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Thema: Futterabriss

  1. #11
    Avatar von Palma40
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    Zitat Zitat von Walter Rojky Beitrag anzeigen
    Nach Entnahme der Honigzarge kommt die Futterzarge (mit 12 HZ-Rähmchen mit Frühjahrshonig) auf das Brutnest (12-rahmig BW) und dies funktioniert.Mfg Walter
    Hallo Walter,

    das interessiert mich, weil ich schon länger genau mit diesem Gedanken spiele. Ist vielleicht OT, kann sein. Wie lagerst Du die Waben mit dem Frühjahrshonig bis zur Auffütterung ? Kandiert der Honig nicht in der Wabe ? Müssen die Waben vor dem Einfüttern aufgeritzt werden oder gibst Du sie verdeckelt ?
    Gruß aus dem Schwarzwald


    Jeden Tag geht die Sonne auf auch wenn wir sie nicht sehen.

  2. #12

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    Futterabriss

    Hallo Zusammen,

    ich bin in Süddeutschland im südlichen Schwabenländlä (südlich der Donau) zuhause; warm/kalt Perioden wechseln hier oft und auch Fön ist keine seltene Wetterlage.

    die Sache mit dem Zitieren hab ich glaub ich noch nicht raus aber ich versuche es mal:


    honigmaul: Das Volk saß auf einer Seite und fraß sich nach oben durch. Als das Futter auf dieser Seite aus war, schafften sie den Umstieg in die andere Wabengasse nicht.
    das hatte ich glaube ich nicht, die obere Zarge war voll mit Futter, die Bienen hatten sich schon nach oben durchgearbeitet, es war an den unteren Wabenrändern auch teils ein kleinerer leerer bebrüteter Teil zu sehen; ich hab leider beim Ausräumen nicht so exakt geschaut, da ich den Schock bei den drei Völkern schnell hinter mich bríngen wollte.

    honigmaul:
    Wie viele tote Bienen lagen in der Kiste, war der Totenfall annähernd bodenbedeckt, 3 cm hoch oder 5 cm hoch?
    Es lagen wenig Bienen auf dem Boden; sie hingen teils noch aneinander an einer Kette; teils waren welche auf den Futterwaben - sie saßen einfach in kleinen Gruppen drauf wie wenn nix wäre; nahe dem Brutnest steckten aber viele in den leeren Zellen;

    Waren Reste eines Brutnestes erkennbar, waren die Bienen zuletzt im unteren Magazin, hatten die bereits den Rähmchenüberstieg geschafft oder waren die an den Rähmchenoberträgern der 2. Zarge angelangt.
    Ja es waren Reste eines Brutnestes erkennbar, eines war sogar ganz nett groß, die Bienen waren in allen drei Beuten im unteren Maganzin, es fehlte nur wenig Futter oben (wobei ich nicht mehr sagen kann bei welchem das Brutnest auch nach oben gedrungen war (aber oben leer) ich habe zwei Wirtschaftsvölker und einen Ableger eingewintert.

    Welches Futter und wie viel hast du eingefüttert?
    Api Invert, am Ende hatten sie zwischen 19 und 22 kg Futter in der Beute

    Wann hast du eingefüttert?
    Bei den Wirtschaftsvölkern Beginn Ende Juli, Ende der Fütterung Anfang September (3 Futtergaben); den Ableger hatte ich Ende Mai gebildet und fortwährend gefüttert; Anfang September war Ende der Fütterung nachdem er ca. 20 kg Futter hatte.

    Wie gesagt als die erste Wärmeperiode war im Februar waren meine Bienen ok (alle drei Völker) dann hatten wir nochmal mehrere Tage -10°C und ihr Leben war ausgehaucht.


    Vielen Dank für Eure tollen Infos und Denkanstöße;
    aus dem Bauch raus hätte ich auch gesagt die Bienen wissen doch wo sie am besten wohnen wollen und was sie brauchen also besser nicht in der Kälte stören - aber nach dieser mehrfachen Erfahrung hab ich etwas Sorge dass ich etwas Entscheidendes übersehen habe und das rauszufinden seid ihr einfach Alle Klasse!!!

    Freue mich auf weitere Anregungen
    LGT

  3. #13
    Avatar von honigmaul
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    Hallo Tommy!

    Es lagen wenig Bienen auf dem Boden; sie hingen teils noch aneinander an einer Kette; teils waren welche auf den Futterwaben - sie saßen einfach in kleinen Gruppen drauf wie wenn nix wäre; nahe dem Brutnest steckten aber viele in den leeren Zellen;
    Das ist ein eindeutiges Zeichen, dass die Bienen entweder von Haus aus sehr wenige waren, oder frühzeitig gealtert und durch das Flugloch abgegangen sind. Eigentlich ist das ein typisches Zeichen auf Varroaschaden.

    Beim Futterabriss fallen alle Bienen in die Kiste. Den sterbenden Bienen fehlt aufgrund des Futtermangels die Kraft zum Ausfliegen. Bei einer alternden (varroageschädigten) Biene, die am vollen Topf sitzt, ist das nicht so.

    Wenn in meiner Beute, 9 Rahmen Zander, ein 5000 Bienen Volk stirbt, würde sich im Unterboden ein ca 3 cm hoher Totenfall bilden - über die gesamte Fläche von ca 34 x 42 cm (4 Bienen/cm3). 5000 Bienen ist die unterste überlebensfähige Grenze. Ein normales Wintervolk hat 10000 - 15000 Bienen. Das ergibt einen ordentlichen Sterz an toten Bienen (kein schönes Bild).

    Deine Bienen dürften vorzeitig gealtert sein und haben die Beute verlassen. Ich nehme an, dass es sich um einen Varroaschaden gehandelt hat.

    Ungeeignetes Futter, oder zu späte Einfütterung, wodurch die Bienen auch frühzeitig altern können, würde ich ausschließen.

    MfG
    Honigmaul

  4. #14

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    Hallo Honigmaul,

    vielen Dank für Deine Einschätzung!
    Es waren viele Bienen im Volk und auf der Traube, als ich reinsah habe ich sie beim Waben ziehen erst abgestreift, von unten am Einflugloch konnte ich (vor dem Öffnen der Beute) keinen erhöhten Totenfall sehen; das hat mich so verwundert;
    und es hat mich verwundert dass Bienen oben auf dem Futter saßen (die kleinen Gruppen) wo ich dachte, warum haben die es nciht geschafft Futter nach unten zu bringen;
    vielleicht war es ja ihre Verzweiflung und sie sind oben dann erfroren?!?; Melizetosehonig würde ich ausschließen;

    Du hast recht, es ist schrecklich eine Beute voll mit Bienen zu öffnen und sie bewegen sich nicht mehr; ich habe einem zufällig vorbeikommenden Bekannten das Bienenvolk und dessen Aufbau an dem ersten Volk welches ich öffnete gezeigt; das hat mich dann etwas beruhigt da sie noch den Zweck erfüllten einem Interessierten einen völlig ungefährlichen Einblick in ein Bienenvolk zu verschaffen.
    Es wurde ihnen einfach das Licht ausgemacht.

    Auf jeden Fall denke ich dass ich den Unterschied nun zwischen Futterabriss und Varroa erkennen kann; wie Du sagtest bei Varroa müssten also wenige Bienen übrig sein; das hatte ich nicht - wenn sie ausziehen ist es nicht so schrecklich wie wenn man die Toten entsorgen muss!!!

    Danke und LG
    Tommy

  5. #15
    Avatar von WalterRojky
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    Hallo Klaus
    Die Waben werden verdeckelt nur gegen den Honigraum getauscht. Gelagert wird der Futterhonig im Kühlraum mit ca. 10-12°C
    Mfg Walter

  6. #16

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    Hallo tommy !

    Mir ist es vor 2 Jahren ebenso ergangen wie dir. Ich habe nur ein Jungvolk über den Winter gebracht.
    Ich dachte vorerst auch an einen Futterabriß. Im Vorjahr stellte ich dann meine Varroabehandlung und die Fütterung etwas um
    Ich habe nur wenig zugefüttert und gelegentlich das Brutnest kontrolliert. Mein Resümee heute: Brutnest verhonigt (weniger Winterbienen und kaltgesessen). Voriges Jahr 1 Volk eingewintert - 1 ausgewintert.

    Gruß franz

  7. #17

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    Hallo Walter, das was du hier schilderst ist vielleicht auch manchmal der Grund warum ein Anfänger oft sehr erfolgreich ist, weil er noch zu wenig Wissen hat um einzugreifen.

    Die Rückschläge kommen dann, wenn er Ahnung hat, die ersten Kurse besuchte und sein Fachwissen unter die Bienen bringen will

    Walter ich will nicht vom Thema abschweifen aber wie machst du es dann wenn es um Schwarmverhinderung geht, lässt du dann auch alles so wie es ist und greifst nicht ein?

  8. #18
    Avatar von WalterRojky
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    Hallo Wolli
    Zur Schwarmverhinderung habe ich auch nur die Bildung von Zwischenableger. Wenn allerdings bereits Weiselzellen angeblasen werden, ist zu überlegen was der Grund für die WZ ist. Wenn zu wenig Raum vorhanden ist, wird die WZ ausgebrochen und erweitert. Ziehen die Bienen danach nochmals eine WZ, wird ein Königinnenableger gemacht und eine WZ bleibt im Volk. Sonst wir eigentlich regelmässig geschröpft und Sammelbrutableger mit 3-4 Brutwaben erstellt.
    mfg Walter

  9. #19

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    Hallo Franz,

    wie meinst Du das mit wenig zufüttern; hast Du auch Zander und winterst dann auf einer Zarge ein? Wie viel Futter gibst du dann zu?
    Ich werde mal nachlesen wie das mit der Einraumüberwinterung auf Zander geht. Da muss man sicher noch viel mehr aufpassen dass nicht zu viel gefüttert wird (Stichwort: Kalt sitzen)

    Was hast Du an der Varroabehandlung gemacht?
    Ich mache die zweite Behandlung mit Oxalsäure, da der Winter letztes Jahr nicht kommen wollte konnte ich sie erst am 20. Dezember machen (ich mache die Träufelmethode);
    es kann also schon sein dass meine Völker aufgrund der Kombination Varroa, wenig Winterbienen (5000 sind ja optisch auch noch viele) und dem Kälteeinbruch im Februar gestorben sind.

    Auf jeden Fall finde ich alle Eure Anregungen für mich als Bienenneuling super!
    Tommy

  10. #20

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    Hallo !

    Ich imkere mit Flachzargen und überwintere 2-zargig. Beim Einfüttern habe ich 1x 4 Liter Zuckerwasser 1:1
    verabreicht. Anschließend noch ein paar Liter mit dem Lochdeckelglas. Wie gesagt die Menge richtet sich
    nach dem Trachtangebot. Dafür habe ich ca. 14- tägig das Brutnest auf genügend Platz kontrolliert. Bei
    einem Volk leiste ich mir den Zeitaufwand.
    Ende Juli nach dem Abschleudern habe ich sofort 1x mit Bienenwohl geträufelt. Danach habe ich 3x mit
    AS-Schwammtuch von oben behandelt.
    Im Dezember erfolgt noch 1 Behandlung mit Bienenwohl. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

    gruß franz

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