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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ApiLifeVar und die Räuberei



Nils
01.08.2012, 12:11
Hallo,

ich will meine erste Varroabehandlung mit ApiLife machen. In der Anleitung heisst es, man muß alle Völker zur gleichen Zeit behandeln, da es sonst zu Räubereien kommt.

Wer wird denn hier zum Räuber? Die Nachbarvölker oder das behandelte Volk?


Ich habe 1 stärkeres Volk das ich gerne möglichst sofort behandeln möchte, aber die anderen Völkchen am Stand sind noch recht klein. Da würde ich gerne noch ein wenig zuwarten, bis sie stärker sind.

Es ist meine allererste Varroabehandlung - und ich befürchte halt was falsch zumachen. Alle anderen Anfänger hier haben ihre erste Ameisensäurebehandlung schon gemacht, ich möchte aber -wie gesagt- ALV verwenden und keine Ameisensäure.

Was würdet ihr mir raten?

Danke Euch,

Nils

Alpenimker
01.08.2012, 13:28
Mit Api Life Var kommt es sozusagen zu einer Verwirrung der Milbe, sie findet ihre Wirte nicht mehr so leicht, etc.

Leider aber kommt es es auch teilweise zu einer Verwirrung der Bienen und vor allem zu einem Stockgeruch, den die Bienen nicht mehr als ihren eigenen empfinden.

Auf gut Deutsch herrscht ein wenig Chaos :)

Und deshalb betrifft die Räuberei das behandelte Volk. Was hier manchmal kompliziert zerredet wird, ist im Grunde sehr einfach und wirksam: Alle Völker des Standes mit Api Life Var behandeln, oder keines. Will jemand nur einige so behandeln, dann müssen sie weggebracht werden.

Beispiel: Meine letzten 4 Schwärme werden heuer noch einmal mit Api Life Var behandelt, weswegen sie bereits jetzt schon auf einem Außenstand sind. Sie werden danach fertig aufgefüttert und dann im Spätherbst nach Hause geholt.

Chrigel
01.08.2012, 14:48
Hallo Niels

Ich behandle auf dem gleichen Stand die "5 B Völker" mit Milchsäure und die andern 4 Völker mit Thymovar (gleicher Wirkstoff wie ALV). In den vergangenen drei Jahren ist nie Räuberei aufgetreten. Die Fluglochschieber sind bei allen Völkern auf 18 x 1 cm zurückgestellt. Weiter Gefüttert wird allerdings erst nach der 20-tägigen Behandlung.

Falsch ist die Ueberlegung, die kleineren Völker zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu behandeln. Sie gehören auch jetzt behandelt, weil gerade bei diesen Völkern jede ungeschädigte Winterbiene zählt. Die Brut, aus der die Winterbienen entstehen, wird jetzt angelegt. Dass die Fluglöcher der Volksstärke angepasst werden, ist selbstredend.

Bei solchen Völkern ist die Fluglochgrösse von untergeordneter Bedeutung.
Dieses Volk wird, auch wenn mit Thymol behandelt, kaum ein Opfer von Räuberei.

7845

Mit freundlichem Gruss
Christian

Chrigel
01.08.2012, 17:28
http://www.agroscope.admin.ch/imkerei/00316/00329/02083/index.html?lang=de.

Zum bessern Verständnis der genannten Varroacide kann man sich im Forschungsbeitrag unseres CH Bieneninstituts informieren. Die Störung der Orientierung der Milbe leistet zwar einen Teilbeitrag, aber Thymol ist in erster Linie ein Gift für die Milben und in erhöhter Konzentration auch für die Bienen!

mfG Christian

Nils
01.08.2012, 21:18
Ich danke Euch für Eure Antworten!

@Wolli: es tut immer gut von Leuten zu lesen die ALV hernehmen. Ich bin hier im Anfängerkurs diesbezüglich ein "Abweichler"...

"Alle oder keines" - das ist mal eine Formel die ich mir leicht merken kann :-)


@Christian:
Dein 5-B-Konzept muß ich mir erst noch genau zu Gemüte führen - bisher habe ich's noch nicht recht kapiert, aber ich muß nochmal genau lesen. Aber gut zu wissen, daß bei Dir nicht alle Völker mit Thymol behandelt werden und trotzdem keine Räuberei auftritt.

Werden tatsächlich schon JETZT die Winterbienen erbrütet? Ich dachte die schlüpfen ungefähr Ende September, werden also Anfang September als Ei gelegt. (Circa). Oder irre ich mich?
Aber da die Thymolbehandlung ja mindestens 4 Wochen läuft, muß ich wirklich jetzt anfangen - Du hast recht! Und jede Biene zählt bei den kleinen Völkchen...

Was haben denn die Bienen auf Deinem Bild oben im Rähmchen drin?
Danke auch für den Link, Stoff für die Lese-Couch!

Also werde ich demnächst (Wochenende?) ALLE Völker und Völkchen behandeln. Bis dahin habe ich meine Windeldiagnose auch abgeschlossen.

Nur noch zwei Fragen:
(Ich habe Zander-Maß, Liebig-Zargen)

- wegen Dosierung: es wird eine Menge pro Zarge angegeben. Ich glaube bei ALV 2 Plättchen für 2 Zargen, ein Plättchen für eine Zarge.
Wieviel soll man aber rein tun, wenn das Mini-Völkchen gerade mal 2-3 Rähmchen in einem Ablegerkasten hat? (es ist ein umgehängtes Apidea-Völkchen als Reserve)
Und wieviel bei einem, das eine normale Zarge halb füllt (6 Rähmchen)?

- was, wenn die Windeldiagnose ergibt, daß es pressiert? Dann ist ALV/Thymol ja nicht so geeignet sondern man bräuchte eine stärkere Behandlung??

Mich hat heute nämlich fast der Schlag getroffen: bisher war immer nur 1-2 Milben pro Tag auf der Windel - und viele Ameisen. Gestern habe ich die Windel eingefettet - und heute (nach 1 Tag) ganze 32 Milben gefunden! Und dabei ist noch eine Bausperre drin, was das Bild ja auch noch verfälscht.
Ich glaube da pressierts wirklich...

Morgen treffe ich meinen Imkerpaten, da werden wir das bereden. Aber trotzdem (oder gerade deswegen) würde mich vorher noch Eure Meinung interessieren...

DANKE für Eure Hilfe,

Nils

Milb
01.08.2012, 21:30
bei 32 am Tag
würde ich erst mal zur AS greifen

Gruß Milb

Chrigel
01.08.2012, 21:40
@Christian:
Werden tatsächlich schon JETZT die Winterbienen erbrütet? Ich dachte die schlüpfen ungefähr Ende September, werden also Anfang September als Ei gelegt. (Circa). Oder irre ich mich?
Was haben denn die Bienen auf Deinem Bild oben im Rähmchen drin?
Danke auch für den Link, Stoff für die Lese-Couch!

Also werde ich demnächst (Wochenende?) ALLE Völker und Völkchen behandeln. Bis dahin habe ich meine Windeldiagnose auch abgeschlossen.
Nils

hallo Nils
Die im August erbrüteten Bienen sind zwar zum kleinern Teil Winterbienen. Wenn sie aber wegen Varroaschaden kurzlebig sind, fallen sie als Pflegebienen schnell aus und die Brutpflege muss von Bienen übernommen werden, die eigentlich nicht mehr für diese Aufgabe vorgesehen sind.

Der Bienenvorhang hängt nicht im Rähmchen sondern in der Flugnische.

Der Varroaabfall ist alarmierend und möglicherweise sind auch deine kleinen Völker in ähnlichem Verhältnis belastet. Ich stimme deiner Skepsis zu, dass ALV in diesem Moment nicht das richtige Mittel der Stunde ist.
mfG Christian

Nils
02.08.2012, 09:14
Guten morgen ihr zwei (und alle anderen) und danke für Euren Rat.

Christian:
Also könnte man sagen, die Eier, die jetzt (heute!) gelegt werden sind dann die Winterbienen, die im Frühjahr als Totenfall auf dem Boden liegen. Also die ersten Winterbienen die absterben. Und je später sie sterben desto besser ist das natürlich für das Überleben des Wintervolkes. (?)
Mir fällt es als Anfänger immer noch schwer jetzt an den Winter zu denken...

Milb (und Christian):
ab welchem Schwellenwert würdet ihr sagen ist eine Thymolbehandlung noch verantwortbar?
Und ab wann ist eine AS-Behandlung unumgänglich?
Eine Milchsäure-Notbehandlung dürfte wenig hilfreich sein nehme ich an?


Ich habe heute morgen in der Früh gleich nochmal gezählt, da waren es in 16 Stunden 12 Milben - hochgerechnet also 18 Milben pro Tag. Mit dem gestrigen Wert habe ich nun also einen Durchschnittswert von ca. 25 Milben. Man soll ja 3 Tage ermitteln - ich hoffe gestern war nur ein Ausreisser weil's so warm war??

Was mich wundert ist, daß noch so viele lebende Milben dabei sind. Ich dachte immer das wären nur tote Milben auf der Windel. Aber so manche krabbelt ganz flugs auf meine Pinzette hoch - diese Mistviecher.
Und die, die ich gestern (vor 16 Stunden) gesammelt habe leben heute immer noch! Unverwüstbares Getier scheint mir...

Danke für Eure Hilfe im Kampf gegen diese Biester!

Nils

Chrigel
02.08.2012, 10:32
Hallo Nils

Es gibt keine umfassendere Studie zur Volksentwicklung (in dt. Sprache) als die angefügte.
Auf Seite 8 siehst du die Untersuchung zu den Winterbienen. Die Ueberlebensrate der im August erzeugten Brut bis im Frühjahr ist klein, umso grösser ist der Beitrag an die Pflege der im September erzeugten Brut. Dein Volk ist mit dieser Windeldiagnose schwer belastet und ein Teil der schlüpfenden Augustbienen kann sicher keine Schwerstarbeit mehr leisten.
http://www.agroscope.admin.ch/imkerei/00000/00294/index.html?lang=de/

Ob lebende oder tote Milben - dein Windelergebnis ist alarmierend. Jeder weitere Tag unnützes Abwägen ist ein Schritt auf den Verlust dieses Volkes zu. AS-Einsatz ist ein Gebot der Stunde!

mfG Christian

Nils
02.08.2012, 12:06
Hallo Christian,

gut daß ich heute meinen Paten treffe - der wird mir genaue Anleitung und auch AS geben (hoffe ich).
Dabei hatte ich gehofft nur mit Thymol auszukommen da ich bei AS Angst vor Königinnenverlust habe...

Ich las gerade in der Monatsbetrachtung von Pia-Aumeier (7.2010) was interessantes. Demnach sind bei 30 Milben pro Tag ca. 6.000 Milben im Volk.

Zitat:

Ein normal starkes Volk von etwa
20000 Bienen erträgt bis Mitte August
problemlos 10000 Milben. Danach wird
solch hoher Befall jedoch kritisch, denn
in den knapper werdenden Brutzellen
tummeln sich häufig gleich mehrere
reproduktionswillige Muttermilben.
Viele der so befallenen Jungbienen leiden
durch den Blutverlust und beim
Milbenstich übertragene Krankheits -
erreger unter Missbildungen und werden
nur wenige Tage alt. Bei nur oberflächlicher
Wabendurchsicht fallen die -
se Symptome gerade in starken Völkern
leider kaum auf. Betroffene Imker werden
dann durch vermeintlich „unerklärliche“
Volkszusammenbrüche überrascht.


Wird ein solch stark befallenes Volk
jedoch rechtzeitig, das heißt vor der
Aufzucht der Winterbienen ab Ende
August, von seiner Milbenlast befreit,
entwickelt es sich normal weiter. Der
starke Befall der Sommerbienen hat
dann keine nachhaltige Schädigung der
von ihnen aufgezogenen Winterbienen
zur Folge

Vor allem der letzte Absatz läßt mich hoffen daß es doch noch gut ausgeht!!

Milb
02.08.2012, 12:12
Vor allem der letzte Absatz lässt mich hoffen dass es doch noch gut ausgeht!!

Nils nicht HOFFEN sondern SCHNELL HANDELN

halte Dich erst mal an bewährte wirksame Methoden
und später kann kannst DU dann gerne die sanfteren austesten.

Wenn AS so viele Königinnen killen würde,
müsste ich nicht mehr arbeiten gehen.

Gruß Milb

Nils
02.08.2012, 12:46
Keine Angst Milb, ich setz mich jetzt nicht däumchendrehend hin und hoffe nur. :-)
Aber ich hoffe, daß meine HANDLUNG zu einem guten Ende führen wird. Mir ist schon klar daß es pressiert und bin ja auch ziemlich erschrocken über das Ergebnis der Windeldiagnose.

Ärgert mich ungemein, daß ich das nicht schon früher gemacht habe bzw. die Verfälschung durch die Ameisen unterschätzt habe.


Vor einigen Tagen wurde am Lehrbienenstand mit AS behandelt. Eine Mit-Anfängerin hat's gleich nachgemacht - und hat jetzt ein weiselloses Volk. Sowas erschreckt einen als Anfänger dann doch...


Aber auch wenns recht pressiert - lieber Milb - jetzt kann ich nix tun denn auch ich muß arbeiten. Aber heute abend wird alles organisiert und morgen Abend behandelt...

Gruß und Dank,

Nils

Nils
02.08.2012, 17:16
So, Feierabend, gleich gehts zum Imkerpaten, AS holen.

Die anderen Völkchen haben einen Milbenfall von 2-5 Milben. Hier sollte eine baldige Thymolbehandlung ausreichen - oder?

Mein "großes" Volk jetzt also mit AS 60% per Schwamtuch von unten (?) und nach einigen Tage (1 Woche ?) dann bei allen (auch beim großen Volk) Api Life Var rein. Was ist davon zu halten?


Danke,

Nils

Milb
02.08.2012, 19:13
Nils

ALLE AS
von OBEN
und fertig

dann Kontrolle und 5 bis 7 Tage wieder
dann Kontrolle und 5 bis 7 Tage wieder

solange bis fast keine mehr fallen

und dann im September nochmal

Gruß Milb

cornelius
02.08.2012, 19:35
Das behandeln der Bienenvölker gegen die Varroamilbe, mit welcher Methode und mit welchem Wirkstoff, ist korrekt. Aber warum wird von der Mehrzahl der Imker immer noch nicht kapiert das die Bienenvolksverluste nicht der Varroamilbe zuzuschreiben sind!

Da hat die " Wissenschaft " oder was man dafür hält, ganze Arbeit im Sinne der Pestizidindustrie geleistet. Merke: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing". Oder anders ausgedrückt: " Tango Corrupti ".

Palma40
02.08.2012, 19:56
Das behandeln der Bienenvölker gegen die Varroamilbe, mit welcher Methode und mit welchem Wirkstoff, ist korrekt. Aber warum wird von der Mehrzahl der Imker immer noch nicht kapiert das die Bienenvolksverluste nicht der Varroamilbe zuzuschreiben sind!




wir wissen es, aber unser Wissen nutzt uns nichts, wir müssen jetzt und zwar sofort gegen die Varroa in unseren Völkern vorgehen sonst sind sie hin. da nutzt es uns nix, wenn andere schuld sind.

cornelius
02.08.2012, 20:01
wir müssen jetzt und zwar sofort gegen die Varroa in unseren Völkern vorgehen sonst sind sie hin

Was sehr:SM_1_03: zweifelhaft ist!

Palma40
02.08.2012, 20:04
Was sehr:SM_1_03: zweifelhaft ist!


was ist daran zweifelhaft ?

Roland94
02.08.2012, 23:18
Typisch Cornelius, Deine Antwort passt überhaupt nicht zu dem Thema, les mal die Überschrift. Weiter will ich jetzt lieber nicht reden.

PS: Nils mache es am besten so wie der Milb es sagt. Dann haben deine Völker gute Chancen über den Winter zu kommen.

fix
03.08.2012, 08:35
Cornelius hat meiner Meinung nach sehr recht, wir behandeln und bekämpfen dauernd das Symptom (Milbe), solange die Ursache (Pestizide, fehlende Blüten- und Artenvielfalt usw. usw.) vorhanden ist, bekämpfen wir bis zum Sankt Nimmerleinstag!!!

Palma40
03.08.2012, 08:42
Cornelius hat meiner Meinung nach sehr recht, wir behandeln und bekämpfen dauernd das Symptom (Milbe), solange die Ursache (Pestizide, fehlende Blüten- und Artenvielfalt usw. usw.) vorhanden ist, bekämpfen wir bis zum Sankt Nimmerleinstag!!!

Hallo Max,

natürlich hat er Recht, es ändert aber nichts an der Situation, daß wir unsere Völker jetzt behandeln müssen und dazu äußert er sich ebenso wenig wie Jena.

Chrigel
03.08.2012, 09:30
Guten Morgen
Im Gebirgskanton Glarnerland imkern wir in weitesten Gebieten ohne Ackerbau, dafür in grossen zusammenhängenden Oekobetrieben und grossflächig extensiv genutztem oder ungenutztem Wiesland. Mehrere meiner Imkerfreunde halten ihre Bienen auf Höhen über 1000m. Sie sind die besten Abnehmer meiner Jungvölker, weil sie sich nicht davon abbringen lassen, die Bergblüte bis tief in den August hinein nutzen zu wollen. Die zu spät erfolgende Varroa-Behandlung und die mangelnde Wirksamkeit wegen ungünstiger klimatischer Bedingungen führen auch hier zu kahl geflogenen Völkern im Winterhalbjahr.
Es geht mir nicht darum, die Pestizideinsätze, die Verschmutzung der Umwelt und die Verarmung unserer Pflanzen- und Tierwelt in Abrede zu stellen. Ich möchte nur in Erinnerung rufen, dass auch in intakter Landschaft die Varroa eine tödliche Bedrohung für unsere Bienen bleibt. Ohne sachgemässe sorgfältige Arbeit im Umgang mit dieser tödlichen Bedrohung überleben auch unsere Bienen nicht.

mfG Christian

Nils
03.08.2012, 09:36
Jetzt bitte nicht streiten Jungs ;-)

Ihr habt ja alle recht - und gerade das ist ja das schlimme für den Anfänger. Gäbs nur eine Linie wärs einfach(er).

Man liest und hört ja auch immer wieder von Völkern die ohne medizinische Behandlung überleben - und von Völkern, die perfekt nach Liebig und Co behandelt und geführt weden und trotzdem nicht über den Winter kommen.

Es gibt auch Imker, die die Aussagefähigkeit der Windeldiagnose bezweifeln. Mein Pate gehört dazu wie ich gestern festgestellt habe.

Aber ganz bestimmt ist die Varroa nicht gut für die Bienen und deshalb müssen sie raus aus dem Volk.
Womit wir wieder bei meinem Volk wären...

Heute regnet es und laut Varroa-Wetterbericht ist eine AS-Behandlung heute und die nächsten 7 Tage nicht wirksam (hohe Luftfeuchtigkeit). :(
Und auch gestern wäre es wegen über 30 Grad auch nicht empfehlenswert gewesen.
Sch...

Thymol wäre die nächste Woche dagegen sehr gut wirksam.
Soll man das jetzt auch noch berücksichtigen oder einfach ignorieren?
Lieber jetzt -heute- Thymol anwenden statt erst in einigen Tagen die Ameisensäure? Bleibt sich ja dann fast gleich...

Vor heute Abend geht ja eh nix - mein Chef will daß ich arbeite ;). Also kann ich mir nebenher noch Gedanken machen - und Eure geschätzte Meinung einholen :)

Danke,

Nils

Chrigel
03.08.2012, 09:58
....zwischen Thymol und AS ist der, dass die AS, im Gegensatz zu Thymol, in die Brut wirkt. Dein starker Milbentotenfall rührt meiner Meinung nach mehrheitlich von Milben aus frisch geschlüpfter Brut und nicht von auf den Bienen sitzenden "Altmilben".
Die starke Infizierung der Brut ist bei deinem Volk das Hauptproblem. Uebrigens wirkt deine Schilderung des Milbentotenfalls deiner Minivölker etwas verharmlosend. Ich neige zur Annahme, dass die Situation auch hier eher alarmierend ist.
mfG Christian
PS Man sollte nicht jede dezidierte Meinungsäusserung als "Streit" deuten. Das Forum lebt ja gerade von klaren Meinungen.

Selurone
03.08.2012, 11:10
PS Man sollte nicht jede dezidierte Meinungsäusserung als "Streit" deuten. Das Forum lebt ja gerade von klaren Meinungen.

Besser kann man es schon nicht mehr ausdrücken! :prayer:

Gegen PSM kannste die Völker nicht mit Anderem behandeln (außer mit cornelius auf die Barikaden gehen, was auch wünschenswert wäre). Gegen die Varroa sehr wohl, und die darf auch von cornelius nicht verharmlost werden.
Die Ameisensäure ist beim ersten Schlag gegen die Milbe unerreicht wirksam. Nur die AS wirkt bis in die verdeckelte Brut. Thymolpräparate können später mit längerer Dauer verwendet werden. Zuerst aber hilft die AS am besten.
Mehrmals in 4 tägigen Abständen Oxalsäure verdampfen (in D nicht erlaubt) würde ebenfalls helfen, ist aber sehr viel aufwändiger. Hier werden immer nur die auf den Bienen sitzende Milben erwischt.

Nils
03.08.2012, 11:23
Danke Christian,

das habe ich auch so wie Du nochmal gut erläuterst verstanden. Und als einziges Mittel, das in die Brut wirkt kommt nur Ameisensäure in Frage.

Zur AS-Anwendung muß aber das Wetter passen - und das tut es nicht. Gestern 30 Grad und mehr, heute zu hohe Luftfeuchtigkeit und laut Varroa-Wetterdienst die nächsten Tage auch weiterhin. Demnach würde die AS nicht richtig wirken.

Darum stehe ich heute vor den Fragen:
Trotzdem AS anwenden oder warten bis das Wetter paßt?
Wie lange kann sich ein stark befallenes Volk das Warten aber leisten? Wohl eher gar nicht...
Und wenn AS jetzt nicht paßt, warum nicht dann gleich sofort Thymol anwenden statt zu warten, da das Thymol wettermäßig passend und voll wirksam wäre. Auch wenns nicht in die Brut wirkt - aber besser als nix tun ist es sicher.

Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken. Aber ich möchte AS nicht wenden nur weil's "der Brauch" ist - und es dann aber nicht gut gewirkt hat weil das Wetter nicht mitspielt.


Verharmlosen möchte ich den Befall meiner Jungvölker keineswegs - auch sie müssen behandelt werden. Ganz Klar! In der Literatur wird als Schadensschwelle 5 Milben/Tag angegeben - und die sind erreicht, aber nicht so deutlich überschritten wie beim anderen Volk. Hier ist also eine umgehende Behandlung nötig - aber keine Notbehandlung. So verstehe ich es zumindest - bitte sag's mir wenn ich es falsch verstanden habe.

Danke für Deine Hilfe,

Nils

Nils
03.08.2012, 11:25
Hallo Selurone :)



Mehrmals in 4 tägigen Abständen Oxalsäure verdampfen (in D nicht erlaubt) würde ebenfalls helfen, ist aber sehr viel aufwändiger. Hier werden immer nur die auf den Bienen sitzende Milben erwischt.

Wäre denn eine Milchsäure-Behandlung im 4-tägigem Abstand vergleichbar wirksam?

Selurone
03.08.2012, 11:35
Selber benutze ich die Milchsäure nicht und habe hier auch keine Erfahrung. MS hilft aber ebenfalls nicht in die verdeckelte Brut, sondern nur auf die reitende Milben. MS sollte nicht so oft auf die Bienen kommen, die damit übersäuert werden.
OS verdampfen geht trocken ab und wäre deswegen "bekömmlicher" für die Bien. Macht jedoch viel mehr Arbeit. Bei wenigen Völker wäre der Aufwand nicht so groß.

Josef Fleischhacker
03.08.2012, 12:31
Man liest und hört ja auch immer wieder von Völkern die ohne medizinische Behandlung überleben - und von Völkern, die perfekt nach Liebig und Co behandelt und geführt weden und trotzdem nicht über den Winter kommen.

Nils, bei 5 Milben pro Tag steht die Ampel auf Orange, bei 10 auf Rot, zögerst Du nun noch immer, so steht das Leben dieses Volkes auf dem Spiel, die Milben kennen keine Gnade, sie wollen sich vermehren um jeden Preis.

Selber kenne ich keinen nichtbehandelnden Imker der über mehr als zwei Jahre hinaus Bienen sein eigen nennt und jene Imker die im Internet groß angeben sollte man nicht ernst nehmen.

Bei meinen Behandlungen spielt die Luftfeuchte keinerlei Rolle, selbst bei Regen wird behandelt, herrschen doch im Volk ganz andere Temperaturen als im Außenbereich.

Josef

Jena
03.08.2012, 13:03
...Selber kenne ich keinen nichtbehandelnden Imker der über mehr als zwei Jahre hinaus Bienen sein eigen nennt und jene Imker die im Internet groß angeben sollte man nicht ernst nehmen...
Bei deiner Kontaktfreude wundert mich das.
Ja, es gab da auch schon Schwadroneure, mit abgebissenen Beinen...

Ich kenne Nichtbehandler, ohne die von dir genannten Einschränkungen.

John Kefuss kenne ich zwar nicht.
Gehört und/oder gelesen hast du von ihm aber auch schon oder?

Jena

Chrigel
03.08.2012, 13:10
...und lass dich von ihm überzeugen. Der allen höchsten Ansprüchen genügende Behandlungszeitpunkt tritt wohl nie ein in unsern Breiten mit wechselhaftem Wetter.
Der richtige Zeitpunkt bei deinem Volk wäre vor zwei bis drei Wochen gewesen. Heute ist es ein Notfall!
Zu den kleinen Völkern: Rechne die Wabenzahl auf ein Normalvolk hoch und multipliziere den Varroafall mit dem entsprechenden Faktor - ob du dann immer noch der Meinung bist, hier sei nicht Not am Manne?
Ich denke, du weisst jetzt Bescheid.
mfG Christian

Nils
03.08.2012, 13:30
Ich danke Euch allen für die geduldige Beantwortung meiner vielen Fragen und die wertvollen Informationen, die ich von Euch bekommen habe! Ihr habt mir sehr, sehr geholfen!

Blöd, daß ich den Ameisen und Ohrenkneifer-Einfluß so unterschätzt habe - wird mir nächstes Jahr nicht mehr passieren.

Jetzt weiß ich was ich wissen muß - und nun muß und werde ich tun...

Danke und schönes Wochenende,

Nils

liMITEd
05.08.2012, 00:19
Ihr habt ja alle recht - und gerade das ist ja das schlimme für den Anfänger. Gäbs nur eine Linie wärs einfach(er).

Man liest und hört ja auch immer wieder von Völkern die ohne medizinische Behandlung überleben - und von Völkern, die perfekt nach Liebig und Co behandelt und geführt weden und trotzdem nicht über den Winter kommen.

Es gibt auch Imker, die die Aussagefähigkeit der Windeldiagnose bezweifeln. Mein Pate gehört dazu wie ich gestern festgestellt habe.

Nils

abzuwägen, ob mit einem, zwei oder drei Völker bereits genug Masse vorhanden ist, um eigene Experimente zu wagen und den Totalverlust seiner Völker zu riskieren, das zweit grösste Problem sind Imkerpaten, die meinen, sie wüssten alles besser, das drittgrösste Problem ist das Internet, das den Anfängern 100 Lösungen zu einem Problem anbietet, ohne dass eine verlässliche Vorortdiagnose durchgeführt wird.

Drum gibts die Standardvariante, die jeder seriöse Meinungsbildner vorgibt: Milchsäure, Ameisensäure (85%ig), Oxalsäurelösung im Winter.

Ob Deine Völker dann über den Winter kommen, hängen von 623 weiteren Faktoren ab, die weder Liebig noch Co noch sonst jemand im Forum beeinflussen kann, aber in dem Moment, wo Du einen Faktor erkennst, der kritisch werden könnte, solltest Du schnell handeln.

Bilde Deine eigene Meinung, und wenn Du 10 Völker hast und den Verlust von 5 Völkern verschmerzen kannst, dann kannst Du unterschiedliche Verfahren testen, aber bedenke, jedes Jahr läuft es anders.

Palma40
05.08.2012, 11:12
das zweit grösste Problem sind Imkerpaten, die meinen, sie wüssten alles besser, das drittgrösste Problem ist das Internet, das den Anfängern 100 Lösungen zu einem Problem anbietet, ohne dass eine verlässliche Vorortdiagnose durchgeführt wird.



Also da möchte ich doch schon eine Lanze für die Imkerpaten brechen. Es liegt ja auf der Hand, daß der Pate auf jeden Fall, gegenüber einem Anfänger einen Wissensvorsprung hat, den er weiter vermitteln kann, ob in Theorie oder Praxis. So mancher Imkerneuling wäre froh gewesen, er hätte einen Imkerpaten gehabt und hätte sich so manche Panne erspart.
Was das Internet angeht, mit den 100 Lösungen wie Du schreibst, gebe ich Dir schon zu einem gewissen Teil recht, für einen Anfänger ist die Flut von Informationen manchmal schon verwirrend, umso wichtiger ist es, daß jeder User sein Profil ausfüllt, damit man gezielt auf seine Problematik eingehen kann.

Alpenimker
05.08.2012, 19:57
Ich möchte Limited an dieser Stelle gerne zustimmen. 100 Meinungen zu ein und demselben Thema sind nicht unbedingt förderlich, sondern eher verwirrend und wenn ich mir so unseren Altersschnitt im Verein ansehe, dann muss ich sagen, die Alten haben die Verluste und nicht die Jungen. Die Meinung solcher Paten ist also sehr mit Vorsicht zu genießen.

Ich erinnere daran, dass es hier nicht um AS, sondern um Räuberei bei Verwendung von Api Life Var geht.

Chrigel ist ein Topimker und er weiß wie es funktioniert, aber seine Tipps gelten halt auch nicht überall auf der Welt und sind vom Gebiet abhängig.

Wenn ich hier eben nur eine Tracht habe und die bis genau Ende Juli andauert, dann werde ich sie nützen und die Bienen so behandeln wie es eben gut dazu passt.

Gut zu einem Anfänger passt Api Life Var, weil es sehr einfach in der Anwendung ist. Es wirkt zwar nicht in die Brut, aber es ist eine Langzeitbehandlung und deshalb werden alle Brutstadien erreicht. Wer sich also nicht an die verschiedenen Tipps der Imker hält, sondern nur die Bedienungsanweisung liest und diese auch befolgt, der wird im Frühjahr NICHT bei Chrigel Ableger kaufen müssen, sondern kann ganz im Gegenteil selber welche verkaufen.

Weil es aber genauso so viele AS Rezepte gibt, wie es Imker gibt, ist die Sache da schon etwas komplizierter für einen Anfänger.

Und nochmal empfehle ich den ganzen Stand mit Api Life Var zu behandeln oder nichts, denn manchmal passiert etwas unvorhergesehens und es ist nicht relevant ob es Imker gibt, die das nicht als wichtig erachten.

Wichtig ist die Bedienungsanleitung- und wer sie bis zum Ende liest, der wird auch auf diese Empfehlung stoßen.

Gruß aus Tirol,

Wolfgang

Nils
05.08.2012, 20:02
Wolfgang:

Wichtig ist die Bedienungsanleitung- und wer sie bis zum Ende liest, der wird auch auf diese Empfehlung stoßen.
Nur welche: die deutsche oder die österreichische Anleitung? Die sind - bei gleichen Inhaltsstoffen - durchaus unterschiedlich...

Alpenimker
06.08.2012, 09:27
Nils, du hast recht- ich habe die österreichische Bedienungsanleitung hier.
Ich denke es geht klar hervor, dass aufgrund der Räubereigefahr nur ganze Stände behandelt werden sollen.

Insgesamt finde ich es doch recht einfach, du hast die Problematik und die Kernpunkte bestimmt schon erkannt. Da macht es eigentlich nichts mehr aus ob man die deutsche oder die österreichische gelesen hat.

Hier für alle Api Life Var Interessenten die österreichische Bedienungsanleitung zum Pdf Download:

>>Klick<< (http://wolli.bplaced.net/runterlader/Api_Life_Var-Bedienungsanweisung.pdf)

Und hier als Text:

Api Life Var-Dosierung und Dauer der Behandlung:

Für jedes 2-Zargen Bienenvolk sind 4 Api Life Var Plättchen zu verwenden. 2 Plättchen sollen nach dem Abschleudern diagonal, auf ein Stück Propolisgitter, und anschließend oben auf die Wabenträger gelegt werden.

Das Bienenvolk sollte vor der Behandlung zu 2/3 aufgefüttert werden.
Nach 14 Tagen sollen 2 weitere Plättchen auf die Wabenträger gelegt werden.

Bei 1- Zargen Überwinterung genügen 2 Plättchen.
Bei starkem Varroadruck eventuell ein Plättchen zusätzlich verwenden.
Nach der Behandlung im Dezember sollen die Plättchen entfernt werden.
Api Life Var ist absolut rückstandsfrei.
Nebenwirkungen: Keine

Vorbemerkungen und Vorsichtsmaßnahmen:


Die Behandlung soll sofort nach dem Abschleudern vorgenommen werden
Völker die nicht für die Gewinnung von Honig, bzw anderer Bienenprodukte Verwendung finden, ist die Behandlung ganzjährig möglich
Immer alle Völker gleichzeitig behandeln (immer ganze Bienenstände)
Nicht offene Packungen verwenden
Augenkontakt vermeiden, das Produkt eventuell mit Handschuhen berühren
Vor Licht und Sonne schützen, trocken lagern
Gebrauchte Plättchen nicht im Freien entsorgen
Außerhalb von Kinderreichweite aufbewahren

Palma40
06.08.2012, 10:39
das Produkt eventuell mit Handschuhen berühren




Hallo Wolfgang,

habe gestern zum erstenmal, probeweise auf einem meiner Stände, ALV angewendet und kann bestätigen: Handschuhe anziehen !!! Selbst nach zig mal waschen der Hände, bleibt ein penetranter Geruch. Ansonsten ist die Anwendung kinderleicht.

Nils
06.08.2012, 10:49
Servus Wolli,

Du hast recht, es ist einfach und genau deswegen habe ich mich dafür entschieden. Aber wenn man es dann tun will und nochmal genau liest - und nochmal andere Anleitungen liest - und liest -und liest ;) dann kann man alles mögliche hineinintepretieren.

Vor allem wenn in der deutschen Anleitung von zweiräumigen Kästen abgeraten wird und andere Abweichungen vorhanden sind etc.

Ich halte mich nun an die Österreicher und ignoriere die deutsche Anleitung. Basta :-)

Wenn es heisst "Bei 1- Zargen Überwinterung genügen 2 Plättchen" und "Bei starkem Varroadruck eventuell ein Plättchen zusätzlich verwenden." intepretiere ich das so, daß man nicht allzuviel falsch machen kann.

Also auch ein 1-Zarger verträgt 2 Plättchen pro Behandlung (also 4) - wenn's denn sein muß.
Und ich glaube nicht, daß viele die Anleitung sooo genau studieren sondern einfach drauflegen und fertig.

Ich sollte mir viel weniger Gedanken machen *seufz*.
Aber man liest auch bei ALV von üblen Dingen wie Orientierungslosigkeit, Bienen die sich nicht mehr erkennen und bekämpfen, Könginnen die aus der Eilage gehen etc. pp. Da soll man sich nicht verunsichern lassen.

Ich hab's gestern aufgelegt - ging schnell, ganz ohne Handschuhe etc. Auf, rein und zu. Begeistern warn die Bienen nicht.
Man merkt schon, daß sie heute früh beim heimkommen etwas irritiert sind und noch eine Ehrenrunde um das Flugloch fliegen. Und es wird mehr ventiliert, vor allem IM Stock - am Flugloch selbst nicht viel mehr. (Bis jetzt).

Den Geruch finde ich nicht so schlimm - hatte schlimmeres erwartet bei den vielen Berichten. Aber vielleicht kommt das noch wenn es wärmer wird...

Schönen sonnigen Tag,

Nils
P.S.: Danke für die PDF-Datei Wolli!

Nils
06.08.2012, 10:51
habe gestern zum erstenmal, probeweise auf einem meiner Stände, ALV angewendet und kann bestätigen: Handschuhe anziehen !!! Selbst nach zig mal waschen der Hände, bleibt ein penetranter Geruch. Ansonsten ist die Anwendung kinderleicht.

Ich hab's mir natürlich gleich an die Lippe gebracht das Zeug *g*
Hat ein bissl gebrannt, gleich abgewaschen - mehr war nicht.

Weis jemand, wann man frühestens mehr Milben fallen sieht?

kuttel
06.08.2012, 12:05
...... die Alten haben die Verluste und nicht die Jungen.
......


Ist das eine belegte Erkenntnis oder nur Dein subjektiver Eindruck ?
Würde mich ernsthaft interessieren!

Alpenimker
06.08.2012, 12:19
Ähm, ahja die Waagschale habe ich vergessen ;)

Ich entschuldige mich vorab, wenn sich dadurch jemand auf die Zehen getreten fühlt, da habe ich zu wenig überlegt, es war auch keinesfalls so hart gemeint. Vorangegangen war die Überlegung, dass im Verein bei uns ein sehr hoher Altersschnitt vorherrscht und eigentlich immer die Jungen die Älteren beliefern- Wie gesagt, nur bei uns im Verein ...

Natürlich gehe ich auf diese Diskussion nicht weiter ein, zumal wir schon mehrfach sehr weit vom Thema weg waren.

Hamamelishonig
06.08.2012, 13:37
ich schliesse mich Dir voll an und beim "Beliefern" füge ich auch noch die Ideen und das Wissen hinzu....

Alpenimker
06.08.2012, 13:49
Wärst du nicht schon mein Freund, würde ich dir jetzt eine Anfrage schicken :)

kuttel
06.08.2012, 16:38
Wärst du nicht schon mein Freund, würde ich dir jetzt eine Anfrage schicken :)

Das relativiert allerdings Deine obige "Entschuldigung vorab" ;-))