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Thema: AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

  1. #21
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Zitat Zitat von mahagugu Beitrag anzeigen
    Wenn Brutentnahme zur Sanierung, dann ordentlich und konsequent.
    Damit hast du vollkommen recht! Wenn der Milbendruck hoch ist, darf man sich keinerlei Unkonsequentheiten erlauben, das ist bei mir dieses Jahr jedoch nicht der Fall,
    Liebe Grüße Maximilian

    Fast alle befolgen diesselben Regeln
    und keiner weiß warum!



  2. #22
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Zitat Zitat von fix Beitrag anzeigen
    darf man sich keinerlei Unkonsequentheiten erlauben, das ist bei mir dieses Jahr jedoch nicht der Fall,
    Wenn Du Maßnahmen setzt und nachher das Gefühl von einer guten Arbeit vorhanden ist, so sind diese Maßnahmen gerechtfertigt.

    So habe ich heute eine riesen Blödheit gemacht, ich könnte mir immer noch selber Ohrfeigen verpassen. Bei Revisionen habe ich eine Randwabe voller Futter einfach hinters Staffel gestellt und darauf vergessen, unfassbar was da los war, würden Anfänger dies sehen käme vermutlich größte Panik auf. Für den Abend vorbereitetes Futter konnte nicht mehr gegeben werden, da wäre morgen echt ein Chaos ausgebrochen, somit habe ich dies selber verbockt.

    Josef

  3. #23

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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Du kannst dich trösten, Josef, denn ähnlich ist es letzte Woche mir ergangen. Ich habe eine Ablegerbox mit 5 abgefegten Waben, aus denen die Brut geschlüpft war, auf dem Ablegerstand stehen lassen - und wie es der Teufel, will, war der Fluglochschieber nicht ganz geschlossen.
    Da muss ja auch ein tolles Tohuwabohu geherrscht haben. Jedenfalls waren die Waben sauber und trocken, aber im Bereich der Honiggürtel nicht wie sonst üblich bis auf die Mittelwand abgenagt. Offenbar herrschten doch noch einigermassen anständige Tischsitten. Glücklicherweise waren die Ableger abwehrbereit genug und es gab keinen Flächenbrand.
    mfg Christian

  4. #24
    Avatar von WalterRojky
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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Hallo Josef
    Waben gehören auch auf den Wabenbock und nicht auf die Staffel. Am Wabenbock wäre sie Dir sicher aufgefallen.
    mfg Walter

  5. #25
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Zitat Zitat von Walter Rojky Beitrag anzeigen
    Waben gehören auch auf den Wabenbock und nicht auf die Staffel.
    Der rennt leider nicht wie ein kleines Hunderl mit mir mit.

    Heute passierte mir abermals eine einmalige Dummheit, bei einer der 5 B´s hatte ich oben noch vier Honigwaben die anderswo nicht untergebracht wurden, somit habe ich kurzerhand diese Zarge auf eine weitere Zarge die mit der Vorderseite aufgestellt war gesetzt, Bienenwohl behandeln geht ja schnell, denkste, die Zarge lag wegen Übergewicht schneller auf dem Boden als ich fertig war, eine Gatscherei und wesentlich mehr Arbeit war die Folge.

    G´scheit reden und selber nur Blödheiten machen.

    Josef

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Josef Fleischhacker für den nützlichen Beitrag:

    edlBee (18.08.2013)

  7. #26
    Avatar von Palma40
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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    G´scheit reden und selber nur Blödheiten machen.
    Nobody is perfect !!!


    und dies beruhigt doch den einen oder anderen.
    Geändert von Palma40 (18.08.2013 um 12:26 Uhr)
    Gruß aus dem Schwarzwald


    Jeden Tag geht die Sonne auf auch wenn wir sie nicht sehen.

  8. #27
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    und selber nur Blödheiten machen.
    Das sind keine Blödheiten, das passiert jedem hin und wieder, der Unterschied ist nur der, das du den Mut hast, sie öffentlich zu schreiben. Mir passieren dieses Jahr dauernd so blöde Bienenstiche, das gibts nicht, gestern schon wieder, aber das schreibe ich in einem anderen Thread.
    Liebe Grüße Maximilian

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  9. #28
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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Hallo zusammen,

    Zitat Zitat von mahagugu Beitrag anzeigen
    Ich schätze mal , dass durch Behandlungsmaßnahmen im Schnitt mindestens 20 Kilo
    Honig pro Volk oder eine Tracht nicht genutzt werden kann, wenn nicht noch mehr.
    Wie gesagt nur eine Schätzung ...
    Wie kommst Du zu dieser Schätzung? Ich behandele jedenfalls erst nach der letzten Honigernte.

    Zitat Zitat von Marcel Beitrag anzeigen
    MS kommt bei mir nicht in Frage
    Was spricht gegen MS? Kommendes Jahr will ich bei der Behandlung verstärkt MS einsetzen. Wenn was dagegen spricht müsste ich das ggf. überdenken.

    Zitat Zitat von Chrigel Beitrag anzeigen
    war der Fluglochschieber nicht ganz geschlossen
    Bei mir war es eine defekte Zarge so dass die Bienen zwischen zwei Zargen an die aussortierten Waben mit Honigresten kamen. Meine Eselei bestand dann darin, einen Tag später versehentlich eben diese Zarge nochmal zu verwenden und das gleiche Resultat zu haben .

    Gruß,
    Hermann
    ----------------
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    Link: Hermann Spessartbeine Youtube-Kanal

  10. #29

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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Hallo,

    ich bin ja auch bis jetzt ein überzeugter "Brutentnehmer". Warum darf ich kurz erläutern:
    Winter 1986/1987 trat der erste Varroaschaden am Bienenstand auf - von 50 Bienenstöcken überlebten damals 30. Da wir - ich damals sowieso nicht und vor allem mein Vater - keine Ahnung hatten, haben wir in unserer Panik das Bannwabenverfahren angewendet und anschließend mit Milchsäure behandelt... Somit hatten wir bereits 1987 durch Brutentnahme die Völker und auch in den folgenden Jahren darauf über den Winter gerettet. Hier sei angemerkt auch mit dem Bannwabenverfahren - wo ja noch ein paar Wochen mehr Bienenverluste draufgehen - konnten keine Einbußen im Honigertrag im folgenden Jahr festgestellt werden.

    Später kam dann in den 90 er Jahren Apistan zum Einsatz - hurra im Gegensatz zum Bannwabenverfahren kaum Arbeit mehr!
    Aber dann plötzlich irgendwann Ende der 90 er stand ich Ende Juli vor vollen verdeckelten Waben und kaum Bienen mehr! Varroaschaden hoch drei, verkrüppelte Bienen etc. - klar Apistan wirkte nicht mehr. Was hätte ich tun sollen, trotz der massiven Schwäche der Völker habe ich mich wieder zurückerinnert. Ich war mir damals echt nicht sicher ob das noch klappen kann auf Grund der Schwäche. Trotzdem habe ich mich für die sofortige totale Brutentnahme entschieden. Ich dachte wenn ich nichts mache dann habe ich im September keine Bienen, wenn ich die Brut entferne vielleicht auch nicht, aber ich habe es riskiert! War echt damals eine brutale Entscheidung so schwachen Völkern noch die Brut wegzunehmen! Anschließend habe ich mit OS beträufelt. Die Milchsäure hatte ich nicht mehr als so tolle Maßnahme in Erinnerung, jede Wabe besprühen *schwitz*...

    Seither mach ich das jedes Jahr, leider musste ich die Brutentnahme in den letzten Jahren noch ausbauen, aber ich denke wenn man ohne AS auskommen möchte dann geht es nur so. Ich hoffe es ist verständlich, jedes Mal wenn ich vor einem Varroaschaden stand habe ich meine Bienen mit der Brutentnahme gerettet.

    Daher mag es ein gewaltiger Eingriff sein, aber das werde ich sicher aus Überzeugung weitermachen bis mir jemand ein bessere (bienengerechtere) Maßnahme zeigt

    lg
    Gerhard

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    bienehans (21.08.2013), edlBee (28.08.2013), Josef Fleischhacker (21.08.2013), mahagugu (22.08.2013)

  12. #30
    Avatar von heinz-egon
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    AW: Brutentnahme, ist dies ein schwerer Eingriff ins Volk?

    Hallo Gerhard Die komplette Brutentnahme mache ich seit 2006, wobei ich die ersten 3 jahre nur die Hälfte entnommen habe. Nach der ersten Schleuderung entnehme ich die komplette Brut mit der Königin. Diese Kommt bei meinen Trogbeuten vorne in einen Ablegerkasten mit Absperrgitter im Schied. Nach dem Schlupf mit MS. Das Altvolk bekommt neue Leerwaben und Mittelwände zu der verbleibenden offenen Brutwabe. Überzählige Br Wa kommen in die Brutscheune. Alle Flugbienen fliegen zurück ins Altvolk. Da kaum Brut zu pflegen ist werden bei Tracht die Waben zügig ausgebaut und mit Honig gefüllt. Bis die neue Königin schlüpft und in Ei Ablage geht sind alle Waben ausgebaut und freie Zellen für neue Brut angelegt. Die Trogbeute ist mit 18 Kuntschwaben bis hinten voll Bienen. Bei guter Tracht setze ich nach Begin der Bruttätigkeit vorne einen Honigraum, damit mehr Platz für die Brut durch Umtragen geschaffen wird. Vorteile: 1. kein Schwarm, 2. neues Brutnest für das kommende jahr, 3. neue Königin vom guten Volk, 4. kein Durchblättern der Waben im Brutraum und Abheben von vollen Honigräumen, sowie das Beiseite stellen, 5. nur ein Eingriff im Brutraum, 6. keine Chemie im Altvolk, 7. nur MS im Ableger und der Brutscheune. 8. weniger Arbeit und friedliche gesunde Bienen. Da alle Flugbienen erhalten bleiben nur für den Wabenbau verwendete Energie in Form von Honig. Wer will das zuverlässig bestimmen wie viel Honig weniger geerntet wird. Wenn allerdings das die Richtschnur ist möchte ich kein Imker mehr sein. Das ist eine Kurzform meiner Betriebsweise. Wer mehr wissen möchte zu den neuen selbstgebauten Beuten und der Betriebsweise kann mich anschreiben. Gebe aber auch hier gerne Auskunft. liebe Grüße Heinz egon.

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    edlBee (28.08.2013), fix (28.08.2013)

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