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Thema: Wespenattacken, wie verhindern?

  1. #1
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Wespenattacken, wie verhindern?

    Unser Bienen-Much hat dieses überaus wichtige Thema bereits sehr ausführlich erläutert, hier eine Kopie seines Beitrages im Thread "Arbeiten im Juli - Räuberei verhindern - Wespen:


    Zitat Der-Bienen-Much

    Eine weitere nicht zu unterschätzende Gefahr, vor allem im Spätsommer, sind die Wespen. Ich habe es schon am eigenen Leib zu spüren bekommen – Wespen können einen ganzen Stand vernichten. Die Insekten fliegen bei Temperaturen und Tageszeit wo noch keine Biene unterwegs ist. Sind die Bienenvölker durch die Varroa oder sonstiges geschwächt, können Wespen ohne Frage alles vernichten. Regelmäßige Standbesuche lassen vieles schon im Vorfeld erkennen und schlimmeres verhindern. Werden die Völker im Spätsommer zu sehr bedrängt, kann man Absperrgitter vor den Fluglöchern anbringen.
    Dieses, meiner Meinung nach überaus wichtige Thema, wollen wir nun hier weiter besprechen. Übrigens, ich danke dem Dieter für das anschneiden der Wespenfrage.


    Was sich unsere Bienen im vergangenen Spätsommer mit den Wespen abmühen mussten, ist hier nur sehr schwer zu schildern. Bereits am frühen Morgen oder bereits in völliger Dunkelheit kamen diese Gelben Flieger um Honig aus den Völkern zu erhaschen. Selbst bei Temperaturen um die +5c waren diese immer noch höchst aktiv. Hier haben Wespen einen natürlichen Vorteil, denn Bienen ziehen sich bei etwa +10c in den Stock zurück.

    Besonders im heurigen Jahr könnte die Wespenfrage wieder besonders akut werden, denn infolge des milden Winters gibt es unglaublich viele Wespen aller Arten. Besonders zahlreich vertreten ist eine sehr große und schlanke Wespenart, diese kann sogar auf der Wasseroberfläche unseres Biotops herumlaufen.

    Im Moment stellen Wespen natürlich noch keine Gefahr für unsere Bienen dar, aber wenn im Herbst das Obst abgeerntet ist und diese Insekten in einer Notsituation stecken, könnte abermals höchste Gefahr für unsere Bienen bestehen. Persönlich entferne ich Wespennester bzw. siedle diese um, auch mittels Wespenfanggläser helfe ich mir so la la.

    Aber nun habe ich eine Frage an den Dieter und an unsere Freunde, wie verhindert Ihr Wespenattacken? Könnte dies allenfalls eine Abhilfe sein:

    der-Bienen-Much

    ... kann man Absperrgitter vor den Fluglöchern anbringen.
    Dieter, wurde diese Möglichkeit bereits von Dir bereits ausprobiert und kann man damit den Bienen tatsächlich bei der Wespenabwehr unterstützen? Möglicherweise hat aber noch jemand eine wirksame Unterstützung um der Wespenplage beizukommen!


    LG Josef

  2. #2
    Avatar von Der Bienen-Much
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    Guten Tag Josef, hallo zusammen,

    ich hatte erst Bedenken das Thema überhaupt anzuschneiden, da wir Imker viel zu leicht als „Wespenhasser“ hingestellt werden. Das dem nicht so ist, scheint vielen sogenannten „Naturschützern“ unbekannt zu sein.

    Fakt ist, übers Jahr gesehen, gibt es keinerlei Probleme. Weder Wespen noch Hornissen richten irgendwelche nennenswerten Schäden unter den Bienenvölkern an. Im Spätsommer, wenn das Wespenvolk Drohnen und Königinnen erzogen hat und quasi keine Brut mehr pflegt, das Nest im Begriff ist sich aufzulösen, ist Schluss mit lustig!

    1. Die Bienenvölker werden bis aufs Messer bedrängt.
    2. Honig und Winterfutter wird geraubt und somit die sichere Überwinterung in Frage gestellt.
    3. Das Bienenvolk bzw. die Winterbienen werden gestresst und gestresste Bienen leben bekanntlich auch nicht lange.

    Nun kann man einflechten, gesunde und volkstarke Bienenvölker können sich leicht selber wehren. Ja, das stimmt! Aber die oben beschriebenen Punkte bleiben nach wie vor bestehen.

    Was kann man also tun, um seine Bienenvölker weitgehend zu schützen?
    Eigentlich alles was unter "Arbeiten im Juli - Räuberei verhindern“ beschrieben wurde.

    1. Zeitige Auffütterung.
    2. Starke Einheiten einwintern.
    3. Jedes unnötige öffnen der Bienenvölker sollte unterbleiben.
    4. Kurzum, es sollte alles unterbleiben was nur irgendwie Räuber anlocken könnte.
    5. Sauberkeit ist hier die allerbeste Voraussetzung.
    6. Rechtzeitiges aufhängen von Fangflaschen, also versuchen die Wespen abzulenken. Fakt ist, auch Wespen können „neu entdeckte“ Futterquellen den Artgenossen mitteilen.
    7. Absperrgitter (Rundstab-Absperrgitter) an den Fluglöchern anbringen. Die Geschichte kann zwar keine Räuberei verhindern, aber das gezielte An- bzw. Einfliegen der Räuber wird so gut wie unterbunden. Ich habe damit gute Erfahrungen gesammelt.

    So, das wären meine Empfehlungen bzw. Erfahrungen. Ich bin gespannt, was noch andere Imkerkollegen zum Thema beizutragen haben.

    Beste Grüße

    Dieter
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  3. #3

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    Neben den genannten Punkten möchte ich noch einen zur Diskussion stellen:

    Keine absoluten "Streichelbienen" züchten, die Völker sollen zwar nicht wüst stechen, sich aber einen gesunden Verteidigungstrieb bewahren.

    Um diese Jahreszeit jetzt kann ich - im Gegensatz zum Frühjahr oder Frühsommer - keines meiner Völker ungestraft ohne Schutzkleidung öffnen. Die Bienen verteidigen vehement Futter und Bienenstock. Wespen, die am Flugloch erscheinen, werden sofort bekämpft.
    Ich denke, das ist eine natürliche Reaktion und muß so sein. Schwächlinge, die sich nicht wehren, werden ausgeraubt (nicht nur Bienen... ;-) ).

    Viele Grüße

    Maja

  4. #4
    Avatar von Der Bienen-Much
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    Um diese Jahreszeit jetzt kann ich - im Gegensatz zum Frühjahr oder Frühsommer - keines meiner Völker ungestraft ohne Schutzkleidung öffnen.
    Hallo Maja,

    ich gebe dir Recht, der gesunde Verteidigungstrieb muss erhalten bleiben. Aber wo bitteschön ist der Anfang und wo das Ende? Ich habe vieles in meinem Leben ausprobiert und auch vieles wieder verworfen. Das war ein Grund von vielen mich intensiv mit der Linienzucht auseinander zu setzen. Ich habe mir jedoch eines geschworen, wenn ich mich bei den Bienen anziehen muss als wenn ich zum Mond fliegen wollte – hör ich auf zu imkern!

    Beste Grüße

    Dieter
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  5. #5
    Avatar von Verena Hagelkruys
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    Hallo,

    Bei uns ist die Wespenplage heuer auch immens. Letzte Woche hatten wir im Rahmen unseres Wanderanhängers (allesamt []- Stahlprofile die nur über 3 mm Bohrlöcher geöffnet waren) 3 Wespennester !
    Als wir den Anhänger mit Holz beladen wollten, wurden wir ständig attackiert.
    Hierzufanden wir aber schnell eine gute Lösung ! Da der Pickerl-Termin ( für unsere DE-Kollegen: jährliche Fahrzeugüberprüfung) eh schon überfällig war, haben wir ihn einfach in die Werkstatt gestellt. Die Flugwespen haben wir sicher bei der Fahrt aufgeschreckt und dadurch verloren - die werden sich aber wundern, wenn jeden Tag ein paar neue Wespen schlüpfen !!

    Na ja, ansonsten halte ich es wie Ihr, nur starke Völker haben die Chance den Winter, die Varroa oder Wespen bzw. Hornissenplagen zu überstehen. Daher unbedingt schwache Völker vereinen um auch Ihnen die Möglichkeit eines guten nächsten Frühjahres zu gewähren.
    Allerdings muß ich gestehen, ich sehe das Ganze eigentlich von der wirtschaftlichen Seite, denn lieber ein starkes Volk im Frühjahr, das mir von Anfang an guten Honig bringt, als 2 Völker die ich bis in die Sommertrachten aufpäppeln muß !! Das sind meines Meinung nach unnötige Kosten und Aufwände. Ausserdem wären diese Völker in der "realen" Umwelt chancenlos - die "Räuber" kassieren die Völker sofort ein !
    ____________________________
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  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Verena Hagelkruys für den nützlichen Beitrag:

    EwaldK (15.06.2020)

  7. #6

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    Aber wo bitteschön ist der Anfang und wo das Ende?
    Hallo Dieter,

    bei mir hört es langsam auf, wenn beim Öffnen der Beute die Bienen grundlos und in Scharen über den Imker herfallen. Dann bekommt das Volk eine andere Königin. Gegen ein, zwei "Bösewichter" hilft der Schleier.

    Es ist nur natürlich, wenn die Bienen durch Stechen auf Störungen und Raub reagieren. Den Bienen ist es völlig egal, ob sie durch Wespen, den Bären oder den Imker um ihr Futter gebracht werden, sie müssen sich verteidigen, sonst ist das Volk dem Untergang geweiht. Sie wissen nicht, daß sie im Spätsommer gefüttert werden. Bienen sind eben keine reinen Haustiere wie Kühe und Schafe.

    Von Linien(In-)Zucht halte ich nicht viel. Es fehlt diesen Bienen die genetische Vielfalt in der Verpaarung, dieses führt oft zu schlechten Eigenschaften wie z.B. mangelnden Putztrieb oder eben auch fehlender Verteidigungsbereitschaft.
    Wer in dieser Beziehung über die Imkerei hinausschauen will, kann sich ruhig mal den derzeitigen degenerierten Zustand des Deutschen Schäferhundes betrachten, dort sieht man an hüftlahmen erbärmlichen "Viechern" gut, was Stammbaumgläubigkeit und Inzucht angerichtet haben. Ein gelegentlicher Blick auf die nächste Kuhweide tut es auch.

    Viele Grüße

    Maja

  8. #7
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Zitat Zitat von Maja
    Von Linien(In-)Zucht halte ich nicht viel. Es fehlt diesen Bienen die genetische Vielfalt in der Verpaarung
    Darüber reden wir bitte bei Gelegenheit, dieses Thema dürfte nämlich wirklich sehr interessant sein.

    Aber nun bitte zurück zu den Wespen. Gibt es hier besondere Bösewichte die unseren Bienen das Leben schwer machen, oder sind diese Gelben Flieger generell am Bienenstand zu verhindern, mit zu verhindern meine ich natürlich keinerlei Nistmöglichkeiten zu schaffen. Nistmöglichkeiten könnten ja durchaus offene Rohre jeder Art, Abdeckungen, Hohlräume in Hütten oder Mauerwerk, ja sogar unter Gartenlaternen -wie bei mir, siehe Foto-, sein. Wenn man hier mit offenen Augen durch den Garten geht, findet man immer wieder Stellen die durchaus Wespentauglich sind.

    Auch auf die liebe Nachbarschaft könnten wir in Hinkunft auf vermehrte Wepennester hinweisen. Aber nicht Panik verbreiten, sondern eben auf veränderte Umweltbedingungen hinweisen.

    Hier noch ein Foto wo ersichtlich ist, dass ein winziges Loch zwischen Laternensockel und Fundament durchaus genügt, um den Wespen eine Nistmöglichkeit zu schaffen. Wenn man genau schaut, sieht man bereits getötete Wespen, offenbar verschonen sich diese Tiere auch gegenseitig nicht. Übrigens, diese Wespenart ist sehr schlank, eher groß und kann sich auf der Wasseroberfläche bestens bewegen.



    Shot with

  9. #8
    Avatar von Verena Hagelkruys
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    Hallo Drohne,

    also Wespen auf der Wasseroberfläche hab ich noch nicht gehört - falls Du das mal wieder siehst, bitte, bitte gleich auf den Auslöser drücken !

    Interessant finde ich die Diskussion bezgl. Reinzucht vs. natürliche Auslese schon - mach vielleicht einen eigenen Thread dazu auf - ich als Belegstellenzüchter bin bei einem solchen Meinungsaustausch sofort dabei !
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  10. #9
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    Zitat Zitat von Sybill
    also Wespen auf der Wasseroberfläche hab ich noch nicht gehört - falls Du das mal wieder siehst, bitte, bitte gleich auf den Auslöser drücken !
    Mach ich sehr gerne und werde mich auch ordentlich bemühen.

    Interessant finde ich die Diskussion bezgl. Reinzucht vs. natürliche Auslese schon - mach vielleicht einen eigenen Thread dazu auf - ich als Belegstellenzüchter bin bei einem solchen Meinungsaustausch sofort dabei !
    Als bis vor einigen Jahren eingefleischter Standbegatter, möchte ich natürlich auch hier ein kleines Wörtchen mitreden, OK. Aber bitte um etwas Geduld, denn die Sonnenblumenernte benötigt nahezu das gesamte Gehirnschmalz. :lol:

  11. #10
    Avatar von Der Bienen-Much
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    Hallo Josef, hallo zusammen,
    was für eine Wespenart das ist, kann ich dir auch nicht sagen. Ich würde das Foto samt Beschreibung einem Wespen - Fachmann zur Beurteilung senden.

    http://www.aktion-wespenschutz.de

    http://www.insektenstaaten.de

    Ich hatte es bereits erwähnt, das Thema ist sehr heikel und stößt bei Wespensachfreunden kaum auf Gegenliebe. Ich imkere am Rand einer großen Gartenanlage mit ca. 200 Pachtparzellen. Für mich gilt der Grundsatz „Leben und leben lassen“, das heißt im Klartext, wenn keine Gefahr für Mensch und Tier (Bienen) ausgeht, wird auch nichts unternommen. Wespennester im oder am Bienenhaus / Werkzeugschuppen dulde ich jedoch nicht. Hier werden die Nestanfänge konsequent entfernt. Die Wespenköniginnen geben dann nach einer gewissen Zeit von selbst auf und suchen nach einer anderen Nistmöglichkeit. Bei der ganzen Geschichte darf man nicht vergessen, Wespen sind ganz nützliche Insekten. Sie füttern ihre Brut mit fleischlicher Nahrung. Das heißt, sie fangen im Jahresverlauf eine Unmenge von Fliegen, Raupen und andere (Schad)-Insekten. Wespen sind also auch ein wichtiger Indikator für eine funktionierende Umwelt. Bei aller Diskussion dürfen wir nicht vergessen: „Wir leben nicht allein auf dieser Welt“. Gott spielen und alles vernichten was uns nicht in den Kram passt, sollte nicht unser Ziel sein.

    Beste Grüße

    Dieter
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