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Thema: Seife aus Bienenwachs

  1. #1

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    Seife aus Bienenwachs

    Moie,

    habe zuhause nen Topf, wo zum Beispiel Klühwein drin gebroddelt wird.
    Habe gesehen, das man so was zur Wachsbearbeitung nehmen kann.

    Habe nehmlich volgendes Problem. :-|

    Altwaben, schneide ich aus bzw. das komplette rähmchen stelle ich hienein in meinen Dampfwachsschmelzer
    Wachstopf drunter und los gehts.
    Wenn das Wachs in den Wachseimer läuft, habe ich ne dunkelbraune sosse mit drin, kann das Propolis mit wasser sein? oder was ist das.
    Wenn ich mit dem Schmelzen vertig bin, wird das geschmolzene Wachs wieder geschmozen, läuft aber durch ein Haushaltssieb.
    Danach lasse ich es abkühlen.

    lg mrimker

    Ps Werde mir mal eure Tipps zur brust nehmen, die ich mir zuvor rausgespickt habe ( wie Entsafter u. Zewa)
    Der Mensch kann nicht ohne Hirn,
    Das Hirn kann nicht ohne Mensch
    Also laufe nicht Hirnlos.

  2. #2
    Avatar von Rolfe
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    Habe mal eine generelle Frage. Wenn ich nächsten Jahr hoffentlich auch mit dem Imkern begonnen habe, was macht ihr denn allgemein aus dem Bienenwachs alles? Habe mal gesehen, dass auch Seife hergestellt werden kann, wie funktioniert denn sowas?
    Das Leben ist eine Berg- und Talfahrt, geht´s es Bergab geht´s auch wieder Bergauf.

  3. #3
    Avatar von Imkerhonig
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    Generell kannst aus Wachs keine Seife machen, sondern zunächst aus einem Öl plus Lauge. Dann kannst du eine kleine Menge Wachs beimischen. Duft- und Wirkstoffe nach Belieben. Nach Mischung musst du mit einer mehrwöchigen Reifelagerung rechnen.

    Zitat Zitat von Rolfe Beitrag anzeigen
    Habe mal eine generelle Frage. Wenn ich nächsten Jahr hoffentlich auch mit dem Imkern begonnen habe, was macht ihr denn allgemein aus dem Bienenwachs alles? Habe mal gesehen, dass auch Seife hergestellt werden kann, wie funktioniert denn sowas?

  4. #4

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    Zitat Zitat von Rolfe Beitrag anzeigen
    Habe mal eine generelle Frage. Wenn ich nächsten Jahr hoffentlich auch mit dem Imkern begonnen habe, was macht ihr denn allgemein aus dem Bienenwachs alles? Habe mal gesehen, dass auch Seife hergestellt werden kann, wie funktioniert denn sowas?
    schau mal auf dieser seite nach, dort findet man so ziemlich alles was man so zum Seifenmachen braucht - auch um Seifen mit Wachs herzustellen, besonders den Seifenrechner kann ich nur empfehlen um seine eigene Seife herzustellen...

    unter den 10 Rezepten findest du schon ein fertiges Rezept zu einer Hafer-Honig Seife mit Bienenwachs... - aber vorsicht im Umgang mit Natronlauge

    http://naturseife.com/naturseife_-_site_map.htm

    Viel Spaß

    Chrisian

  5. #5
    Avatar von mahagugu
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    Seife aus Bienenwachs

    Da man im Netz recht wenig findet blieb heute letztendlich nur der Versuch. Also mal 200 g Bienenwachs , ein Viertelliter Leitungswasser und dann ins Topferl und dann die Lauge abrühren. 20g KOH (hatte nichts anderes daheim) wieder in einem Viertelliter Wasser.

    Laut Wikipedia ist da bei Wachs nichts mit Glyzerin abtrennen, weil Wachs besteht zum Größtenteil aus Myricylalkohol , Myricin oder wie
    auch immer und das ist angeblich nicht wasserlöslich. Außerdem sollen nur ca. 35 % verseifen.

    Ich lasse also mal das Wachs im Wasser schmelzen und leere dann die Lauge dazu , nachdem das Wachs geschmolzen ist. Dann lass , ich
    das unter Schaumbildung kochen... sieht aus und riecht wie Seifen Schaum. Nach Zugabe der Lauge wird das ganze milchig und immer weißer.
    Lass das mal so eine halbe Stunde kochen. Mir reißt die Geduld.

    Da die "Milch" recht langsam abkühlt , gieß ich sie schon mal ab und putz der Freundin ihr Lieblingstopferl. Ein bißerl was weißes pickt
    im Topf, geht aber leicht weg mit heißer Kalilauge.

    Irgendwann probier ichs dann halt mit den Aussalzen. Vielleicht doch ein bescheidener Erfolg und ca. 70 Gramm Bienenwachs-Kernseife.
    -----------
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    .... so , das wars bis jetzt von Mathias

  6. #6
    Avatar von Hephaistos
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    AW: Verseifen von Bienenwachs

    Hallo,
    das Problem ist die Kalilauge, das gibt Schmierseife....
    um 1 Gramm Bienenwachs vollständig zu verseifen benötigst du 0,0690 Gramm NaOH (fest).
    Mit deiner KOH Mischung warst eh net so schlecht dran; hättest 19,3575 Gramm für eine vollständige Verseifung benötigt.

    Achte aber bitte auf einen Fett-Überschuss in deinen Seifen.

    Gruß,
    Hary
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  7. #7
    Administrator Avatar von miguelito
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    AW: Verseifen von Bienenwachs

    Das mit dem Aussalzen kannst Du dir sparen, weil das macht man ja nur um das Glyzerin von der Kernseife zu trennen.Das faellt ja beim Bienenwachs flach. Ich wuerde es mit Natronlauge machen um eine feste Seife zu erhalten.
    Michael
    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit,
    die glaubt niemand! Max Frisch

  8. #8
    Avatar von mahagugu
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    AW: Verseifen von Bienenwachs

    So und jetzt noch was so an wundersamen und seltsamen beim Aussalzen passiert ist.
    Zuerst einmal habe ich bemerkt das in der milchartigen Flüssigkeit doch feste Rückstände waren.
    Hab ich abgeseiht und abgewogen und waren circa 130 Gramm.
    Zum flüssigen habe ich zuerst 200g Salz gegeben , war dann eine dickere Flüssigkeit , also noch mal
    Wasser (wieviel weiß ich nicht) und zum kochen gebracht. Nicht viel passiert und dann noch mal 100g Salz
    und dann hat sich was von einer roten oder braunen Flüssigkeit getrennt ... ganz wie mans eben von
    Aussalzen gewöhnt ist.
    Hab ich das also weggestellt wies zu heftig gekocht hat und dann bißi abkühlen lassen und abgeseiht
    und mit Handschuhen zu einer Kugel geformt und abgewogen. Waren circa 156 g -- wird wohl doch etwas
    Wasser dabei gewesen sein.
    -----------
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    .... so , das wars bis jetzt von Mathias

  9. #9

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    AW: Rähmchen reinigen

    Na ich habe einfach einen alten Geschirrspüler (Altstoffsammelzentrum oder Elektrofachhändler fragen ob die was funktionierendes zurückbekomen haben),
    den oberen Korb raus, ich habe auch den oberen Waschwascherwirbler (weiß grade nicht wie das Ding heißt) raus genommen und fertig.
    Rähmchen rein, Natronlauge dazu (so das man eine 3,5 % Lauge erhält) einschalten.
    Temperatur geht bei mir so von 70-80°Grad.

    Abpumpen, spülen mit sauberem Wasser fertig.
    Die Rähmchen sind tatsächlich wie neu!

    Es gab da auch mal einen Bericht von der Aumeier in der Imkerzeitschrift...

    Ich mache das schon zig Jahre nie gibt es Probleme mit Verstopfungen oder so! Das erledigt ja sowieso die Natronlauge-->verseift das Wachs!

    lg
    Julia

  10. #10

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    AW: Rähmchen reinigen

    http://www.bienenpaten.de/images/dow...MB_Aumeier.pdf


    Zu den Kosten...1 Durchgang kommt ungefähr auf 1-2 Euro, inkl. Strom, Wasser, Natriumhydroxyd

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