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Thema: Frühjahresdurchsicht!

  1. #11
    Avatar von Rabe
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    Hi Hagen,
    Zitat Zitat von Hagen Beitrag anzeigen
    Mir ist aufgefallen, dass bei einer Futterwabe (größtenteils offen)
    das Futter kleine bläschen wirft (nun ja - nur bei ganz genauem hinschauen zu sehen).
    Ich deutete das dann als Gärprozess und habe die Wabe heraus genommen.
    Die anderen Waben schienen o.k. und waren auch großteils noch verdeckelt.
    das war bei meinen Völkern gestern zum Teil auch.

    Das ist Kondenswasser, das stört nicht.

    Mit was hast Du gefüttert? Wenn es Sirup war, dann ist der Zucker doch schon vor dem Eintragen und Verdeckeln invertiert, ich weiß gar nicht, ob der dann überhaupt noch gären kann (ich glaube eher nicht).

    Wenn es Zuckerwasser war, dann wird das durch die Bienen beim Eintragen und vor dem Verdeckeln invertiert, dann gilt auch wieder der obere Satz.

    Gruß Ralf

  2. #12
    Avatar von Rabe
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    Hi Stipe,
    Zitat Zitat von boloka Beitrag anzeigen
    Lässt man die Völker auf 2 Zargen oder reduziert man wieder auf eine, um dann frische ausgebauten Waben und MW aufzusetzen?
    bei unseren Zweizargern wird zur Waben-Hygiene bei der Spätsommer-Pflege der abgeschleuderte Honigraum zum oberen Brutraum. Das heißt, da sind unbebrütete Waben drin und der seitherige obere Brutraum mit einjährig bebrüteten Waben wird zum unteren Brutraum. Und der ehemalig untere Brutraum mit den zweijährig bebrüteten Waben fliegt raus. Es gibt dann keinen Grund, im Frühjahr bei gesunden Völkern den unteren Brutraum zu entfernen.
    Im Frühjahr wird hier zum Zeitpunkt der Kirschblüte nur noch der Honigraum mit Mittelwänden und ausgebauten Leerwaben aufgesetzt => Dreizarger (bei Bedarf dann 4- und Mehr-Zarger).

    Du kannst diese ganze Wabenhygiene auch ins Frühjahr verlegen, aber das habe ich noch nicht gemacht und weiß nicht so, wie das geht. Dann hast Du den ganzen Winter alte Waben drin und mußt irgendwo die Honigräume lagern.

    Die Kardinal-Frage ist: Warum ist bei Dir überhaupt der untere Brutraum so schlimm verschimmelt? Das darf eigentlich nicht sein.

    Die Antwort auf diese Frage finde ich sehr wichtig!

    Ist der Boden zu (zu viel Kondenswasser?)? Sind zu wenig Bienen zum Putzen da? Was ist da passiert?

    Gruß Ralf

  3. #13

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    Zitat Zitat von Rabe Beitrag anzeigen
    Hi Stipe,
    bei unseren Zweizargern wird zur Waben-Hygiene bei der Spätsommer-Pflege der abgeschleuderte Honigraum zum oberen Brutraum. Das heißt, da sind unbebrütete Waben drin und der seitherige obere Brutraum mit einjährig bebrüteten Waben wird zum unteren Brutraum. Und der ehemalig untere Brutraum mit den zweijährig bebrüteten Waben fliegt raus. Es gibt dann keinen Grund, im Frühjahr bei gesunden Völkern den unteren Brutraum zu entfernen.
    Im Frühjahr wird hier zum Zeitpunkt der Kirschblüte nur noch der Honigraum mit Mittelwänden und ausgebauten Leerwaben aufgesetzt => Dreizarger (bei Bedarf dann 4- und Mehr-Zarger).

    Du kannst diese ganze Wabenhygiene auch ins Frühjahr verlegen, aber das habe ich noch nicht gemacht und weiß nicht so, wie das geht. Dann hast Du den ganzen Winter alte Waben drin und mußt irgendwo die Honigräume lagern.

    Die Kardinal-Frage ist: Warum ist bei Dir überhaupt der untere Brutraum so schlimm verschimmelt? Das darf eigentlich nicht sein.

    Die Antwort auf diese Frage finde ich sehr wichtig!

    Ist der Boden zu (zu viel Kondenswasser?)? Sind zu wenig Bienen zum Putzen da? Was ist da passiert?

    Gruß Ralf
    Vielen Dank Ralf,
    ich dachte schon meine Frage geht unter.
    Der Gitterboden war den ganzen Winter offen, das Flugloch auch. Hmm???
    Wie gesagt, es war mein stärkstes Volk bei der OS Träufelung, mittlerweile ist es das schwächste. Ich denke auch das es zu wenig Bienen waren. Aber warum die Bienen verschwunden sind ist mir ein Rätsel! An der Milbe lag es nicht.
    Es könnte aber doch eine Antwort geben! Das Volk bekam ich letzten Sommer im Juli geschenkt. Der letzte Eingriff davor war im April. Mir ist aufgefallen, dass die Wabengassen stark verbaut waren, so dass die Gassen schlecht durchlüftet wurden. Könnte das ein Grund sein???
    Grüße Stipe

  4. #14
    Administrator Avatar von Hagen
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    Hallo Ralf,

    ich habe zur Einfütterung Zucker genommen, und zwar im
    Verhältnis Zucker / Wasser = 2/1.
    Das ganze immer kochend abgefüllt und (selbstverständlich abgekühlt) in den
    Lochdeckelgläsern "a la Josef" über Wochen den Mädels in die Beute gestellt.
    Ich habe momentan den Eindruck, dass das eine Volk, welches schon auf
    8 bis 9 Rähmchen ist und richtig durchstartet, Futter braucht.
    Das Volk füttere ich zur Zeit mit Futterteig.
    Das andere Volk ist nur auf 6 Rähmchen und hat noch mehr Futter.
    Ich beobachte das momentan sehr genau, weil ich noch befürchte,
    dass es zu wenig sein könnte.
    Dann hänge ich die Waben wieder rein.

    Was das Gären betrifft...
    Wir haben damals in meinem Studentendasein
    Mikroorganismen isoliert und eingesetzt, die alles
    mögliche verstoffwechselt haben (von Phenol in Abgasen
    bis zu Mineralöl und sogar Eisenoxid {biologische Entrostung}).
    Daher weiß ich, dass da vieles möglich ist was Mikroorganismen
    verstoffwechseln können.

    Bei Bienen und deren Futter fehlt mir aber die Erfahrung.
    Daher bin ich beruhigt wenn Deine Erfahrung so ist, dass da
    noch keine Probleme aufgetreten sind.
    Dann hänge ich die Waben wieder
    ins Volk - die Mädels können es mit Sicherheit brauchen.

    Danke für Deine Antwort und noch ein schönes Wochenende,

    Gruß,
    Hagen

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