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Thema: "Restentmilbung" Sinnvoll, oder nicht?

  1. #1
    himbeertom
    Gast

    "Restentmilbung" Sinnvoll, oder nicht?

    Ich bin nicht so recht ein Freund der Oxalsäure, deshalb bin ich immer am zweifeln, ob eine so genannte Restentmilbung wirklich nötig ist. Dieses Jahr bin ich "zwiegespaltener"denn je. Auf den Windeln sind kaum Varroen zu entdecken. Ich habe 3 Schwammtuchbehandlungen mit 65% AS durchgeführt.
    Ich werde die Sache weiterhin gründlich beobachten und dokumentieren, und wahrscheinlich auf eine Oxalsäurebehandlung verzichten, zumindest an einem Stand.
    Ich sehe Oxalsäure als keinen guten Stoff an, die Wissenschaft streitet sich da noch(hier erlaubt, dort nicht usw.) z.B. Asbest wurde einst auch mal als "Allheilmittel" angepriesen(Zugfester als Stahl) Asbest gilt ja nach wie vor als nicht sonderlich gesundheitsgefährdent, nur ist die größe das (Gesundheits)Problem. Die Nanotechnologie wird momentan als "Wunderbar" bezeichnet, obwohl sich langsam auch die kritischen Stimmen mehren(das selbe Problem wie beim Asbest)

    Frage an die Allgemeinheit: Ist es Sinnvoll oder ist davon abzuraten eine Restentmilbung mittels Oxalsäure durchzuführen?

  2. #2
    Avatar von WalterRojky
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    Hallo Himbeertom
    Eine Restentmilbung ist absolut sinnvoll. Ich bin ein Bienenliebhaber, sonst würde ich Dir vorschlagen, es ohne Restentmilbung aus zu probieren. Es wäre allerdings schade um die lieben Tierchen.
    Wenn Du die Milben nach einer Restentmilbung zählst, wirst Du darauf kommen wie unerlässlich so eine Entmilbung ist. Ob mit Oxalsäure oder Bienenwohl oder..., was auch immer Du bevorzugst, es ist Notwendig. Das Ergebnis spricht für sich.
    mfg Walter

  3. #3
    Avatar von Milb
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    Bei mir ist Restentmilbung Pflicht
    weil ich zuviele Nachbarn habe

    Gruß MIlb

  4. #4
    Avatar von Sebastian
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    Servus Tom,

    Zitat Zitat von himbeertom Beitrag anzeigen
    Auf den Windeln sind kaum Varroen zu entdecken. Ich habe 3 Schwammtuchbehandlungen mit 65% AS durchgeführt.
    Du könntest ja ein anderes, genaueres, Verfahren zur Befallsermittlung durchführen um zu überprüfen, ob Deine Einschätzung richtig ist. Wenn Deine Völker nur sehr wenige Milben beherbergen macht es wohl auch wenig Sinn zu behandeln. Alleine auf die Windel würde ich mich da allerdings nicht verlassen.

    Zitat Zitat von himbeertom Beitrag anzeigen
    Ich sehe Oxalsäure als keinen guten Stoff an, die Wissenschaft streitet sich da noch(hier erlaubt, dort nicht usw.)
    Die unterschiedliche Zulassungssituation hat mit dem Stand der Wissenschaft überhaupt nichts zu tun. Oxalsäure ist - anders als Asbest - ganz natürlicher Bestandteil zahlreicher Gemüsearten. Seit Urzeiten futtern Mensch und Tier Oxalsäure - wenn auch in geringen Mengen. Es existieren zahlreiche wissenschaftliche Studien über wirksamkeit und Sicherheit von OS in der Varroabehandlung. Da vergleichst Du wirklich Äpfel mit Birnen.

    Alternativ kannst du aber auch im zeitigen Frühjahr mit Hyperthermie behandeln. Das ist absolut chemiefrei, erfasst allerdings ganz anders als die OS nur die Milben in der verdeckelten Brut und lässt die aufsitzenden Milben ungeschoren. Aufwändiger und teurer ist es auch, aber das spielt im Hobbybereich ja nicht die große Rolle.

    lg,
    Sebastian
    Schwarm drüber!

  5. #5

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    Ich kann dir nur raten auf die Restentmilbung nicht zu verzichten.

    Wir verwenden dazu Bienenwohl.

    Meine persönliche Ansicht ist, dass die Restentmilbung genauso wichtig ist wie die Hauptbehandlung, ja manchmal vielleicht noch wichtiger.

    Gruß,

    Wolfgang

  6. #6
    Avatar von Palma40
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    Zitat Zitat von himbeertom Beitrag anzeigen
    Ich werde die Sache weiterhin gründlich beobachten und dokumentieren, und wahrscheinlich auf eine Oxalsäurebehandlung verzichten, zumindest an einem Stand.
    Hallo Tom,

    " Wer früher stirbt ist länger tot ". Das gilt auch für Deine Bienen wenn Du keine Restentmilbung durchführen möchtest, oder hast Du die Absicht Deine Völkerzahl zu reduzieren ? Also lass ab von Deiner Absicht.
    Gruß aus dem Schwarzwald


    Jeden Tag geht die Sonne auf auch wenn wir sie nicht sehen.

  7. #7
    himbeertom
    Gast
    naja, man ist ja Imker, um den Bienen gutes zu wollen, soviel sollte ja klar sein. Ich will weder Bienen(ganze Völker) in den Bienenhimmel schicken, noch möchte ich anderes was auch nicht gut für die Bienen ist. Eine sinnvolle Symbiose ist doch sicher allseits anzustreben(?) dazu gehört für mich auch eine Entwicklung anzustreben, die auf sowas verzichtet.

    Jede Fortschritt beinhaltet auch manchmal einen Rückschritt. Ich möchte auch keine Grundsatzdiskussion loseisen, nur kann es ja auch nicht sein, dass das Thema so "kribbelig" ist, das gleich negative Äusserungen kommen.

    Z.B. Milb's Äusserung läßt mich ja vermuten, dass er durchaus auf eine Restentmilbung verzichten könnte, wenn er (kaum) keine (Imkernachbarn) hat. Wie ist das möglich?

    @wolli, Du verwendest Bienenwohl, ist das nicht Oxalsäure anders benannt?

  8. #8

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    Zitat Zitat von himbeertom Beitrag anzeigen
    Du verwendest Bienenwohl, ist das nicht Oxalsäure anders benannt?
    Schon, aber das ist mir eigentlich egal.

    Die Restentmilbung erfolgt sehr spät im Jahr, also November/Dezember, es trifft die Winterbienen.

    Die Sommerbiene bekommt keine Oxalsäurebehandlung. Ich muss dir ehrlich sagen- ich bin sehr experimentierfreudig, vor allem was Arbeitserleichterungen und unnötige Eingriffe etc betrifft, aber wenn es um das Überleben des Volkes geht, dann finde ich sollte das Experimentieren vorbei sein. Jeden Winter gehen Unmengen an Völkern drauf, nur weil falsch behandelt wurde, oder bei den Behandlungen am falschen Fleck gespart wurde, zum Beipiel nur halbe Dosierung wie empfohlen.
    Ich trau mich auch laut zu sagen, dass es jede Menge Dummköpfe gibt, die deshalb "weniger" behandlen, weil ihnen die Tiere leid tun. Leider oft mit dem Erfolg, dass sie dann gestorben sind- Auch eine Variante der Tierliebe ...

  9. #9
    Avatar von WalterRojky
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    Zitat von Sebastian:
    Alternativ kannst du aber auch im zeitigen Frühjahr mit Hyperthermie behandeln. Das ist absolut chemiefrei, erfasst allerdings ganz anders als die OS nur die Milben in der verdeckelten Brut und lässt die aufsitzenden Milben ungeschoren. Aufwändiger und teurer ist es auch, aber das spielt im Hobbybereich ja nicht die große Rolle.

    Ich glaube, Sebatian, da ist Dir ein kleiner Fehler unterlaufen. Warum sollten die aufsitzenden Bienen bei der Hyperthermie nicht betroffen sein? Sie erfahren doch die gleiche Temperatur (ca. 45°C) die sie in Niemandsland schickt.
    Also nicht nur die versekelte Brut sondern auch die lebenden Bienen außerhalb der Brut wird entmilbt. Es sollte sich ein 99%iges Ergebnis einstellen.
    mfg Walter

  10. #10
    himbeertom
    Gast
    Naja, wenn ich das richtig verstanden habe, werden in das Gerät (Hyperthermie) nur die Rähmchen ohne Bienen eingefügt.

    @ Wolli, das ist ja das Problem, wenn man die richtige Strategie hat, spart man sich eine Menge "unnützer" Eingriffe, und das sollte das Ziel sein.

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