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Thema: Erfassen des Varroabefalles.

  1. #11
    Avatar von gärtner
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    Ameisensäure

    Lt. Auskunft meines erfahrendsten Vereinskollegen behandelt dieser seine aktuell 2x13-Waben Hinterbehandler (3-Raum-Beuten!) mit 120 ml im Nassenheider-Verdunster über 10 Tage. Der Verdunster befindet sich im oberen Raum direkt am Fenster.
    Bei 1 Brutraum rät er zu 100 ml. Sollte es nicht reichen, noch einmal behandeln.

    Ich denke, ich werde ab morgen mit 10 ml pro Wabe rangehen.

    Es ist dabei natürlich zu beachten, daß der Verdunster die Säure deutlich langsamer abgibt, als das Schwammtuch bei Direktapplikation!

    franz.
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    Gäbe es keine Menschen mehr, würde sich die Erde zu jenem wunderbaren Zustand der Balance zurückentwickeln, der vor 10.000 Jahren herrschte.
    Verschwänden aber die Insekten, würde die Natur ins Chaos stürzen.
    (E.O. Wilson, zitiert nach D. Goulson)

    Damit Bäume und Pflanzen sprießen, damit die Tiere, die sich von ihnen ernähren, gedeihen, damit die Menschen leben, müssen wir die Erde in Ehren halten.
    (Pierre Rhabi)

  2. #12

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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Die Verdunstung hängt von der zugeführten Wärme ab.
    Ich habe heute das Objekt der Begierde mal genauer untersucht - die Varroa und möchte Euch die verschiedenen Altersunterschiede mal zeigen.
    Je jünger desto weniger AS usw.
    Gruß

  3. #13

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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    heute ist der erste wärmere Tag seit ich ApiLifeVar in die Stöcke gegeben habe. Auf ca. 1m Entfernung vom Stock riecht man die ätherischen Öle bereits. Den Bienen gefällt das nicht so sehr, deshalb sammeln sich diese alle am Boden.

    Solche Bilder kenn ich von meinen Bienen normalerweise nicht. Ist das bei der Varroabehandlung immer so?

  4. #14
    Avatar von Drohn55
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Hallo Franz,

    ich hab nochmal nachgesehen, bezogen auf DNM immer noch 2 ml 60%ige AS je Wabe lt. "Varroa unter Kontrolle"... Wörtlich würde ich das auch nicht nehmen, habe bei 24 besetzten Waben auch 50 ml draufgeschossen. Es geht auch so genug "verloren", d. h. verdunstet sonstwohin. Bei solchen Mengen von 10ml würde ich das berühmte Sprichwort von den Kanonen bzw. Spatzen rezitieren...
    ...oder hast Du offenen Gitterboden ???!!!

    Allerdings werde ich morgen die Sache kontrollieren und notfalls bis zum WE noch 1 - 2 mal nachbehandeln (Schwammtuch). Versuchsweise hab ich bei einem Volk den Nassenheider horizontal mit ca. 150 ml eingestellt.
    Ergebnisse frühestens am Wochenende !

    Der frisch beweiselte Ableger ist gänzlich ohne AS, wegen Madam, und wird es auch noch ein Weilchen bleiben.

    freundliche sächsische Grüße

    Wolfgang

  5. #15
    Avatar von Astacus
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Hallo Konrad,

    Solche Bilder kenn ich von meinen Bienen normalerweise nicht. Ist das bei der Varroabehandlung immer so?
    Da kann ich dich beruhigen ist immer so bei Behandlungen.
    So sah letztes Jahr mein Volk nach dem Einschub des Universalverdunster aus.

    Seitdem gibts bei mir nur mehr tiefgekühlte Ameisensäure, da beginnt die Verdunstung nicht so schnell und die Bienen können sich daran gewöhnen.
    Irgendeine Reaktion muß das Behandlungsmittel doch zeigen, sonst wirkt es ja nicht.

    Gruß
    Astacus
    Meine Herkunft liegt im Südburgenland, auch wenn ich jetzt lieber in die Südstadt heimkomme. http://www.imker-burgenland.at

  6. #16
    Avatar von gärtner
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    In aller Kürze vorm Aufbruch in die Tropenhitze:

    Habe noch einmal nachgeschlagen bei Friedrich Pohl: "Varroose erkennen und erfolgreich bekämpfen" (Kosmos). Er gibt dort folgende Mengenangaben an:

    1. Schwammtuch: 2-3 ml pro Wabe, 1-2 x vor und 2 x nach Einfütterung
    60% AS bei 12-25° C, 85% AS bei 10-15° C

    2. FAM Dispenser (Schwammtuch in Hülle mit drehbarer Scheibe zur Veränderung der Verdunstungsfläche): 1 x kurz vor und 1 x lang nach Einfütterung
    je 130 ml 70% AS

    3. Nassenheider Verdunster (Säuretank mit Verdunsterdocht):
    1 x vor und 1 x lang nach Einfütterung bei 15° - max. 30° C
    je ca. 100 ml 60% AS

    4. Liebig-Dispenser (Kunststoffflasche mit Dochtpapier)
    kurze Sommerbehandlung (3-4 d), lange Herbstbehandlung (1-2 Wochen) mit 85% AS
    kurz: 50 ml f. 1 Zarge, 70 ml f. 2 Zargen; lang: 100 ml f. 1 Zarge, 200 ml f. 2 Zargen

    5. Universalverdunster (Speicherblock in Kunststoffdose mit drehbaren Lochscheiben):
    15-25° C, 5-6 d Sommerbehandlung, 10-15 d Herbstbehandlung mit 85% AS (in D ist nur 60% AS ad us. vet. zugelassen!)
    1 Zarge: 50 ml kurz, 100 ml lang; 2 Zargen: 70 ml kurz, 200 ml lang

    Achtung: Schwammtuch pur ist die Hammermethode: die AS wird sehr schnell in die Stockluft verdunstet, v.a. bei sehr hohen Temperaturen und wenn das Tuch direkt über dem Brutnest liegt. Deshalb muß hier deutlich niedriger dosiert werden (2 ml 60% AS pro Wabe)!

    Alles klar?

    Mediterrane Grüße von
    franz.
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    Verschwänden aber die Insekten, würde die Natur ins Chaos stürzen.
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    (Pierre Rhabi)

  7. #17

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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Ist aber schon klar, daß die Bienen die draußen sitzen und Varroas am Körper haben nicht behandelt werden können, weil sie eben draußen sitzen.
    Ist schon stark, Ihr behanndelt im Volk und die Bienen sitzen draußen, weil sie es nicht drinnen aushalten - aber die Königin muß!!!!!
    1. Tierquälerei - Königinnenverluste kommen ja immer vor.
    2. Es gibt in Deutschland einen Ort, der heist "Schilda" - dort sind die Schildbürger zu Hause - so kommt mir das auch vor- mit dem innen behandeln und die Bienen sitzen außen - ich bitte Euch, sagt mir einen Grund warum Ihr das so macht!!!!!
    Die, die nicht raus könnnnnen, aber denen geben wir Saures! Habt Ihr der Königin auch eine Gasmaske aufgesetzt - weil ansonsten wäre ja diese Konzentration, die Ihr mit diesen Molekülmengen an Säuredichte in der Umgebungsluft erzeugt, durch nichts zu vertreten.
    Oder geht Ihr nach dem Motto, was nicht "hin wird" das überlebt - aber das haben wir behanndelt.
    Jetzt stellt Euch mal vor, Ihr wäret an der Stelle der Königin.
    Legestop wird niemals durch verstärke Legetätigkeit ausgeglichen - die Königin legt mehr weil sie ja mit der Produktion der Winterbienen in Rückstand geraten ist. Es haben auch die Bienen nicht die Zeit um genügend Pollen aufzunehmen - sie müssen ja die Atemluft im Stock verbessern und daher austauschen. Das könnte man wieder in Watt umrechnen und daher auch in Verbrauch C6H1206 (Zucker ) angeben. Es läßt sich rechnerisch ermitteln, um wieviel Prozent die Lebenserwartung der Winterbienen sinkt, das ergibt dann leere Beuten im Feber und keiner weis warum.
    Ihr solltet die Winterbienen schonen und nicht be-"vergasen".
    Gruß Einstein

  8. #18
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Zitat Einstein

    Dateikommentar beim Bild: das Alter der Varroen spiegelt sich in der Farbe wider
    können. Bis in etwa welcher Farbe kann für Nachwuchs gesorgt werden?

    Was bedeutet dieser Farbunterschied nun konkret Albert? Ist schon klar, jung ist hell und alt ist dunkel. Aber wie im Bild gezeigt, düften die mittleren Milben nicht mehr für junge Milben sorgen
    Kurz zur Behandlung von AS: eine Milbenreduzierung muss ganz einfach sein und jeder soll behandeln wie er es für richtig und angemessen hält. Persönlich lehne eine AS Langzeitbehandlung ab und beginne mit der ersten Dosierung mit 15 ml 65 %iger mit Schwammtuch. Diese relativ geringe Dosis wird sehr gut vertragen. Überwintert wird mit einem Raum ÖBW. Wenn dann noch viele Milben drinnen sind, steigere ich in der kommenden Woche auf 20 ml. Behandelt wird grundsätzlich zu später Stunde.

    Vermutlich hat uns Astacus hier ein extremes Bild von einem Auszug gezeigt, wird sicherlich nicht die Regel bei ihm sein.

    Josef

  9. #19

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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    @ einstein
    was ist dann deine Behandlungsart bzw. -konzentration?
    LG

  10. #20

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    Re: Erfassen des Varroabefalles.

    Zitat Zitat von einstein
    Ihr solltet die Winterbienen schonen und nicht be-"vergasen".
    sag mir bitte wie?

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