Völkerverluste von 2020 auf 2021

Bienenfreund87

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Ich höre mittlerweile auch von einigen Ecken das es Imker mit teils großen Ausfällen gibt heuer. In Facebook hab ich sogar schon die erste Diebstahlmeldung gesehen.
 

boerni_s

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Ich habe heuer wieder keine Ausfälle, sogar die MiniPlus-Brutscheune hat es ohne Probleme geschafft. Jetzt sollte ich dringend 3 oder 4 Völker 1,5 Zander loswerden. ich habe aber Null Ahnung, wie man da vorgeht. Inserieren, oder reicht Mundpropganda?
Liebe Grüße
Börni
 

nickerlbien

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Im Verein Melden und in den Internetforen inserieren. Wobei nicht alle das zulassen (Tierhandel)
 

WalterRojky

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Hallo Böni
Wenn Du Völker zu verkaufen hast, habe jede Menge an Anfragen! Sag mir den Preis und Wabenmaß, bin auch per Handy oder Mail erreichbar!
069911767282
mfg Walter
 

Malte Niemeyer

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ich habe leider ein Volk verloren. Typischer Anfängerfehler. Ich habe es verhungern lassen. Die Damen waren schon auf 4 Wabengassen sehr aktiv, dann habe ich einfach zu wenig im Vorfeld eingefüttert - natürlich stand ausgerechnet das Volk nicht auf einer Waage. Dann kam der Wintereinbruch und ich konnte 2 Wochen nichts machen. Und letztes Wochenende war es dann zu spät. Die anderen 5 Völker sind wohl auf, wobei ich eines notfütten musste.

Hallo,

Wir haben vor dem Wintereinbruch auf ein paar Völker einen 2,3 Liter Plastikeimerchen in einer Leerzarge Kopfüber gestellt. In den Deckel kam ein kleines Loch und die Bienen haben das Futter teilweise bei zweistellig Minusgraden abgenommen. Das hat uns einige gerettet.
 

Chrigel

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Hallo,

Wir haben vor dem Wintereinbruch auf ein paar Völker einen 2,3 Liter Plastikeimerchen in einer Leerzarge Kopfüber gestellt. In den Deckel kam ein kleines Loch und die Bienen haben das Futter teilweise bei zweistellig Minusgraden abgenommen. Das hat uns einige gerettet.

Damit widerlegst du die widerholte Behauptung an anderer Stelle, dass Bienen bei flüssiger Fütterung das überschüssige Wasser aus dem Stock tragen würden. Wer die physiologischen Vorgänge der Futteraufnahme und Reduktion des Wasser- gehalts kennt, weiss dass dies Unsinn ist. Flüssige Fütterung zu jeder Jahreszeit kündet den Bienen eine Futterquelle in unmittelbarer Nähe an. Dies führt automatisch zu Suchflügen in unmittelbarer Nähe. Setzt man das Futter (zu jeder Jahreszeit) erst bei Dunkelheit auf, unterbleiben diese Flüge und am nächsten Tag ist die Orientierung auf die interne Futterquelle durch.

Flüssige Fütterung auch im Winter ist ohne Schaden möglich - aber sie muss überlegt sein und bleibt eine Notmassnahme.

Chrigel
 

Josef Fleischhacker

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Flüssige Fütterung auch im Winter ist ohne Schaden möglich - aber sie muss überlegt sein und bleibt eine Notmassnahme.

Dem möchte ch unbedingt entgegenhalten, kein Volk der Welt ist in der Lage 2,3 -ich denke hier sind zwei bis drei Liter gemeint- über Nach und noch dazu im Winter zu verwerten. Schon am frühen Morgen müssen die Bienen raus um das Wasser zu entsorgen, dies löst sich doch nicht in der Luft auf.

Malte redet explizit von einigen Völkern vor dem Wintereinbruch, offenbar hatte er weder Futterteig, noch Futterwaben zur Hand, auch wird es noch ausreichend Bienenflüge gegeben haben, eben eine Maßnahme wie Alles, oder Nichts.

Josef
 

Chrigel

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Dem möchte ch unbedingt entgegenhalten, kein Volk der Welt ist in der Lage 2,3 -ich denke hier sind zwei bis drei Liter gemeint- über Nach und noch dazu im Winter zu verwerten. Schon am frühen Morgen müssen die Bienen raus um das Wasser zu entsorgen, dies löst sich doch nicht in der Luft auf.
Josef

Wie sollen Bienen das Wasser vom darin gelösten Zucker über den Darm oder über den Mund trennen können?
Es macht wenig Sinn, den physiologischen Vorgang der Wassergehaltsreduktion noch eimal zu erklären. Ich habe es schon einmal eingestellt und bebildert. Unbelehrbar - Ich überlasse dies einem andern, der auch über die notwendigen biologischen Kenntnisse verfügt.

Chrigel
 

Josef Fleischhacker

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Es macht wenig Sinn, den physiologischen Vorgang der Wassergehaltsreduktion noch eimal zu erklären.

Eben und grau ist alle Theorie, was in der Praxis völlig anders aussieht.

Offenbar kennen die Schweizer Imker den Begriff nicht vom Flugloch hinaus füttern. Aber kannst mir mit deinertTeorie erklären wie Bienen in der Lage sein sollen über Nacht eine 5 Liter 1 : 1 Lösung ohne Bienenflug beseitigen können? Noch treffender, Bienen haben keine Harnblase und auch im Volk kein Urinalis um sich vom überschüssige Wasser bequem erleichertn zu können.

Aber lassen wir diese Polemiken, wer will und flüssig füttern selbst im Winter für gut hält soll es eben machen, meine warnende Stimme wird hier jedoch nicht ruhig bleiben.

Josef
 

BieneHildesheim

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Aber flüssig füttern bei der jetzigen Wetterlage (2 stellige Plustemperaturen aber noch keine (richtige) Tracht, sollte dann problemlos sein, oder ?

Grüße
Jörg
 

Josef Fleischhacker

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Danke der wichtigen Frage und hoffentlich wird nun ein Unterschied zwischen Flugwetter und Winterruhe gemacht, einzig darum geht es.

Beispiel, heute und oben haben wir angenehme +18 Wärmegrade, massenhaft sind Bienen unterwegs, hat unter solchen Verhältnissen jemand Problemvölker so kann ohne weiteres die eine oder andere kleine und möglichst dickflüssige Futtergabe geben. Könnte heute nicht alles verwertet werden und morgen käme eine Kaltwetterphase -was ohnehin schon prognostiziert wurde- im Volk, so würde schon morgen das gleiche Problem auftauchen.

Futterteigreizfütterer wissen ganz genau was dienstlich für das Volk und was schädlich für jede einzelne Biene ist.

Josef.
 

Dommy

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Ich trau mich mal zurück zum Thema:

Im Januar habe ich drei, letzte Wochen zwei weitere Kisten abräumen dürfen. Somit bin ich bei "von 24 auf 19".
Damit bin ich bei uns offensichtlich bisher noch sehr glimpflich davon gekommen: Ich habe Meldungen mit "von 63 auf 25", "von 42 auf 20", "von 3 auf 0", "von 9 auf 6". Es gibt aber auch hier Imker, die bisher kein Volk verloren haben wollen.

So ganz erklären erklärbar sind die Verluste zwischen Januar und März so für uns noch nicht: Die Völker der verschiedenen Imker waren wie immer behandelt und eingefüttert. Im Januar waren alle an den beiden schönen Tagen am fliegen, laut Windel unauffällig und überhaupt nicht klein. Dann kam der Februar mit bis zu - 20° C. Jetzt im März sind die "toten" Kästen weitestgehend bienenleer, viel Futter - aber keine Pollenwaben drin, keine einzige stehengebliebene Brutzelle, kein Kot auf den Waben, keine Weisel im (wenigen) Totenfall...

Ein schönes Wochenende wünscht
DOMMY
 

Malte Niemeyer

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Hallo,

das die Völker aktiv Wassertropfen nach draussen tragen und abwerfen glaube ich eher weniger. Das man die Völker reizt und sich die Traube lockert ist wahrscheinlich, zumal es sich bei dem Zuckerwasser um pur Saccharose handelt. Allerdings fliegt bei Frost keine Biene raus ob nun Tagsüber oder Nachts ist da egal.

Zuckerteig wäre sicher am Sympatischsten. Genutzt habe ich das Phasenweise vor unserer Bioumstellung 2015. Allerdings bin ich derzeit Technisch nicht dazu aufgestellt Teig herzustellen und zu füttern und wüsste auch garnicht wo ich deutschen Bio Rüben Puderzucker herbekomme.

Daher haben wir die 2,3 Liter Plastikeimer im Gastrobedarf Bedarf besorgt und knapp 20 Völker damit nachgefüttert.

Es handelte sich dabei um die eingewinterten Begattungseinheiten die recht spät noch vereinigt wurden.
 

Josef Fleischhacker

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Einen Zusatz noch, folglich soll hier die Flüssigfütterung beendet werden, gerne können wir in einem anderen Thread weiterreden.

Allerdings fliegt bei Frost keine Biene raus ob nun Tagsüber oder Nachts ist da egal.

Sicherlich hast ebenfalls schon bemerkt, werden infolge Kälte die Flüge eingestellt so bleibt auch die Flüssigfütterung unberührt und verdirbt/vergammelt. Aber auch hier gäbe es eine vom Imker bewusst herbeigeführte Ausnahme, dies wäre ein warmes und umgestülptes Futterglas direkt auf den Oberträgern, eben bewusstes rausfüttern bei Krankheiten.

Soderle, nun bin ich hier raus.

Josef
 

Der Bien

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Ich trau mich mal zurück zum Thema:

Im Januar habe ich drei, letzte Wochen zwei weitere Kisten abräumen dürfen. Somit bin ich bei "von 24 auf 19".
Damit bin ich bei uns offensichtlich bisher noch sehr glimpflich davon gekommen: Ich habe Meldungen mit "von 63 auf 25", "von 42 auf 20", "von 3 auf 0", "von 9 auf 6". Es gibt aber auch hier Imker, die bisher kein Volk verloren haben wollen.

So ganz erklären erklärbar sind die Verluste zwischen Januar und März so für uns noch nicht: Die Völker der verschiedenen Imker waren wie immer behandelt und eingefüttert. Im Januar waren alle an den beiden schönen Tagen am fliegen, laut Windel unauffällig und überhaupt nicht klein. Dann kam der Februar mit bis zu - 20° C. Jetzt im März sind die "toten" Kästen weitestgehend bienenleer, viel Futter - aber keine Pollenwaben drin, keine einzige stehengebliebene Brutzelle, kein Kot auf den Waben, keine Weisel im (wenigen) Totenfall...

Ein schönes Wochenende wünscht
DOMMY

Hallo Dommy,

es lohnt sich, nachzuforschen, ob die Verluste im Warmbau stattfanden. Dort kann nämlich die Wintertraube nicht so gut dem Futter nachziehen, wie im Kaltbau. Sie muss im Warmbau über Rähmchen steigen. Gerade wenn schon Brutflächen angelegt wurden und dann ein Kälteeinbruch die Bienen bei der Brut festnagelt, ist das ein Problem.

Also: Meine Frage - Warmbau bei den Verlust-Imkern deiner Region?

Viele Grüße,
Daniel
 

Chrigel

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Hallo Dommy,

es lohnt sich, nachzuforschen, ob die Verluste im Warmbau stattfanden. Dort kann nämlich die Wintertraube nicht so gut dem Futter nachziehen, wie im Kaltbau. Sie muss im Warmbau über Rähmchen steigen. Gerade wenn schon Brutflächen angelegt wurden und dann ein Kälteeinbruch die Bienen bei der Brut festnagelt, ist das ein Problem.

Also: Meine Frage - Warmbau bei den Verlust-Imkern deiner Region?

Viele Grüße,
Daniel

Auch eine Behauptung, die ich mit 60 Jahren Warmbau-Erfahrung nicht unterschreiben kann. Meine Warmbauvölker wechseln die Waben über den durchlässig gebauten Wabenrand oder die oft eigens geschaffenen Durchgänge in den Wabenflächen.
Futterabriss und Verhungern neben vollen Futterwaben kenne ich nur aus den Forumsberichten.

Chrigel
 

Dommy

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Hallo Dommy,

es lohnt sich, nachzuforschen, ob die Verluste im Warmbau stattfanden. Dort kann nämlich die Wintertraube nicht so gut dem Futter nachziehen, wie im Kaltbau. Sie muss im Warmbau über Rähmchen steigen. Gerade wenn schon Brutflächen angelegt wurden und dann ein Kälteeinbruch die Bienen bei der Brut festnagelt, ist das ein Problem.

Also: Meine Frage - Warmbau bei den Verlust-Imkern deiner Region?

Viele Grüße,
Daniel

Hallo Daniel,

die beiden höchsten Verlustmeldungen stammen tatsächlich von Imkern mit DNM-Maß im Warmbau. Nur:
Es gab keine einzige stehengebliebene Zelle auf den Waben! Ein Futterabriss, weil Bienen "bei der Brut festgenagelt" waren, kann also ausgeschlossen werden.

Danke für den Idee, ebenfalls viele Grüße
DOMMY
 

Der Bien

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Hallo Daniel,

die beiden höchsten Verlustmeldungen stammen tatsächlich von Imkern mit DNM-Maß im Warmbau. Nur:
Es gab keine einzige stehengebliebene Zelle auf den Waben! Ein Futterabriss, weil Bienen "bei der Brut festgenagelt" waren, kann also ausgeschlossen werden.

Danke für den Idee, ebenfalls viele Grüße
DOMMY

Hallo Dommy,

dann einfach Futterabriss vor Brutbeginn, und das Rähmchen im Warmbau überwinden war auch ohne bereits bestehende Brut ein Problem?

Ich kenne allerdings zugegebenermaßen die Warmbau-Futterabriss-These generell nur vom Hörensagen, imkere ja selber auf Dadant und damit Kaltbau, und will daher auch gar nicht Chrigels reichem Erfahrungsschatz widersprechen.

Viele Grüße,
Daniel
 

Dommy

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Hallo Dommy,

dann einfach Futterabriss vor Brutbeginn, und das Rähmchen im Warmbau überwinden war auch ohne bereits bestehende Brut ein Problem?

Ich kenne allerdings zugegebenermaßen die Warmbau-Futterabriss-These generell nur vom Hörensagen, imkere ja selber auf Dadant und damit Kaltbau, und will daher auch gar nicht Chrigels reichem Erfahrungsschatz widersprechen.

Viele Grüße,
Daniel

Hallo Daniel,

das mit dem Verhungern kann wirklich nicht stimmen: Beim Verhungern gucken dich auf den Waben jede Menge Popos an. Wie ich aber geschrieben habe, sind die Kisten jedoch weitestgehend bienenleer. Die sind als zum Sterben ausgeflogen.

Es sind übrigens Seegeberger-, Herold- und Hinterbehandlungsbeuten. Es wurde keine Winterbehandlung gemacht. Also kann auch geträufelte Oxalsäure nicht die Ursache für eine erhöhte Sterblichkeit verantwortlich sein.

Ebenfalls viele Grüße
DOMMY
 

Nikita

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Chrigel

Hallo Chrigel,
genau so habe ich es auch machen müssen, da die Völker schon früh mit großflächiger Brut gestartet hatten.
Folie zurückschlagen, ggf Überbau entfernen, Futterzarge aufsetzen, Futter einfüllen, ein Spur in den Aufstieg kippen, kräftig rein pusten und damit die Damen hochlocken, am nächsten Tag waren die 4Liter bei -4 / -8 Grad im Volk.
Habe fertiges Flüssigfutter verwendet, da schimmelt nichts und die Damen brauchen nur umtragen nicht aufbereiten.
Anfang April die Gitter entfernt und die Zargen sauberlecken lassen, abräumen, ASG und Honigraum drauf, fertig.
Mit freundlichen Grüßen
 
Oben