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Thema: Ostern 2012, alles blüht auf einmal

  1. #31
    Administrator Avatar von drohne
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    Zitat Zitat von imkendratza Beitrag anzeigen
    Rein Wettertechnisch bin ich noch hin- und hergerissen - hab bisher
    noch nicht erweitert weil es bei uns im bay. Wald die Tage einfach noch zu kalt ist.

    Die meisten meiner Völker sind zwar zweiräumig über den Winter gegangen, und belagern teilweise
    schon beide Bruträume. Dennoch sollten doch die alten Waben aus dem unteren Brutraum rausgenommen werden -
    Servus Christian!

    Unsere byrischen Freunde werden sich da sicher auch noch zu Wort melden, aber nun folgendes, wetterbedingt braucht Dir aber nicht mehr allzu große Sorgen, hat es an einem in der nächten Tagen ein wärmeres Lüfterl und die Bienen fliegen, kannst ohne weiteres einen schnellen Blick ins Volk werfen.

    Zu Deiner Wabenfrage, solch ähnliche hatten wir erst kürzlich: Du machst bei passendem Wetter einen großen –ich sage- ersten radikalen Erweiterungsschritt, dazu wird die oberste Zarge abgehoben und stellt sie am besten auf dem Wabenbock. Nun kannst vom unteren Raum sämtliche Futter- und alte Brutwaben entfernen, an dessen Stelle kommen ausnahmslos junge und frische Brutwaben aus dem Vorjahr. Egal wie viele, seien dies 10, 12 oder was auch immer, der untere Raum bekommt also nur Brutwaben.

    Nun Absperrgitter einlegen und den zweiten Raum aufsetzen. In diesem zweiten Raum kommen inmitten der Zarge allenfalls noch vorhandene Brutwaben und der restliche Platz wird mit Mittelwänden aufgefüllt. Übrige Futterwaben müssen rau8s und sollten ausgeschmolzen werden.

    Findest Du auf Anhieb die Königin, so käme diese nach oben in den zweiten Raum. Die untere Brut läuft nun zur Gänze aus und folglich kann in zwei bis drei Wochen diese Zarge ebenfalls entfernt werden.

    Um den Überblick zu wahren, machen wir hier vorerst Schluss und wie es weitergeht, dies kannst hier ebenfalls erfahren, OK.

    Josef

  2. #32
    Avatar von kuttel
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    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    ......
    sämtliche Futter- und alte Brutwaben entfernen, an dessen Stelle kommen ausnahmslos junge und frische Brutwaben aus dem Vorjahr. Egal wie viele, seien dies 10, 12 oder was auch immer, der untere Raum bekommt also nur Brutwaben.
    ........
    Josef
    Ich imkere hauptsächlich in Hinterbehandlungsbeuten daher bin ich bei den Magazinen trotz des langen Imkerdaseins noch Lernender.
    Also muss ich nachfragen.
    Meinst Du im zitierten Satz Brutwaben oder Leerwaben ? D.h. eigentlich kannst Du nur Leerwaben meinen, denn aus dem Vorjahr geht ja nicht anders oder ?
    mfg
    Hartmut

  3. #33
    Administrator Avatar von drohne
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    Zitat Zitat von kuttel Beitrag anzeigen
    Also muss ich nachfragen.
    Meinst Du im zitierten Satz Brutwaben oder Leerwaben ? D.h. eigentlich kannst Du nur Leerwaben meinen, denn aus dem Vorjahr geht ja nicht anders oder ?
    Pardon bitte, dies war doch etwas zu oberflächlich, also; Zweiraumüberwinterer haben in beiden Räumen nicht nur alte Schwarten, sondern -hoffentlich- auch jungen Bau aus dem Vorjahr, genau dieser war gemeint.
    Unten befinden sich nun die obligaten vorjährigen 10 Brutwaben, nun den 2.Raum mit entweder mit einer offenen Brutwabe, wenn nicht vorhanden eine helle ausgebaute Wabe und den Rest des Raumes mit MW auffüllen.

    Heikel wäre es gäbe es unten ausnahmslos schwarze Uralt-Waben, wäre dem so und es gäbe mehr als 10 plus der einen offenen BW für oben, so würde ich diese Nachzüglern zuteilen.

    Josef

  4. #34
    Avatar von dolmarbiene
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    Wir hatten hier über Ostern bis zu minus 6 Grad, dazu ist es sehr trocken. Die Weide blüht noch, Forythie kommt langsam und - wenn auch noch ganz vereinzelt - der Löwenzahn.
    Die Obstblüte ist zum Glück noch nicht so weit, da hätte es glatt reingefroren. Nachschau habe ich bei diesen Temperaturen noch nicht gemacht, aber die Bienen sitzen in den Startlöchern.

    Nachösterliche Grüße!

    Udo

  5. #35
    Avatar von Bienenhueterin
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    "ungefüllte" Ranunkelstrauch blüht(gelb)!Der gefüllte Ranunkelstrauch ist für die Bienen wertlos...

  6. #36
    Avatar von Bienenhueterin
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    Birne&Kirsche blühen!

    Schon gehört? Um die Marillenbäume vor Frost zu schützen, werden sie in der Wachau mit feinen Wasserspühnebel bespüht.
    Der gefrorene Wasserfilm(Eis) auf den Blüten schützt die Blüten vor der frostigen Kälte und die Blüten haben keinen Frostschaden.

  7. #37
    Avatar von bienehans
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    Zitat Zitat von Bienenhueterin Beitrag anzeigen
    Birne&Kirsche blühen!

    Schon gehört? Um die Marillenbäume vor Frost zu schützen, werden sie in der Wachau mit feinen Wasserspühnebel bespüht.
    Der gefrorene Wasserfilm(Eis) auf den Blüten schützt die Blüten vor der frostigen Kälte und die Blüten haben keinen Frostschaden.
    Das haben die Obstbauern am Montag Morgen bei uns auch machen müssen aber in den Apfelplantagen - die blühen gerade.
    Nennt sich Frostberegnung und meines Wissens erwärmt sich durch das Gefrieren des Wassers die Blüte (kennt sich jemand mit Physik aus?) - darum machen sie das. Sieht immer phantastisch aus!

    Grüße
    Hannes

  8. #38
    Administrator Avatar von Hagen
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    Ja, zu der Frage mit Physik:
    Die Energie die sich die Landwirte da zu nutze machen nennt man
    "Schmelzenhalpie" (oft auch Schmelzwärme)
    Das ist ein Stoff- bzw. elementspezifischer Wert und bei Wasser anders als
    z.B. bei Fetten oder Alkoholen.
    Es ist genau die Energie, die man aufbringen muss, um eine bestimmte Menge
    des Stoffes vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen, ohne dass sich
    dabei die Temperatur des Stoffes ändert.
    Bei der Überführung vom flüssigen in den festen Zustand gibt der Stoff (in dem Fall Wasser)
    genau diese Energie an die Umgebung ab.
    Analoges gilt für den Übergang Flüssig - Gasförmig, nur nennt es sich hier Verdampfungsenthalpie.
    Genau diese Energie (Verdampfungsenthalpie) ist es, die man bei modernen Heizanlagen zusätzlich nutzt,
    wenn das im Abgas enthaltene Wasser vor dem Ausstoßen durch den Kamin
    auskondensiert wird (Stichwort: Brennwertkessel).
    .... mmm - nun ja .... wenn´s interessiert.... mit Bienen hat´s kaum was zu tun
    - wenn man von dem Kondenswasser an der Folie in der Beute mal absieht.

    Jedenfalls mal viele Grüße aus der Südpfalz,

    Hageb

  9. #39

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    Zitat Zitat von bienehans Beitrag anzeigen
    Nennt sich Frostberegnung und meines Wissens erwärmt sich durch das Gefrieren des Wassers die Blüte (kennt sich jemand mit Physik aus?) - darum machen sie das. Sieht immer phantastisch aus!
    Zitat Zitat von Hagen Beitrag anzeigen
    Ja, zu der Frage mit Physik:
    Die Energie die sich die Landwirte da zu nutze machen nennt man
    "Schmelzenhalpie" (oft auch Schmelzwärme)
    Das ist ein Stoff- bzw. elementspezifischer Wert und bei Wasser anders als
    z.B. bei Fetten oder Alkoholen.
    Hallo Hannes, hallo Hagen, hallo zusammen!

    Die Obstblütenbeschützer machen das nicht aus physikalischen Gründen, sie nutzen auch keinen physikalischen Effekt, Sie nutzen einfach nur die Eigenschaft des Wassers, das unter 0° gefriert! Das eine Blüte ugs. erfriert ist auch nicht richtig, sie vertrocknet.
    Das hat also weder was mit Enthalpie noch Entrophie zu tun. Aus Deinen Worten entnehme ich, dass Du sicher einen kleinen Überblick über die Begriffe hast, wie du aber zu der "Schmelzwärme" hier kommst, bleibt mir ein Rätsel. Woher sollte die Energie kommen?

    Zitat Zitat von Hagen Beitrag anzeigen
    Analoges gilt für den Übergang Flüssig - Gasförmig, nur nennt es sich hier Verdampfungsenthalpie.
    Genau diese Energie (Verdampfungsenthalpie) ist es, die man bei modernen Heizanlagen zusätzlich nutzt,
    wenn das im Abgas enthaltene Wasser vor dem Ausstoßen durch den Kamin
    auskondensiert wird (Stichwort: Brennwertkessel).
    also ich glaube, das ist was ganz Anderes...

  10. #40
    Administrator Avatar von Hagen
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    klar ist das was ganz anderes.
    Es ging mir dabei nur um die Energie bei den Übergängen
    von einem in den anderen Aggregatzustand.

    Das mit dem Austrocknen erscheint mir plausiebel. Denn die Energie aus
    der Schmelzenthalpie ist doch recht schnell wieder weg und sicher
    nur wenig bis garnicht ausschlaggebend.

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