Februar und Futterteig – Fragen dazu

Josef Fleischhacker

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Hier kann ich - was meine Bienen betrifft - klar versichern, dass FT auch eingelagert wird.

Gibt man FuT und dies immer wieder mitunter auch in großen Portionen ist dessen Einlagerung selbstverständlich, wir haben ja schließlich Bienen die Sparmeister sind. Bedenke bitte, wir geben lediglich dünne Fladen mit bis zu 750 Gramm und dies auch nur wenn Bedarf für die jeweils kommende Woche besteht. Natürlich ist auch mir bekannt das es Imker gibt die auf einem Schlag 2,5 kg Pakete Apifonda geben, dies ist allerdings nicht das Ziel für FuT Gaben in kleinen Portionen.

Bitte erzähl uns mehr aus Deiner Region, hier geht´s zu unseren Vorstellungen. http://www.bienenforum.com/forum/fo...mter-Persönlichkeiten-aus-der-Bienenwirtschaf

Josef
 

Bienenopa

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AW:Februar und Futterteig-Fragen dazu.
Manfred Habe eine Frage:

Ich bekamm einen Sack(25 Kg)Fruchtzuckerfruktose von Argana und möchte damit Futterteig machen.Nun die Frage: Soll ichdazu Puderzucker 1:1 mischen oder hat wer einen anderen Vorschlag.
 

Nils

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Eine kurze Frage zum Futterteig:

Ich habe nach Josef Rezept einen Teig geknetet. Um ihn den Bienen warm aufzulegen legte ich ihn zum anwärmen auf den Heizkörper. Leider verhinderten Sturmböen daß ich den Teig auflegen konnte - und ich vergaß ihn für einige Stunden auf der Heizung. Er wurde um die 55 Grad warm.

Kann ich diesen Teig noch verwenden oder muß ich - da er Honig enthält - schon ab 55 Grad befürchten daß er wegen der Entstehung von HMF giftig für die Bienen geworden ist?
Wie verhält sich das mit reinem Zuckerteig ohne Honig - entsteht da auch HMF?

Danke,

Nils
 

Palma40

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So, habe hier ein paar Beiträge nach "Junkimker aus Avignon" verschoben, weil tatsächlich die Fragen von Manfred und Nils durch die OT Beiträge untergegangen sind. Sorry mußte sein.
 

Josef Fleischhacker

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Kann ich diesen Teig noch verwenden oder muß ich - da er Honig enthält - schon ab 55 Grad befürchten daß er wegen der Entstehung von HMF giftig für die Bienen geworden ist?

Bedenke, 55 Grad und dies für einige Stunden ist enorm viel. Viel wird´s ja nicht sein und frischer Teig ist ja sehr schnell angerührt.

Josef
 

mahagugu

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mach den Futterteig aus in einer Kaffeemühle gemahlenen Kristallzucker ...
wollte mal Traubenzucker verwenden , aber der ist halt doch zu teuer
 
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Servus miteinander,

ich stelle gerade Futterteig ala drohne/Josef her und habe die ersten Portionen in Plastikbeutel abgefüllt.
Nun ist mir der Gedanke gekommen, eigentlich kann man doch den Futterteig auch in Gläser füllen.
Wenn ich dann in den Deckel der Gläser 2-3 Löcher mit 6mm bohre, sollte doch das auch funktionieren ?
Oder übersehe ich da etwas ?
Klar würde ich die Gläser warm einpacken und es auch so bewerkstelligen, daß bei den Völkern keine Wärme nach oben entweichen kann.
Außer ins Glas natürlich.
Hat das vielleicht schon jemand von Euch gemacht ?


gruß

bernhard
 
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Josef Fleischhacker

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Wenn ich dann in den Deckel der Gläser 2-3 Löcher mit 6mm bohre, sollte doch das auch funktionieren ?
Sicher nicht, der FT läuft ja nicht nach.....und wenn die Bienen da rein gehen, wird es zur Falle, da müsstest schon grössere Löcher machen, und auch dann wäre ich eher skeptisch

Ich füttere bei meinen Begattungskästen so mit Gläser, aber da ist kein Deckel drauf, und die Gläser sind liegend angebraucht an der Beutenwand, mit grossen Durchstieg
 

Josef Fleischhacker

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Wie Kurt schon meinte sind die Löcher viel zu klein, die Folge davon wäre

* die Bienenfrequenz im Glas wäre viel zu gering, also ähnlich wie bei Zusatzkäfigen


Die Kutsch Lisi hat uns hier

http://www.bienenforum.com/forum/showthread.php/9646-Hinterbehandler-im-Februar-2014/page2

ein ganz tolles Foto gezeigt, dies zeigt uns anschaulich wie sehr stark das innere der Flade besucht wird, keine Biene ist einer anderen im Wege, trotzdem geht die Abnahme relativ langsam dahin, was bei einer Reizfütterung ganz, ganz wichtig ist.


Würde nun der Bernhard die Löcher erweitern, sagen wir auf 3 x 1 cm und somit ähnlich wie in der Flade

* so könnte der FuT bei Wärme abfließen, was vielen Bienen Tod und Verderben bringen würde.

Ganz genau dieses abfließen verhindern nämlich die Sackerl, was eine deren größten Stärke ist. Hier kann ganz einfach nichts rinnen, ist doch die Haftungsfläche über die ganze Fläche verteilt, zudem ist der FuT höchstens 1 cm stark.

Josef
 
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Vielen Dank für Deine Antwort Josef, alles klar, also Tüten :)

gruß

bernhard
 

Nils

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Hallo miteinander,

vor einigen Tagen habe ich mir Futterteig ala Josef gemacht (Puderzucker, Wasser, Honig in ein Sackerl, ca. 500 g). Den lagerte ich noch einige Tage und legte ihn dann vorgestern bei einem Volk auf. Dazu - wie Josef es anleitet - ein Loch in die Folie geschnitten, ein Loch ins Sackerl und beides übereinander gelegt. Darauf kamen dann wieder die Zeitungen. Keine Aufregung, kein Wärmeverlust. (Die Löcher waren klein, ca. 3 cm Durchmesser).

Tags darauf fand ich auf der Windel eine gute Handvoll staubtrockener Kristalle. Es klebte nichts, also gehe ich davon aus daß es auch keine verklebten Bienen dadurch gab. Aber ich wundere mich, warum jetzt so viel Kristelle auf der Windel liegen?! Was habe ich am Teig falsch gemacht?
Mir kam er eher zu flüssig vor, er klebte auch noch ein wenig an den Fingern.
Ist er anfangs durch das Loch runtergeflossen oder wurde er von den Bienen rausgeräumt?

Heute morgen waren keine Kristalle mehr zu finden.
Den Deckel habe ich nicht abgenommen um das Sackerl anzuschauen.

Was meinen die Teig-Experten dazu?
Danke,

Nils
 

Josef Fleischhacker

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Aber ich wundere mich, warum jetzt so viel Kristelle auf der Windel liegen?! Was habe ich am Teig falsch gemacht?

Des Rätsels Lösung Nils, da hast keinen Puderzucker, sondern Staubzucker verwendet, Puderzacker hat absolut keine Kristalle und ist dermaßen fein wie Mehl, aufgrund dessen hat Puderzucker aus ein wesentlich größeres Volumen, schätzungsweise 50 % mehr als Staubzucker.

Ärgern brachst Dich deswegen nicht, lediglich die groben Kristalle gehen da verloren.

Josef
 

Nils

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Danke Josef für den Hinweis! Mmm, es stand aber Puderzucker drauf auf der Packung und es war sehr puderig das Ganze.
Hätte ich eine alte Kaffeemühle würde ich ihn mir ja selber mahlen...

Nils
 

Josef Fleischhacker

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Immer mehr beschleicht mich das Gefühl Puderzucker ist nicht gleich Puderzucker, auch wird immer wieder und sonderbarerweise stets von unseren Deutschen Usern die Meinung vertreten Puderzucker sei identisch mit Staubzucker.

Ich möchte nun jene User bitten die als Puderzucker ausgelobte Ware und vor allem die Zuckerfirmen im Auge zu behalten, möglicherweise gibt es hier Etikettenschwindel, was ja der Otto Normalverbraucher nie im Leben erkennen könnte. Bei Gelegenheit erstelle ich hierzu einen eigenen Thread.

Josef
 

Nils

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Ein interessanter Hinweis! Was ist denn der Unterschied zwischen Puder- und Staubzucker?
Sogar im Wikipedia wird beides als identisch beschrieben.

Was ich bei meinem Erlebnis noch überlege: vielleicht entstehen die Kristalle, weil ich mir die Teigzubereitung sehr einfach machte und den Puderzucker einfach in ein Sackerl gab, darauf das Honigwasser - und fertig. Ohne lange rühren oder kneten entstand über Nacht der Teig (siehe Methode von Kurt). Den nächsten Teig mache ich mit "Handknetung" - mal schauen ob der dann anders wird?!

Servus,

Nils
 

Chrigel

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Hallo Nils
Es gibt zu deiner Beobachtung der Kristalle auf dem Beutenboden eine Erfahrung mit fest kristallisiertem Honig. Wenn ich ein Glas davon umgekehrt auf das Futterloch stelle, dann liegen auf der Windel immer Kristalle. Stelle ich dagegen ein Honigglas in einem Breitrahmen an die letzte Wabe, so wird der hinterste Krümel sauber ausgefressen.
Die Kristalle aus dem aufgelegten Futterteig sind beim Auflösen des Teigs durch die Bienen entstanden. Als erstes saugen die Bienen vorhandene Flüssigkeit auf. Mit ihrer Zunge "durchlöchern" sie die Teigmasse, was man durch den Plasticsack gut beobachten kann. Dabei lösen sich mehr oder weniger grosse Krümel und fallen durch die Wabengasse auf die Windel. Auf dem Beutenboden starker Völker werden die Kristalle dort schnell entdeckt und aufgelöst, weshalb sie anderntags verschwunden waren. Gleichzeitig ist nun der Teig unmittelbar über dem "Lückerl" aufgezehrt, sodass keine weitern Kristalle mehr direkt herunterfallen können.
mfG Christian
 

fix

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Könnten diese Kristalle vom Melihonig sein? Die Bienen haben den FT in leere Zellen gelagert, diese vorher sauber gemacht, in denen sich noch Kristalle vom Melihonig befanden? Die leeren Futterwaben, die ich kürzlich entnommen habe, wiesen in den meisten Zellen noch Kristallrückstände vom Melihonig auf, die Bienen machen diese anscheinend ersts auber wenn sie wieder etwas einlagern?
 

Nils

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Servus Max,

das wäre natürlich auch möglich, aber die Kristalle lagen in einem Häufchen direkt unter dem Futterteig, genau da wo ich das Loch reingeschnitten habe.
Und es war wirklich ein kleines Häufchen, fast eine Handvoll....

Ciao,

Nils
 

herby

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kann sein daß meine Frage dumm ist aber warum füttert ihr im Februar?
ich habe meine Völker im Spätsommer mit ca. 15 - 18kg (je nach Volksstärke) eingefüttert, im Dezember habe ich dann die Beuten leicht angehoben um festzustellen ob genug Futter vorhanden ist. Seit zwei Wochen fliegen die Bienen und bringen zum Teil schon Pollen ein. Da die Temperaturen bei uns noch unter der 15 Grad Marke sind habe ich auch noch kein Volk geöffnet da ich der Ansicht daß Ruhe (gerade in den Wintermonaten) für ein Volk das Beste ist. Da wir in Österreich sehr verschiedene Klimazonen sollte man nicht verallgemeinen jetzt im Februar zu füttern.
Habe ich da was falsch verstanden?

lg
Herbert
 
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