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Thema: Futterwaben von totem Volk

  1. #1

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    Futterwaben von totem Volk

    Hallo,
    hab heute meine Völker mit OS behandelt. Leider ist eines von vier über den Jordan. Bei diesem Volk war der Milbenfall im Spätsommer und Herbst enorm hoch, daher gehe ich von einem Varroaschaden aus.
    Soll ich die vollen Futterwaben aufheben oder wegschmeissen?
    Grüße Stipe

  2. #2
    Administrator Avatar von drohne
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    Zitat Zitat von boloka Beitrag anzeigen
    Soll ich die vollen Futterwaben aufheben oder wegschmeissen?
    Unter keinen Umständen im Frühjahr anderen Völker zuteilen, da könnten Viren, Bakterien und was auch immer vorhanden sein, auch keine Ableger damit zwangserfreuen. Wenn diese Waben aus Deinem eigenen Wachskreislauf sind, so würde ich sie etwas erwärmen, ausschleudern und ausschmelzen.

    Josef

  3. #3
    Avatar von Norbee81
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    Hallo!

    Ja da stimm ich dem Imkmeister Josef auch zu. Zwar ist es gängige Praxis solche Waben zu verwenden, aber raten würde ich das keinem. Im Zweifel weg damit.

    Schönen Gruß
    Norbert
    Biene: Buckfast, Carnica. Beute: Kompatibles Beutensystem Dadant, Zander. Stände: Wald/Auwald 500m - 800m ü.A.

  4. #4

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    Danke für die Antworten. Leider habe ich im Moment weder die Möglichkeit die Waben zu erhitzen noch auszuschleudern . Ein eigenen Wachskreislauf habe ich auch nicht...hmm!?
    Dann bleibt wohl nur ausschneiden und in den Müll damit.
    Grüße Stipe

  5. #5

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    Ich würde die Waben über den Winter noch aufheben. So kann man im Notfall schnell eine Futterwabe dazu hängen falls bei einem Volk das Futter ausgeht. Im Frühling kann man sie dann immernoch Einschmelzen.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann!

    Man hat einen Menschen noch lange nicht bekehrt, wenn man ihn zum Schweigen gebracht hat.

  6. #6
    Administrator Avatar von drohne
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    Zitat Zitat von Roland94 Beitrag anzeigen
    Ich würde die Waben über den Winter noch aufheben.

    Wir sollten solche Dinge nicht wirklich empfehlen Roland, ist Not erkennbar, sollten verantwortungsvolle Imker anders agieren als Futterwaben von EX Völkern zu geben!

    Meine Überzeugung ist, jährlich frischer Wabenbau und für Notfälle gibt es eigenen Futterteig, aber Du weißt ja bereits, ich empfehle nur, agieren müssen die Bienenhalter selber.

    Josef

  7. #7
    Moderator Avatar von Malte Niemeyer
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    weg damit

    Hallo,

    obwohl ich mich selber manchmal dabei erwische, wie ich die schönsten Waben aus den gestorbenen Völker rette, kann ich auchnur empfehlen, solche Waben aus dem Kreislauf auszusondern.

    Das Volk könnte mit dem chronischen Paralyse Virus infiziert gewesen sein oder Flügel Deformations Viren sind in Überzahl vorhanden. Es heißt zwar immer, die würden ohne lebenden Organismus nicht lange leben aber sicher ist sicher..

    Auf jeden Fall könnten Faulbrutsporen übertragen werden und wenn das Volk schon länger tot ist hat sich Schimmel mit seinen Toxinen breit gemacht..

    Wenn du noch keine Schleuder hast, kannste einfach die Waben ausschneiden und in nen Kessel mit kochendem Wasser werfen, dann schmilzt das wachs, der Zucker löst sich im Wasser und den "Dreck" schwimmt oben auf. Wenn du den Schmutz abgesiebt hast und alles abgekühlt ist, kannste dein eigenes Wachs abnehmen.

    Mfg Malte Niemeyer

  8. #8
    Avatar von honigmaul
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    Hallo Bienenfreunde!

    Interessant, was man in ein paar Futterwaben von eingegangenen Varroavölkern alles hineininterpretieren kann. Von Virusbefall bis Faulbrut ist alles drin.

    Was sollte ein Virus bei einem gesunden Volk verursachen. Bekanntlich sind die Viren so wie so latent vorhanden und richten keinen Schaden an. Ist das Volk aber durch Varroa geschädigt, dann erleidet es mit und ohne umgehängter Waben einen Virusschaden.

    Ist das Volk tatsächlich durch Faulbrut eingegangen, dann ist der Stand so wie so verseucht und muss saniert werden. Da kommt es auf die umgehängten Waben auch nicht mehr an.

    Ich finde die Anweisungen zum Entsorgen der Waben total übertrieben. Mich wundert es nicht, dass die Imkerei oftmals als komplizierte Sache angesehen wird, wenn aus einem toten Varroavolk ein alles verseuchendes Ungeheuer gemacht wird.

    Ich finde, dass saubere Futterwaben von Varroavölkern (nicht verkotet) eine geeignete Reserve für Ableger und zur Notfütterung (was nicht notwendig sein sollte) darstellen.

    MfG
    Honigmaul

  9. #9
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    Zitat Zitat von honigmaul Beitrag anzeigen
    Mich wundert es nicht, dass die Imkerei oftmals als komplizierte Sache angesehen wird, wenn aus einem toten Varroavolk ein alles verseuchendes Ungeheuer gemacht wird.
    Gerade das Gegenteil ist doch der Fall, bedenkliche und mitunter verschimmelte Futterwaben (no na net) aufzubewahren ist nun einmal komplitzierter als sie in einer Grube zu thermisch zu entsorgen. Benötige ich Futter so steht mir außerhalb der Flugzeit Futterteig und während der Flüge flüssiges Futter zur Verfügung. Ist doch wesentlich einfacher und bedeutend Bienengenehmer.

    Solch falsch Sparsamkeit und entbehrliche Arbeiten sind es wobei Nosema & Co immer wieder fröhliche Urständ feiern können.

    Josef

  10. #10
    Avatar von Palma40
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    Zitat Zitat von honigmaul Beitrag anzeigen
    Ich finde die Anweisungen zum Entsorgen der Waben total übertrieben.
    Ich finde, dass saubere Futterwaben von Varroavölkern (nicht verkotet) eine geeignete Reserve für Ableger und zur Notfütterung (was nicht notwendig sein sollte) darstellen.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Honigmaul,

    leider ist es ja so, daß wir mit dem bloßen Auge nicht immer erkennen können, ob nun eine Wabe verseucht, mit Vieren oder sonstigen Krankheitserrgern belastet ist und schon aus diesem Grund ist es einfach sicherer, die Waben zu entsorgen und man hat ganz sicher kein Risiko.
    Gruß aus dem Schwarzwald


    Jeden Tag geht die Sonne auf auch wenn wir sie nicht sehen.

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