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Thema: Honigpreise 2019

  1. #11
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Honigpreise 2019

    Zitat Zitat von BieneHildesheim Beitrag anzeigen
    Gestern auf dem Wochenmarkt habe ich einen Hobbyimker gesehen, der seine 500 g DIB Gläser für lächerliche 4,20 Euro verkauft hat. Dabei sah jedes Glas gleich aus (Linde wie Raps). Ich habe ihn auf die Preise abgesprochen. Er meinte er müsse davon nicht leben. Auf mein Argument er versaut die Preise für diejenigen die davon leben müssen, hatte er nur ein müdes Lächeln übrig.
    Solche Frechheiten sind der Hauptgrund dafür, das es von der Erwerbsimkerei Bestrebungen gibt um den Beruf "Imker/Imkerin" zu schützen. Treffende Beispiele wie

    * hab ich eine Nähmaschine so bin ich noch lange keine Schneiderei, oder

    * hab ich einen Hobel so bin ich noch lange keine Tischlerei

    Gelingt dies, wovon wir ausgehen können, ist es mit solchen Anbietern schlagartig vorbei.

    Josef

  2. #12
    Avatar von claudialener
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    AW: Honigpreise 2019

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    den Beruf "Imker/Imkerin" zu schützen.
    Josef
    In den ersten 1-2 Jahren kam ich mir sehr seltsam vor, wenn jemand zu mir sagte: "oh du hast Honig - bist du Imkerin?" Ich hab meistens geantwortet, " nein, ich hab 3-4 Bienenstöcke, von Imkerin sein bin ich weit davon entfernt, ich probier es halt aus"

    Mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt, ich empfinde es aber oft noch komisch, mich mit einer Berufsbezeichnung zu bezeichnen, die mir eigentlich nicht zusteht. Und ganz befremdlich ist für mich: " Nächstes Monat bekomm ich einen Ableger, dann bin ich Imker/in".

    Wie stellen sich die Erwerbsimker das vor? Welche Ausbildung ist das Minimum? Wer darf sich dann Imker/in nennen? Ist doch aber wohl nicht der sogenannte "Imkerführerschein", der öfters im Gespräch ist?

    https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-16150926.html



    Jetzt sind wir weg vom Thema:

    Ich verkaufe nur wenige Gläser, dabei die 500g um 8€, die 250g um 5€. Kübelpreise sind anders .....
    Liebe Grüße

    Claudia

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu claudialener für den nützlichen Beitrag:

    altbiene (26.08.2019)

  4. #13
    Avatar von Sebastian
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    AW: Honigpreise 2019

    Falls jemand sich noch für die Wintersaison eindecken möchte: ich habe unlängst im österr. Weinviertel eine günstige Quelle entdeckt:

    IMG_20190826_102201.jpg
    Schwarm drüber!

  5. #14
    Avatar von altbiene
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    AW: Honigpreise 2019

    Zitat Zitat von claudialener Beitrag anzeigen
    Wie stellen sich die Erwerbsimker das vor? Welche Ausbildung ist das Minimum? Wer darf sich dann Imker/in nennen? Ist doch aber wohl nicht der sogenannte "Imkerführerschein", der öfters im Gespräch ist?
    In Deutschland gibt es den Tierwirt - Imkerei, https://berufenet.arbeitsagentur.de/...eibung&dkz=367

    Man beachte, dass der die vollen drei Jahre Ausbildung hat (und das finde ich auch durchaus nötig). Das fände ich für die Bezeichnung "Imker" angebracht.

    Josef, a Schneiderin kann sich leider kaum halten, auch wenn sie es gelernt hat, dto. Schreiner, die Macht der Industriellen Fertigung ist schlicht zu groß. Gegen die Preise kann kein/e Handwerker/in anstinken.
    HG
    Monika

  6. #15
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Honigpreise 2019

    Nicht nur die WKö, sondern auch die LKÖ, insbesonders deren ARGE Meister zeigen große Bestrebungen um hier etwas auf die Beine zu bringen.

    Erinnert mich an die damaligen Bezeichnungen "Landwirt vs Bauer".

    * Landwirte konnten sich alle bezeichnen die Grund und Boden bewirtschaften, dies sind vor allem Nebenerwerbslandwirte ohne berufsbezogener Ausbildung.

    * Bauer durfte sich nur jemand mit einer fachlichen Ausbildung, also Lehre und Meisterausbildung, oder landwirtschaftler Fachschule mit Prüfung bezeichnen und die auch von ihrer Tätigkeit leben können

    Josef

  7. #16
    Avatar von altbiene
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    AW: Honigpreise 2019

    Bist Du sicher, dass es so herum ist? Landwirt ist bei uns der (auch 3jährige) Ausbildungsberuf. Bauer wird mitunter abwertend benutzt, weswegen viele die Bezeichnung Landwirt inzwischen bevorzugen. Ob's hilft? Der Mindset bei denen, die den Begriff wertend nutzen, ändert sich ja nicht...

    Was ist man eigentlich, wenn man Bienen hält, aber keine Imkerausbildung hat? Zeidler? Wie Claudia finde ich es seltsam, nur mit einem Anfängerkurs schon gleich Imker genannt zu werden.
    HG
    Monika

  8. #17
    Moderator Avatar von Bienenfreund87
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    AW: Honigpreise 2019

    Ich selbst nehme nur den Begriff "Hobbyimker" wenn mich wer fragt ob ich Imker bin. Aber ich verkaufe meinen Honig sehr selten und wenn dann nur an Arbeitskollegen
    Lg Daniel
    Save the Bee's save the World

  9. #18
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Honigpreise 2019

    Zitat Zitat von altbiene Beitrag anzeigen
    Was ist man eigentlich, wenn man Bienen hält, aber keine Imkerausbildung hat?
    "Bienenhalter" dies ist bei uns ein Begriff für Hobbyisten, die verkaufen keinen Honig, befahren keine Märkte, die halten Bienen einzig der Liebhaberei.

    Für Erwerbsbetriebe existenzbedrohend sind Bienenhalter die dies als Nebenerwerb, oder als schon als Pensionisten betreiben, die verkaufen auf Teufel komm raus um lediglich 50% des empfohlenen Preises -bei uns € 11,-- aufwärts. Unser Ex Präsi ist hier ein treffendes Beispiel, als Pensionist braucht er keine wirtschaftlichen Überlegungen anstellen, der Honig muss raus, somit wird verschleudert.

    Josef

  10. #19
    Avatar von altbiene
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    AW: Honigpreise 2019

    Hmm, und Bienenhalter, die Honig verkaufen?

    Die 11 €, ist das der empfohlene Mindestpreis für ein kg? Dann käme das Glas (500 g) auf 5,50 €, das ist so der untere Preis bei uns in der Region, normal wird ab Imker so um die 6,50 € oder mehr pro 500 g Glas verlangt. Das dürfte bei einem Liebhaber-Bienenhalter noch nicht einmal mit einer schwarzen Null enden

    Die Hälfte wäre ja knapp 3 Euro pro Glas, das empfinde ich als Frechheit den anderen Imkern gegenüber. Wenn er den Honig unbedingt verschenken will, kann er ihn doch den Tafeln geben, die freuen sich drüber.
    HG
    Monika

  11. #20
    Avatar von Drohn55
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    AW: Honigpreise 2019

    Die Kunden gucken immer ganz schön, wenn man denen erklärt, was doch so für Kosten im Laufe des Jahres anfallen: Gläser, Deckel, Mittelwände, Rähmchen, Winterfutter, ... Nebenkosten wie Strom, Wasser, Fahrtkosten usw. usf. Dabei ist mein "Stundenlohn" gleich Null und mein Feierabendbier muß ich auch aus anderen Einkünften bestreiten
    Ersatz für defektes Werkzeug und ähnliches ist ja ebenfalls nicht eingerechnet, amortisiert sich aber eher, weil in der Regel über längere Zeiträume nutzbar.
    Wenn man das auf den Einwand: "Bei dir isses aber teuer ..." erklärt, gibt es kaum jemanden, der da noch was dazu sagt. Gewiß, einige kommen dann nicht wieder und kaufen eben im Discounter. Ich hatte aber auch schon mehrere Fälle, wo man eben doch "wiederkam" und meinte: Dein Honig ist doch besser als der aus'm Lidl !
    Erst am WE zum Gartenfest wieder live erlebt, war natürlich schon ziemlich befriedigend.

    Da ist dann auch der Preis von 5,- € für 500g plötzlich nicht mehr teuer. Man muß das "Billiglohnland" Sachsen bei seiner Preisgestaltung schon ein wenig berücksichtigen, in den gebrauchten Bundesländern sieht das, je nach Region, meist anders aus.
    Darauf, daß´möglichst am Ende eine schwarze "Null" steht, achtet zumeist die Chefin des Hauses

    meint Wolfgang

    ... der saubere und -wichtig !- geruchsneutrale Neutral- und DIB-Gläser zurücknimmt, alles andere fliegt raus

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