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Thema: Erfassen des Varroabefalles.

  1. #1

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    Erfassen des Varroabefalles.

    Seit einigen Tagen zähle ich den Abfall an Milben - mein Erstaunen war groß als ich täglich von 3 Milben bis zu 63 zählen mußte.
    Zur Info - die Ableger haben unter 10 Milben je Volk, die Trachtvölker momentan über 30 Milben täglich - aber nur mehr bis Wochenende, dann wird behandelt - und gezählt natürlich.
    Gruß Albert

  2. #2
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Wenn ich ehrlich bin Albert, so getraue ich mich erst gar nicht die Windel einzulegen. Auf den Bienen selbst habe ich schon mehr als genug gesehen, dies deutet auf gar nichts gutes hin.

    Kommende Woche wird abgeschleudert, es folgt die erste Futtergabe und unverzüglich wird behandelt. Wer im heurigen Jahr nachlässig ist, wird garantiert sein blaues Wunder erleben. Warum sehe ich dies so düster: infolge des sehr warmen Winters haben so manche Königinnen durchgebrütet, bzw sehr sehr früh mit der ersten Eiablage begonnen. Es gibt also um eine Bienengeneration mehr. Ist sicherlich auch ein Grund für die sehr starken Völker im heurigen Jahr.

    Josef

  3. #3
    Avatar von gärtner
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Josef hat geschrieben:

    Kommende Woche wird abgeschleudert, es folgt die erste Futtergabe und unverzüglich wird behandelt.
    Dazu 2 Fragen:

    - In welcher Größenordnung bewegt sich die erste Futtergabe?

    - Wie wird behandelt? In D ist üblich, wenn ich es richtig verstanden habe, 80 ml 60%ige Ameisensäure im Nassenheider Verdunster (normal oder horizontal, ähnlich der Schwammtuchmethode) pro besetzter Zarge. Wie machst Du es?

    Ich wollte jetzt noch übers WE füttern und ab Montag Ameisensäure geben, da der Wetterbericht für die kommende Woche noch gut ist, es danach aber wieder kühler und feuchter werden soll.

    Und noch eine Frage: Ich habe ja meine Völkervermehrung nach der Methode "Brutling" mit Schwarmzelle und Flugling mit der alten Königin und 1 alten Brutwabe gemacht. Ich vermute also, daß die Varroabelastung im Brutling größer ist als im Flugling, wo der gesamte Wabenbau seit Mai erneuert wurde, habe bei letzterem also vermutlich noch etwas mehr Zeit mit der Behandlung. Milbe habe ich glücklicherweise erst eine gesehen, morgen kommen aber die ersten Kontrollwindeln rein.

    Abendliche Grüße von

    franz.
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    Gäbe es keine Menschen mehr, würde sich die Erde zu jenem wunderbaren Zustand der Balance zurückentwickeln, der vor 10.000 Jahren herrschte.
    Verschwänden aber die Insekten, würde die Natur ins Chaos stürzen.
    (E.O. Wilson, zitiert nach D. Goulson)

    Damit Bäume und Pflanzen sprießen, damit die Tiere, die sich von ihnen ernähren, gedeihen, damit die Menschen leben, müssen wir die Erde in Ehren halten.
    (Pierre Rhabi)

  4. #4

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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Hallo,

    habe ja momentan zwei Völker (ein Schwarm und ein Ableger davon, also noch keine Trachtvölker). Der Schwarm sitzt auf 2 Zargen und der Ablger auf einer. Bei beiden habe ich vor 3 Tagen jeweils eine Packung (2 Streifen) ApiLifeVar reingegeben. Laut Varroabehandlungsschulung hätte bei einer Zarge auch ein 1 Streifen genügt. Jetzt das Ergebnis:

    beim Ableger sind es 198 Milben pro Tag
    beim Schwarm sind es 20 Milben pro Tag

    Die beiden Völker stehen direkt nebeneinander. Im 1-zargigen Volk hab ich den 10-fachen Varroafall gegenüber dem 2-zargigen Volk. Ist sowas normal:?:

    lg
    Konrad

  5. #5
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Zitat Zitat von gärtner
    - In welcher Größenordnung bewegt sich die erste Futtergabe?
    Bei mir wird eine 4 Litter fassende Schale mit einer 1 : 1 Lösung gegebn. Diese ist garantiert am nächsten Tag leer und wenn das Wetter passt, geht´s bereits am späten Nachmittag mit der AS los.

    Die erste Gabe erfolgt mit 15 ml 65 %iger AS mit Schwammtuch von oben. Drei Tage später wird der Erfolg kontrolliert.

    Die zweite Gabe erfolgt sieben Tage später mit 20 ml ebenfalls 65 % iger AS. Zumeist genügen drei Behandlungen, da ja eine Restentmilbung im Nov mit OS erfolgt.

    Achtung Franz! Wenn, dann mußt beide gleichzeitig behandeln!


    Zitat Konrad

    Bei beiden habe ich vor 3 Tagen jeweils eine Packung (2 Streifen) ApiLifeVar reingegeben.
    Bitte uns mit dieser Api Live Var Methode unbedingt aus dem laufenden zu halten Konrad. Dieses Mittel hätte auch ich sehr gerne verwendet, es kamen aber familiäre Bedenken bezüglich Geschmacksbeeinträchtigung der Honige im nächsten Jahr auf. Ich glaube nicht daran, aber als Demokrat beuge ich mich eben der Mehrheit. feif:

    Josef

  6. #6

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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Ihr wisst aber schon , daß im Api Life Var meines Wissens Thymol drin ist!!!! Der Thymiangeschmack - das Thyminanöl - ist übrigens auch im Wachs zu finden (lt. Stefan ungefähr 3 Monate) zu riechen aber wesentlich länger.
    Dies wirkt und sonst nichts, so sehe ich das, die "anderen mögen das ruhig anders sehen".
    Man könnte sagen ein systemisches Insektizid über den Bienenkörper gegen die Milbe.
    Gruß Einstein

  7. #7
    Avatar von gärtner
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Drohne schreibt:

    Die erste Gabe erfolgt mit 15 ml 65 %iger AS mit Schwammtuch von oben. Drei Tage später wird der Erfolg kontrolliert.
    15 ml pro Zarge? Pro Wabe???

    Hier sind's üblicherweise 80 ml 60%ige pro Zarge für Langzeitbehandlung.

    Man will ja nix falsch machen...

    franz
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    (Pierre Rhabi)

  8. #8
    Avatar von gärtner
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    Ameisensäurebehandlung

    So, jetzt hab ich meine 2 ersten Nassenheider Horizontalverdunster zusammengebaut.
    Laut Bedienungsanleitung sind folgende Mengen anzuwenden:

    Ameisensäure 60 %

    Erste Behandlung Juli/August nach dem Abschleudern
    10-12 Tage mit 15-20 ml pro Zarge und Tag - das entspricht 150 - 240 ml pro Zarge!

    Zweite Behandlung September/Oktober vor der Brutpause
    10-14 Tage mit 10-15 ml pro Zarge und Tag - das entspricht 100 - 210 ml pro Zarge!

    Hat jemand hier im Forum bereits mit dem Nassenheider Horizontalverdunster gearbeitet und Ameisensäure in dieser Größenordnung appliziert?

    Bitte um Einschätzungen/Erfahrungen ob diese Mengen so ok oder zu hoch sind.

    Mit Dank und Grüßen,
    franz.
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  9. #9
    Avatar von Drohn55
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Hallo Franz,

    lt. "Varroa unter Kontrolle" 2 ml AS je besetzter Wabe, da kannst Du Dir das selbst ausrechnen ...
    Die Broschüre kannst Du Dir aber auch als PDF herunterladen, einfach nur den Namen eingeben.

    Meine sitzen in der Regel auf 2 Räumen im HBB, also hab ich ca. 24 Waben=50 ml AS 60% (ich habe ja Vierraumbeuten, wie bekannt) heute mit Schwammtuch gegeben. Am Dienstag schau ich mal nach, wie es denn so aussieht.

    freundliche Grüße

    Wolfgang

  10. #10
    Avatar von Astacus
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Hallo,

    wenn ich eure Mengen lese, so muß ich sagen, daß ich ja mit Atombomben auf meine Bienen losgehen. Ich behandle mit dem Universalverdunster von unten.

    2 Zarger bekommen 150 ml 85% Ameisensäure für 14 Tage
    1 Zarger bekommen 100 ml 85% Ameisensäure für 14 Tage
    danach noch einmal
    2 Zarger 100 ml 85% Ameisensäure für 1 Woche
    1 Zarger 70 ml 85% Ameisensäure für 1 Woche

    Ich habe zwar Brutausfall aber meines Erachtens wird dieser durch höhere Brutaktivität nach der Behandlung ausgeglichen.

    Meine Völker lagen bei 3-7 Milben/pro Tag vor der Behandlung.

    Gruß
    Astacus
    Meine Herkunft liegt im Südburgenland, auch wenn ich jetzt lieber in die Südstadt heimkomme. http://www.imker-burgenland.at

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