Lebensdauer der Honigbienen

Chrigel

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Guten Abend

Schon des öftern wurde in andern Themen über die Lebensdauer der Bienen, insbesondere der Winterbienen, deren Entstehungszeitraum etc diskutiert. Dabei waren wir nicht immer einer Meinung. Nun haben unsere CH Bienenforscher eine sehr interessante Arbeit zum Thema veröffentlicht. Vieles was so ein bisschen im Dunstkreis allgemeinen Imkerwissens steht, wird darin beleuchtet und die Ergebnisse rütteln wohl im einen oder andern Fall an bisherigen Ueberzeugungen.
Da möglicherweise auch bei euch ein trüber Sonntag ins Haus steht, könnte das zur spannenden Sonntagslektüre werden. Die Arbeit kann als pdf heruntergeladen werden.
http://www.agroscope.admin.ch/imkerei/00399/index.html?lang=de
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag
Christian
 

Palma40

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Chrigel

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Guten Morgen
Wer in seiner Betriebsweise Brutbeschränkung, Brutentnahme und Kunstschwarmbildung als wichtige Betriebsmittel integriert, erhält eine Reihe von Denkanstössen und auch Bestätigungen für seine Beobachtungen.
Beispielsweise versteht man jetzt auch, warum die Entnahme der verdeckelten Brut im Frühsommer durch Albert keine schwerwiegende Schwächung der Völker bewirkt, da die Lebensdauer der vorhandenen Jungbienen ausgleichend verlängert wird.
Viel Spass bei der anregenden Lektüre
mfG Christian
 

heuwender

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Danke für die interessanten Informationen!
 

Chrigel

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Guten Abend
In den beiden Publikationen "Volksentwicklung bei der Honigbiene" und "Regulation der Lebensdauer ..." haben die CH Bienenforscher viele Denkanstösse für die praktische Imkerei vermittelt. Eine Reihe von imkerlichen Hypothesen, von Imkern gefühlte Bienengesetze und überzeugend vermittelte imkerliche Praktiken und Theorien werden widerlegt oder mindestens in Frage gestellt.
Ich möchte aus der vorliegenden Schrift in den nächsten Tagen den einen oder andern Sachverhalt aufgreifen. Bereits in der Einleitung finden sich brisante Forschungsergebnisse zur Frage der Entstehung der Winterbienen.
Anfangs September liegt der Anteil der potentiell langlebigen Bienen noch deutlich unter 50 % der schlüpfenden Bienen.
Wie in der andern erwähnten Schrift (S.8) dargestellt, überleben von den bis anfangs September geschlüpften Bienen knapp 20 % bis im Februar. Erst von den ab Ende September geschlüpften Bienen gibt es 60 % Ueberlebende bis in den März.
Das ist eine Kernaussage für die Bewertung der Augustbrut. Es ist ja gleichzeitig die Brut, die im Laufe des Sommers die höchste Varroabelastung aufweist....Wie also sollen wir deren Wert für das Ueberwintern des Bienenvolkes einordnen? Dazu folgt das Ergebnis eines Versuches mit Völkern, deren Königinnen im August-September 5 Wochen gekäfigt waren. Trotz des 5-wöchigen Brutstopps und einer dadurch um 6000 Bienen verringerten Aufzucht wiesen diese Völker am Winterende gleich viele Bienen auf wie die unbeeinflussten Vergleichsvölker. .....wenn da die imkerlichen Gedanken nicht zu kreisen beginnen:
Christian
 

OliverRoedel

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Klasse Text Christian, was hälst Du denn von der Aussage über die JH Ausschüttung in Abhängigkeit von CO2/Hitze?
Als Vertreter der "Lüftungstheorie" sehe ich mich da bestätigt. Je mehr Lüftung umso weniger CO2 und somit weniger JH was wiederum eine längere Lebensdauer bedeutet. Oder?
 

Palma40

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.....wenn da die imkerlichen Gedanken nicht zu kreisen beginnen:

oh ja Christian, sie kreisen und machen Überschläge. :009: Ich mach mir gerade Gedanken wie ich diese Erkenntnis für die Aufbewahrung von Königinnen, die im Frühjahr gezogen wurdenund für die Umweiselung der Wirtschaftsvölker im Herbst vorgesehen sind,anwenden kann. Ich denke da an eine sich immer wiederholende Brutwaben Entnahme.
 
Zuletzt bearbeitet:

Josef Gruber

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Hallo Christian!

Schon im ersten Absatz ist sehr viel für uns Imker versteckt
Wie in der andern erwähnten Schrift (S.8) dargestellt, überleben von den bis anfangs September geschlüpften Bienen knapp 20 % bis im Februar. Erst von den ab Ende September geschlüpften Bienen gibt es 60 % Ueberlebende bis in den März.
Das wär dann auch die Erklärung warum starke Völker einen Brutentzug Ende Juli problemlos verkraften.
Von alten Waben, Milben und Krankheitserregern befreit neu durchstarten und im Frühjahr zu den besten gehören.

Wenn ich diesen Bericht jedoch als Basis zur Milbenbekämfpung mit AS heranziehe, wäre es falsch im
Juli/August eine Kurzzeitbehandlung durchzuführen und im September mit der Langezeitbehandlung zu starten.

wäre es nicht zielführender:
- Ende Juli eine AS Behandlung über 2 Wochen durchführen-> tötet die meisten Milben
- in diesem Zeitraum geht die Brut zurück und die Bienen gleichen dies mit Langlebigkeit aus
- Anfang September schlüpen Bienen ohne Varroa Schäden die vielfach schon den nächsten Frühling erleben
- Wenn nötig kann im Herbst noch eine kurze AS Behandlung stattfinden
- natürlich zu Weihnachten die obligate Restentmilbung

Dieser Bericht bittet sicher die Grundlage um unsere Völkerführung im Spätsommer kritisch zu betrachten.

Nochmals Danke für diesen Beitrag
Gruß Sepp
 

Chrigel

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Das wär dann auch die Erklärung warum starke Völker einen Brutentzug Ende Juli problemlos verkraften.
Von alten Waben, Milben und Krankheitserregern befreit neu durchstarten und im Frühjahr zu den besten gehören.

Wenn ich diesen Bericht jedoch als Basis zur Milbenbekämfpung mit AS heranziehe, wäre es falsch im
Juli/August eine Kurzzeitbehandlung durchzuführen und im September mit der Langezeitbehandlung zu starten.

Guten Abend Sepp
So habe ich mir das vorgestellt, als ich diesen Forschungsbeitrag eingestellt habe. Es sollten hier Überlegungen und Vorschläge von den Lesern eingebracht werden, die diese Ergebnisse nutzen und die sich in der Praxis nutzbringend umsetzen lassen.
Ich teile deine Schlüsse, dass die Bienenvölker Eingriffe wie totale Brutentnahme oder AS-Behandlungen mit Brutverlust Ende Juli bis Mitte August problemlos verkraften. Der September sollte zielgerichtet für den Aufbau des Wintervolkes genutzt werden. Ein ständiger Futterstrom, ohne dass die für die Brut verfügbare Wabenfläche zu stark geschmälert wird, ist unumgänglich. Dafür darf die abschliessende Winterfütterung durchaus an das Septemberende geschoben werden.
mfG Christian
 

Palma40

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Ich teile deine Schlüsse, dass die Bienenvölker Eingriffe wie totale Brutentnahme oder AS-Behandlungen mit Brutverlust Ende Juli bis Mitte August problemlos verkraften.

Das habe ich schon mal gemacht und zwar am 15. August. Die Völker haben sich richtig gut entwickelt, leider war es ein milder Herbst und Winter und die Bienen haben sehr sehr lange gebrütet. Und ich damals mit der Methode nicht vertraut, staunte nicht schlecht als die Völker im Frühjahr, obwohl meiner Meinung nach genug eingefüttert, verhungert waren. Aber im Prinzip sollte es funktionieren auch so spät im Jahr.
 

Chrigel

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Und ich damals mit der Methode nicht vertraut, staunte nicht schlecht als die Völker im Frühjahr, obwohl meiner Meinung nach genug eingefüttert, verhungert waren.

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser. Die (Gewichts-) Kontrolle nach Abschluss der Fütterung ist unumgänglich. Das stelle ich auch bei der 5 - B Methode fest. Ich brauche deutlich mehr Futtersirup, um die gewohnten Futtervorräte in den Völkern zu schaffen.
Christian
 

Palma40

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Kontrolle nach Abschluss der Fütterung ist unumgänglich

Die Kontrolle nach der Fütterung ist bei mir obligatorisch, aber der enorme Futterverbrauch danach durch die sehr lange Brutzeit der Völker, hat mich überrascht. Tja die Bienen machen keine Fehler es ist immer der Imker. Nach dieser Erkenntnis der "Lebensdauer der Bienen" werde ich es wieder versuchen.
 

Josef Gruber

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Hallo!

Bezüglich Brutentzug und Fütterung machte ich folgende Beobachtungen:
- Mittelwände werden rasch ausgebaut
- von der ersten Futtergabe wird sehr viel eingelagert und legt den Schluss nahe, dass nicht mehr viel benötigt wird
- doch nach einigen Wochen hat sich das Brutnest weit ausgedehnt und das Futter ist weg
- bei diesen Völkern hab ich meist 25 Liter Sirup (entspricht mehr als 20kg Zuger) bentötigt

Zur Langlebigkeit zur zurück
Wenn sich durch unsere imkerlichen Maßnahmen wie Brutstopp, AS Langzeitbehandlung, Brutentnahme etc. die
Bienen wesentlich älter werden birgt dies nicht ein gewisses Risiko der Krankheitsanfälligkeit?

Schöne Grüße Sepp
 

Milb

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Hallo!

Zur Langlebigkeit zur zurück
Wenn sich durch unsere imkerlichen Maßnahmen wie Brutstopp, AS Langzeitbehandlung, Brutentnahme etc. die
Bienen wesentlich älter werden birgt dies nicht ein gewisses Risiko der Krankheitsanfälligkeit?

Schöne Grüße Sepp

Ja das ist so,
eben der Preis wenn der Mensch in die Natur eingreift,
das Risiko muss mit der Vernichtung der Varroa aufgewogen werden.

Gruß Milb
 

Chrigel

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Guten Morgen
Die Futtermenge, die Sepp hier anführt trifft es genau. 15 ltr Sirup, wie oft angeführt, reichen bei weitem nicht.
Die Mutmassung über erhöhte Krankheitsanfälligkeit der "überalterten" Bienen lässt sich nicht einfach unter den Tisch wischen. Ich kann hier lediglich aus meiner Erfahrung sagen, dass ich mit dem 5-B Verfahren kerngesunde Völker habe, obwohl ich seit Jahren in einem Gebiet mit immer wieder aufflackernder Sauerbrut imkere. Ich nehme an, dass die Entfernung des ganzen alten Baus mitsamt der stark milbenbelasteten Brut einen wesentlich höhern Einfluss auf die Gesundheit der Bienen hat als die bewirkte Verlängerung der Lebensdauer.
mfG Christian
 

Palma40

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15 ltr Sirup wie oft angeführt, reichen bei weitem nicht.

Hallo Christian,

da man ja diese Völker nicht mit zwei Futtergaben auffüttern kann, nehme ich an, dass viele kleine Portionen gegeben werden. Wie führst du die Fütterung dann durch ?
 

Chrigel

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Fütterungsrhythmus ab Brutentnahme
Vorgabe: 10 -12 CH Hochwaben, die ca 20 bis 25 kg Futterkapazität haben.
Fütterung von oben mit Deckbrettfuttergeschirr, zwei Kammern à 3 ltr.
1. Brutentnahme ca 15. Juli: Fütterung der Völker mit 8 bis 10 ltr Sirup innert 10 Tagen.
2. Nach dreiwöchiger Pause Mitte August 6 ltr Sirup
3. Erste Septemberwoche 6 ltr Sirup
4. Ende September Futterkontrolle und Ergänzung mit 6ltr Sirup.
Insgesamt also 4 Fütterungen.
Die Eigenschaft der Bienen, ihr Futter eher fluglochfern abzulagern, erfordert im Hinterbehandler besondere Aufmerksamkeit. Die Völker haben am Fenster dicke Futterwaben (was den Imker in trügerische Sicherheit wiegen kann), währenddem die fluglochnahen Waben laufend entleert werden. Da die neuen Waben noch nicht verkittet sind, kann man die hintern Waben leicht paketweise auf den Schienen nach hinten ziehen und die vordersten Waben zur Kontrolle kurz hochziehen.
Ich würde auf Grund der Erfahrung sagen, dass von der ersten Futtergabe von 8 bis 10 ltr durch Neubau und Brut wenig als Winterfutter übrig bleibt. Dabei wird auch tüchtig bereits verdeckeltes Futter wieder geöffnet und verzehrt.
Herbstbrutnest.jpg
mfG Christian
 

OliverRoedel

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Hab die Studie in Kurzform übersetzt und dem heimischen Königinnenzüchter zur Verfügung gestellt.
Er wies auf eine amerikanische Studie hin (die er auf Anhieb nicht fand) wo von der Abhängigkeit der Pollenqualität und dessen Vitellogenin-Gehalts in der Aufzucht der Larven gesprochen wird. Also die These: die Bienen ziehen bewusst Winterbienen auf. Was im Widerspruch der Schweizer steht.
Hast Du die Studie? Und wie siehst Du dies in Zusammenhang mit der schweizer Studie? Für mich scheint die Schweizer logischer.

Hier was zu http://en.wikipedia.org/wiki/Vitellogenin
Die letzte Quelle scheint die richtige zum Thema zu sein, werd die mal lesen...
 

Chrigel

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Hallo Oliver
Deine angegebene Quelle und deren Inhalt sind eine passende Ergänzung zu der diesem Thema zugrunde liegenden Studie. Auf die Wechselwirkung von Juvenilhormon und Vitellogenin wird von den CH nicht eingetreten. Es ist aber sehr interessant, diese näher zu beleuchten. Wir haben darin Ursache und Wirkung auf die Verlängerung der Lebensdauer bestens begründet.
mfG Christian
 

Nikita

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Hallo Chigel,
wenn ich den Artikel richtig verstanden habe (Winterbienen ab August / September), dann wäre eine späte Ablegerbildung mit einer legenden Königin (Teilen und Behandeln) also auch im September noch sicher möglich, da die mitgegebenen Bienen zu dieser Zeit das Frühjahr (bis auf ca. 20%) nicht erleben werden. Diese sich ruhig beim Aufbau (Brutpflege Sirupeinlagerung) abarbeiten können um so vielleicht auch die Räuberei starker Völker zu vermindern bzw. verhindern.

Ich hatte erst Ruhe mit Räuberei, als ich aus den starken Völkern und ersten Ablegern (Brutwabenentnahme mit ansitzenden Bienen) mit einer dazugekauften Königin Anfang September noch zwei neue Völker gebildet habe... Die Völker und Ableger waren eingefüttert, keine Spättracht und die Bienen waren "arbeitslos"...
Ist das richtig?
Mit freundlichen Grüßen
Wolf.
 
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