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Thema: Eigener Wachskreislauf

  1. #51
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Diesen schönen Thread möchte ich mit folgender Begebenheit zum Leben erwecken.

    Anfang Juni übernahm ein Jungimker aus unserer Ortsgruppe von mir drei Wirtschaftsvölker, mangels Fachwissen bleiben diese bis zum Herbst bei mir stehen, betreut wurden sie von uns beiden. Zur Erinnerung, haben Jungimker keine Fachkenntnisse und auch keinen Paten bei sich zu Hause, so werden vorerst keine Völker übergeben.

    Entdeckelungswachs, Wildbau und Wabenbruch wurde gesammelt, mit dem E-Wachs wurde Met angesetzt, das ausgelaugte Wachs in meinem SoWaSchm eingeschmolzen, also alles wunderbar.

    Hier nun die Eckdaten, wobei vor allem die Wachsausbeute höchst erfreulich ist.

    * Ernte 27 Kg Sommerblütenhonig, Verkaufserlös € 300,--

    * 15 Liter feiner Met-Honigwein, Verkaufserlös € 200,--

    * 1,54 Kg herrlich schönes Bienenwachs


    Bleiben wir beim Thema und somit beim Wachs, mit dieser erstaunlichen Menge kann er zumindest 20 Mittelwände mit der Ortsgruppen eigenen Mittelwandpresse gießen, somit hat er schon vom Anfang seinen eigenen Wachskreislauf.

    Josef

    Man bewudnere das herrlich schöne Wachs, dies kam direkt aus dem Maischefaß

    Erwin´s Wachsblock.jpg

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu Josef Fleischhacker für den nützlichen Beitrag:

    vikh5789 (25.09.2018)

  3. #52

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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Das Brutstoppverfahren ist ein hervorragender Quell für den eigenen Wachskreislauf. Mit der Entnahme sämtlicher Waben ende Juli und Setzen auf neuem Bau erhält man pro Volk durchschnittlich 1.2 bis 1.5 Kg Wachs. Zusamen mit dem Deckelwachs und ausgeschiedenen Honigwaben habe ich letze Woche von meinen 15 Völkern den zweijährigen Wachsertrag meinem Freund zur Umarbeitung in 5.1 MW übergeben - gut und gerne 60 kg Wachs.
    Den Wachsertrag der nächsten zwei Jahre kann ich in den Verkauf geben. Auch das muss man berücksichtigen wenn man Aufwand und Ertrag der Brutstoppverfahren ermittelt.

    Christian

    PS ich könnte es natütlich auch von den Bienen höseln lassen

    Bienen_HerbstWachs03.jpg

  4. The Following 2 Users Say Thank You to Chrigel For This Useful Post:

    vikh5789 (25.09.2018), Zenz (25.09.2018)

  5. #53
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Zitat Zitat von Chrigel Beitrag anzeigen
    Das Brutstoppverfahren ist ein hervorragender Quell für den eigenen Wachskreislauf. Mit der Entnahme sämtlicher Waben ende Juli und Setzen auf neuem Bau erhält man pro Volk durchschnittlich 1.2 bis 1.5 Kg Wachs.


    Es kann nicht oft genug gesagt werden, mit etwas Geschick und durchdachter Betriebsweise ist es problemlos möglich nicht nur den eigenen Wachskreislauf aufrecht zu halten, sondern an neue und durchstartende Jungimker den einen oder anderen Wachsblock abzugeben.

    Josef

  6. #54

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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Zitat Zitat von Chrigel Beitrag anzeigen
    Das Brutstoppverfahren ist ein hervorragender Quell für den eigenen Wachskreislauf. ..
    Hallo Chrigel,

    Ganz verstehe ich das nicht, Deine Rechnung und Ausführung.

    Meine Praxis sagt: entnehme ich aus dem Brutraum alle Waben und schmelze die ein, dann bekomme ich bei mir in Dadant aus den Waben ca. 90 Gramm Wachs pro Wabe sind dann bei 12 etwas über 1Kg. Denke im Schweizermaß kann es ähnlich sein.
    Allerdings brauchen die Völker dann wieder mindestens 10 Mittelwände, da ich selbst gieße, wiegen die pro Stück ca. 120g. Muss also meine Ernte wieder in das Volk zurück investieren, plus Energiekosten. Zudem reichert sich durch diese Methode sich das Wachs bei uns immer mehr mit Pestiziden an, kontraproduktiv.

    Meine wahre Wachsernte sind nicht die alten Schwarten, sondern das anfallende Entdecklungswachs (je besser die Tracht, desto besser die Wachsernte). Merklich weniger Energiebedarf zum Vorbereiten von Mittelwandwachs)

    Alles was schon einmal Mittelwand war kommt mir nicht ins Volk zurück. Brutraumwaben oder Waben von abgestorbenen Völker kommen grundsätzlich nicht in andere Völker.

    Der Drohn

  7. #55

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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Das Pestizidproblem besteht in meiner extensiv bewirtschafteten Umgebung kaum und an abgestorbene Völker kann ich mich viele Jahre zurück nicht erinnern. Ich schmelze alles Wachs aus allen Quellen zusammen und lasse es zu MW umgiessen.
    Aus einem Volk kommen 12 bis 14 CH Hochwaben und 6 bis 8 Halbwaben in die Schmelze. Möglich ist, dass in den abgelieferten 60 kg noch etwas vorvorjähriges Wachs dabei war - aber erfahrungsgemäss liegt meine jährliche Ausbeute über 25 kg aus meinem aktuellen Völkerbestand.
    Die 60 kg MW werden mir voraussichtlich für 4 Jahre reichen, da ich mich in den nächsten Jahren mit eher etwas weniger Völkern auf die varroacidfreie Völkerführung konzentriere.

    Chrigel

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    Zenz (25.09.2018)

  9. #56
    Avatar von Beespace
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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Ich würde dieses Thema gerne wieder aufgreifen gerade auch ohne Autoklaven das Wachs zu entseuchen, denn Ruck Zuck ist Ende Juli und es werden massig MW für die 4B 5B Methode gebraucht.

    Walter deine Vorrichtung sah interessant aus, haust du das das reine Wachs ohne Wasser rein und erhitzt es auf die 130Grad für X Minuten und danach ist es bedenkenlos verwendbar?
    Grüße
    Tom

  10. #57

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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Ich habe schon seit ca 20 Jahren den eigenen Wachskreislauf
    Möchte fragen, welchen Preis- pro Kilo - etwa ein Rohwachs aus dem Sowa kostet.
    Ich habe schon wieder ca 40 kg - wobei ich mit der Hälfte auch wieder eine zeitlang auskommen würde.

    Wieder was zur Diskussion.
    Ich habe heuer mit dem *angepassten Brutraum* begonnen. Das war/ist vielleicht eine Umstellung!
    Die Einheit ist voll Brut, da muss doch ein Schwarm abgehen. Nichts davon.
    Schlüpfend Brut und neu bestifteln hält sich schön die Wagge. Was mir noch auffällt, ich habe keine Pollenbretter.
    Weil sich auch meine Herbstarbeit durch totale Brutentnahme -oder ähnlichem - ändert, bin ich auch bei den
    Brutwaben nicht so pinkelig wie vorher. Hab zum Erweitern probeweise auch stark bebrütete Waben eingehängt.
    Waben ausbauen lass ich im Honigraum und nach/bei der Brutentnahme. Da kommen die bebrüteten Waben ohnehin
    heraus. Wie man weiß, nehmen die Kö ja gerne die bebrüteten Waben an.
    5B muss ich mir genau anschauen. Hab mich noch nie so genau und direkt mit der Materie auseinander gesetzt.
    Hab jetzt gerade wieder so zwischendurch 30 Mittelwände in meine second hand Rahmerl eingelötet.
    Die guten Rähmchen werden im Herbst in Lauge ausgekocht und werden von Wind, Wetter und Sonne im Winter
    *desinfiziert*. (Natürlich abgedeckt)

    Wünsche einen schönen Tag und bitte um Preismitteilung und Diskussion

    Fritz
    Angehängte Grafiken

  11. #58
    Avatar von Oberlausitz
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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Hallo zusammen,
    Heute möchte ich mal eine Grundsatzfrage stellen. Da ich gerade dabei bin mir, erstmalig, den / das Wachs zum MW pressen herzurichten, stellte sich mir folgende Frage: Macht ihr in den Wachseimer aus dem dann direkt in die Presse geschöpft wird auch Wasser oder kommt dort dann keins mehr rein. Ich weiß, zum reinigen und zusammenschmelzen wird vielmals Regenwasser benutzt. Ich hab die Wachsblöcke jetzt mehrmals gereinigt und den untersten Rand abgekratzt, von daher wäre eigentlich Wasser im letzten Eimer nicht mehr nötig, also wie macht ihr das?
    Schöne Grüße Ronny
    In der allergrößten Not sind die Dicken dünn und die Dünnen tot.

  12. #59
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Das Wachs welches für MiW infrage kommt wird im Weck verflüssigt, hier kommen zuerst etwa 4-5 Liter gefiltertes Regenwasser hinein, folglich wird laufend Wachs zugeführt, dös solange bis nur noch etwa 5 cm nach oben frei sind. Das Ganze beginnt am Vortag, ist das komplette Wachs flüssig so wird die Wärme dosiert und zwar solange bis sich am seitlichen Rand ein zartes Wachsringerl zeigt.

    Am nächsten tag wird der Weck nicht mehr bewegt, das Wasser ist somit unten, das reine und saubere Wachs schwimmt obenauf. Nun wird Schöpfer um Schöpfer entnommen, gleichzeitig werden Wachsbrocken um Wachsbrocken ganz Sache im Kessel versenkt. All dies passiert ohne das Ganze aufzuwühlen, also ist sachtes arbeiten angesagt. Diese heiklen Arbeiten erledigt stets meine Frau, wir Männer sind da zu Grobiane, zumindest in meiner Familie.

    Josef

  13. #60
    Avatar von Oberlausitz
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    AW: Eigener Wachskreislauf

    Alles klar,
    Genau das wollte ich wissen. Danke Josef.
    Schöne Grüße Ronny
    In der allergrößten Not sind die Dicken dünn und die Dünnen tot.

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