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Thema: Drohnen und Naturbau... und die Varroa

  1. #11
    edlBeeFit
    Gast
    Ich werde das folgendermassen praktizieren

    Wenn ich wirklich MW einbaue, so wird diagonal ein drittel abgeschnitten und somit für die Drohnenbrut freigegeben

    ansonsten werde ich im neuen Jahr wohl hauptsächlich NB machen lassen

  2. #12
    Avatar von Josel
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    Ich muss mich hier auch noch mal einschalten. Heute flatterte meine Lieblingsimkerzeitschrift in den Briefkasten, worin ein Artikel mit dem Titel "Mittelwände sind gut für Bienen" zu finden war.

    Die Autorin meint, MW seien gut für Bienen, weil:

    - die Bienen gewinnen Zeit, was in der Tracht von Vorteil ist
    - Zeit ist Honig, das gibt also einige Gläser mehr (gut für die Bienen...?)
    - lässt man den Bienen die Wahl, legen sie mehr Drohnenbrut an, bei MW schlüpfen nur Arbeiterinnen (auch gut für die Bienen?)
    - ein Nachteil der MW ist allerdings der Wabenlöttrafo (wofür brauchen die Bienen den denn?)
    - gut sind MW auch, denn (zitat!): "Ganz einfach: Mehr Arbeiterinnen = weniger Drohnen = weniger Varroa"

    Ihr könnt jetzt gerne wieder sagen, dass ich nur Anfängerin bin und die Autorin natürlich mehr Erfahrung mit ihren Bienen hat, aber dass der "Drohnenwildbau eine Varroafabrik" sein soll und Leute, die ihre Bienen im Naturbau bauen lassen, mit "Wabenbruch, Wirrbau und Drohnenbau kämpfen" halte ich für stark übertrieben. Und obige Gleichung ist ja auch stark vereinfacht.

    Hier gibts ja viele Leute, die keinen Drohnenbrut schneiden, egal, ob sie MW verwenden oder nicht, und einige, die ihre Völker auf Naturbau halten, aber von ermüdenden Kämpfen mit Wabenbruch und Wildbau habe ich noch nie etwas gelesen (kann das auch von meinen Völkern nicht bestätigen) und dass mit der Varroafabrik finde ich sehr polemisch formuliert.

    Die Varroa bevorzugt ja nicht den Drohnenbau, sondern kann sich dort länger entwickeln (und mehr Nachkommen zur Geschlechtsreife kommen lassen) und außerdem wird der Drohnenbau von den Ammenbienen öfter besucht.

    Ich habe nichts gegen Mittelwände, soll jede/r halten, wie er oder sie will, aber rein wirtschaftliche Interessen (mehr Honig) unter dem Deckmantel von "glückliche Bienen" zu verkaufen und den Naturbau zu verteufeln, finde ich einfach nicht ok.

    Der Artikel ist - für mich persönlich! - ein ganz klarer Minuspunkt für die Zeitschrift, weniger wegen des Inhaltes an sich, sondern weil er Sachlichkeit vermissen lässt und der Titel wenig mit dem Inhalt zu tun hat.
    Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

  3. #13
    Avatar von mahagugu
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    [QUOTE=Josel;64543
    - ein Nachteil der MW ist allerdings der Wabenlöttrafo (wofür brauchen die Bienen den denn?)
    [/QUOTE]

    brauchst nicht, aber spart dir Arbeit.
    kannst auch ohne Löttrafo drahten und die MW einpicken (zB mit flüssigen Wachs und Pinsel)
    -----------
    -O<">[_]
    .... so , das wars bis jetzt von Mathias

  4. #14
    Avatar von Josel
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    Zitat Zitat von mahagugu Beitrag anzeigen
    brauchst nicht, aber spart dir Arbeit.
    kannst auch ohne Löttrafo drahten und die MW einpicken (zB mit flüssigen Wachs und Pinsel)
    Danke für den Hinweis! Leider habe ich das Gefühl, du hast meinen Beitrag nicht so ganz verstanden. Kann das irgendwie sein?
    Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

  5. #15
    Avatar von Rabe
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    Hi Mädel,
    Zitat Zitat von Josel Beitrag anzeigen
    Die Autorin meint, MW seien gut für Bienen, weil:
    [...]
    Der Artikel ist - für mich persönlich! - ein ganz klarer Minuspunkt für die Zeitschrift, weniger wegen des Inhaltes an sich, sondern weil er Sachlichkeit vermissen lässt und der Titel wenig mit dem Inhalt zu tun hat.
    so wie ich die Aussagen lese, war das die Pia A. und die äußert sich eben wie Gerhard L. immer sehr pointiert. Damit haben viele ein Problem.

    Gruß Ralf

  6. #16
    Avatar von Milbi
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    Servus Leute,
    tja, so ist sie nun mal, die Frau Liebig.
    Wie soll man jetzt verfahren?
    Am besten, man probiert aus, findet seine eigene Methode und lässt die anderen rausposaunen, was immer sie für richtig halten.
    Mit herzlichen kollegialen Grüßen


    Michael

  7. #17

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    @Sebastian, Walter und Kurt danke für Eure Informationen. Ich werde sie im Frühjahr wahrscheinlich gut brauchen können.

    Aber bei fast 2000 aktiven Mitglieder gibt es nur 3 Imker, die Naturbau betreiben und sich dazu äußern...mhm...:n66:

    Sollte das zu denken geben ?!?

  8. #18
    Avatar von gartenmundl
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    Hallo Bernhard,
    du hast dich ja für TBHs entschieden und da ist Drohenschneiden soweit nicht vorgesehen. Auch ich habe erst gestern bei einem Verein einen Vortrag zur Restentmilbung gehört wo ganz deutlich die Vorteile des Drohenschneidens betont wurden. Für mich ist Naturbau mit Drohnen der richtige Weg. Mir geht es weniger um den Honig. Das funtioniert bei 2 Völkern natürlich auch ganz gut. Wenn ich jetzt aber 100 Völker hätte und vom Imkern lebe...wer weiß, vielleicht würde ich auch Mittelwände verwenden und Drohnen schneiden. Es ist einfach der unterschiedliche Blickwinkel bzw. eine unterschiedliche Intension, mit dem Menschen an die Bienenhaltung herangehen. Wichtig ist, dass du zufrieden bist, mit dem was du tust.

    Grüße vom TBH-Kollegen
    Raimund

  9. #19
    Avatar von Harzer
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    Die gute Pia gibt ihren Ablegern am Anfang auch Rähmchen zum Wildbau....schreibt sie jedenfalls

    Mittelwände oder Wildbau ist eine reine Glaubensfrage der Imker,der Biene ist es egal. Sie hat bei beiden weder Vor noch Nachteile

    Mittelwände baut sie schneller aus und braucht weniger Kraft /Honig würde ich Wildbau haben wollen , wäre mir das egal

    Da die Baugröße und Richtung durch das Rähmchen vorgegeben werden , ist es eigendlich auch kein richtiger Wildbau.....ansichtsache halt
    Gruß Jörg

  10. #20
    Kramer
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    Zitat Zitat von Josel Beitrag anzeigen
    Ich muss mich hier auch noch mal einschalten. Heute flatterte meine Lieblingsimkerzeitschrift in den Briefkasten, worin ein Artikel mit dem Titel "Mittelwände sind gut für Bienen" zu finden war.

    Die Varroa bevorzugt ja nicht den Drohnenbau, sondern kann sich dort länger entwickeln (und mehr Nachkommen zur Geschlechtsreife kommen lassen) und außerdem wird der Drohnenbau von den Ammenbienen öfter besucht.

    .
    Die Varroa bevorzugt nicht den Drohnenbau aber die Drohnenbrut aufgrund stärkerer Duftlenkung der Drohnenlarve.

    Nun habe ich meine drei Posts bereitsgeschafft und kann auch in den PN Bereich aufsteigen.
    mfG Kramer

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