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Thema: Nachrichten aus Amerika

  1. #351
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    Danke Michael für Deine Berichte, sind immer wieder höchst lesenswert. Darf ich fragen ob es bei Euch so etwas wie Krankenkassen, Pensionsvorsorge und auch eine Mindestsicherung gibt?

    Josef

  2. #352
    Administrator Avatar von miguelito
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    Es gibt einmal die staatliche Pflichtkrankenkasse und die damit verbundene Rentenversicherung. Das betrifft alle diejenigen die in einem vertraglichen Arbeitsverhaeltnis stehen und einige Sparten von Staatsbediensteten. Das Zentralkrankenhaus ist in Asunción und es gibt Niederlassungen im Inland, die aber z.T nur Posten sind.
    Diese leiden, wie auch gewisse Pensionskassen von Banken und anderen unter Miss- und Vetternwirtschaft, Schattenangestellten und Korruption. Aber man hat wenigstens, wenn man eine Operation braucht, einen kostenlosen Krankenhausaufenthalt. Aber der Rest der dazu gehoert ist oft nicht vorhanden (Schrauben, Naegel bei Knochenbruechen, Medikamente, verzehrbares Essen etc.) Teuer wird es dann, wenn man Herzklappen oder Schrittmacher benoetigt, trotz Versicherung.
    Dann gibt es die Krankenhaeuser vom Militaer und der Polizei, die stehen aber nur diesem Personenkreis offen, einschliesslich Mutter und Vater. Dort fehlt es wie das immer so ist, an nichts.
    Dann gibt es die privaten Krankenkassen, oft mit angeschlossener Klinik und Pensionskassen. Da sind die Preise oft gesalzen und man tut gut darán, das Kleinggedruckte zu studieren. Bei einer Krankenkasse waere es ja nicht weiter schlimm wenn sie mal zusammenbricht, aber bei einer Pensionskasse......
    Dann gibt es so Leute wie mich, der geht zu niedergelassenen Aerzten im Nachbarort und auch mal zum Heilpraktiker und muss cash hinblaettern und auch hier in die Nachbarschaft, dort gibt es ein kleines staatliches Hospital und von Mo-Fr eine Aerztin und einige unansehliche Krankenschwestern. Dort kostet es nichts und es gibt auch kostenlose Medikamente (so das Grundsaetzliche) und Impfungen.
    Mit dieser Dame wird momentan gegen mein Uebergewicht, den Colisterienspiegel, den Hochdruck und die seltsamen Zuckerwerte vorgegangen.
    In diesem Zusammenhang musste ich neulich mal zum Laborarzt.
    Hier so ungefaehr die Preise: Zuckertest 2 E, Blutbild mit Urin: 20 E, Echografie Bauchraum:20 E Langzeitzuckerwert:10 E und dies alles bar. Medikamente je nach Herkunft. Lokale gehen, aber importierte sind teuer. Siehe den Artikel zur Armut!
    Wenn man hier ernsthaft krank wird und kein Geld hat und diese Gesundheitsstoerungen nicht mit lokalen Methoden beseitigen kann, der ist aufgeschmissen und kann leicht Haus und Hof verlieren, vor allem dann, wenn er keine familiaere Unterstuetzung hat. Oder er geht ein wie eine Primel.
    Als ich kam, da war ich 34 Jahre alt, da war das alles gar kein Thema, aber jetzt wo so manche Defekte auftreten, da denke ich doch manchesmal darueber nach, ob das der richtige Ort ist, wenn man aelter ist......aber noch ist nicht alles verloren, mit 67 bekomme ich eine sagenhafte Rente von 365,45 Euro, dann lasse ich die Korken knallen, wenn ich nicht schon am Stadtrand in einer Kellerwohnung bin.
    Gruss Michael

    Nachtrag: Die Reichen und Schoenen reisen natuerlich ins Ausland zur Behandlung. Brasilien, Argentinien und wenn man ein Visum fuer die USA hat, dann auch dorthin.
    Geändert von miguelito (14.05.2016 um 02:27 Uhr)
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  4. #353
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    Bayer will Monsanto uebernehmen:
    Der Chemieriese Bayer ist am Saatgut-Spezialisten Monsanto interessiert. Mit einem solchen Milliardendeal würde ein globales Schwergewicht entstehen. In Europa und Südamerika steht der US-Konzern immer wieder in der Kritik – vor allem wegen der Nutzung von Gentechnik. Mit einer milliardenschweren Übernahme des US-Saargutkonzerns Monsanto will der deutsche Chemieriese Bayer sein Agrargeschäft stärken. Vertreter von Bayer hätten sich kürzlich mit Mitgliedern der Monsanto-Geschäftsführung getroffen, um vertraulich über eine einvernehmliche Fusion zu sprechen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit. Das US-Unternehmen steht wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte in der Kritik. Zudem stellt Monsanto den weltweit meistgenutzten Unkrautvernichter «Roundup» mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat her, der von der Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserregend eingestuft wurde und von paraguayischen Ärzten regelmäßig für Missbildungen und Atemwegserkrankungen, teilweise mit Todesfolge, verantwortlich gemacht wird. Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu erregen. In der Landwirtschaft und im Gartenbau wird das Herbizid vor der Aussaat zur Unkrautbekämpfung verwendet, in Deutschland kommt es auf etwa 40 Prozent der Felder zum Einsatz. Die europäische Zulassung für Glyphosat läuft Ende Juni aus, bei einem Treffen von Vertretern der 28 EU-Staaten in Brüssel am Donnerstag kam es nicht zur Abstimmung und damit auch nicht zu einer Mehrheit für oder gegen die Neuzulassung. Umweltschützer und die Grünen kritisierten die geplante Fusion. «Gentechnik und Pestizide sind keine Zukunfts-, sondern Risikotechnologien», sagte Grünen-Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur. «Damit würde Bayer das eigene Gerede über nachhaltige Unternehmenskultur Lügen strafen.» Agrarexperte Dirk Zimmermann von Greenpeace warnte, eine zu große Konzentration im Markt führe zu weniger Vielfalt und höheren Saatgutpreisen. Mit Monsanto würde das Agrargeschäft bei Bayer eine viel größere Rolle spielen. Eine Übernahme würde das Kerngeschäft stärken, teilten die Leverkusener mit. Für ein Zusammengehen spricht, dass Monsanto in den USA stärker aufgestellt ist, Bayer in Europa und Asien. Das könnte den Unternehmen auch bessere Chancen bei den Wettbewerbshütern bescheren. Monsanto hatte in St. Louis mitgeteilt, das Unternehmen habe eine unaufgeforderte, nicht-bindende Offerte von Bayer erhalten. Der Verwaltungsrat des US-Konzerns will die Offerte jetzt prüfen. Bis diese Überprüfung abgeschlossen ist, werde es keine weitere Mitteilung des Unternehmens geben. Monsanto war an der Börse zuletzt etwa 42 Milliarden Dollar (gut 37 Mrd Euro) wert. Der Kurs schwankte in den vergangenen Tagen, nachdem es bereits vor einer Woche erste Berichte über ein Interesse von Bayer gegeben hatte. Der US-Konzern erlöst im Jahr gut 15 Milliarden Dollar (etwa 13 Mrd Euro) mit Saatgut und Pflanzenschutzmitteln. Bayer kam im vergangenen Jahr insgesamt auf einen Umsatz von 46,3 Milliarden Euro. Die Aktien der Leverkusener gingen nach der Mitteilung auf Talfahrt und stürzten im Dax bis zum frühen Nachmittag um fast acht Prozent ab. Marktteilnehmer rechneten mit einem zu hohen Kaufpreis, sagte ein Sprecher der Anlegerschutzvereinigung DSW. Hingegen legten Monsanto-Papiere vorbörslich zuletzt gut acht Prozent zu. Das «Wall Street Journal», das in der Nacht zuerst über die Gespräche berichtet hatte, schrieb unter Berufung auf Zahlen der Bank Morgan Stanley, gemeinsam würden die Unternehmen gut ein Viertel (28 Prozent) der weltweit verkauften Pflanzenschutzmittel absetzen. Sehr stark wären sie auch im US-Geschäft mit Getreide- und Soja-Samen. Monsanto geht gerade durch einige Turbulenzen. Der Konzern hatte jüngst die Gewinnprognose für dieses Jahr gekappt und baut Stellen ab. In der Chemiebranche brodelt seit langem die Gerüchteküche über die Zukunft der Unternehmen, die sich auf das Geschäft mit der Landwirtschaft spezialisiert haben. Dieses steht wegen niedrigerer Preise für Agrarrohstoffe, den Turbulenzen in den Schwellenländern und der Rezession in Brasilien seit einiger Zeit unter erheblichem Druck. Im vergangenen Jahr hatte Monsanto versucht, den Schweizer Konkurrenten Syngenta zu übernehmen, der nun an den chinesischen Konkurrenten ChemChina geht. Zudem wollen sich die Großkonzerne DuPont und Dow Chemical zusammenschließen und damit den deutschen Branchenprimus BASF vom Thron stoßen. Das Volumen dieses Deals wird auf rund 130 Milliarden Dollar geschätzt.

    Quelle: La Nacion
    Geändert von miguelito (20.05.2016 um 15:06 Uhr)
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  6. #354
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    Schwere Frostschaeden:

    Seit letztem Mittwoch berichten mehrere Landwirte in Paraguay über Frostschäden in ihren Kulturflächen. Gestern waren viele landwirtschaftliche Flächen und Viehweiden im Departement Alto Paraná mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Vor allem Erzeuger von Tomaten, Kürbis und Paprika klagen über Schäden, am meisten jedoch die, deren Produkte im Freien angebaut werden. Produzenten mit Gewächshäusern blieben einigermaßen verschont.
    Minga Guazú, Yguazú, Juan León Mallorquin und Juan Emilio O`Leary waren gestern die am meist betroffenen Gegenden. Laut dem Ingenieur Rubén Sanabria, Mitglied in der Vereinigung der landwirtschaftlichen Koordinatoren Paraguays, wären in der Zone 5.000 Hektar landwirtschaftliche Anbaufläche geschädigt worden. Die Maiserzeuger werden wohl starke Einbußen hinnehmen müssen. Normalerweise können sie 5.000 Kilogramm pro Hektar ernten, es werden wohl nun nur etwa drei Tonnen Mais pro Hektar sein, weil das Produkt schon fast fertig gereift ist“, sagte Sanabria. Im Hinblick auf den Weizen sagte er, die Temperaturen seien eher förderlich und würden auch Ungeziefer abtöten.
    Aber auch die Tomatenproduzenten jammern. Allein in Alto Paraná gibt es viele Kleinbetriebe für Bauernmärkte. Ángel Velázquez, ein Landwirt aus dem Sektor, klagte, er hätte bereits durch den Frost Schäden erlitten, die wohl eine geringere Ernte um 30% erwarten ließen. Seine Investition belief sich auf 80 Millionen Guaranies (12.500 E), vor allem Tomaten und Mais baut er an. Insgesamt könnten 200.000 Tomatenstoecke, mit jeweils rund sechs Kilo Ertrag, in der Gegend betroffen sein.
    Quelle: Ultima Hora
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  7. #355
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    AW: Re: Nachrichten aus Amerika

    Krokodile und Fische sterben massenhaft am Rio Pilcomayo:
    Ein ökologisches Drama spielt sich am Pilcomayo ab. Interessanterweise tritt dies nur auf paraguayischer Seite auf, während in Argentinien der Fluss genug Wasser hat. Täglich streben immer mehr Tiere an dem Fluss, andere liegen im Morast und versuchen zu überleben.
    Ein Anwohner aus der Gegend um die Lagune Escalante, General José E. Diaz, machte Bilder von den grausamen Schauspiel. Es ist Zenon Morinigo, der Krokodile dabei beobachtete wie sich in den Schlamm eingraben. Die Lagune hatte jahrelang ausreichend Wasser nun ist sie ein tödlicher Sumpf.
    Indigene Gemeinschaften, die schon immer an dem Fluss leben, müssen nun mit der dramatischen Wasserknappheit zurechtkommen und zuschauen, wie Fische und viele Tiere verenden. Die gesamte Bevölkerung in der Region im Chaco ist betroffen, sie warten nun darauf, dass der neue Direktor der Pilcomayo Kommission, Alberto Salazar Yaryes, schnelle Gegenmaßnahmen einleitet. „Es macht uns Sorgen, weil das Wasser alles nach Argentinien fließt aber Paraguay so gut wie nichts abbekommt“, sagte ein Anwohner der Zone. Nach den Aufzeichnungen der Meteorologen hat es dort fünf Monate nicht geregnet, erst im Dezember soll das wieder der Fall sein. Bis dahin dürfte wohl noch eine Vielzahl an Tieren sterben. Alligatoren, Wildschweine und Fische verschwinden während sich einige Vogelarten am Leben erhalten könnten. Auch die Landwirte klagen über hohe Verluste.
    Senator Arnaldo Wiens beschwerte sich auch über die Zustände am Pilcomayo Fluss. „Seit August letzten Jahres kam kein Wasser mehr in den Fluss. Das war der Moment, seit dem die Krise und Dürre in diesem Gebiet begann“, sagte er über seinen Facebook Account. Zehn Millionen US Dollar wurden für Ausgrabungsarbeiten im Fluss vom MOPC ausgeben, sie sind anscheinend verpulvert worden. Nun denkt man darüber nach, ausländische Hilfe anzufordern.
    Quelle: Ultima Hora

    Anmerkung: Der Fluss kommt aus Bolivien und ist Grenzfluss von Paraguay mit Argentinien im Gran Chaco. Der Fluss ist sehr sedimentreich, was zu staendigen Verwerfungen des Flussbettes fuehrt. Dann wurden auf der argentinischen Seite Wasserkanaele angelegt, die das Wasser in die Landwirtschaft abfuehren und der Fluss im weiteren Verlauf trockenfaellt.
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    Josef Fleischhacker (24.06.2016), Markus68 (24.06.2016)

  9. #356
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    Leider ein trauriges Danke Michael

  10. #357
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    Krokodiljagd:
    Es spielt sich eine ökologische Katastrophe am Rio Pilcomayo ab, vor allem die Wildtiere, wie Alligatoren, Wasserschweine aber auch Fische sind stark von einem Wassermangel betroffen. Die Situation ist für skrupellose Menschen eine ausgezeichnete Gelegenheit ihr Vorhaben umzusetzen.
    Wilderer machen nun Jagd auf die Krokodile und nutzen deren quälenden Zustand aus um sie zu töten und das Fleisch mitzunehmen. Sie können sich nicht mehr verteidigen und liegen teilweise reglos im Schlamm. Es gibt nur noch wenig Wasser, in das die Alligatoren schnell flüchten könnten. Nun bringen ihnen nicht nur die äußeren Bedingungen den langsam aber sicheren Tod, die Wilderer sind noch schneller. Sie haben es auf die Schwanzflosse abgesehen, es ist das am meisten geschätzte essbare Teil, manche sprechen sogar von einem kulinarischen Hochgenuss.
    Im Departement Boquerón, im Bereich der Kommune Linie 32, haben sich Bewohner darüber beschwert, dass mehrere Personen aus der Hauptstadt im Bereich der Alligatoren zu finden seien, die im Wasser eingepfercht und sehr schwach sind. Auch das Jagen auf die Krokodile sei schon beobachtet worden. Die Beobachtungen wurden der Polizei gemeldet, aber weitere Untersuchungen erbrachten, dass die Jäger anscheinend schon wieder nach Asunción zurückkehrten.
    Nachdem der Umweltfrevel im Chaco bekannt wurde sind die Behörden aufgewacht und wollen reagieren. Ob die ökologische Katastrophe wirklich noch verhindert werden kann sei dahin gestellt.
    Quelle. ABC Color
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  11. #358
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    Sachen gibt es!
    In Spanien hat ein Buergermeister einen Imker angewiesen, seine Bienenvoelker aus seiner Gemeindeflaeche zu entfernen, weil er nicht von dort sei. Der Imker teilte dem Buergermeister mit, dass er dazu keine rechtliche Grundlage habe und er schon seit 2009 in der Zone sei und niemand etwas dagegen habe.
    Ende vom Lied: 430 Voelker wurden verschlossen von Unbekannten, die Bienen erstickten und der Schaden belaeuft sich auf 80.000 Euro.
    Die Polizei ermittelt.....

    Ashampoo_Snap_2016.07.01_09h13m54s_003_.png
    Quelle:La Opinon.es
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  12. #359
    Avatar von Nils
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    Nachricht auf BR24 - Bienenschwarm schlägt Profi-Fußballer in die Flucht
    https://br24.de/nachrichten/Deutschl...-in-die-flucht

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu Nils für den nützlichen Beitrag:

    miguelito (18.07.2016)

  14. #360
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    AW: Nachrichten aus Amerika

    War gestern kurz in der Ortschaft um mir einen neuen elektrischen Duschkopf zu kaufen, der alte hatte seinen Geist aufgegeben. Als ich dort an der Elektrohandlung abfuhr fing es ploetzlich wolkenbruchartig an zu regnen und es kamen vereinzelte Hagelkoerner runter. Aber nicht bedenklich.
    Als ich daheim ankam, ueberall aufgeregte Leute. Es habe hier gehagelt und einige Leute haetten Schaeden an Daechern und einige Huehner habe es auch erledigt. Dann spaeter im Lokalradio schlimme Berichte.
    Ich als alter Glueckspilz war an der einen Stelle schon weg, als es richtig anfing und bedingt durch die Wegefuehrung, kam ich zu Hause an, als hier schon alles vorbei war.
    Schaeden, bis auf meinen ruinierten Kopfsalat, habe ich nicht, obwohl ich mehrere aeltere Daecher mit Zementplatten habe.
    Die Mangobaeume stehen gerade in der Bluete, die haben es ueberlebt.

    Hagelkoerner bis zu 200 Gramm:
    Die Hagelschauer gestern in vielen Teilen von Paraguay richteten große Schäden an. Die Körner waren in einzelnen Gebieten bis zu 200 Gramm schwer.
    Besonders schwer traf es die Stadt La Colmena. „Wir werden versuchen, die betroffenen Häuser so schnell wie möglich zu reparieren. Der wirtschaftliche Schaden ist enorm. Ebenfalls wird der Notstand ausgerufen. Die Ernte für dieses Jahr ist vollständig verloren“, klagte der Bürgermeister Mario Melgarejo.
    In etwa 150 bis 200 Häuser seien nach dem Hagelsturm beschädigt worden, fügte er an. „Pfirsich- und Pflaumenplantagen sind komplett zerstört, insgesamt wohl 80% aller Kulturflächen sind betroffen. Jedes Hagelkorn hatte etwa 200 Gramm“, erklärte Melgarejo. Er fügte an, einer der Bewohner aus der Zone hätte einen Verlust in Höhe von 250 Millionen Guaranies (ca. 40.000 E) erlitten.

    Quelle: ABC Color

    Ashampoo_Snap_2016.08.16_12h08m19s_002_.png
    Geändert von miguelito (16.08.2016 um 18:18 Uhr)
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  15. The Following 2 Users Say Thank You to miguelito For This Useful Post:

    mr_update (03.09.2016), Nils (17.08.2016)

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