Arbeiten im Februar

Josef Fleischhacker

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3710 Fahndorf 86
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Ja
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ÖBW
Schwarmverhinderung wie
ZWA -Zwischenableger
Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
An sich gibt es im Februar bei unseren Bienen nahezu kaum etwas zu tun. Es genügt eigentlich vollkommen, einmal in diesem Monat die Bodenwindel zu kontrollieren. Mit größter Wahrscheinlichkeit sind im Februar schon die ersten feuchten Stellen auf diesen Einlagen zu sehen, wenn dies zutrifft, kann man bereits sehr beruhigt in die Zukunft blicken, denn die Königin befindet sich in Eilage und somit ist mit diesem Volk alles in bester Ordnung.

Sehr genau sollte man heuer jedoch die Länge der Wabengassen kontrollieren, in diesem ungewöhnlichen und sehr warmen Winter ist es durchaus möglich, dass die Königin im Spätherbst wesentlich länger als üblich in Eilage war. Dies würde dann bedeuten, dass ein erhöhter Futterverbrauch notwendig war. Falls die Wabengassen tatsächlich bereits die Rückwand erreicht haben sollten, muss dieses Volk ehebaldigst Futter bekommen.

Möglicherweise findet man auch erhöhten Totenfall auf der Einlage, dies würde nun auf eine Virusinfektion hinwiesen. In diesem Fall sollten unbedingt Proben von diesen Bienen entnommen und an die AGES http://www.ages.at zur Untersuchung eingeschickt werden.

Gleichzeitig mit dieser Kontrolle kann nun bereits der Bedarf an neuen Rähmchen und Mittelwänden ermittelt werden. In meinem Fall werden pro gesundem Volk stets zehn neue angefertigt.

LG Josef
 
Arbeiten im Feber

Wir haben nicht viel zu tun, aber seht Euch das Bild an, sie kommen mit Pollen wie verrückt, jede 10-12 ist beladen, Brut gibt es schon genug.
Es wird ein frühes Jahr.
Denke, wenn die Wintertraube sich auflöst, dann kannst ohne Kommentar eine Zarge mit ausgebauten Rähmchen aufsetzen.
Mir sind sie zu "stark".
Frühe Ableger sehe ich kommen.
 
Da kommt ja Freude auf Einstein, endlich sind wieder Bienen mit Pollenhöschen zu sehen. Kannst Du allenfalls schon erkennen von wo die Bienen den einsammeln?
 
Arbeiten im Feber

Es sind 3 Pflanzen, Himmelschlüssel, Kornelkirsche, Haselnuß!
Heute Nachmittag war der Flug noch stärker so 1-3.
Auch das Minivolk imApidea flog und brachte Pollen.
Wie geht es Deinen "Apideas"?
Ich habe die Futterzarge aufgesetzt und sie fressen Teig und Lindenblütenhonig und immer um 17 Uhr trage ich sie rein und stelle sie auf den Schreibtisch und morgens kommen sie wieder raus - damit sie mit der Wärme im Zimmer besser brüten können.
LG Albert
 
Aufgrund Einsteins Posting bin ich natürlich sofort raus in den Bienengarten, leider kam ich jedoch zu spät, denn es begann bereits ganz zart zu regen. Aber bei den gerade noch heimkehrenden Bienen sah ich jedoch noch keine Pollenhöschen. Weder bei unseren Dirndln, Schneeglöckerl, noch anderen Frühblühern konnte ich ein aufblühen erkennen. Das dauert bei uns wohl noch einige Tage.

Code:
Zitat Einstein

Wie geht es Deinen "Apideas"?

Leider im Moment nicht sehr gut! :(

Erst gestern habe ich einen Blick rein geworfen und musste mit Schreck feststellen, dass innen alles vollkommen nass ist. Aus der Flugöffnung rinnt förmlich Wasser heraus. Sofort habe ich den Deckel noch mehr als zuletzt angehoben und die Apideas sehr stark schräg gestellt. Dies damit wenigstens etwas Wasser heraus kann.

Summa summarum, ein- und überwintern ist damit überhaupt kein Problem, jedoch muss bei Brutbeginn für ausreichende Durchlüftung gesorgt werden.

Etwas zur Ökonomie: mit dieser Methode könnte man ohne viel Umstände zu haben, gerade im Frühjahr, wenn sehr häufig Königinnen benötigt und dringend gesucht werden, zusätzlich etwas Reibach machen. Erst im vergangenen Jahr musste ich wegen dreier fehlender Mamis unverzüglich zum IM Schleining. 120 Euros löhnte ich dafür.
Wern ma also schauen wie wir dieses Problem in den Griff bekommen.
 
Arbeiten im Feber

Hallo Josef!
Wenn sie noch leben, dann nimm doch den Unterteil von einem anderen Apidea und schneide ein Loch rein, Gittter darüber und unten rein geschoben.
Rette doch bitte die Bienen mit der Queen.
Bei mir gibt es kein Wasseproblem.
Sie stehen neben der Tastatur und brummen ganz leise!
Gruß
 
Alles klar Einstein und herzlichen Dank für die Mühe des einstellens des Apidea Fotos.

Nun muss ich wohl so schnell als nur irgendwie möglich agieren und das Bodenbrett gegen jenes mit einer Bodenlüftung austauschen. Ist an sich überhaupt kein Problem, da ich erfreulicherweise jede Menge davon zur Verfügung habe. Wäre nämlich echt Schade um die Königinnen, denn die sind immerhin Sklenar Reinzuchtköniginnen und Hirschgrund begattet.
 
Tote Bienen auf der Einlage - wieviel ist normal??

Bei meiner ersten Kontrolle dieses Jahr ist mir aufgefallen dass sich viele tote Bienen auf dem Varroagitter befinden ,- was kann man als normal bezeichnen?? :?: Zur Beruhigung - erste Pollen wurden bereits heimgeschafft!!
 
Also wenn bereits jetzt schon Pollen eingetragen wird, besteht absolut kein Grund zur Besorgnis. Schaut also gut aus und dazu möchte ich recht herzlich gratulieren.

Zur Totenfallfrage: im Herbst hat ein intaktes Volk etwa 30.000 Bienen, im Frühjahr nur mehr etwa 20.000. Thoretisch, also würden über den Winter über keine abfliegen, können also durchaus 10.000 tote Bienen auf der Windel liegen. Dies wäre dann mindestens das Volumen von einem Liter.

Viel ist also relativ, aber ich denke da brauchst Dir absolut keine Sorgen zu machen. Ich möchte bitte niemand belehren Bert, aber nicht nicht verleiten lassen und die Völker vor etwa 20. bis Ende März öffnen. Bei Futterknappheit würde sich Futterteig von oben bestens anbieten. Anhand der Wabengassen kann man sehr leicht erkennen wo sich die Traube befindet und somit das Futter ermessen.

Weiterhin alles Gute und berichte und bitte wie es bei Dir und den Bienen weiterhin so tut geht.

Josef
 
Bei Futterknappheit würde sich Futterteig von oben bestens anbieten.

Da müssen die Bienen aber Wasser holen oder es sich in der Beute (Kondenswasser) beschaffen können. Wenn dieses nicht gegeben ist, weil es zu kalt ist, nützt der Futterteig den Bienen nicht, weil er zu trocken ist. Eine Fütterung mit Zuckerwasser 3:2 ist in diesem Fall besser.

Am besten sind natürlich Futterwaben, diese müssen direkt an den Bienensitz gegeben werden, da die Bienen in der Wintertraube keine großen Strecken zum Futter überwinden können.

Man kann ein Bienenvolk auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kurz aufmachen um Futterwaben zu geben, das schadet den Bienen mitnichten!

Bei akutem Futtermangel muß man schnell handeln, sonst ist das Volk innerhalb eines Tages hinüber.

Eine Volksdurchsicht macht man dabei natürlich nicht, sondern erst dann, wenn das Bienenvolk und die Natur dafür bereit sind - manchmal, so wie voriges Jahr, auch vor dem 20. März! ;-) B5

Viele Grüße

Maja
 
Arbeiten im Feber

Dies ist auch der Grund, warum bei meinen Völkern "immer eine Plastikfolie über den Rähmchen liegt " und darüber Papier!
Hier haben sie immer Wasser und verdursten nicht.
Sie können auch ihr Futter leichter aufbereiten, mit genug Wasser, besonders wenn sie zu brüten beginnen.

Übrigens möchte ich Euch zusätzlich zum "Hummelhalter" manipulieren.

[/b]www.hummelzucht.at als Forum ist ab sofort aktiv
 
Re: Arbeiten im Feber

einstein schrieb:
Dies ist auch der Grund, warum bei meinen Völkern "immer eine Plastikfolie über den Rähmchen liegt "

Detto bei mir! :D

Diesbezüglich werde ich aber bei Gelegenheit einen eigenen Thread aufmachen.

Zitat Einstein

Übrigens möchte ich Euch zusätzlich zum "Hummelhalter" manipulieren.

Hast Du doch schon, natürlich werde ich dabei sein.

Josef
 
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