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Thema: Frage zu Kalkbrut

  1. #21
    Avatar von DN-Beute
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Nein, nicht wirklich, aber wer hat um diese Zeit schon ausreichend MiW zur Verfügung,
    Richtiger Imker hat das ganze Jahr über ein paar kg Mittelwände in Reserve da liegen.


    dazu muss auch die Frage der vorhandenen Brut und was damit geschehen soll
    Natürlich einschmelzen/vernichten. Wenn ich "heile", heile ich richtig oder gar nicht!

    Ähm, so denke und handle ich, will hier keinem sagen was er machen muss.
    Viele Grüße Rudi
    und nehmt mein gekritzelt hier nicht zu ernst, das sind nur
    meine Gedanken, die müssen mit Euren nicht übereinstimmen.

  2. #22
    Avatar von Bienen Sepp
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Hallo!

    Im Falle von Brutkrankheiten ist wurschteln immer der falsche Weg.

    Eine gereinigte Beute, unbebrütete Waben, oder Mittelwände und füttern ist hier angesagt. Und wenn die Bienenmasse schon zu gering ist, bin ich für die Anwendung von Schwefel.

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Nein, nicht wirklich, aber wer hat um diese Zeit schon ausreichend MiW zur Verfügung
    Um für den Fall einer Bienenkrankheit gewappnet zu sein,
    sind Rähmchen und Mittelwände in Standgröße stets lagernd.

    Schöne Grüße Sepp

  3. #23
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Ich bitte zu unterscheiden, es gibt verschiedene Einstufungen, selber unterscheide ich

    1 = schwacher Befall, ist vermutlich bei Beehouser der Fall, er schreibt von einem starken Volk

    2 = mittlerer

    3 = ist die stärkste Stufe, da gibt es massenhaft weiße Zellen, der Boden ist ziemlich arg von Mumien bedeckt, das Volk selber ist schwach

    Zitat Zitat von DN-Beute Beitrag anzeigen
    Richtiger Imker hat das ganze Jahr über ein paar kg Mittelwände in Reserve da liegen.
    Sowohl mir, als auch unseren Jungen gingen zar nicht die MiW aus, davon haben wir mehr als genug, jedoch die Rähmchen

    Josef

  4. #24
    Avatar von DN-Beute
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Verstehe ich alles nicht wann macht ihr "alten Hasen" eigentlich eure Planung, Mitte der Saison?
    zwischen Weihnachten und Neujahr wird geplant: was habe ich vor, was brauche ich und was halte
    ich als Reserve?
    Wenn den NEUEN mal etwas fehlt verstehe ich das aber nicht bei langjährigen Imkern.
    Schade das du so weit weg wohnst , hättest von mir schon mal 50 Rähmchen haben können.
    Viele Grüße Rudi
    und nehmt mein gekritzelt hier nicht zu ernst, das sind nur
    meine Gedanken, die müssen mit Euren nicht übereinstimmen.

  5. #25
    Avatar von Beehouser
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Habe heute das Volk genauer durchgesehen und nebenbei mal so eine Königin um die Ecke gebracht.

    Primar waren es zwei Brutwabe auf der Kalkbrut-Larven zu sehen waren, auf einer vollverdeckelten Brutwabe so etwa 20 Stück. Auf einer anderen waren nur 10 Stück zu sehen.

    Überlege nun, ob ich mir Chrigels Tip zu herzen nehme und die Brutwaben austausche, es ist nur so dass das Volk noch ca. 8 Brutwaben hat, davon eine oder 2 mit offener Brut.

    Soweit ich verstanden habe, muss man den Zyklus unterbrechen und die Ammenbienen aus dem Larven-Futterkreislauf bringen, damit die Sporen nicht weiterverbreitet werden.
    Würde damit heißen, ich sollte die Bienen im schlimmsten Fall nicht weiter verwenden. Damit wäre das Volk eher abzuschwefeln. Das wäre die letzte Wahl.

    Lt. Chrigel könnte ich aber auch alle Bienen in einen Kunstschwarm kehren und mit einer Königin zusammenbringen. Das gleiche wäre aber auch, wenn ich alle Brutwaben entnehme und die Bienen in eine neue Beute am Standort kehre und darauf das Apidea aufsetze. Ich hätte sogar zusätzlich noch ausgebaute Waben für einen schnellen Start.

    Was spräche denn dagegen, die Bienen noch möglichst weit auslaufen zu lassen und dann den Rest der Brutwaben zu entnehmen?

  6. #26
    Avatar von Chrigel
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    8 Waben mit Brut sind schon ein starkes Stück - das geht mir gegen den Strich, diese zu vernichten. Die Kalkbrut scheint sich ja doch in Grenzen zu halten.
    Auf der andern Seite weiss ich aus Erfahrung, dass kalkbruthaltige Waben nicht mehr rein werden, auch nach einem Königinwechsel.

    Internieren der Köngin zur Erreichung von Brutfreiheit ist im August gut möglich. Wenn dir dazu ein Apideakästchen zur Verfügung steht, ist das ideal.
    Entnimm dem Volk die Königin und setze das Apidea-Kästchen über ASG auf. Nach 9 Tagen kontrollierst du auf NSZ und brichst allfällige aus. Nach insgesamt 21 Tagen wischst du alle Bienen auf die erwähnten ausgebauten Waben ab. Ob du das Apideakästchen ohne ASG wieder aufsetzst oder die Königin entnimmst und direkt zusetzst ist nicht von Belang.
    Damit sind die alten Waben weg und es musste keine Brut vernichtet werden.
    Chrigel

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    Beehouser (08.08.2016), Markus68 (08.08.2016)

  8. #27
    Avatar von Beehouser
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Danke Christian,

    habe ja die alte Königin (2014er) gestern schon entsorgt und möchte nun die Nsz abwarten, diese entfernen und dann die wartende Königin aus meiner Reinzucht im Apidea mit ihrer eigenen Brut aufsetzen. Klappt in der Regel ganz gut. Habe zwei Stück von meiner Zucht noch nicht eingeweiselt.

    Noch eine Frage: Das Volk hat schon viele Futterwaben, kann ich diese drin lassen oder sind die evtl. verseucht? Wäre fast schade drum.

    Schönen Gruss, Christian

  9. #28
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Das Volk hat schon viele Futterwaben, kann ich diese drin lassen oder sind die evtl. verseucht? Wäre fast schade drum.
    Lass Dich doch nicht zum Narren machen Christian, die Futterwaben kannst einzig für dieses Volk weiter verwenden, allerdings markiere diese mit einer für Dich erkennbaren Markierung, im Frühjahr erkennst diese sofort und werden somit ausgemustert, soll heißen eingeschmolzen.

    Josef

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    Beehouser (08.08.2016)

  11. #29
    Avatar von Beehouser
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Lass Dich doch nicht zum Narren machen Christian, die Futterwaben kannst einzig für dieses Volk weiter verwenden, allerdings markiere diese mit einer für Dich erkennbaren Markierung, im Frühjahr erkennst diese sofort und werden somit ausgemustert, soll heißen eingeschmolzen.

    Josef
    Zum Narren halten lassen, weiß nicht was Du meinst? Hatte noch nie Kalkbrut in meinen Völkern und auch nur dieses einzelne Volk hat es. Möchte nur sicher gehen, dass ich diese Krankheit gleich in den Griff kriege.
    Es ist mein einziges Carnica-Volk an diesem Stand. Nachdem ich diese Königin erlegt habe, habe ich nur noch zwei Carnica an zwei anderen Ständen. Aber die sind Topfit.
    Diese Carnica-Linie ist somit bei mir ausgestorben, da der Winter 2014/15 alle anderen bereits dahingerafft hatte. Die taugten nicht viel.

    Habe nun auch ein bißchen recherchiert, bei der Kalkbrutbekämpfung gibt es von Abschwefeln bis lediglich zur Einengung alle Bekämpfungsstrategien.
    Ich werde nun nach dem Auslaufen der meisten Brut, die Beute austauschen und die Bienen dort einkehren. Dann das Apidea mit meiner Belegstellenkönigin aufsetzen.
    Die Futterwaben werde ich für das Volk weiterverwenden und im Frühling entsorgen. Nachdem das ein eher kleiner Ausbruch ist und einige Imker oft sogar mit der alten Königin eine Sanierung hinkriegen, müsste das das Mittel der Wahl sein.

    Viele Grüße, Christian

  12. #30
    Avatar von Imkerhonig
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Diese Carnica-Linie ist somit bei mir ausgestorben, da der Winter 2014/15 alle anderen bereits dahingerafft hatte. Die taugten nicht viel.
    Ist das vielleicht die RO98?

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