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Thema: Gelbe Wiese - was ist hier passiert?

  1. #21
    Avatar von Der wilde Gärtner
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    Zitat Zitat von fuego Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Freunde !!

    Wer von euch lebt denn BIO ???
    Wer von euch kauft ausschließlich BIO ???
    Nur von solchen Leuten können Biobauern leben !!!
    Da aber nur ein geringer Prozentsatz von Verbrauchern regelmäßig bio- verwendet gibt es nicht mehr Biobauern !!
    Alle anderen Bauern müssen sich dem Markt stellen und da gibt es keine Alternative zur Chemie.
    Bitte nicht eure Bienen mit billigem konventionellem Zucker überwinter bringen und dann über die bösen, spritzenden Rübenbauern schimpfen!!
    Jeder von euch der Kunststoffe aus Erdöl verwendet,
    der keine Biolebensmittel verbraucht,
    seine Bienen nicht mit Biozucker füttert,
    bequem mit dem Auto fährt,
    eventuell noch in einem Chemiebetrieb sein Geld verdient,
    täglich mit dem Auto unterwegs ist,
    hat kein Recht über Bauern zu urteilen ( verurteilen) die moderne Landwirtschaft betreiben!!!

    PS. bin selbst Biowinzer ziehe aber nicht so über meine Kollegen her.
    Hallo lieber Freund,

    Das ist aber schon wieder sehr schwarz - weiß!

    Jeder der zu einem guten Teil Bio kauft, Kunsstoffe reduziert und beim Autofahren nachdenkt tut auch Gutes für die Umwelt.
    Wenn man das dann auch noch verbreitet und Aufklärungsarbeit betreibt wirds noch besser.

    Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt!
    Gut ist es dann, wenn Bio normal ist und alles andere unkonventionell.

    Liebe Grüße
    Werner
    Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken!

  2. #22
    cornelius
    Gast
    Zitat von fuego :
    Alle anderen Bauern müssen sich dem Markt stellen und da gibt es keine Alternative zur Chemie.
    Da ist sie wieder , die völlige Ahnungslosigkeit! Oder ist da die Gehirnwäsche der Pestizidhersteller, den damit verbundenen Behörden, berufständigen Vereinen, den Politikern etc., erfolgreich gewesen? Oder ist der oben zitierte Satz nur pures Verdrängen der Wirlichkeit?

    Alternativen zur Chemie in der Landwirtschaft gibt es massenhaft, man muß nur seinen Verstand, sofern vorhanden, gebrauchen und die " Gute fachliche Praxis " auch tatsächlich verinnerlichen und anwenden!
    Zum Beispiel siehe hier: http://www.umweltbund.de/ oder die als Beispiel können auch die vielen Biobetriebe dienen, welche sich redlich um eine bessere Umwelt bemühen.

  3. #23
    Avatar von the czar
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    Zitat Zitat von fuego Beitrag anzeigen
    hat kein Recht über Bauern zu urteilen ( verurteilen) die moderne Landwirtschaft betreiben!!!

    PS. bin selbst Biowinzer ziehe aber nicht so über meine Kollegen her.
    Wenn angenommen, die Qualität deines Weines spürbar unter irgendwelchen "Mitteln" anderer leidet, würdest du dann immer noch alles verharmlosen? Glaubst du wirklich, dass ALLE Imker die sich besorgt über Menge und Art der PSM äußern sind Spinner?
    Eigentlich feht bei deinen Argumenten nur noch, dass die Bauern zur Ertragssteigerung für die Ernährung der Weltbevölkerung auf PSM nicht verzichten können. Denk nur mal an die enormen Flächen Raps und Mais zur Energieerzeugung.
    Die meisten Imker ziehen nicht über die Bauern her, müssen doch aber das Recht haben sagen zu dürfen, dass durch die moderne Landwirtschaft Millionen Nichtzielorganismen (darunter auch Bienen, Hummeln, Vögel wie Rebhühner...) verdrängt, geschädigt oder getötet werden, gerade dann, wenn dadurch sogar die eigene Existenz gefährdet ist. Wir können doch nicht nur Rücksicht auf den Bauern nehmen, und alle anderen über die Klinge springen lassen.
    Der Bauer hat nun mal eine besondere Verantwortung nicht nur gegenüber dem Verbraucher, sondern auch gegenüber der Natur. Stell dir vor, dein Arzt, der auch eine besondere Verantwortung gegenüber den Patienten hat, verabreichte dir oder deinen Kindern falsche Medikamente oder solche die schon häufig von anderen kritisiert wurden auch wenn die Mittel eine Zulassung für den Menschen haben, der wandert unter Umständen vors Gericht.
    Eigenlich will ich damit nur sagen, die Bauern sollten schon auch ein wenig kritikfähig sein, immerhin müssen wir Imker uns auch ständig Unfähigkeit bei der Varroabehandlung anhören.

  4. #24
    cornelius
    Gast
    http://www.bauernzeitung.at/?+Herbiz...lEWzBdPTY0MTEy

    Ein Auszug zu dem obigen Link aus der Bauernzeitung.at, wo ist da etwas von der " Guten fachlichen Praxis " übrig geblieben, lieber fuego? :

    ....Thomas Wilde vom Pflanzenschutzmittelhersteller Bayer CropScience sprach vorige Woche bei der Beraterfachtagung des Unternehmens in Brunn am Gebirge (NÖ) von einer "ernsthaften Bedrohung für die Landwirtschaft" durch den globalen Anstieg von Biotypen mit Herbizidresistenz.
    Als Hauptursachen nannte er den Verzicht auf Fruchtfolgen, die fortgesetzte Anwendung von Herbiziden mit gleichen oder ähnlichen Wirkstoffen, häufig in Verbindung mit reduzierten Aufwandmengen, Minimalbodenbearbeitung mit Pflugverzicht und die Verbreitung von Unkrautsamen durch die Landtechnik, zum Beispiel durch Erntemaschinen...

  5. #25
    Jena
    Gast
    Die gute fachliche Praxis ist alles das, was funktioniert, auch mit PSM und schließlich eines Tages auch hier mit GVO. Und Zweifel daran gibt es nicht, denn der staatlichen Kontroll- und Zulassungsstelle lagen zuvor die allen wissenschaftlichen und ethischen Ansprüche genügenden Test- und Bewertungsunterlagen des jeweiligen Herstellers vor. Somit ist es völlig ausgeschlossen, dass es in der Anwendungspraxis zu Überraschungen kommen könnte. Nicht eimal Versicherungen braucht man für so einen Fall abzuschließench; es passiert doch nix!

    Jena

  6. #26
    Avatar von the czar
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    Zitat Zitat von Jena Beitrag anzeigen
    Die gute fachliche Praxis ist alles das, was funktioniert, auch mit PSM und schließlich eines Tages auch hier mit GVO.
    Was bedeutet funktioniert? Den Bauern zu überzeugen diese Mittel einzusetzen, als Hersteller steigende Umsätze zu haben und andere über die Klinge springen zu lassen.
    Zitat Zitat von Jena Beitrag anzeigen
    Und Zweifel daran gibt es nicht, denn der staatlichen Kontroll- und Zulassungsstelle lagen zuvor die allen wissenschaftlichen und ethischen Ansprüche genügenden Test- und Bewertungsunterlagen des jeweiligen Herstellers vor. Somit ist es völlig ausgeschlossen, dass es in der Anwendungspraxis zu Überraschungen kommen könnte. Nicht eimal Versicherungen braucht man für so einen Fall abzuschließench; es passiert doch nix!

    Jena
    Entweder du lebst auf einem anderen Planeten oder du hast persönliche Vorteile von solchen Aussagen.

  7. #27
    Avatar von Nils
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    Puh, da habe ich ja eine Lawine losgetreten…

    @Cornelius
    Gülle ist es keinesfalls, da würde man ja noch Reste davon finden.

    @Norbee81 und @Malte
    Ich bin deswegen so entsetzt weil ich sowas hier noch nie gesehen habe. Und ich hätte das auch nicht geglaubt, wenn Du's mir erzählt hättest…

    @gartenmundl
    Danke für den Hinweis. Bisher dachte ich auch Glyphosat zählt zu den Neonics.
    Trotzdem: auch Glyphosat wird mit dem Bienensterben in Verbindung gebracht.

    Aus Sicht des Landwirts (auch wenn es mir schwer fällt diese Brille aufzusetzen) mag das alles wunderbar und sehr einfach sein. Sicherlich muß auch er leben und seine Kosten im Blick haben. Und wo man sich die Arbeit erleichtern kann, wird man das tun.

    Aber ob das "gute fachliche Praxis" ist oder nicht, es ist kurzsichtig. Und ein Fachkundenachweis wurde ja - glaube ich - abgeschafft. Darum bekam ich wohl auch (in einem anderen Fall) auf die Frage, was er denn da spritzt die Antwort: "Ein Fungizid gegen einen Käfer". Naja…


    @all
    Ich werde das Feld natürlich weiter im Auge behalten. Den hiesigen Imkervereinsvorsitzenden habe ich informiert, der wußte es schon und hält es für keine Gefahr für die Bienen. Derzeit zumindest.

    Wie könnte ich diese Wiese nutzen, um meinen Mitmenschen mal die Augen zu öffnen?
    Was könnte man da machen?

    Ich möchte den Bauern nicht ans Bein pinkeln, es aber auch nicht einfach so geschehen lassen. Wüßte ich, wem diese Wiese gehört, würde ich ihn anrufen. Einfach mal freundlichen fragen was das ist usw.
    Die Bauern müssen merken, dass Mitmenschen Fragen stellen. Deswegen muß man sie ja nicht gleich angreifen…

    Servus,


    Nils

  8. #28
    Jena
    Gast
    Zitat Zitat von Nils Beitrag anzeigen
    Deswegen muß man sie ja nicht gleich angreifen…
    Und was willst du dann?
    Schließlich praktiziert er nichts als gute fachliche Praxis - staatlich geprüft, finanziert aus Steuermittn!

    Jena

  9. #29
    Avatar von Nils
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    Was ich will?

    Die Menschen darauf hinweisen, ihre Augen öffnen. Da fahren täglich hunderte von Menschen daran vorbei. Ich glaube nicht, daß viele darunter sind, denen das auffällt.

    Und solange die Mehrheit sowas für "normal" oder uninteressant findet, so lange wird es "gute fachliche Praxis" bleiben. Das muss aber nicht sein...

    Ich will den Menschen sagen, hey, schaut mal was da passiert ist, der hat das und das gemacht und das hat auf Bienen diese und jene Folgen. Schaut's Euch an und urteilt selber!

  10. #30
    Jena
    Gast
    Du willst also den Landwirt verteufeln, weil er die ihm anvertraute gute fachliche Praxis mit Leben erfüllt.
    Dafür kann der Landwirt aber nix, der Segen dafür kam aus anderem Munde! Vielleicht solltest du dich an jene Architekten wenden.
    Was würdest du sagen, forderte der Landwirt im Gegenzug von dir, die gute fachliche Praxis der Milbenzucht (Varroabehandlung) einzustellen? Aus meiner Sicht ist das eine legitime Forderung.

    Jena

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