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Thema: Wieviel Honig ist noch gesund?

  1. #21
    Avatar von apis sylvatica
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Hallo Jojo!

    Dein Post finde ich sehr interessant. Wie ich immer wieder feststelle, beschäftigen sich sehr viele junge Leute mit 'richtiger' Ernährung. Die Ansätze von Dr. Bruker, die ich bis jetzt gelesen habe, sind sehr gut und decken sich zum Teil mit Aussagen von Michael Pollen (in defense of food).
    Ich selbst bin ein großer Fan von ursprünglicher Nahrung und in unserem Haushalt wird schrittweise immer mehr auf verarbeitete Lebensmittel (überhaupt bestimmter Konzerne) verzichtet und mehr und mehr selbst gemacht oder regional gekauft. Nicht total dogmatisch, sondern pragmatisch - ein paar verbotene Leckerein darf man sich gönnen, ist besser fürs Gemüt.

    Tierisches Protein und Fett sind wichtig für den Menschen. Alles durch rein pflanzliche Kost zu ersetzen nicht immer leicht.
    Das, was wahrscheinlich das Gift für uns ist, ist der viele raffinierte Zucker, das viele Getreide, die vielen schlechten, billigen, pflanzlichen Massenöle, die gesund genannt werden, die unzähligen Sachen und Mittelchen, welche am Feld und am Produktionsweg aus mittlerweile unmoralischer Geldgier hinzugefügt werden, der viele Stress und die große Faulheit.

    Rohkost wird aus bestimmten Gründen nicht von jedem immer gut vertragen. Nicht umsonst ist der Mensch dazu übergegangen, viele Lebensmittel zuzubereiten (und das schon sehr, sehr lange). Wir können Tierisches einfach besser verdauen als viele pflanzliche Sachen, wie zB Zellulose. Die menschliche Darmflora - gepeitscht von unzähligen Antibiotikakuren und neuerdings mit fremden Darmbakterien in Joghurtdrinks - braucht halt etwas länger bis sie sich auf eine bestimmte Ernährungsform einstellen kann.

    Wollte ich Fett abnehmen, würde ich Kohlenhydrate sehr stark reduzieren, aber viele tierische Proteine und Fette essen, sowie stärkearmes Gemüse und etwas Obst. Dazu mit Maß Süßes naschen, um den Heißhunger nichtmal aufkommen zu lassen. Hoch energetische Speisen in kleinen Portionen, damit der Magen schrumpft und erst gar nicht so viel reinpasst. Dazu natürlich ausreichend Schlaf, immer wieder etwas Bewegung und viel Lachen.

    Amen

  2. #22
    Avatar von Jojo
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von apis sylvatica Beitrag anzeigen
    Wollte ich Fett abnehmen, würde ich Kohlenhydrate sehr stark reduzieren, aber viele tierische Proteine und Fette essen, sowie stärkearmes Gemüse und etwas Obst. Dazu mit Maß Süßes naschen, um den Heißhunger nichtmal aufkommen zu lassen. Hoch energetische Speisen in kleinen Portionen, damit der Magen schrumpft und erst gar nicht so viel reinpasst. Dazu natürlich ausreichend Schlaf, immer wieder etwas Bewegung und viel Lachen.
    Hallo!

    So dachte ich auch mal. Ich habe mal kurze Zeit Bayern Light gemacht und zu der Zeit dachte ich auch, dass DAS meine Ernährung ist. Tierisches Eiweiß in Form von Quark und Fleisch und Fisch bis zum abwinken, genau meins, mein Lieblingsgericht ist Steak (am besten blutig) mit Brokkoli. Das hat lt. Bayern Light so gut wie NULL, was dick macht und da schadet nix. Nach 2 Wochen war ich am Ende mit meinen Nerven. Nicht wegen dem Heißhunger. Nein, den habe ich ausgeschaltet, nachdem ich seit Jahren schon soweit möglich auf Zucker verzichte. Mir haben die Haxen gekribbelt wie narrisch (Restless Legs Syndrom), die Haare sind büschelweise ausgefallen, meine Haut sah aus wie die einer 14jährigen. Mit Akne habe ich seit jeher zu kämpfen, aber nach 2 Schwangerschaften mit fast 30 hätte das eigentlich anders aussehen müssen, aber es war wirklich schlimm. Abgenommen - ja gut, ein bisschen hat das schon funktioniert, aber ich war dabei total schlapp und zittrig (OHNE Hunger muss ich noch mal betonen) und bekam kaum mehr die Augen auf.

    Was für ein Leben. Wie ein Zombie und das innerhalb 2 Wochen. Achja - UND ich konnte nicht mehr aufs Klo gehen. Ohne Abführmittel gings kaum noch und das, wo ich absolut etwas gegen das Zeugs habe (Milchzucker half ja nix, brauchte schon das "harte" Zeug). Hab dann Milchprodukte wieder abgesetzt, mit nur Fleisch dachte ich gehts auch. Das Ergebnis war, dass ich täglich nur 2 Mahlzeiten hatte, Frühstück mit selbstgebackenem Vollkornbrot (ohne Aufstrich, nur Butter) und eine mit Fleisch und gegartem Gemüse. UND ich habe zugenommen. Trotz 2 x Aerobic die Woche und zusätzlich 2-3 mal walken und bergsteigen am WE. Ohne Zucker, ohne Weißmehl und fast ohne Getreideprodukte und kaum Fett.

    Hast du eine Ahnung wie frustrierend das ist? Ich bin von Pontius zu Pilatus gerannt und es hieß dann nur, der Stoffwechsel ist im Eimer, da hilft nix, den kann man nicht wieder ankurbeln, höchsten viel Sport. Hey hallo, ich habe auch Familie mit kleinen Kindern und dafür tu ich ja eh schon sehr viel mit Bewegung.

    Bis ich von meiner Heilpraktikerin und ausgebildete GGB im Bruker-Haus endlich den Ausweg aus meinem Dilemma gefunden habe. Ich bin Vollwertler und zum abnehmen mit ca. 95 % Rohkost und ich steh dazu, das hat mir Körper und Seele gerettet. Kalorien gibts nicht, Fett braucht der Stoffwechsel dringend (Butter und Sahne am besten in roh - gibts leider nicht häufig - und die ganze Palette kaltgepresster Öle und das reichlich), alles so unbehandelt und unverarbeitet wie möglich. Zucker und Weißmehl sind Leckerli, die darf es geben, aber für mich und die Kinder ist eine Breze weder eine Zwischenmahlzeit noch ein anständiges Essen. Das ist etwas Besonderes zum Rohkostteller mittags und wird auch als solche genossen.

    Wichtig: Nur 3 Mahlzeiten, aber das ist bei uns schon immer so, da mußten wir nix umgewöhnen. An die Rohkost mußte ich mich allerdings bitter gewöhnen, das hat mir locker 6 Monate Bauchzwicken bereitet. Wundert mich nicht, rohes Obst und Gemüse hatte ich vorher gar nichts gegessen. Aber lt. Bruker stellt sich der Körper wieder drauf ein, er ist nur von gekochter Nahrung so verwöhnt, dass er einige Zeit braucht, um wieder zu lernen, Rohkost vollständig zu verarbeiten. UND - hier ist es eben sehr wichtig, KEINEN Zucker zu essen, egal in welcher Form (auch keine Trockenfrüchte), da sich Zucker und Rohes und rohes Vollkorn nicht verträgt. Am Anfang habe ich das extrem gemerkt und alles weggelassen, inzwischen geht Honig und ein paar Trockenfrüchte. Es wir ALLES roh gegessen aus der Pflanzenwelt, außer Bohnen und Kartoffeln. Heute habe ich KEINE Verdauungs-Probleme mehr, außer mit herkömmlicher, kaputtgekochter Nahrung...

    Morgens gibts für mich eine Frischkorngericht. d. h. 3 EL frisch geschrotetes Getreide evtl. über Nacht in kaltem Wasser einweichen, morgens einen Schuss Sahne, 1 EL Honig, min. 1 Apfel und Obst/Beeren nach Saison dazu, evtl. Zitronensaft, Nüsse und Saaten - lecker und macht so satt, dass ich nicht unbedingt mittag etwas zu essen brauche.

    Mittags irgendwas Rohes - evtl. wie die Kinder einen Rohkostteller mit verschiedenem Gemüse und Obst (die Kinder bekommen noch etwas Wurst/Käse, evtl. Butterbrot dazu), oder einen großen Salat, oder rohe Zucchini-Spagetti mit roher, frischer Tomatensoße und Kräutern oder Mandel-Soße. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und mit vielen Ideen aus dem Vollwertforum kann ich mir jetzt gar nicht mehr vorstellen wie ich einmal denken konnte, dass Rohkost langweilig ist.

    Abends wird (meist) vollwertig für die Kinder und Mann gekocht, da gibts natürlich auch Fleisch und Wurst, aber viel seltener als früher und Vollkornspätzle sind unschlagbare Sattmacher. Für mich gibts "grüne Smoothies". Karottengrün, Sellerie, Spinat, Mangold, alles an Salat, Rote-Beete-Grün u.s.w. gemixt mit Obst und Wasser. Auch hier gibts grenzenlosen Einfallsreichtum.

    Inzwischen mache ich auch Rohkost-Schokolade, aber die ist irgendwie immer so schnell vergriffen *augenverdreh*....

    Natürlich habe auch ich mal Gelüste nach Fleisch und an einem Grill kann ich sowieso nicht vorbeigehen, aber meist muss ich es büsen. Milchprodukte (ausser Sahne, Butter und etwas Milch für Pfannkuchen) kaufe ich für mich gar nicht mehr. Und das als vormals überzeugter Vertilger von tierischen Eiweiß. Und warum? Weil es mir einfach besser OHNE geht.

    Das Ergebnis nach ca. 1 Jahr Vollwert und 1/2 Jahr Rohkost: ich bin fit, habe unendliche Energie, brauche viel weniger Schlaf, 3 Tage nach der Umstellung war das Problem mit der Verstopfung in Luft aufgelöst (und kommt nur mit dem Verzehr von tierischem Eiweiß zurück), habe etwas Gewicht verloren und habe den Eindruck, dass mein Stoffwechsel langsam wieder erwacht, nach fast 20 Jahren Makeup ist endlich meine Haut so rein, das ich aufs zuschmieren verzichten kann und meine Haare glänzen und sind kräftig, genauso wie die ehemals brüchigen Fingernägel.

    Natürlich muss jeder selber rausfinden, was für ihn am besten ist, aber eine Ernährung, die einen schlapp und müde macht war für mich mit logischen Menschenverstand betrachtet einfach FALSCH.

    Im übrigen kenne ich inzwischen sehr viele Vollwertler, die bei Asthma und Allergien nach jahrelangem Martyrium mit dem vollständigen Verzicht auf tierisches Eiweiß (unsere Vollwert-Veganer) symptomfrei sind. Und das sind keine Veganer, weil ihnen die Tiere so Leid tun, sondern weil sie aus Verzweiflung einen letzten Strohhalm ergriffen haben.

    ups - das war schon wieder ein Roman - ich und meine große Klappe :O(.....
    Vui Griaß, Jojo!
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  3. #23
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von Jojo Beitrag anzeigen
    Heute habe ich KEINE Verdauungs-Probleme mehr, außer mit herkömmlicher, kaputtgekochter Nahrung...
    Bei mir genauso, wenn ich irgendwo zu Besuch bin ist das ärgerlich, ich lehne gekochtes und gebackenes sowieso ab (Kuchen und Kekse wird mir oft hingestellt), Fleisch esse ich sowieso rigoros nicht! Bohnenkaffee mochte ich noch nie! Deshalb lehne ich gleich alles ab und wenn ihnen das nicht passt, gehe ich einfach, ich habe keine Lust deswegen Bauchzwicken zu bekommen.
    Schöne Grüße Max

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  4. #24
    Avatar von edlBee
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von fix Beitrag anzeigen
    Bei mir genauso, wenn ich irgendwo zu Besuch bin ist das ärgerlich, ich lehne gekochtes und gebackenes sowieso ab (Kuchen und Kekse wird mir oft hingestellt), Fleisch esse ich sowieso rigoros nicht! Bohnenkaffee mochte ich noch nie! Deshalb lehne ich gleich alles ab und wenn ihnen das nicht passt, gehe ich einfach, ich habe keine Lust deswegen Bauchzwicken zu bekommen.
    Von was lebst Du dann lieber Max?
    Gruss Kurt edlinger

    weniger ist mehr
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  5. #25
    Avatar von Jojo
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von edlBeeFit Beitrag anzeigen
    Von was lebst Du dann lieber Max?
    Ich bin zwar nicht Max, aber grundsätzlich esse ich diese Sachen auch nicht (wenn auch nicht ausschließlich, weil es mir dazu einfach zu gut schmeckt ). Aber du glaubst nicht, wie breit die Palette der richtigen LEBENSmittel (o. g. sind KEINE Lebens-, sondern "nur" Nahrungsmittel) gefächert ist. Das hätte ich vor 2 Jahren auch nicht geglaubt und wenn ich heute in unseren Gemüse-Laden gehen, geht mir das Herz auf, bei so vielen Angeboten (der Garten meiner Eltern ist mir aber noch lieber). Bemühe ich mich selber etwas und habe ich die richtigen Zutaten im Hause, ist es KEIN Problem, selbst rohe Kuchen, Torten, Kekse, Schokolade u.s.w. herzustellen.

    Und statt Bohnenkaffee krieg ich jetzt bei meiner Mama immer einen Getreide- oder Malzkaffee und weil ich viel Milch oder Sahne brauche, kenn ich den Unterschied gar nicht. Allerdings nicht mehr die Marke "Nestle", deren Zulieferanten produzieren mittels Kinderarbeit. Ausserdem ist Nestle DER Vorantreiber in Sachen Wasserprivatisierung und hat in vielen Ländern schon die Trinkwasservorkommen aufgekauft, damit WIR hier das abgefüllte Wasser aus Afrika trinken können, während die Menschen in den Nachbarorten zu den Quellen kein sauberes Trinkwasser zu Verfügung haben.
    Vui Griaß, Jojo!
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  6. #26
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von edlBeeFit Beitrag anzeigen
    Von was lebst Du dann?
    Hallo Kurt!

    Jojo hat es bereits sehr treffend ausgedrückt wie ich antworten wollte: LEBENSmittel, wir haben einen großen Garten und Obstbäume und Beerensträucher und eigenen Honig habe ich natürlich auch, den Rest kaufe ich beim Demeter- oder Biobauern direkt ein. Fleisch, egal welcher Art, auch Fisch und Geflügel kann ich nicht mehr essen, das hörte bei mir Mitte der 90er Jahre von selber auf, wenn ich nur an Fleischessen denke kriege ich schon Magenkrämpfe, allerdings kann ich zuschauen wie andere Fleisch essen ohne angeekelt zu sein.
    Schöne Grüße Max

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  7. #27
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von Jojo Beitrag anzeigen
    Aber probiers mal aus, würde mich interessieren wie´s dir geht damit.
    Servus Jojo!

    Es ist jetzt gut zwei Wochen her das ich keinen Honig mehr zu rohem Gemüse esse, es hat sich sofort einiges geändert:

    Ich vertrage jetzt plötzlich rohen Zuchini (als Smoothie) und er schmeckt mir roh sehr gut, was vorher nicht der Fall war. Dann habe ich jetzt plötzlich großen Apetitt, das ist teilweise sogar lästig weil ich dauernd etwas essen möchte. Festgestellt habe ich außerdem das ich Alkohohl viel besser vertrage, vorher war ich mit einem Bier sofort kurzzeitig sturzbesoffen, bei den letzten imkerversammlungen trank ich seit langem wieder jeweils 2 Bier und merkte kaum etwas vom Alk, ein totaler Unterschied, das kann allerdings daher rühren, das ich jetzt viel mehr esse. Gewichtszunahme fand noch keine statt.

    Das sind erfreuliche Veränderungen, eine nicht sehr erfreuliche ist, dass ich nun öfter Blähungen habe, die sonst sehr selten waren, das kann natürlich durch die Umstellung bedingt sein oder durch das vermehrte Essen, obwohl ich zwischen den Mahlzeiten 4 - 5 Std verstreichen lasse, damit alles gut verdaut wird.

    Das Buch von Dr. Bruker habe ich jetzt auch gelesen, gut das ich längst keinen Zucker mehr esse. Alles kann ich nicht für mich befürworten, die Ernährung ist individuell wie alles, und jeder Mensch sollte die für ihn optimale Ernährungsform finden, also allgemeine Richtlinienen dazu halte ich für nicht gut. Wobei man sagen muss, danaturierte Nahrung wird wohl auf die Dauer keinem Menschen gut tun.
    Schöne Grüße Max

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  8. #28
    Avatar von Jojo
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von fix Beitrag anzeigen
    Es ist jetzt gut zwei Wochen her das ich keinen Honig mehr zu rohem Gemüse esse, es hat sich sofort einiges geändert
    Grüß dich Max,

    sehr aufschlussreich finde ich. Das mit den Blähungen kann schon durch das vermehrte rohe Essen kommen, das ist jetzt mal zu beobachten, wie lange es dich plagt .

    Ich hätte gerne mein Bruker-Buch noch mal gelesen, nur fällt mir einfach nicht ein, wem ich es geliehen habe *grübel* (doch zuviel tierisches Eiweiß die letzten Wochen) .... Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern was im Buch stand, aber irgendwo im Hinterkopf ist der Gedanke, dass auch ich ein paar Sachen für mich anders mache (neben meinen ständigen "Ausnahmen"). Und ich stimme dir voll zu, dass da jeder für sich selber seinen Weg suchen muss und bei jedem wird es etwas anders sein....

    Bei uns geht gerade alles drunter und drüber, da meinen Mama, die jetzt 2 Wochen böse Rückenschmerzen hatte, morgen überraschend an einem Bandscheibenvorfall operiert wird. Bei der ist alles hin - die Hüfte ist schon neu, eine Schulter, ein Daumen, die Knöchel (alles durch Arthrose) und jetzt DAS. Und dabei ist nächsten Mittwoch einen große Hebfeier bei meinen Eltern eingesagt. Hoffentlich geht alles gut morgen und meinen Mam kapiert endlich, dass sie für ihr Wohlbefinden selber verantwortlich ist und nicht nur die Arbeit zählt.

    LG Jojo
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  9. #29
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von Jojo Beitrag anzeigen
    ............(alles durch Arthrose)
    Servus Jojo!

    Arthrose hatte ich schon in jungen Jahren, mit 17 habe ich mir das Sprunggelenk gebrochen, und litt danach ab Mitte Zwanzig fünfzehn Jahre daran, neben der Gicht, Gicht ist noch schlimmer nebenbei bemerkt. Der Arzt konnte mir mit Spritzen und Tabletten nur jeweils kurzzeitig helfen, und mir kam es mit der Zeit spanisch vor, das es nich heilte.

    Als dann die Ernährungsumstellung bei mir kam, erledigte sich die Arthrose von selbst, seither trat sie nicht einmal mehr ansatzweise auf. Die Gicht war hartnäckiger, sie war zwar in den Knien weg, aber im linken großen Zehengelenk kam sie von Zeit zu Zeit wieder, bis mir ein HP sagte, wenn sie wiederkommt, sofort mehrmals Quarkwickel machen, damit alles toxische rausgezogen wird, seither habe ich Ruhe, so einfach und völlig ohne Nebenwirkungen.

    Ich hoffe bei deiner Mama geht alles gut. Meine Mutter hatte zwei Jahrzehnte die Gürtelrose ohne das die Ärzte sie heilen konnten, mit der Zeit erkrankte sie an den Nebenwirkungen der vielen Medikamente (die Beipackzettel mit den NW hat sie nie gelesen). Bis zu ihrem Ende vertraute sie jedoch den Göttern in Weiß und ließ alles mit sich machen was diese anordneten und meine Ernährungsweise fand sie 'grauslich'.
    Schöne Grüße Max

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  10. #30
    Avatar von Jojo
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    AW: Wieviel Honig ist noch gesund?

    Zitat Zitat von fix Beitrag anzeigen
    Ich hoffe bei deiner Mama geht alles gut.
    Ich rede und rede und rede, aber sie kann einfach die Finger nicht von tierischen Eiweiß, Zucker und Weißmehl lassen. Und sie kocht nach der alten Schule: Alles muss töter als tot sein. Mein Papa ist da aufgeschlossener und unterstützt mich in meiner Ernährung. Leider bleibt meine Rohkost gerade ziemlich auf der Strecke wegen dem ganzen Stress gerade, da habe ich nicht die Nerven für mich was anderes zu machen als für meinen Männer, aber das kommt wieder.

    Außerdem habe ich Kornmotten - was für ein Sch.... - jetzt suche ich verzweifelt nach 5 kg. Blecheimer. Eine Idee, wo ich die herkriege? Das Internet hat immer nur kleinere....

    LG Jojo
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