Nachrichten aus Amerika

miguelito

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Hallo Zusammen!!
Was mir vorgestern aufgefallen ist(durch Zufall):
Der diesjaehrige Apimondia- Kongress findet in Argentinien statt.
42. Apimondia-Kongress
21.-25. Sep.2011
Messegelaende
Buenos Aires
Argentinien

26. und 27. Sep.2011
Besichtigungen imkerlicher Einrichtungen im Inland
Web-Site: www Apimondia.com
Leider ist die Basisseite in Spanisch verfasst und der Uebersetzer auf der Seite liefert nicht gerade Saetze in Hochdeutsch!!
Bei Unklarheiten bitte melden.
Was ich jetZt schon festgestellt habe: Gepfefferte Preise.
LG
Michael
 

miguelito

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Aus der argentinischen Imkerzeitung:
Auf Ibiza wurde ein Imker(50), argentinischer Staatsangehoerigkeit von der Polizei als Verursacher eines Flaechenbrandes ermittelt und verhaftet. Er hatte beim handieren an seinem Smoker das Feuer ausgeloest und mehrere 100 Hektar Land verwuestet. 80 Personen und eine Schule mussten evakuiert werden.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchtem Todschlags.
Also aufpassen!!
LG
Michael
 

Josef Fleischhacker

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Solch ein Amerika Moderator ist für uns eine feine Sache, bekommen wir doch Infos weit aus unserem Tellerrand und sogar aus dem fernen Argentinien übermittelt, nur weiter so Michael, wir lechzen nach solchen Nachrichten. Superl

miguelito schrieb:
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchtem Todschlags.

Ist dumm gelaufen und gottlob ist da nichts größeres passiert, war dieser Imker jedoch nicht grob fahrlässig, so passiert ihm gar nichts, wollen wir jedoch hoffen.

Josef
 
G

Gast1

Guest
Bei der sprichwörtlichen Dürre, die wir in diesem Jahr ebenfalls bei uns hatten, dachte ich auch öfter an mögliche Feuergefahr. Wie man sieht, nicht unbegründet.

Gruß
Alfred
 

miguelito

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Uruguay:
Verlust von 20 Mill. $ in diesem Jahr!
Die zustaenigen Stellen der EU haben Uruguay den Status als Lieferant von Honig entzogen,nachdem wiederholt in Proben Pollen von genveraenderten Pflanzen gefunden wurden.
Nach Untersuchungen, stammt der Pollen von Sojapflanzen.
Es handelt sich um die Menge von 14.000 Tonnen. die der heimatliche Markt auch nicht aufnehmen und verbrauchen kann.
LG
Michael
 
G

Gast1

Guest
Danke, Michael, für die Info. Sie passt gut zu folgender:
http://cornelia-behm.de/cms/presse/dok/383/383775.bundesregierung_setzt_kampf_gegen_oekola.html

Nun können wir uns vorstellen, wie harmonisch uns in nächster Zeit die Vorteile der Grünen Gentechnik für Ernährung, Umwelt und Gesundheit erläutert werden. Wir werden regelrecht danach lechsen, all die Göttlichkeiten nur möglichst schnell konsumieren zu dürfen. Kein Preis dafür wird uns zu teuer sei; endlich dürfen wir im modernen Trend liegen.

Mahlzeit
Alfred
 

miguelito

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Chile:
Durch die anhaltende Trockenheit in Teilen Chiles, wurden in der Zone von Valparaiso mit staatlicher Hilfe und anhand eines Imkerregisters 372 Kleinimkerfamilien mit einem Bestand von 40.000 Beuten mit 28 Tonnen Fluessigfutter (Fruktose) beliefert. Dies um das sterben der Bienenvoelker zu stoppen und um die Voelker in die neue Saison zu retten.
Das Produkt wurde in 3 Ltr.- Gebinden an die Imkereien ausgeliefert.

Mexiko:
Im Bundesstaat Tamaulipas gehoert Honig nicht zur Esskultur, beklagt ein Imkerfunktionaer namens Samuel Vazquez.Er beklagte, dass von den 650 Tonnen die in der Zone produziert werden nur 1 Tonne jaehrlich vermarktet werden kann.Der Rest wird in anderen Landesteilen vermarktet oder geht in den Export.
Die Zone hat von den 50 Millionen Tonnen, die Mexico exportiert nur einen Anteil von um einem Prozent.
Das gebiet hat eine Kapazitaet fuer 200.000 Beuten und aktuell sind es nur 15000.Ein problem die den Ausbau der Imkerei behindert, ist, die Afrikanisierung vor mehr als 20 Jahren und dass es bis heute nicht gelungen ist, durch geeignete Betriebsweisen den Ertrag und die Qualitaet zu erhoehen.
Die Hoffnung liegt bei der Umstellung auf europaeische Bienenrassen, aber das erfordert die Einfuhr von groesseren Mengen an Koeniginnen. Er sricht von einer Menge von ca. 400000 Koeniginnen um die Umstellung zu bewerkstelligen.
LG Michael
 

abelo

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miguelito schrieb:
Chile:
Durch die anhaltende Trockenheit in Teilen Chiles, wurden in der Zone von Valparaiso mit staatlicher Hilfe und anhand eines Imkerregisters 372 Kleinimkerfamilien mit einem Bestand von 40.000 Beuten mit 28 Tonnen Fluessigfutter (Fruktose) beliefert.

LG Michael

372 Kleinimkerfamilien mit 40.000 Beuten? Macht einen Durchschnitt von 107 Völkern pro Imker? Wie groß sind dann dort die Großimker? Und wie würde ich dann genannt werden, mit meinen fünf Völkern? Mikro-Imker? ;-)

Liebe Grüße,

Martin
 

Josef Fleischhacker

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@ Abelo

ein IM aus unserer Runde wurde vom Suchard Konzern nach Brasilien geholt, dies mit der Absicht innerhalb kürzester Zeit möglichst viel an Honig zu ernten und diesen nach Europa zu bringen. Alles was er dort an Material benötigte wurde sofort zur Verfügung gestellt, ebenso seine Helferleins. Bereits im zweiten Jahr konnten sie aus 10.000 (!) Bienenvölker Honig ernten, hängen doch dort die Schwärme ähnlich wie bei uns die Äpfel in den Bäumen.

Man darf sich also nicht wundern, wenn die Nordamerikaner, die ja ihre Völker aus dem Süden bekommen, keineswegs zimperlich mit diesen Tieren umgehen.

Josef
 

miguelito

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Die groesste Imkerei (Miel Carlota), die mir bekannt ist, besteht in Mexico.Sie wurde dort 1943 von 2 Deutschen (Dr. Speck , Wulfrath)mit 100 Beuten gegruendet und verfuegt ueber 50.000 Voelker
LG Michael
 

Josef Fleischhacker

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miguelito schrieb:
...verfuegt ueber 50.000 Voelker

Michael, Du leistet hier hervorragende Arbeit, lernen wir doch imkern außerhalb unserem Tellerrands zu erkennen! :bravo:

Stimmt schon, die Amis würden über unsere Betriebe lediglich ein müdes Lächeln übrig haben, die Südamerikaner sowieso. Noch eine Bitte, bzw. Ersuchen, wennst Links von solchen Großbetrieben auffindest, bitte uns diese nicht vorzuenthalten. Wäre doch toll, so etwas zu sehen.

Josef
 

miguelito

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Hallo zusammen!
Hier noch ein Nachtrag zum Thema der Imkerei mit den "Afrikanern"
2011062303_8221021.jpg

Imker in ihrer "Ritterruestung". Das ist wie sich jeder vorstellen kann bei Hochsommertemperaturen kein Vergnuegen sondern Schwerstarbeit.
Gruss Michael
 

miguelito

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Aus Bolivien:
Honig unterstuetzt die Verdauung, senkt das Fieber und sorgt dafuer, dass Kuehe mehr Milch geben.Und der Honig haelt jung und gesund, wie man bei dem Imker Luis Coca sehen kann. Er ist 53 Jahre alt, hat 12 Kinder und sieht aus wie 40.
Das Imkereiprojekt in Bella Vista ( Schoene Aussicht), Zentralbolivien wurde vor 7 Jahren durch das Welternaehrungsprogramm und Finanzierung durch die italienische Regierung gestartet und umfasst jetzt 90 Imker in 18 Gemeinden.
Wir wollten auch aufzeigen, dass der Wald nicht nur zum Abholzen vorhanden ist.
Die Imkerei fordert keinen grossen Arbeits- und Finanzbedarf. Gleichwohl hat Coca im letzten Winter 9 von 20 Voelkern verloren.
Ein Volk bringt hier 30 -40 Kg Honig pro Jahr, welcher auf dem lokalen Markt fuer2,5$ Absatz findet.Dazu wurde im Rahmen dess Projektes ein Ladengeschaeft eroeffnet in welchem die Imker auch die von ihnen benoetigten Ausruestungsgegenstaende erwerben koennen.Der Absatzpreis hat sich nun verdoppelt gegenueber frueher.
Die Imkerei scheint sich zu etablieren und wir muessen nicht mehr die Baueme faellen um an den Honig zu kommen, so Coca.

Anmerkung von mir:Bei vielen diesen Entwicklungshilfeprojekten fehlt es an nachhaltiger Unterstuetzung und wenn die Lehrmeister abgezogen sind, dann weiss sich keiner zu helfen, wenn Probleme auftreten. Durch diesen Umstand hat er eventuell auch seine Voelker verloren.
Gruss Michael
 

Josef Fleischhacker

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miguelito schrieb:
Anmerkung von mir:Bei vielen diesen Entwicklungshilfeprojekten fehlt es an nachhaltiger Unterstuetzung und wenn die Lehrmeister abgezogen sind, dann weiss sich keiner zu helfen, wenn Probleme auftreten. Durch diesen Umstand hat er eventuell auch seine Voelker verloren.

Genau dies war auch vom besagten Brasilien IM der Fall, diese doch beachtliche Betrieb mit der Anzahl von 10.000 Bienenvölker war innerhalb kürzester Zeit ruiniert. Offenbar fehlen da nicht Führungspersönlichkeiten, sondern auch die die berühmte harte Hand.

Michael, ich hab nun ein großes Ersuchen, bitte in diesem Thread alle amerikanischen Berichte einfügen, dies wird sicherlich eine sehr packende Sache.

Schon jetzt sage ich Dankeschön der doch sehr großen Mühen, vor allem der PC Probleme und mögen diese in den Griff kommen.

Josef
 

miguelito

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Ja, das liegt auch mitunter an sprachlichen Unzulaenglich- und Ungenauigkeiten. Da wird gesagt:Nicht arbeits- und personalintensiv, verstanden wird: eine Goldquelle an der man nichts machen und auch nichts investieren muss, also im Schatten unter der Palme zuwarten.
Gruss Michael
(Siehe diese Uebersetzungsmaschinen im Netz)
 

miguelito

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Honigexporte aus Argentinien Juni 2011:
In diesem Monat wurden 7,198 T (+7%) im Wert von 22,9 Mill. $(+13%) bei einem Preis von3,182$/Tonne
(+5%) exportiert. Im Jahr 2011 waren es bis jetzt 35,525T(+19%) mit einem Gesamtwert von 111,6 Mill.$(+25%) mit einem Durchschnitt von 3,143$/Tonne(+5%).
Die Zahlenangaben in Prozent beziehen sich auf den gleichen Vorjahreszeitraum.
Quelle: Staatlicher Tiergesundheitsdienst Arg.
Gruss Michael
 

josefbay

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miguelito schrieb:
Uruguay:
Die zustaenigen Stellen der EU haben Uruguay den Status als Lieferant von Honig entzogen,nachdem wiederholt in Proben Pollen von genveraenderten Pflanzen gefunden wurden.
Nach Untersuchungen, stammt der Pollen von Sojapflanzen.
Es handelt sich um die Menge von 14.000 Tonnen. die der heimatliche Markt auch nicht aufnehmen und verbrauchen kann.
LG
Michael

Hallo Michael, nicht dass ich den Import von Honig besonders unterstützen möchte, ich bin eher ein Anhänger der Regionalität, aber trotzdem das nenne ich Verlogenheit der EU bzw. der Agrarlobby.
Der Großteil der Schweine in Europa und natürlich auch in Österreich wird mit Kraftfutter auf Basis von genmanipuliertem Soja gefüttert. Die Landwirtschaft und der Minister sind ganz nervös, da jetzt in Oberösterreich Schweinefleisch, welche nicht mit genmanipuliertem Futter gefüttert wurden, auf den Markt kommen und besonders kritisch auch mit diesem Unterschied beworben werden sollte.
Mfg JosefBay
 

miguelito

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Hallo Alfred!
Hier in Py steckt die Imkerei , was Export brtrifft in den Kinderschuhen und eigentlich noch nicht einmal das.Das Verhalten der EU ist ja auch dem Schutz der heimischen Maerkte geschuldet, was ja laut Welthandelsabkommen gar nicht sein duerfte.Das zeigt sich auch hier lokal mit dem Mercosur der so etwas wie die EU werden soll und auch nicht funktioniert, weil die beiden grossen BRA & ARG machen was sie wollen.
Hier sagt der Paraguayer ueber die ganzen Abkommen und Gesetze: Alles tote Buchstaben.
Die lokalen Maerkte auch hier sterben immer mehr weg, die guten Produkte werden exportiert, der Muell bleibt hier, aber man muss dafuer die selben Weltmarktpreise bezahlen. Das ist dann fuer untere Gesellschaftsschichten nicht mehr moeglich wie hier zB. beim Rindfleisch.
Gruss Michael
 

Selurone

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drohne schrieb:
@ Abelo
Man darf sich also nicht wundern, wenn die Nordamerikaner, die ja ihre Völker aus dem Süden bekommen, keineswegs zimperlich mit diesen Tieren umgehen.Josef

Gerade lese ich im Imkerfreund: In Nordamerika gibt es weiter bis zu 30% Winterverluste und die Ablegerbildung sei "zu aufwendig und zu teuer". Zitat: Auf längere Sicht sei es nicht nachhaltig und hinnehmbar, jährlich ein Drittel des US - Völkerbestandes immer wieder neu aufbauen zu müssen.

Ich verstehe das so, das die Ablegerimkerei nur von hirnlosen Trotteln betrieben wird. :shock:

Des weiteren ist die Ukraine der viertgrösste Honigerzeuger der Welt. Heimische Bienenraasen: Ukrainische Steppenrasse Apis m.acervorum, die Karpatenrasse Apis m. carpatica (verwandt mit der Carnika) und die Dunkle Biene, wobei die ersten beiden sehr friedfertig sein sollen. Die Ukraine erzeugt mittlerweile ca. 74000 Tonnen Honig im Jahr, der auch nach den Eu-Ländern exportiert wird.
Die Carpatika ist eine sehr interessante Biene für den Propolissammler, weil sie übermäßig den Propolis verwendet. Wen wunderts, wenn im Winter die -30 Grad C in den Karpaten oft angekratzt werden. Da darf es nicht reinziehen. Superl
 
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