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Thema: Volk aufgeben / was machen / wie behandeln / auf eine Zarge "drücken"?

  1. #1
    himbeertom
    Gast

    Volk aufgeben / was machen / wie behandeln / auf eine Zarge "drücken"?

    Hallo Bienenfreunde,

    ich habe ein -vermutlich- sterbendes Volk. Zu den möglichen Varianten habe ich ein paar fragen an die Experten Alle anderen Möglichkeiten werden aber auch gerne gelesen.

    Ich habe im Sommer eine Imkerei, altersbedingt, aufgelöst, eines von den Völkern macht mir nun Sorgen. In diesem Volk herrscht seit ca. einem Monat ein beachtlicher Toten- und Milbenfall(zwischen 5 und 8 Milben/Tag). Das Volk war im Sommer extrem stark und wurde demnach 2zargig in Seegeberger DN eingewintert.

    Da es bei uns ab Dienstag "behandlungskalt" werden soll, habe ich mir diesen Tag zum Beträufeln ausgesucht. Nun meine eigentliche Frage.

    Ich war heute(wie jeden Sonntag) die Windeln kontrollieren, in diesem Volk sind 14tägig ca. 2 Händevoll tote Bienen auf dem Gitterboden zu finden(also inzwischen rund 2500 Bienen).

    Ist es möglich, das Volk jetzt noch auf eine Zarge zu drücken, oder sollte davon abgeraten werden. Es sind auf jeden Fall noch lebende Bienen in der Zarge, ich weiß aber nicht wieviele. Wenn man von oben in die Beute schaut, sieht man dort tote Bienen. Als ich die Zarge kippte um den Boden vernünftig zu leeren, flogen mir einige Bienen entgegen.
    Ich habe die Beute nicht in der Mitte auseinander bekommen, da ich keinen Stockmeißel mit dabei hatte. Somit kann ich über den aktuellen Stand der noch lebenden Bienen leider nichts sagen.

    Behandlung, 2mal AS 60% von oben, die aber bei allen 13 Völkern geklappt zu schein hat.
    Das Volk steht in der Mitte eines 10er Standes.
    Aufgefüttert mit halb flüssigem Zucker, halb Futterteig.
    Der Natürliche Milbenbefall bei den (anderen)Völkern liegt heute zwischen 1 und 5 Milben in 168 Stunden, also 7 Tagen.

    Wenn ich mir was für diesen Thread wünschen könnte: Vorgehensweise bei diesem Volk, eigene Fehler, Ursachen, Wirkungen, Verbesserungsvorschläge

    MfG

  2. #2
    Avatar von Norbee81
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    Hallo!

    Volk behandeln.

    Mehr würd ich in dem Fall nicht machen. Einengen bringt jetzt nix- später Ende Februar dann schon, wenn es noch lebt.
    Warum das Volk sich so entwickelt hat ist schwer zu sagen. Das tatsächliche Ausmaß sieht man beim Trennen der Zargen im Zuge der Behandlung.

    Gruß
    Norbert
    Biene: Buckfast, Carnica. Beute: Kompatibles Beutensystem Dadant, Zander. Stände: Wald/Auwald 500m - 800m ü.A.

  3. #3
    Avatar von Palma40
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    Zitat Zitat von himbeertom Beitrag anzeigen
    Hallo Bienenfreunde,

    In diesem Volk herrscht seit ca. einem Monat ein beachtlicher Toten- und Milbenfall(zwischen 5 und 8 Milben/Tag).

    MfG

    Hallo Tom,

    5-8 Milben pro Tag ist gewaltig jetzt im Dezember. Ich schlage vor so schnell wie möglich Restentmilbung, mehr kannst Du bis zum Frühjahr im Moment nicht machen.
    Gruß aus dem Schwarzwald


    Jeden Tag geht die Sonne auf auch wenn wir sie nicht sehen.

  4. #4
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Ich darf mich Norbert & Klaus Meinung anschließen, dieses Volk wie jedes andere behandeln und nur ja nichts auseinanderreißen, einengen, oder sonst welche für das Volk schädigenden Eingriffe zu tätigen. Hier sollte die Devise vorherrschen, so behutsam als möglich, aber auch besonders fürsorglich, soll heißen Fallbienen vom Flugloch entfernen, über den Winter zu bringen.

    in 14 Tagen etwa 2.500 Bienen zu verlieren ist zwar keineswegs wenig, ist aber auch nicht allzu sehr besorgniserregend. Interessant zu wissen wäre, wie viele Wabengassen zu sehen sind und vor allem ob diese schön kreisrund und Gemülle nicht überall verstreut sind?

    Josef

  5. #5
    himbeertom
    Gast
    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen

    in 14 Tagen etwa 2.500 Bienen zu verlieren ist zwar keineswegs wenig, ist aber auch nicht allzu sehr besorgniserregend. Interessant zu wissen wäre, wie viele Wabengassen zu sehen sind und vor allem ob diese schön kreisrund und Gemülle nicht überall verstreut sind?

    Die bzw. das Gemülle liegt eigentlich recht Rund in dem vorderen Viertel. Zu dem totenfall ist vielleicht noch zu sagen, dass ich alle 14 Tage zwei kleine Händevoll habe. Nach meinen Schätzungen ergibt das Rund 2500 Bienen in 4 Wochen, ich kann aber auch total daneben liegen

    Für mich ist das leicht besorgniserregend, da bei den anderen Völker vielleicht 50 bis 100 Bienen/Volk drunter liegen, seid dem letzten kompletten Reinigen am 26.09.2011, was ca. 1 Biene/Tag entspräche.

    Die Wabengassen werde ich Dienstag begutachten und dann auch davon berichten

    Danke für Anregungen, es darf natürlich auch über (mögliche) Fehler spekuliert werden.

    MfG

  6. #6
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Über eventuelle Fehler wollen wir keinesfalls reden, wer keine macht hat keine Bienen.


    Zitat Zitat von himbeertom Beitrag anzeigen
    Die bzw. das Gemülle liegt eigentlich recht Rund in dem vorderen Viertel. Zu dem totenfall ist vielleicht noch zu sagen, dass ich alle 14 Tage zwei kleine Händevoll habe. Nach meinen Schätzungen ergibt das Rund 2500 Bienen in 4 Wochen, ich kann aber auch total daneben liegen
    Rund und vorne ist schon einmal sehr gut, dies bestätigt die Weiselrichtigkeit und das dieses Volk auch mehr als genug Futter hat. Wird nun spannend was die Wabengassen aussagen.

    Josef

  7. #7
    Avatar von Norbee81
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    Hallo!

    Gerade beim Träufeln kann man die Volkssituation mit ein wenig Erfahrung sehr gut einschätzen.
    Ich hoffe Tom wird darüber berichten.

    Schönen Abned
    Norbert
    Biene: Buckfast, Carnica. Beute: Kompatibles Beutensystem Dadant, Zander. Stände: Wald/Auwald 500m - 800m ü.A.

  8. #8
    himbeertom
    Gast
    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Über eventuelle Fehler wollen wir keinesfalls reden, wer keine macht hat keine Bienen.
    Schade, wobei man doch aus Fehlern lernen sollte. Man kann wiederum aber nur aus Fehlern lernen, wenn man Sie kennt und abstellen kann. Vielleicht kann man die Fehler ja nicht direkt benennen, aber man könnte zumindest drüber spekulieren.

    Eine Möglichkeit für mich wäre auf jeden Fall, dass ich vielleicht zuviel Zeit zwischen der 2ten AS-Behandlung(16.08) und dem Träufeln habe verstreichen lassen. Hier sollte -für mich- sicher Brutfreiheit herrschen.

    Norbert, es wird auf jeden Fall berichtet, wie gut ich die Volksituation einschätzen kann, kann ich leider nicht sagen

    MfG

  9. #9
    himbeertom
    Gast

    nur zur Info

    Habe heute in meine 3 Ableger geschaut und beträufelt

    Sie sehen für mich (sehr) gut aus, sitzen in 5-7 Wabengassen. Von hinten gesehen vorne/rechts/oben.

    Das erstaunliche (für mich) zwei davon hatten mit Wespen im Herbst zu kämpfen. Ich habe das Wespennest inzwischen gesichtet, es war (also ist noch) ungefähr so groß wie ein Basketball.

    MfG

  10. #10
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Kannst schon aufatmen Tom, fünf Gassen ist gut, sechs Gassen sind sehr gut, sieben Gassen und dies ist sehr viel, bedeutend Ausgezeichnet.

    Zitat Zitat von himbeertom Beitrag anzeigen
    Schade, wobei man doch aus Fehlern lernen sollte.
    Ist eine heikle Sache, manche warten nur darauf um mit dem Bekenner ihren Frust abzubauen.

    Josef

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