Tip der Monatsanweiserin in der Bieneaktuell

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Josef Fleischhacker

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Hier ein Beitrag von mir aus dem Vorjahr Klick

Man sieht hier, ich verwende nicht nur diese Flugloch Lüftungsgitter, sondern zusätzlich und um völlig sicher zu gehen auch noch Streifen der ASG. Nur, ich besichtige zumindest einmal pro Monat die Bodeneinlagen und bin ständig auf´s genaueste über den Zustand der Völker informiert. Würde dies auch die Monatsanweiserin machen, wären ihre Zähne in Ordnung und sie hätte keine zusätzliche Arbeit mit dem abfeilen.

Im Fernsehen wird oft die Frage gestellt, Top, oder Flop, dieser Tipp ist eindeutig ein Flop! Anfänger sollten hier auf der Hut sein, Spitzmäuse haben unsere Bienen zum fressen gern.

Josef
 

Tschiwi0

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Mensch...ihr streitet um den ominösen Bart des Propheten.
Auch bei den Zahnschleif Gegnern wird viel Blödsinn geschrieben. So sind die
Fluglochschieber sogenannte *Wendeschieber*. Dies bedeutet, dass ich ein
Flugloch bis zu einer Höhe von ca 2 cm -sichern kann. Zähne unten - Flugbetrieb,
Zähne oben (Gitter unten) Wanderbetrieb. Rein theoretisch wäre esmöglich, ein 4 cm hohes
Flugloch abzudecken, wo man es trotzdem noch als Wandergitter verwenden könnte.
Da fehlt aber dann die Stabilität, und die Bienen *könnten* eventuell oben entkommen.
So, nun zu den ausgebrochenen bzw. abgeschnittenen Zähnen.
Wenn alle Kritikanten eifrige Flugloch Beobachter wären könnten sie bestätigen, dass sich die Bienen irrsinnig schwer tun, eine tote Kollegin durch das 7,5 mm (gemessen mit einer digitalen Schublehre) breite Loch heraus zu transportieren. Meistens ziehen sie diese noch quer hinterher. Was passiert dann oft? Na klar....sie lassen die Kollegin eben liegen, wenns nicht mehr weiter geht. Und schon beginnen die Probleme der Verstopfung.
Ich kann alle Zähne weg geben, wenn ich z.B. ein 15 mm Flugloch auf 7 mm verengen will.
Keine Spitzmaus der Welt kann dieses Hindernis bezwingen.
Gegen die Erweiterung durch Hinaufschieben muss der Imker natürlich den Rechen sichern. Sonst ist die Maus schlauer.
Übrigens ist die Spitzmaus keine Maus (Nager) sondern ein Maulwurf-artiges *Raubtier*.
Ich imkere nun seit 24 Jahren, und hatte niemals Probleme mit einer Spitzmaus. Das sind ca 360 Völker, welche ich in dieser Zeit überwintert habe. Nur, mit den Hausmäusen kämpfe ich schon jedes Jahr. In der Bienenhütte sind jeweils einige Fallen *fängisch* gestellt und
versehen ordentlich ihren Dienst. Ich gehe fast täglich meinen Rundgang - und kontrolliere
praktisch wöchentlich die Bodenwindel. Da haben die Nager wenig Ruhe. Trotzdem sind mir schon 2 Mauserln durchs Boden-Lüftgungsgitter und 1 Mauserl durch ein Loch,welches sie an einer günstigen, nicht gleich sichtbaren Stelle gebissen hat, eingedrungen.
So, nun zu vbernünftigen Themen -und lasst doch diese Eifersüchteleien.

Fritz
 

Josef Fleischhacker

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Fritz, hier streitet niemand und eifersüchtig ist schon gar keiner, ich warne lediglich davor die Spitzmäuse "nicht ernst zu nehmen"!

Mindessee z.B. schrieb im oben eingefügten Link

Bei uns halten verzinkte Punktschweißgitter seit vielen Jahren ohne Alterungserscheinungen. 8x8 ist aber schon arg groß wenn Du wirklich Zwergspitzmäuse hast. Wir sind deshalb bei 6x6 laut Katalog, real etwas weniger sogar. Deutlich drunter gibt es dann im Februar/März erheblichen Pollenverlust - auch nicht gut.

Gruß vom sonnigen Mindelsee

Michael

Und Fritz, steht Reinigungsflug an, werden selbstverständlich die Fluglöcher zur Gänze geöffnet, da braucht keine Biene verzweifelt sein weil sie ihre verstorbenen Familienmitglieder nicht bequem im Garten ablagern kann.

Gutes und richtiges imkern bedeutet nun einmal sich auch richtig um seine Schützlinge zu kümmern.

Josef

Anmerkung: Nachdem hier kein Streit aufkommen soll, soll dieses Thema nun ruhen, ist einfach besser so.
 
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