Waagstockdaten, Honig, Tracht, Futtersituation 2023

Josef Fleischhacker

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Um hier die Waagstockdaten und natürlich auch Trachtsituation 2023 zu starten hab ich mich gesputet, unsere hoffentlich zahlreichen Melder sollten doch einen ab dem ersten tag des neuen Jahres einen fertigen Thread zur Verfügung haben.

Selber starte ich mit exakt 40,0 Kilo, dies ist ein 5 wabiges Dadant Dadant Volk ,ot Anflugbrett, Duden, Ganzzarge, Wärmedeckel und als Regenschutz dient eine Blechhaube. Als Dadant Novize finde ich es als überaus spannend zu erfahren wie sich diese Betriebsweise in Relation zu meinen ÖBW Beuten verhält? Also mitlesen, mitschreiben und von mir aus auch mit Fragen löchern, schließlich soll sich ja was spannendes entwickeln.:h430:

Josef
 
Hier nun mein erster heuriger Bericht

So01.01.23
3,0​
8,2​
0,0​
64,0​
Schmida...​
39,9​
-0,1​

wir sehen ein Minus von 0,1 Kilo, somit hat alles seine liebe Ordnung

Josef
 
Am ersten Tag im neuen Jahr war leichter Flugbetrieb an allen Völkern bei ca 16 Grad und Wind zu verzeichnen.
 
Täglich rechne ich schon infolge vermehrter Brut mit vermehrten Abnahmen, nach wie vor bewegt sich der Waagstock mit -200 - 300 Gramm pro Woche, die Bienen lassen sich somit noch etwas Zeit.

Aktuell ist der Waagstock 39,8 Kilo schwer.

Josef
 
1. bis 10. Januar 2023:

Waage 1..........- 500 g

Waage 2..........- 200 g
Waage 3..........- 800 g (Flugloch Nordseite und als einziger zweizargig)

Sehr unterschiedliche Abnahmen bis zu - 80 g pro Tag, wenn es irgendwie wetterkonform möglich ist muss ich nicht nur alle sondern sämtliche Völker wiegen. Im bisherigen Januar mehrere Flugtage, laut Windel viel Brut bis zu 6 Waben, Futter wird umgetragen von hinten zum Brutnest, alle Völker summen friedlich vor sich hin.

In meinem Magen liegt friedlich das Abendessen.
Gedünstete Kartoffeln mit Schwammerln, Rosinen
und Zwiebeln feierlich zubereitet.
Den Knoblauch habe ich vergessen.

Wenn das Sauerkraut
nicht gut verdaut
der Wind einen vorwärtshaut :)
 
Einen wunderschönen guten Mittag,

ich habe heute alle Völker gewogen mit der analogen Hängewaage am Bienenhauskran, von 7 Kg bis 13 Kg reicht der Futtervorrat, zwei Völker haben nur mehr 5 Kg, diese habe ich mit erwärmten Sirup (30 Grad) eben gefüttert (Futterglas oben auf dem Deckel), diese zwei Völker sind enorm stark, sie sitzen in einer losen Traube und sind auf allen Rähmchen, somit ist ein Zuhängen von Futterwaben unmöglich was bei Kaltbau sehr selten der Fall ist.

Futterwaben in den drei zweizargigen Völkern wären genug übrig, sie haben noch 13 Kg Futtervorrat und wären auch leicht zu entnehmen aber eben zuhängen geht nicht wenn alle Waben besetzt sind denn bei 7 - 8 Grad Außentemperatur können die Bienen verklammen. Deshalb lieber flüßig füttern das wird zwar einen Brutanreiz geben, jedoch auf alle Fälle besser als Futtermangel.

Seit beginn der Plandemie war ich in keiner Imkerversammlung mehr, auf keinem Stammtisch, Vortrag und dergleichen, auch dieses Jahr noch nicht obwohl schon mehrere stattgefunden hätten in der näheren Umgebung, ich bin also kaum informiert über die Bienensituation im neuen Jahr.

So, nun habe ich Zeit zum Mittagessen, es gibt Reh, eine Rehart, nämlich Kartoffelpüreh - als Hauptlage und als Beilage Steinpilze mit Zwiebeln und den Knoblauch nicht vergessen, heute kommt bestimmt kein Besuch mehr :)
 
Deine Zutaten sind mir wohlbekannt.
Außer dieses "Kartoffel Püreh", es handelt sich bestimmt um eine regionale "Tierart".
Kannst du mal ein Bild schicken? Habe ich hier noch nicht entdeckt ...
Bienenfuttervorrat:
Sind das nur die großen Völker?
Meine Warre's sind ja recht klein.
Die Temperaturen sind ja eher frühlingshaft, trägt die Bienenhaustemperatur da noch etwas dazu bei?
Hast du auch "außerhalb" Völker?
Das macht mich mächtig neugierig!!!

Rolf
 
diese habe ich mit erwärmten Sirup (30 Grad) eben gefüttert (Futterglas oben auf dem Deckel),....
Heute Morgen haben beide Völker ihre Futtergläser (900 g) geleert und bekamen sofort ein neues aufgesetzt, momentan 7 Grad Außentemperatur, im Bienenhaus dasselbe. Bei diesen Temps muss man aufpassen damit keine Biene auf die Idee kommt aus dem Futterspundloch zu fliegen oder zu krabbeln sonst könnte sie verklammen.

Ich schiebe deshalb ein gelbes Honigwerbeschild vorsichtig unters Futterglas, das Spundloch ist dann beim abheben des Glases verschlossen und beim aufsetzen ziehe ich es unterm Glas weg und das Glas verschließt sofort das Loch.

Servus Rolf!

Diese zwei Völker sind einzargige Magazinbeuten im DNM Format.

Ich habe nur einen Stand, das Bienenhaus.
Ein Bild vom Kartoffelpüreh kann ich nicht mehr machen denn es ist bereits verdaut - Scherz

Das sind Biokartoffeln mit Schale zerkleinert, gedünstet mit Zwiebeln, Knoblauch, Rosinen und Honig, ich esse zu allem Honig.
 
Der Schwund dieser Woche beträgt bereits 0,4 Kilo, was ein deutliches Zeichen für Brutbeginn ist, hier bitte

Sa14.01.23
3,5​
10,0​
68,0​
76,0​
Schmida...​
39,4​

Nur noch vier Wochen müssen meine Völker sparsam sein, ab Mitte Feber get´s los mit der Reizfütterung, was mich immer wieder sehr freut.

Josef
 
Das sind Biokartoffeln mit Schale zerkleinert, gedünstet mit Zwiebeln, Knoblauch, Rosinen und Honig, ich esse zu allem Honig.
Die guten Kartoffelstücken vom regionalen Landwirt - natürlich mit Schale - auf einem Backblech im Ofen mit Kürbisstreifen oder ähnlichen guten Dingen. Schön gewürzt mit einem Stück Fleisch ... herrlich.
Gute und einfache Kost. "Sterne" brauch ich zum Essen nicht ...

Rolf
 
Zu Bericht Nr. 8, den beiden Völkern wurde heute morgen das Futterglas abgenommen und das Wiegeergebnis erbrachte nun 8 Kg Futtervorrat, das dürfte bis Mitte März reichen wenn die Weidenblüte einsetzt, wenn nicht kann zu diesem Zeitpunkt wieder zugefüttert werden wenn nötig.

Ein bisher unbekanntes Tier zerflaxt langsam den Weichfaserdeckel von Waagstock 1, ich habe mehrmals die Wildkamera hingestellt, vorgestern Nacht gelang endlich ein Foto, es ist eine Katze die ihre Krallen an dem Deckel zu schärfen versucht oder was auch immer sie vorhat.

Katzendicht kann man das Bienenhaus nicht machen, wenn dann mit gigantischem Aufwand, somit bleibt nur der Katze zu sagen sie soll es lassen, sie wird mich kaum verstehen und deshalb auch auf geistigem Weg darauf hinweisen es zu lassen, heute Nacht war keine Aktivität zu verzeichnen, schauen wir wie es weitergeht.
 
Im Bienenhaus scheint es wärmer zu sein als draußen, deshalb kommt die Katze rein.
Katzen lieben warm. Oder sie findet im Bienenhaus gutes Futter in Form von Mäusen.
Dann ist sie doch bestimmt ein gern gesehener Gast?
Leg irgend einen alten Schuhabstreifer in die Nähe der Deckel, dann schärft sie dort ihre Krallen und läßte deine Bienendeckel in Ruhe.... oder auch nicht.
LG Doris
 
Guten Morgen Doris,

das mit dem Fußabstreifer ist eine gute Idee, dieser kann auch auf den besagten Deckel gelegt werden wenn die liebe Katze diesen Ort bevorzugt. Wärmer ist es im Bienenhaus momentan auch nicht, jedoch windstill. Bei der jungen Katze dürfte es Neugier sein, die schnüffeln überall herum.

Mäuse finden sie bei mir im Bienenhaus kaum, es liegt nichts fressbares herum, auch nichts womit oder wohin sie ein Nest bauen könnten und in die Beuten können sie wegen dem Mausrechen nicht rein, ich hoffe diese Faktoren haben sich in der Mauswelt herum gesprochen.
 
Katzendicht kann man das Bienenhaus nicht machen, wenn dann mit gigantischem Aufwand, somit bleibt nur der Katze zu sagen sie soll es lassen, sie wird mich kaum verstehen und deshalb auch auf geistigem Weg darauf hinweisen es zu lassen, heute Nacht war keine Aktivität zu verzeichnen, schauen wir wie es weitergeht.
Ich versage da bei unserem Revierkater auch.
Wenn ich an einer Beute stehe, kommt er an hüpft auf das Gestell und schärft seine Krallen an der Beute ...
Die Tierchen müssen aber auch selber miteinander klar kommen.

Rolf
 
  • Super!
Reaktionen: fix
War eben bei den Bienen, sie summen friedlich, genauso friedlich wie der Schnee fällt, die Windeln zeigen Brutschlupf, bis zu 6 Wabengassen, die letzten Tage wurde noch Futter umgetragen bei Temps bis 7 Grad plus. Ich denke bei den folgend vorher gesagten Temperaturen im Minusbereich wird die Brutaktivität zurückgehen.

Hier ein Bild von der jungen Katze die im Bienenhaus den Weichfaserdeckel von Waagstock 1 ziemlich zerflaxt hat, wie sie heute geruhsam auf ihrem Katzenplatz sitzt:

P1050063.JPG
 
Das ist eine hübsche Pelznase!
 
  • Super!
Reaktionen: fix
Meine Waagstockdaten haben diese Woche keinen wirklichen Wert, von Sonntag bis gestern wurden 0,4 Kilo verbraucht, also schon ein deutlicher Hinweis auf vermehrte Brut, heute zeigt eine hohe Schneehaube ein Zunahme von 2,9 Kilo an.

Meine Lehre daraus, ab kommenden Herbst, bzw. Beginn der Einfütterung kommt das Capac Waagvolk ins geschützte Bienenhaus.

Josef
 
Habe heute die Daten von zwei Waagstöcken abgelesen denn das Monatsende zieht sich hin, trotzdem das die Zeit immer schneller zu vergehen scheint.

1. bis 27. Januar 2023:

Waage 2.............- 800 g,
einzargig
Waage 3.......... - 1800 g, Flugloch Nordseite, zweizargig

Ein gigantischer Unterschied, Waagvolk 2 hat drei Brutgemüllgassen auf der Windel, Waagvolk 3 fünf.

Futtervorrat Waagvolk 2 = 7 Kg - wird knapp, muss evtl. Ende Februar gefüttert werden
Futtervorrat Waagvolk 3 = 13 Kg, reichlich, es können Futterwaben entnommen und Waagstock 2 zugeführt werden, sollen, müssen oder dürfen.
 
Mit heutigem Stand werden 39,1 Kilo angezeigt, somit ein Wochenschwund von 0,4 Kilo.

Das Brutgeschäft steigt bereits merklich an, sollte es ab übernächster Woche deutlich mehr als +10 Grad haben werden schon die ersten FuT Fladen aufgelegt und somit der Start in die Saison 2023 eingeläutet.

Josef
 
Zwei Völker habe ich Mitte Januar gefüttert, vom 17. Januar bis 29. Januar haben sie genau 1 Kg Futter verbraucht, das sind pro Tag 80 g, nun sind noch 7 Kg Futter vorhanden, Mitte März sollten sie mind. 5 Kg Vorrat haben, das wird natürlich knapp außer sie fahren die Bruttätigkeit stark zurück was kaum anzunehmen ist.

Die Windelkontrolle bei allen Völkern ergab daß keines brutfrei ist, von 3 bis 6 Wabengassen Brutgemüll, keine Milben, einige haben Wassertropfen und einige Futter umgetragen.
 
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