Hallo!

Gestern Abend hab ich nicht schlecht gestaunt, als mich mein Schwiegertieger angerufen hat und mir von einem Schwarm unweit meiner Stöcke berichtet hat. An sich nichts ungewöhnlich um die Jahreszeit, aber die Eisheiligen haben in der Obersteiermark ihrem Namen alle Ehre gemacht ... Frost am Morgen, Starkregen, Schnee schaut von den Bergen, Wind und tagsüber 4 Grad ... absolut kein Flugwetter und eigentlich alles ruhig bei den Stöcken ... und da macht sich ein selbstmörderischer Schwarm auf die Reise, wo man selber nicht rausgeht?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder eine Begründung? Sonst wird doch eher auf Wetterbesserung gewartet - oder? Ist der Druck der Jungkönigin wirklich so stark? Räumt die Alte oder ein Nachschwarm immer das Feld oder ist bei andauerndem Schlechtwetter ein Kampf der Königinnen nach dem Schlupf denkbar?


(Keine Sorge, die 17634 Mädels sind wohlauf. Eine Beute hatte ich zur Sicherheit schon länger vorbereitet und der Schwiegertiger musste die patschnasse Traube nur noch einlogieren.)