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Thema: Futterabriss

  1. #31
    cornelius
    Gast
    @ Drohne
    Denn Fakt ist das selbst die Trachtbienen eines Volkes zur gleichen Zeit verschiedene Nektar/ Pollenquellen anfliegen. Dies gilt umso mehr wenn es sich um verschiedene Völker auf anderen Standorten handelt!
    Warum negiert er oder weiß nichts von den von mir beschriebenen und oben nochmals dargestellten Fakten?

  2. #32
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Zitat Zitat von cornelius Beitrag anzeigen
    @ Drohne


    Warum negiert er oder weiß nichts von den von mir beschriebenen und oben nochmals dargestellten Fakten?
    Bitte zu bedenken, viele kommen nicht zum streiten, oder um endlos über das gleiche Thema zu debattieren ins Forum! Diese Leute wollen auch auch mit niemanden anlegen, sondern lediglich imkerliche Erfahrung austauschen, offenbar gehört Honigmaul als sehr erfahrener Imker ebenfalls zu dieser Gruppe

    Josef

  3. #33
    Avatar von honigmaul
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    Zitat Zitat von cornelius Beitrag anzeigen

    Warum negiert er oder weiß nichts von den von mir beschriebenen und oben nochmals dargestellten Fakten?
    Er negiert, weil er sich mit der Thematik selbst ausreichend beschäftigt hat und dabei zum gegenteiligen Schluss gekommen ist.

    Ich ersuche darum, dass diese Meinung akzeptiert wird, egal ob jemand dagegen oder dafür ist.

    MfG
    Honigmaul

  4. #34
    Moderatorin Avatar von Goldregen
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    AW: Futterabriss

    Immer wieder kommt ein Futterabriss vor.
    Irgendwie bin ich noch nicht wirklich dahinter gekommen, warum dies der Fall ist.
    Könnt ihr mir da weiterhelfen?

    Anscheinend ist ein zu schwach eingewintertes Volk auch mit die Ursache.
    Aber das kann doch nicht alleine die Ursache sein, oder?

    LG Doris

  5. #35
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Futterabriss

    In meinem ersten Imkerjahr hatte ich einen Futterabriss bei einem sehr starken Volk, die Bienen steckten kopfüber in den leeren Zellen und viele tote lagen unten, bei der Analyse half mir ein erfahrener Imker und dieser sah die Ursache auf den ersten Blick, ein Pollenbrett hing am Brutnest, die Bienen kamen bei der winterlichen Kälte nicht mehr ans Futter, Futterwaben wären genug hinter der Pollenwabe vorhanden gewesen (Warmbau).

    Dieses eine Volk hat mich gelehrt sowas nie mehr zu wiederholen und ich achte beim einwintern darauf daß der Futtergang nach hinten nie versperrt ist durch Pollenwaben, Mittelwände oder sonstigem. Am Rande bemerkt, der erfahrene Imker war zu mir unerfahrenen nicht so human und tadelte mich ziemlich heftig und in kürzester Zeit war dieses Malheur in drei Landkreisen bekannt, es gab viele Imker die sehr verständnisvoll waren und mir sofort von eigenen Erfahrungen berichteten, somit lernte ich vieles dazu.

    2013 hatten wir ein gigantisches Melizitosejahr, ein Imker bat mich im Winter ein totes Volk von ihm anzuschauen, auch typisch Futterabriss (Warmbau), sehr viele tote Bienen kopfüber in den Zellen und vorne zwischen den Waben, eine Futterwabe am Brutnest war leer und danach hing eine vollverdeckelte Melizitosewabe, den betonfesten Melihonig können die Bienen im Winter nicht verwerten und kamen nicht mehr zum Futter an die hinteren Waben.

    Ein Gegensatz zum Futterabriss: Ein Imker zeigte mir vor Jahren einen Ablegerstand mit 8 Völkern, alle Bienen lagen tot in den Wabengassen, die Völker waren heillos überfüttert, jeweils eine Wabe war mit einem sehr kleinen kreisrunden Brutnest versehen und ringsherum verdeckeltes Futter, alle anderen Waben voll mit Futter, die Völker sind auf den kalten Futterwaben erstarrt und den Rest kann man sich denken.
    Liebe Grüße Maximilian

    Fast alle befolgen diesselben Regeln
    und keiner weiß warum!



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  7. #36
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    AW: Futterabriss

    Zitat Zitat von fix Beitrag anzeigen

    Ein Gegensatz zum Futterabriss: Ein Imker zeigte mir vor Jahren einen Ablegerstand mit 8 Völkern, alle Bienen lagen tot in den Wabengassen, die Völker waren heillos überfüttert, jeweils eine Wabe war mit einem sehr kleinen kreisrunden Brutnest versehen und ringsherum verdeckeltes Futter, alle anderen Waben voll mit Futter, die Völker sind auf den kalten Futterwaben erstarrt und den Rest kann man sich denken.
    Das habe ich noch nie gehört, klingt aber sehr logisch. Und wenn ich die Bilder von "Futterabriss" völkern , die ich in letzter Zeit angeschaut habe,nochmal überdenke, dann könnte da schon das eine oder andere Volk "überfüttert" gewesen sein. Denn auf diesen Bildern war sehr viel Futter, dicke Futterkränze, und in der Mitte ein kleines Brutnest mit ein paar Bienen, die die Köpfe in die Waben steckten.
    Und diese Völker sind meist im Januar gestorben, also nicht in der Zeit, in der sie schon wieder stark zu brüten anfingen und sich nicht von ihrer Brut entfernen wollten.

  8. #37
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Futterabriss

    Zitat Zitat von Goldregen Beitrag anzeigen
    Das habe ich noch nie gehört, klingt aber sehr logisch.
    Dazu kann ich noch etwas erzählen, heuer im Herbst holte mich ein Imker der noch nicht lange imkert, seine Völker brüten nicht mehr laut Windel, schon beim anheben der Kästen war zu ersehen was Ursache war, er hat gefüttert bis die Bienen nichts mehr abnahmen und alle Waben waren voller Futter, Königin war vorhanden, wir haben dann drei Leerwaben eingehängt und sie legte sofort wieder los. Genauso wie man zuwenig füttern kann, kann man zuviel füttern.

    Das gesamte Brutnest war voller Futter, wir haben die bebrüteten Futterwaben an den Rand im Volk gelassen und nur unbebrütete Futterwaben zur Lagerung entnommen denn diese werden von der Wachsmotte nicht kaputt gemacht bei richtiger Lagerung (kühler dichter Raum oder Gefäße, Abstand zwischen den Waben usw.).

    Zumindest einen Vorteil hatte es auch denn ich legte ihm unmissverständlich nahe die Völker mit Oxalsäure zu behandeln, diese Gelegeheit der Brutfreiheit darf man nicht ungenützt verstreichen lassen!

    Kürzlich hat mir seine Frau gemailt daß alle Völker wohlauf sind und sehr gut beisammen, das freut einen natürlich, Gottseidank hat er es früh genug gemerkt und reagiert!
    Liebe Grüße Maximilian

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