im Wald hat und vl Flora und Fauna schädigt? Das Rapsöl mögen aber leider auch die Mäuse wie mein Kanister feststellen musste. :evil:

    Am besten ist noch ein Mix aus 90% Bioöl und 10% Motoröl, damit der Ölfilter bei der Säge nicht zustarkt verpickt... Superl

  5. #25

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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Zum Thema will ich auch noch was sagen: Aus naturschützerischer Sicht sind die Bienenfresser unter den gegebenen Umständen auf alle Fälle wertvoller als dem Karl seine vier Völker. Das ist meine ehrliche Meinung. Ich bin aber auch so ehrlich, zu sagen, daß mir diese Feststellung umso leichter fällt, als die Bienenfresser einige tausend Kilometer entfernt in Langenlois um den Karl seine vier Völker herumfliegen und nicht hier um meine fünf. (Bienenfresser gibts hier eh, aber nicht direkt in meiner Standnähe.) Es geht aber um was anderes: Wenn man wirklich ernsthaft Naturschutz betreiben will, dann darf man nicht den heiligen St. Florian zum obersten Schutzpatron machen und von anderen Leuten volles Verständnis für Probleme fordern, die man selber nicht hat. Kurzum, man muß die Sorgen der Menschen ernst nehmen! Sonst funktioniert weder der Naturschutz noch irgendwas anderes, bei dem Interessenkonflikte eine Rolle spielen. Und wo ist das nicht der Fall? Gerade ein Imker, der ja in aller Regel von Haus aus naturverbunden ist, wird den Sinn und Wert des Naturschutzes - auch des Bienenfressers - bestimmt nicht abstreiten. Trotzdem ist es eine Tatsache, daß eine Bienenfresserkolonie bei grad mal vier Bienenvölkern schon so abräumen kann, daß es für deren Bestand gefährlich werden kann. Wie es eine sehr verständliche Tatsache ist, daß der betroffene Imker dann - ganz klar - in Sorge um seine Bienen ist. Ich wäre es auch. Und welcher Imker wäre es nicht? Also ist es eine Tatsache, daß der Karl ein Problem hat - und zwar ein ganz konkretes und ganz reelles Problem. Da hilft es ihm gar nichts, wenn man ihm erklärt, wie man den Begriff "Ökologie" vom Griechischen ins Deutsche übersetzt. (Nix für ungut, Supernova, aber das ist so.) Helfen können wir dem Karl in dem Fall sowieso nicht - aber wir sind hier ein Imkerforum und als Imkerkameraden können wir wenigstens sein Problem ernstnehmen. So wie wir es ernstnehmen würden, wenn es uns selber betrifft. Sonst muß er ja meinen, er spinnt und bildet sich bloß ein, daß die Bienenfresser seine Bienen fressen. Aber so ernst wie der Josef muß man es nun auch nicht wieder nehmen, wenn er meint, die Bienenfresser würden sich wegen der Bienenkost "explosionsartig vermehren". Da brauchst Du keine Angst haben, Josef! Leider ist es nicht so einfach, gefährdete Arten, wie mancherorts den Bienenfresser, zur "explosionsartigen Vermehrung" zu bringen.

    So, jetzt vertragt´s Euch wieder!

    Wilhelm
    Cumprimentos!

  6. #26

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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Wilhelm,

    Du bist mir seeehr sympathisch

  7. #27
    Administrator Avatar von drohne
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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Zitat Zitat von ApisIberica
    Zum Thema will ich auch noch was sagen: Aus naturschützerischer Sicht sind die Bienenfresser unter den gegebenen Umständen auf alle Fälle wertvoller als dem Karl seine vier Völker.
    Woher bitte kommt diese Wertigkeit und warum sollen zugewanderte Insektenfressende Vögel wertvoller sein als des Karls Bienenvölker? :roll:

  8. #28

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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Zitat Zitat von drohne
    Woher bitte kommt diese Wertigkeit und warum sollen zugewanderte Insektenfressende Vögel wertvoller sein als des Karls Bienenvölker?:roll:
    Josef, das mußt Du schon im Zusammenhang des ganzen Textes lesen. Daraus wird doch klar, was gemeint ist. Und zwar, daß es hier zwei Sichtweisen gibt: Die allgemein naturschützerische, und damit im konkreten Fall für Karl eher abstrakte, und die imkerliche, also die ganz konkret auf Karls Problem bezogene. Für die allgemein naturschützerische Sicht, zumal wenn man selber nicht davon betroffen ist, ist der seltene Brutvogel Bienenfresser "wertvoller", das heißt hier schützenswerter, als die trotz aller Probleme gottseidank noch nicht in gleichem Maße seltene Honigbiene. Doch geht aus meinem Beitrag ebenfalls klar hervor, daß diese abstrakte Sichtweise dem Karl als um seine Bienen besorgten Imker bei seinem ganz konkreten Problem mit dem Bienenfresser rein gar nichts nützt. Und ich schreibe fernerzu, daß man Naturschutz nur dann sinnvoll betreiben kann, wenn man die ganz realen Sorgen der Leute ernstnimmt, die von einem Interessenkonflikt betroffen sind, zwischen den Anliegen des Naturschutzes und ihren sehr verständlichen eigenen. Die im Fall der Sorge um die Bienen noch dazu ebenfalls auch eine naturschützerische Grundlage haben. Freilich sind dem Karl seine Bienen wichtiger und damit wertvoller als der Bienenfresser. Und da hat er doch auch das Recht dazu, da braucht er sich bei niemand dafür entschuldigen. Er schießt ja die Bienenfresser nicht mit dem scharf gemachten Stopselgewehr herunter, sondern schreibt, daß er sich als Imker Sorgen macht um seine vier Völkerln. Die würde ich mir in seinem Fall ja auch machen. Der Wert einer Sache kommt ja immer auf die Sichtweise und die Situation an. Ein Glaserl Grüner Veltliner kann was sehr Wertvolles sein, wenn Du durstig zum Heurigen gehst - ober a wos Furchtbares, wenn Du es am verkaterten Tag danach in der Früh hingstellt kriegst.

    Cumprimentos!

    Wilhelm
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  9. #29
    Avatar von Maas
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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Hallo,

    vermutlich wird man zunächst einmal definieren müssen, was man unter Naturschutz versteht. Für mich ist es ganz klar der Erhalt der Natur im ursprünglichen Sinne. Denn ohne Natur kann der Mensch nunmal nicht überleben.
    Was ist einem nun wichtig? Sich an der Natur zu erfreuen, wo sie für einen gut ist und etwas gegen sie tun, wo sie schlecht ist? Ist das die Liebe zur Natur?
    Während ich diesen Thread gelesen habe, habe ich mir auch überlegt, wann wohl das Argument mit den Kormoranen kommt. Ich habe mich Ende letzten Jahres mit einem Angler und Jäger unterhalten, der mir die Ohren vollgeheult hat, dass er an einem Tag ca. 300 Kormorane am See gesehen hätte und die hätten alles herausgefischt. Die gehören abgeschossen. Das schönste: Bei uns sieht man auch Kormorane; auch mal mehr als 15-20 Stück. Aber 300 gibt es in der gesamten Gemarkung nicht, geschweige denn an einem See.

    Jetzt stelle ich eine für mich entscheidende Frage: Darf man auf Grund eines Hobbys eine Art an den Rand des Aussterbens bringen?
    Ich will gerne zugeben, dass ich ein Problem mit der Berufsfischerei habe. Die müssen davon leben. Da habe ich kein Patentrezept. Aber ein Angler, der ein Hobby verfolgt und jährlich einige tausend Euro dafür ausgibt, um Fische in den See zu bringen (dabei auch noch viele Fische, die dort gar nicht rein gehören), der hat meiner Meinung nach kein Recht zu klagen.
    Grenzen zu ziehen sind hier durchaus schwierig.
    Gleiches gilt für den Graureiher, der an Stellen, wo er Kolonien gebildet hat, für manche Menschen zur Plage geworden ist.
    Auch der Kranich, der sich Ende September an der Ostsee sammelt ist nicht jedermanns Sache. Wenn 3000-5000 Vögel gegen Abend einen höllen „Lärm“ veranstalten. Sollen die Vögel deswegen abgeschossen oder vertrieben werden? Zum Glück weis man an der Ostsee mit dem Vogel Geld zu machen. Somit ist er wenigstens dort geschützt.

    Was würde denn passieren, wenn jeder wegen seines Hobbys etwas anderes zerstört? Wenn jeder tun und lassen darf, was er möchte?
    Am Ende schmeckt jemand der nächste Bienenstand nicht, weil es sein Hobby stört und was passiert? Kein schöner Gedanke, oder? Wer hat nun recht?
    Leider zeigt es sich immer wieder, dass eine Regulierung durch den Menschen die Sache nicht wirklich verbessert. Beispiele gibt es genügend. Das letzte bei uns war die Giftspritzaktion gegen den Maikäfer hier bei uns in der Nähe.

    Aber ich bin mir natürlich ebenfalls bewusst, dass es einfach ist, für etwas zu sein, wenn man selbst keine Probleme zu erwarten hat. Da hat m.M. nach Wilhelm das absolut richtige geschrieben.
    Die Dsikussion zeigt mir, dass wir Menschen nicht im Einklang mit der Natur leben können (und da will ich mich nicht unbedingt ausnehmen). Aber es sollte einleuchten, dass wir unserer Natur mehr Lebensraum einrichten sollten.

    Ich hätte nicht gedacht, dass mein kleiner Kommentar eine solche Diskussion auslöst.

    Viele Grüße
    Markus (der sich auch über Bienenfresser freut, die sich auch gelegentlich zu uns verirren)
    Naturschutz ist Menschenschutz!

  10. #30
    Avatar von Astacus
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    Re: Bienenfresser- eine Gefahr?

    Hallo,

    irgendwie ist das hier schon ein bißchen schizophren, in einem Thread wird man kritisiert, weil man die Meinung hat Berufsimker sind knallhart kalkulierende Manager, die keine Zeit für Naturromantik haben. Wenn man jetzt für die Bienenfresser eintritt, kommt man gleich wieder in Teufelsküche.

    Helfen können wir dem Karl in dem Fall sowieso nicht
    Dies sehe ich nicht so, ich habe mal in meiner Ortsgruppe vorgeschlagen, daß man pro 10 Völker einen Ableger für den Verein erstellen soll, den man im Frühjahr zum Selbstkostenpreis (ca 30€) an Vereinsmitglieder verkauft, die Verluste haben. Wir würden dann mit der Gemeinschaft Imker in Notlagen helfen können und Zukäufe von dubiosen Quellen unterbinden. Dies wurde aber abgelehnt, weil man ja mit einen Ableger im Frühjahr wesentlich mehr Geschäft machen kann.

    Karl: kannst du uns bitte am laufenden halten, welche Schäden dir entstanden sind ?. Vielleicht ersparst du dir ja die Schwarmvorsorge, bei so einem vermuteten Bienenverlust.

    Gruß
    Astacus
    Meine Herkunft liegt im Südburgenland, auch wenn ich jetzt lieber in die Südstadt heimkomme. http://www.imker-burgenland.at

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