Reizfütterung im Februar

Beehouser

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Hab ich ebenfalls vermutet, mir dies aber doch nicht zu sagen getraut, vor allem Christian dürfte hier etwas verwechseln.

Josef
Hallo Josef,
hab's zwar nicht verwechselt. Hast aber recht, dass das ganz schnell geht.
Mit dem Schlitz in der Folie ist das bestimmt ganz praktikabel. Wärme bleibt drin....
Gruss, Christian
 

Beehouser

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Mir geht es vmtl. wie vielen, hab zwar viel eingefüttert, aber es ist irgendwie auch viel verbraucht worden,
z. Z. hab ich teilw. auch noch viel Brut drin - es könnte doch sehr knapp mit dem Winterfutter werden, daher liebäugle ich auch mit einer Reizfütterung ab Februar nächsten Jahres, dazu hab ich ein paar Fragen...!?


Hallo Josef, bei der Abdeckung mit Folie hab ich teilweise Probleme mit Schimmel, mein Vorgänger hat daher mit Zeitungspapier die Beuten über den Winter abgedeckt, aber da kann ich den Wintersitz nicht genau erkennen - nun bin ich etwas unsicher, wie ich meine Beuten Einwintern soll, oder kann ich das Zeitungspapier gegen die Folie im Februar einfach austauschen...!?

Wie macht man das am besten...!?

Gruß Franz

Den Schimmel habe ich, wenn überhaupt, dann an der vom Flugloch am weitesten entfernen Randwabe. Die Folie mögen die Bienen ganz gern, weil sie da Kondenswasser zur Auflösung des Honigs aufnehmen können, ohne ausfliegen zu müssen.
 

Oberländer

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Das mit Schimmel kann ich irgendwie nicht verstehen, Franz, bitte guck Dir diese Bilderserie

Hallo Josef, schaut gut aus, ich werde bei der Folie bleiben, schon wegen der Sauerei mit Zeitungspapier, alternativ möchte ich es mal mit Wachstücher probieren, das hab ich mal in einem Beitrag von Walter Rojky gesehen, aber erst im übernächsten Winter.

Dieses Schimmelproblem lese ich immer wieder, kann es sein, dass der Bienenstand in einer Sutn (Senke) und sehr oft ohne Sonne steht

Da muß ich mal genauer drauf achten, hab leider nicht nur Ideale Plätze - den einen oder anderen Platz kann ich noch etwas besser zur Sonne ausrichten, bzw. die zugewachsene Äste entfernen, muß da halt etwas sensibel vorgehen, weil nur ein Teil meiner Stöcke auf meinem Grund steht.

Gruß Franz
 

Oberländer

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Den Schimmel habe ich, wenn überhaupt, dann an der vom Flugloch am weitesten entfernen Randwabe. Die Folie mögen die Bienen ganz gern, weil sie da Kondenswasser zur Auflösung des Honigs aufnehmen können, ohne ausfliegen zu müssen.

Hallo Christian, so würde es ja auch Sinn machen, hast du offene, oder geschl. Böden, bzw. wie händelst du es mit den Bodenschiebern/Windel.

Gruß Franz
 

Josef Fleischhacker

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alternativ möchte ich es mal mit Wachstücher probieren, das hab ich mal in einem Beitrag von Walter Rojky gesehen, aber erst im übernächsten Winter.

Hab ich ebenfalls von Walter gelesen, wie er es jedoch macht damit die Bienen die Tücher nicht abtragen kann ich mir noch nicht ganz vorstellen, aber der Walter wird uns dies schon noch berichten, wollen wir halt hoffen.

Josef
 

Beehouser

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Hallo Christian, so würde es ja auch Sinn machen, hast du offene, oder geschl. Böden, bzw. wie händelst du es mit den Bodenschiebern/Windel.

Gruß Franz

Hallo Franz,
bis Ende Januar, etwas bis Haselblüte, habe ich offene Böden. Wenn sie in stärker in Brut gehen, mache ich die Böden zu.
In Weinbaugebieten wird das glaube ich anders gehandhabt.
Bei uns gibt es auch Imker, die die Böden IMMER zulassen.

Hierzu gibt es sehr konträre Ansichten.

Gruss, Christian
 

Beehouser

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Hab ich ebenfalls von Walter gelesen, wie er es jedoch macht damit die Bienen die Tücher nicht abtragen kann ich mir noch nicht ganz vorstellen, aber der Walter wird uns dies schon noch berichten, wollen wir halt hoffen.

Josef
So wie ich es gehört habe, werden Wachstücher nicht angenagt, eher stark eingebaut. Das musst Du dann im Winter mal aufkriegen?...

Gruss, Christian
 

Josef Fleischhacker

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bis Ende Januar, etwas bis Haselblüte, habe ich offene Böden. Wenn sie in stärker in Brut gehen, mache ich die Böden zu.

Da ist aber die Feuchtigkeit schon drinnen, nämlich oben an der Decke. Wer bitte auf die Idee kommen im Keller zu lüften um im Obergeschoss Nässe zu verhindern?

Das musst Du dann im Winter mal aufkriegen?...

Im Winter mach ich doch keine Tücher auf, dies passiert doch erst ab dem ersten Korrektureingriff, was aber ein völlig anderes Thema ist.

Josef
 

Nils

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Guten Morgen allerseits,


Im Winter mach ich doch keine Tücher auf,
Und was ist mit der Restentmilbung zu Weihnachten?


Bei uns gibt es auch Imker, die die Böden IMMER zulassen.

Ja, mich zum Beispiel :)

Ich habe das Gefühl wir reden hier immer wieder mal von "anderen" Schimmel.....
Wo genau schimmelt es eigentlich bei Euch - wenns denn schimmelt?

Bei mir sind es bisher stets Randwaben, die Oberträger sind meist schimmelfrei. Bei 2-Zargern ist es schlimmer als bei Einzargern.
Im Frühling war bei einem 2-Zarger gleich 4 Waben vergammelt, alle auf einer Seite - nämlich die, auf der die Sonne nie hinscheint (ein Strauch steht direkt daneben).

Offene Böden fallen mir stets schwer. Vor allem bei Einzargern. Wenn da der Wind weht, spürt man direkt, wie die Wärme hinten rausgeblasen wird.
Vielleicht kann ich mich heuer überwinden und den Boden umdrehen, so daß hinten ein offener Schlitz entsteht, der Boden selbst aber geschlossen bleibt.



Wer bitte auf die Idee kommen im Keller zu lüften um im Obergeschoss Nässe zu verhindern?
Ein schlechter Vergleich Josef, zwischen Keller und OG gibts Zwischendecken, die es im Bienenstock nicht gibt. Der offene Boden soll dazu dienen daß überschüssige Feuchtigkeit entfleuchen kann. Ohne Feuchtigkeit kein Schimmel.

Im Moment brüten sie teilweise noch so stark, daß auf der Windel täglich eine dicke Kondenswasserschicht "liegt". Ziehe ich die Windeln, läuft die Soße von selber runter. Wäre der Boden offen, würde das Wasser raustropfen und der Innentraum könnte besser abtrocknen.

Manche Beuten haben hinten sogar ein extra Lüftungsgitter (sah ich bei einem DNM-Imker), das würde mir gut gefallen. Hat mein Zander-Liebig aber leider nicht :(



Servus,

Alex
 

Markus68

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Wie lange frißt denn ein starkes Volk auf 2 FlZ an ca. 500 Gramm FuT?

Wenn man das das Erste Mal macht, möchte man einerseits nicht täglich nachsehen und andererseits den Futterstrom nicht abreißen lassen.
 

Josef Fleischhacker

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Wie lange frißt denn ein starkes Volk auf 2 FlZ an ca. 500 Gramm FuT ?

In der Regel benötigt ein starkes Volk für eine Flade mit einem halben Kilo etwa eine Woche. Musst folglich aber aufpassen, wird der Teig weniger so eine weitere auflegen, bis zur Obstblüte sollte der Futterstrom nicht mehr versiegen.

Josef
 
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