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Thema: Lebensdauer der Honigbienen

  1. #11

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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Zitat Zitat von Palma40 Beitrag anzeigen
    Und ich damals mit der Methode nicht vertraut, staunte nicht schlecht als die Völker im Frühjahr, obwohl meiner Meinung nach genug eingefüttert, verhungert waren.
    Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser. Die (Gewichts-) Kontrolle nach Abschluss der Fütterung ist unumgänglich. Das stelle ich auch bei der 5 - B Methode fest. Ich brauche deutlich mehr Futtersirup, um die gewohnten Futtervorräte in den Völkern zu schaffen.
    Christian

  2. #12
    Avatar von Palma40
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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Zitat Zitat von Chrigel Beitrag anzeigen
    Kontrolle nach Abschluss der Fütterung ist unumgänglich
    Die Kontrolle nach der Fütterung ist bei mir obligatorisch, aber der enorme Futterverbrauch danach durch die sehr lange Brutzeit der Völker, hat mich überrascht. Tja die Bienen machen keine Fehler es ist immer der Imker. Nach dieser Erkenntnis der "Lebensdauer der Bienen" werde ich es wieder versuchen.
    Gruß aus dem Schwarzwald


    Jeden Tag geht die Sonne auf auch wenn wir sie nicht sehen.

  3. #13
    Avatar von Josef Gruber
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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Hallo!

    Bezüglich Brutentzug und Fütterung machte ich folgende Beobachtungen:
    - Mittelwände werden rasch ausgebaut
    - von der ersten Futtergabe wird sehr viel eingelagert und legt den Schluss nahe, dass nicht mehr viel benötigt wird
    - doch nach einigen Wochen hat sich das Brutnest weit ausgedehnt und das Futter ist weg
    - bei diesen Völkern hab ich meist 25 Liter Sirup (entspricht mehr als 20kg Zuger) bentötigt

    Zur Langlebigkeit zur zurück
    Wenn sich durch unsere imkerlichen Maßnahmen wie Brutstopp, AS Langzeitbehandlung, Brutentnahme etc. die
    Bienen wesentlich älter werden birgt dies nicht ein gewisses Risiko der Krankheitsanfälligkeit?

    Schöne Grüße Sepp

  4. #14
    Avatar von Milb
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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Zitat Zitat von Bienen Sepp Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Zur Langlebigkeit zur zurück
    Wenn sich durch unsere imkerlichen Maßnahmen wie Brutstopp, AS Langzeitbehandlung, Brutentnahme etc. die
    Bienen wesentlich älter werden birgt dies nicht ein gewisses Risiko der Krankheitsanfälligkeit?

    Schöne Grüße Sepp
    Ja das ist so,
    eben der Preis wenn der Mensch in die Natur eingreift,
    das Risiko muss mit der Vernichtung der Varroa aufgewogen werden.

    Gruß Milb

  5. #15

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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Guten Morgen
    Die Futtermenge, die Sepp hier anführt trifft es genau. 15 ltr Sirup, wie oft angeführt, reichen bei weitem nicht.
    Die Mutmassung über erhöhte Krankheitsanfälligkeit der "überalterten" Bienen lässt sich nicht einfach unter den Tisch wischen. Ich kann hier lediglich aus meiner Erfahrung sagen, dass ich mit dem 5-B Verfahren kerngesunde Völker habe, obwohl ich seit Jahren in einem Gebiet mit immer wieder aufflackernder Sauerbrut imkere. Ich nehme an, dass die Entfernung des ganzen alten Baus mitsamt der stark milbenbelasteten Brut einen wesentlich höhern Einfluss auf die Gesundheit der Bienen hat als die bewirkte Verlängerung der Lebensdauer.
    mfG Christian

  6. #16
    Avatar von Palma40
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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Zitat Zitat von Chrigel Beitrag anzeigen
    15 ltr Sirup wie oft angeführt, reichen bei weitem nicht.
    Hallo Christian,

    da man ja diese Völker nicht mit zwei Futtergaben auffüttern kann, nehme ich an, dass viele kleine Portionen gegeben werden. Wie führst du die Fütterung dann durch ?
    Gruß aus dem Schwarzwald


    Jeden Tag geht die Sonne auf auch wenn wir sie nicht sehen.

  7. #17

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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Fütterungsrhythmus ab Brutentnahme
    Vorgabe: 10 -12 CH Hochwaben, die ca 20 bis 25 kg Futterkapazität haben.
    Fütterung von oben mit Deckbrettfuttergeschirr, zwei Kammern à 3 ltr.
    1. Brutentnahme ca 15. Juli: Fütterung der Völker mit 8 bis 10 ltr Sirup innert 10 Tagen.
    2. Nach dreiwöchiger Pause Mitte August 6 ltr Sirup
    3. Erste Septemberwoche 6 ltr Sirup
    4. Ende September Futterkontrolle und Ergänzung mit 6ltr Sirup.
    Insgesamt also 4 Fütterungen.
    Die Eigenschaft der Bienen, ihr Futter eher fluglochfern abzulagern, erfordert im Hinterbehandler besondere Aufmerksamkeit. Die Völker haben am Fenster dicke Futterwaben (was den Imker in trügerische Sicherheit wiegen kann), währenddem die fluglochnahen Waben laufend entleert werden. Da die neuen Waben noch nicht verkittet sind, kann man die hintern Waben leicht paketweise auf den Schienen nach hinten ziehen und die vordersten Waben zur Kontrolle kurz hochziehen.
    Ich würde auf Grund der Erfahrung sagen, dass von der ersten Futtergabe von 8 bis 10 ltr durch Neubau und Brut wenig als Winterfutter übrig bleibt. Dabei wird auch tüchtig bereits verdeckeltes Futter wieder geöffnet und verzehrt.
    Herbstbrutnest.jpg
    mfG Christian

  8. #18
    Avatar von OliverRoedel
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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Hab die Studie in Kurzform übersetzt und dem heimischen Königinnenzüchter zur Verfügung gestellt.
    Er wies auf eine amerikanische Studie hin (die er auf Anhieb nicht fand) wo von der Abhängigkeit der Pollenqualität und dessen Vitellogenin-Gehalts in der Aufzucht der Larven gesprochen wird. Also die These: die Bienen ziehen bewusst Winterbienen auf. Was im Widerspruch der Schweizer steht.
    Hast Du die Studie? Und wie siehst Du dies in Zusammenhang mit der schweizer Studie? Für mich scheint die Schweizer logischer.

    Hier was zu http://en.wikipedia.org/wiki/Vitellogenin
    Die letzte Quelle scheint die richtige zum Thema zu sein, werd die mal lesen...
    Oliver Rödel
    - Apiário Ouro de Ibiúna -
    Ibiúna - São Paulo, Brasil

    http://www.socialbee.eco.br http://facebook.com/oliver.roedel

  9. #19

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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Hallo Oliver
    Deine angegebene Quelle und deren Inhalt sind eine passende Ergänzung zu der diesem Thema zugrunde liegenden Studie. Auf die Wechselwirkung von Juvenilhormon und Vitellogenin wird von den CH nicht eingetreten. Es ist aber sehr interessant, diese näher zu beleuchten. Wir haben darin Ursache und Wirkung auf die Verlängerung der Lebensdauer bestens begründet.
    mfG Christian

  10. #20

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    AW: Lebensdauer der Honigbienen

    Hallo Chigel,
    wenn ich den Artikel richtig verstanden habe (Winterbienen ab August / September), dann wäre eine späte Ablegerbildung mit einer legenden Königin (Teilen und Behandeln) also auch im September noch sicher möglich, da die mitgegebenen Bienen zu dieser Zeit das Frühjahr (bis auf ca. 20%) nicht erleben werden. Diese sich ruhig beim Aufbau (Brutpflege Sirupeinlagerung) abarbeiten können um so vielleicht auch die Räuberei starker Völker zu vermindern bzw. verhindern.

    Ich hatte erst Ruhe mit Räuberei, als ich aus den starken Völkern und ersten Ablegern (Brutwabenentnahme mit ansitzenden Bienen) mit einer dazugekauften Königin Anfang September noch zwei neue Völker gebildet habe... Die Völker und Ableger waren eingefüttert, keine Spättracht und die Bienen waren "arbeitslos"...
    Ist das richtig?
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolf.

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