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Thema: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

  1. #11
    Avatar von DN-Beute
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Hab ich das schon wieder verwechselt, man schei..
    Entschuldigung !!!
    Nils, danke für den Hinweis.
    Gruß
    Rudi

  2. #12
    Avatar von claudialener
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Obwohl auch das ein bereits ein etwas älterer Beitrag ist, möchte ich den gerne aufgreifen.

    Man liest relativ wenig über Thymolbehandlungen, im Imkerverein höre ich allerdings immer wieder, dass Thymol verwendet wir, vorallem um eine Reinvasion zu unterdrücken, die Aussagen darüber sind aber extrem zurückhaltend, als ob es verpönt wäre das zu verwenden und ich habe wenig Erfahrung damit.
    Was ich heuer aber feststellen konnte, ist, dass meine Brutwabenableger, die einmal mit Oxuvar oder Milchsäure vor Brutbeginn besprüht wurde, und denen ich dann Thymovar aufgelegt habe ( am 27.6 und dann am 17.7) sehr gut beieinander sind. Auch 2 Fluglinge haben Thymovar bekommen. Also 8 Stöcke "Erfahrung"
    Eine genaue Varroakontrolle am 28. Aug ergab meistens 0 Varroen, max 1 Varroa. Das gefällt mir sehr gut, das werde ich wohl zukünftig bei den Ablegern wieder so machen.

    Ich überlege auch, nächstes Jahr nach der Brutentnahme Thymol aufzulegen. Vielleicht kann ich mir dann wirklich die AS ersparen.

    Und nun meine Fragen:
    - Gibt es jemanden der das ähnlich macht und seine Erfahrungen wegen der Reeinvasion mitteilen kann, oder war das bei mir nur Zufall
    - Wenn man Thymol nur einen Durchgang lang im Jahr verwendet, gibt es wirklich keine Rückstände im Wachs?, denn das möchte ich mir nicht versauen. Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass es sich dann im Laufe der Jahre doch anreichert und nachweisbar wird? Hat wer mehrjährige Erfahrung und das Wachs auch testen lassen?

    Wäre dankbar über Infos
    Liebe Grüße

    Claudia

  3. #13
    Avatar von apis sylvatica
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Persönliche Erfahrung habe ich keine damit, aber hier ein Artikel über Thymol in Honig und Wachs.
    MfG, Manuel
    Beatus ille, qui procul negotiis.

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  5. #14
    Avatar von Chrigel
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Ich habe jahrelange Erfahrung mit Thymovar, da ich seit mehr als 20 Jahren keine AS einsetze. Viele Jahre habe ich damit je eine drei-wöchige Behandlung im August und im September gemacht. Die Wirkung war in dieser Zeit genügend. Die Honigproben zeigten keine Thymolbelastung, da die für die Honiggewinnung verwendeten Waben nicht mit dem Thymovar in Berührung kamen und separat gelagert wurden. Umfangreiche Untersuchungen in der Schweiz 2006 zeigten, dass nur dort Thymol eine Gefahr für Honig und Wachs darstellt, wo die Anwendungsvorschriften nicht eingehalten werden oder die Imker mit Eigenentwicklungen expermimentierten( wir hatten auch hier im Forum schon "Empfehlungen" für ganzjährigen Einsatz von Thymolrähmchen und kristallinen Thymols).
    In den ersten Jahren meines Brutbeschränkungs/Brutentnahmeverfahrens 5 B habe ich nach der Gabe von 10l Futter die Völker anfangs August drei Wochen mit Thymovar behandelt. In den meisten Fällen war eine weitere Behandlung bis zur Winterbehandlung nicht nötig - eine regelmässige Windelkontrolle war aber notwendig. Wichtig zu wissen, dass meine Völker in Reihe im Bienenhaus stehen, was einer ausgeglichenen Temperatur der Beuten förderlich ist.
    In den letzten beiden Jahren mit 4B habe ich auf die einmalige OS-Bedampfung der brutfreien Völker anfangs August umgestellt und bin zur Zeit der Meinung, dies sei wirkungsvoller als die Thymolanwendung.

    Chrigel

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  7. #15
    Avatar von claudialener
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Hallo Manuel, Hallo Chrigel

    Danke für eure Infos, das beruhigt mich doch sehr, da ich das Thymol natürlich nicht als Dauerbehandlung oder als selbst Angemischtes verwenden möchte, sondern ausschlieslich um eventuell ganz ohne Säure bis zu Winterbehandlung kommen möchte.
    Ich verdamme auch die Säuren nicht, werde sie auch weiterhin anwenden, wenn mir nichts anderes übrig bleibt. Ich habe aber so eine Respekt vor diesen, da ich selten aber doch die Auswirkungen auf Menschen miterlebe,
    und ich selber immer etwas schludrig bin.
    Stehen nicht in windrichtung, ein bischem AS oder Milchsäure auf den Händen kann man einfach abwaschen, die Oxalsäure riecht man kaum usw. Sprich, ich habe selber selbst so gut wie nie die vorgeschrieben Schutzmaßnahmen eingehalten.
    Nachdem ich aber kürzlich einen Mann kennegelernt habe, der weder geraucht hat, noch sonstigen Noxen in seinem Leben ausgesetz war, mit einer massiv eingeschränkten Lungenfunktion, hat mich das wieder zum nachdenken gebracht.
    20 schnellere Schritte am Stück sind für ihn nicht mehr möglich, er ist Anfang 70, Lungentranspantation auch nicht mehr möglich.
    Beim Plaudern kamen wir drauf, dass er sehr wohl über viele Jahrer Ameisensäurre und der Milchsäure ausgesetz war. Jetzt hat er schon vor ein paar Jahren seine Bienen aufgeben müssen. Er hat nur mehr einen Bienenstock im Garten, vor dem sitzt er den ganzen Sommer (wenn möglich) täglich um seine Apitherapie zu machen. Nachweislich nützt die ihm, seine Lungenfunktion wird in den Sommermonaten deutlich besser. Für mich klang das aber irgendwie nur Scheiße und er tut mir leid.
    Es gibt kaum Untersuchungen dazu. Unser Pulmologe wurde aber nachdenklich, als ich ihn später darauf angesprochen habe, ob das wirklich mit dem Imkern zusammenhängen könnte.
    Nach allen möglichen wird gefragt, um herauszufinden, was die Ursache ist.Wir haben bei den rein beruflichen exponierten Patienten gehäuft Autolackierer, Bergarbeiter,Leute die in chemischen Reinigungen arbeiten. Irgendwann werden vermutlich gehäuft auch Imker auftreten. Vorallem jetzt, wenn so viel verdampft aber oft nicht aufgepasst wird.Untersucht oder berücksichtigt wird das bei uns noch nicht.

    Ich habe am Wochende mit AS behandelt und mir extra eine Einmalmaske 3M vom OP mitgenommen und diese auch getragen. Ich kam mir, ehrlich gesagt, ganz schön blöd vor, mitten in der Pampa diese zu tragen
    Und da ich dabei doch auch Zeit zum Nachdenken hatte, kamen mir schon viele Gedanken zur Gesundheit von Imker.
    Mein Nachbar quatscht mich immer schon leicht blöd an, wenn ich einen Schleier trage (das ist mir aber egal, mag einfach keine Stiche im Gesicht). Was wird er wohl für Sprüche loslassen, wenn er mich auch noch mit der 3M Maske sieht....? Ich glaube, dass viele Imker sich nicht an Schutzmaßnahmen halten, bzw. glaube ich eher, dass das so gut wie keiner macht.
    Nach der AS Behandlung habe ich micht noch etwas ausgeruht, die Bienen beobachtet und ca. eine Stunde danach wollte ich meinen Stand noch fertig aufräumen.
    Ich habe nur einen offenen Stand in dem derzeit 4 Stöcke stehen. Ich ging hinein um Material zu verstauen und es mich hat es fast wieder hinausgeweht. Der AS-Geruch hat sich dermaßen intensiv in dem Holzerverschlag gesammelt, dass ich nur mehr geflüchtet bin.
    Mich wundert auch nicht mehr, dass die Bienen vors Flugloch flüchten.
    Ich möchte allerdings in 20 Jahren oder länger keinen solchen Schaden wie oben beschrieben davontragen, da rauch ich lieber ein paar Zigaretten mehr, und versuche möglichst keine Säuren zu verwenden.

    Ist mir spontan eingefallen, vielleicht die ebenfalls schludrigen unter uns zu warnen, und mich selber anzutreiben, möglichst wenig Säure zu verwenden und wenn ganz genau drauf zu achten, sich selbst zu schützen

    Sorry ist OT, aber lässt mich aber momentan einfach nicht los, da es mittlerweile schon wieder einen ganz jungen Imker mit massiven Lungenproblemen erwischt hat. Ob es wirklich mit der Imkerei zu tun hat, kann man zwar nicht beweisen, aber auch nicht gänzlich ausschließen. Ameisensäurebehandlung in der Imkerei seines Vaters macht er seit ca. 5 Jahren, mit einer "Art" Schwammtuchmethode bei über 300 Stöcken und ohne Schutz. Jetzt steht er auf der Transplantliste. Ander giftigen Einflüssen war er vermutlich nie ausgesetz.
    Solche Sachen machen einen schon nachdenklich, wenn man sie live miterlebt.

    Einfach löschen, wenns gar nicht passt...
    Liebe Grüße

    Claudia

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  9. #16

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    Beitrag AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Zitat Zitat von claudialener Beitrag anzeigen
    [....]
    - Wenn man Thymol nur einen Durchgang lang im Jahr verwendet, gibt es wirklich keine Rückstände im Wachs?, denn das möchte ich mir nicht versauen. Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass es sich dann im Laufe der Jahre doch anreichert und nachweisbar wird? [....]
    Doch, es gibt IMMER nachweisbare Rückstände von Thymol im Wachs. Das liegt aber in erster Linie daran, dass die wissenschaftlichen Nachweis-Methoden immer besser werden und immer kleinere Spuren aller möglichen Stoffe aufspüren können. Die wichtigere Fragen in diesem Zusammenhang sind: Reichern sich die Rückstände im Laufe der Jahre an? Sind die Pegel dieser Rückstände schädlich? Beeinträchtigen sie den Geschmack des Honigs?

    Allerdings ist natürlich auch wichtig, in welcher Form man Thymol anwendet. Ich habe mir erzählen lassen, dass es vor Jahren noch keine (zugelassenen) Präperate gegeben habe, und dass unsere "Alten" sich das Thymol in Form von Kristallen selbst in der Apotheke besorgt haben, dieses fein zermörserten und zwischen die Wabengassen streuten...

    Ich selbst habe dieses Jahr erstmals das Präparat ApiLife Var im Einsatz. Erfolg oder Mißerfolg wird sich im Frühjahr zeigen (oder auch bereits bei der Winterbehandlung, wo ich Oxalsäure träufeln werde).

    Dr. Klaus Wallner von der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim schrieb im Jahr 2013 folgendes zum Thema Thymol:

    "Während der Anwendung von Thymol im Bienenvolk reichert sich der Wirkstoff im Wabenwachs an. Es können Werte bis 600 ppb erreicht werden. Die Tatsache, dass man als Mensch den Wirkstoff während der Anwendung und in den Wochen danach riechen kann, zeigt dass Thymol über die Wärme im Bienenvolk und durch die Ventilation der Bienen allmählich aus dem Stock getrieben wird. Schweizer Untersuchungen haben gezeigt, dass auch bei mehrjähriger Anwendung von Thymol keine Anreicherung im Wachs stattfindet, sondern der Wirkstoff immer wieder auf einen niedrigen Pegel absinkt. Dieser Pegel ist aber auf Grund der heutigen hoch empfindlichen Analyseverfahren immer erkennbar. Unklar ist, inwieweit Bienenwachs bestimmter Herkünfte von Natur aus Thymol enthalten kann. Dafür gibt es Anhaltspunkte und auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, da Bienen mit dem Sammelgut auch ätherische Öle eintragen, die in das Wachs übergehen können." (rote Hervorhebung durch mich)
    Anmerkung: "ppb" bedeutet "parts per billion". Demnach ist 1ppb ein Teil unter 1 Milliarde, also ca. 1 Zehnmillionstel Prozent oder 1 Tausendstel Milligram in 1 Kilogramm.

    Bei Anwendung von ApiLife Var ergaben sich zwischen 5 und 150 ppb Thymol im Honig (durchschnittlich 30 ppb -- Nachweisgrenze sind 5 ppb). Offene Gitterböden begünstigen die Abdunstung von Thymol, daher gab es dort regelmäßig die tieferen Werte. Laien konnten ab 1500 ppb Thymol in Blütenhonig eine Geschmacksveränderung feststellen. Geübte Feinschmecker sollen bei aromaschwachen Honigen bereits 1300 ppb erschnüffeln können

    Quelle: http://www.imkerhof-salzburg.at/port...d=55&Itemid=98
    Ciao,
    Kurt das Greenhorn

  10. #17
    Avatar von claudialener
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Hallo Kurt
    Danke für die ausführliche Info. Würde mich nach dem Auswintern über dein Urteil und deine Erkenntnisse freuen.
    Liebe Grüße

    Claudia

  11. #18
    Avatar von CharlyBaum
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Hallo aus der schönen Toskana wo morgen mein Urlaub zu Ende geht,

    eine Bemerkung zu Beitrag von Claudia, auch wenn ich mir hier keine Freunde mache, eine noch größere Gefahr als die AS Behandlung stellt das Verdampfen von Oxalsäure dar. Mir kann keiner erzählen dass er immer alle Schutzbestimmungen einhält, es muss schnell gehen und was mein Honigkunde sagen wird wenn ich unter Vollschutz mit Maske an den Völkern werkele. Das Zeug ist hundsgefährlich wenn es sich in der Lunge ablagert. Mein alter Schulfreund und Imker mit mehr als 200 Völkern kann ein Lied davon singen. Er hat es in einer Saison gemacht, natürlich ohne richtigen Schutz und ist jetzt in ständiger Behandlung. Da auch AS nicht mehr geht, schon der Geruch bringt ihn zum ko.. bleibt Thymol, aber immer mehr TBE.
    Kann Zufall sein mit seiner Lunge - oder auch nicht.

    Wie gesagt, Freunde mache ich mir nicht, wollte es aber nur gesagt haben.

  12. #19
    Avatar von claudialener
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Hallo

    Du hast natürlich vollkommen recht, dass die Oxalsäure noch gefährlicher ist als die AS. Vorallem bei Einatmen. Hab aber grad die AS verwendet, deshalb darüber geschrieben.

    Hätte es vielleich allgemeiner halten sollen...
    Liebe Grüße

    Claudia

  13. #20
    Avatar von Nils
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    AW: Natürlicher Milbenfall nach Thymolbehandlung - ab wann?

    Hallo Charly Baum,

    Zitat Zitat von CharlyBaum Beitrag anzeigen
    eine noch größere Gefahr als die AS Behandlung stellt das Verdampfen von Oxalsäure dar.
    Ich weiß nicht warum dieser Unsinn (verzeih' Charly) ständig erzählt wird.
    Die Verdampfung von OX ist nicht gefährlicher als die AS. Der einzige Unterschied ist, daß man bei der AS nicht sieht wie sie verdampft, bei der Oxalsäure sehr wohl. Wahrscheinlich kommt daher der Glaube, sie sei so fürchterlich giftig und überhaupt ganz schrecklich...

    In Imkerkreisen wird vor Oxalsäure derartige Panik gemacht, da kann man nur den Kopf schütteln.
    Ich habe mich mal mit einem Toxikologen über OX unterhalten. Er lachte mich aus, was ich denn so Angst vor so einem harmlosen Stoff habe...

    Zitat Zitat von CharlyBaum Beitrag anzeigen
    Das Zeug ist hundsgefährlich wenn es sich in der Lunge ablagert.
    Glaube mir: da lagert sich NICHTS in der Lunge ab. Wenn du diesen Dampf einatmen solltest, kommst du nicht weit. Das reizt sofort zum husten. Man müsste schon bewußt einen tiefen Atemzug in der dichtesten Wolke nehmen, damit da irgendwas bis zur Lunge eindringen könnte.

    Sollte der Staub in die Lunge kommen dann würde er mit der Feuchtigkeit reagieren und zur Säure werden. Dann würde es die Lungenbläschen verätzen. Genau so, wie es die AS machen würde, wenn man deren Dämpfe einatmet.

    Zitat Zitat von CharlyBaum Beitrag anzeigen
    Mein alter Schulfreund und Imker mit mehr als 200 Völkern kann ein Lied davon singen. Er hat es in einer Saison gemacht, natürlich ohne richtigen Schutz und ist jetzt in ständiger Behandlung.
    Erzählt doch mal was ihm genau fehlt. Ich glaube nicht daß die Ursache in der Oxalsäure zu suchen ist.
    Ich habe noch von KEINEM Imker gehört, der durch Oxalsäure zu Schaden gekommen wäre. Sehr wohl aber von Imkern, die sich mit AS böse verätzt haben.

    Zitat Zitat von CharlyBaum Beitrag anzeigen
    Mir kann keiner erzählen dass er immer alle Schutzbestimmungen einhält,
    Nö, tue ich auch nicht Ich habe keinen Schutz beim bedampfen. Ich geh nur weit genug weg.
    Das Pulver kannst du auch mit bloßen Händen anfassen, da es trocken ist hat es keine ätzende Wirkung. Natürlich könnte es über die Haut in den Körper difundieren. Aber bei den geringen Mengen ist mein Rhabarber-Joghurt bestimmt noch viel giftiger als 20 Bedampfungen...

    Zitat Zitat von CharlyBaum Beitrag anzeigen
    und was mein Honigkunde sagen wird wenn ich unter Vollschutz mit Maske an den Völkern werkele.
    Na, exakt den gleichen "Vollschutz" benötigst du auch für die AS.

    Zitat Zitat von CharlyBaum Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, Freunde mache ich mir nicht, wollte es aber nur gesagt haben.
    Ist sicherlich gut gemeint Charly. Aber deswegen halt auch nicht richtiger...

    Servus,

    Nils
    Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
    Die im Irrtum verharren, das sind die Narren.


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    fix (16.09.2017), irish260402 (16.09.2017)

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