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Thema: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

  1. #1

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    Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Hallo alle zusammen,
    vielleicht hat jemand nochmal einen Rat fuer mich.
    Ich habe 3 Ablegervoelker Anfang Juli bekommen und sollte bei allen ein Magazin zusaetzlich aufsetzen, um vielleicht noch etwas Honig ernten zu koennen, so der Imker, von dem ich die Bienen bekommen habe. Da bis Anfang August aber nur bei einem Volk ein bisserl was im 2. Magazin war, hatte ich mich entschlossen, das sie allen Honig behalten sollen, fuer den Winter. Das unterste Magazin war gut gefuellt mit Honig und Larven...
    Vor 4 Wochen habe ich auf jedes Volk 15 kg Apifonda aufgesetzt, zwei von ihnen haben 6,9 und 7,4 verbraucht, das dritte 10,7. Ich habe das Futter heute entfernt, da ich in den naechsten Tagen gerne AS-behandeln moechte.

    Zwei der 3 Voelker sitzen noch auf 2 Magazinen, das eine ist jeweils gut gefuellt und beim zweiten Magazin ist bei dem einen die Haelfte und beim anderen 3/4 in "Beschlag" genommen, also ausgebaut und Futter eingelagert.
    Ich brachte es bis jetzt nicht uebers Herz das zweite Magazin wegzunehmen, weil noch soviele Bienen drin sind.

    Immernoch bin ich so im Zweifel, wie ich sie denn nun ueberwintern lassen soll, auf einem oder zwei Magazinen, kann ich das zweite M. spaeter noch wegnehmen, werden sich die Bienen in der naechsten Zeit in einem M. sammeln?
    Wieviel Waben sollen denn beidseitig mit Futter gefuellt sein und wieviel mit Larven, damit es genug fuer den Winter ist?
    (in ein Magazin passen 10 Waben DNM)
    Soll ich nach der AS-Behandlung weiter fuettern?
    Ich danke Euch schon im Vorfeld recht herzlich fuer Eure Antworten.
    ...ratlose Gruessle... :-|
    Liebe Gruesse von der Insel Bornholm
    Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.


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  2. #2

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    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Wenn Bienen und Futter oben sind würde ich nichts entfernen, es wird kaum schaden. Keinesfalls entfernen wenn oben Brut vorhanden ist!
    Hast du mit Apifonda oder Apiinvert gefüttert? Zum auffüttern ist Apifonda nicht ideal, vorallem wenn sie auch bauen sollen. Ist den genügend Futter vorhanden? Wenn nicht solltest mit Apiinvert weiterfüttern... dann weden sie wahrscheinlich auch fertig ausbauen, aber es ist schon recht spät....
    glg
    Gottes Segen und des Imkers Hand, erhalten das ganze Vaterland!

  3. #3

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    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Hallo Marianne,

    zu allererst: Hast Du einen Imkerpaten oder einen lokalen Imker der Dir bei Fragen zu einem Volk mal geschwind mit zuschauen kann? Wenn nein, würde ich Dir sehr empfehlen entweder beim Imkerverein oder, wenn Du das nicht magst, einfach direkt bei einem lokalen Imker darum zu bitten. Die wenigstens sind da total ablehnend und Dir wird das viel Lehrgeld und Frust sparen.

    zu den Fragen: Honig eines Jungvolkes ernten wollen ist sowieso keine gute Idee. Völker die auf beiden Räumen sitzen und in beiden Futter haben bleiben auch auf beiden! Varroabehandlung unbedingt sofort beginnen. Eigentlich ist dazu schon sehr spät denn in den nächsten Wochen beginnt in den meisten Regionen bereits die Winterbienenbrut. Beim dritten Volk, welches scheinbar den 2. Raum nicht besetzt, ist es Dir überlassen ob Du ihn abnehmen willst oder lieber belässt. Die Bienenmasse pro Volk wird nun nur noch in seltenen Fällen zunehmen.

    Weiterfüttern oder nicht ist schwer fernzudiagnostizieren. In der zweiten Septemberhälfte würde ich aber doch eher flüssig als fest füttern. Da sind bereits viele Winterbienen vorhanden die man maximal schonen sollte.

    Gruß vom heißen Mindelsee

    Michael
    Michael T. Mader
    Imkerei Mindelsee
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  4. #4

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    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Zitat Zitat von Patrick
    Wenn Bienen und Futter oben sind würde ich nichts entfernen, es wird kaum schaden. Keinesfalls entfernen wenn oben Brut vorhanden ist!
    Hast du mit Apifonda oder Apiinvert gefüttert? Zum auffüttern ist Apifonda nicht ideal, vorallem wenn sie auch bauen sollen. Ist den genügend Futter vorhanden? Wenn nicht solltest mit Apiinvert weiterfüttern... dann weden sie wahrscheinlich auch fertig ausbauen, aber es ist schon recht spät....
    glg
    Hej Patrick,
    ich habe mit Apifonda gefuettert, deshalb auch schon vor einem Monat begonnen. Das Magazin kann ich kaum noch heben soviel ist schon eingelagert, ich hatte zwischendurch auch schon Angst, dass Madame keinen Platz findet fuer ihre Eier, deshalb dachte ich auch ist es besser, wenn ich das zweite Magazin noch drauf lasse, dann koennen sie waehlen.
    Das volle Magazin steht jetzt wieder unten und das halbvolle habe ich oben drauf gestellt, war das jetz falsch?
    Liebe Gruesse von der Insel Bornholm
    Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.


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  5. #5

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    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Zitat Zitat von Mindelsee
    Hallo Marianne,

    zu allererst: Hast Du einen Imkerpaten oder einen lokalen Imker der Dir bei Fragen zu einem Volk mal geschwind mit zuschauen kann? Wenn nein, würde ich Dir sehr empfehlen entweder beim Imkerverein oder, wenn Du das nicht magst, einfach direkt bei einem lokalen Imker darum zu bitten. Die wenigstens sind da total ablehnend und Dir wird das viel Lehrgeld und Frust sparen.

    zu den Fragen: Honig eines Jungvolkes ernten wollen ist sowieso keine gute Idee. Völker die auf beiden Räumen sitzen und in beiden Futter haben bleiben auch auf beiden! Varroabehandlung unbedingt sofort beginnen. Eigentlich ist dazu schon sehr spät denn in den nächsten Wochen beginnt in den meisten Regionen bereits die Winterbienenbrut. Beim dritten Volk, welches scheinbar den 2. Raum nicht besetzt, ist es Dir überlassen ob Du ihn abnehmen willst oder lieber belässt. Die Bienenmasse pro Volk wird nun nur noch in seltenen Fällen zunehmen.

    Weiterfüttern oder nicht ist schwer fernzudiagnostizieren. In der zweiten Septemberhälfte würde ich aber doch eher flüssig als fest füttern. Da sind bereits viele Winterbienen vorhanden die man maximal schonen sollte.

    Gruß vom heißen Mindelsee

    Michael
    Hej Michael,
    ja ich habe einen Paten, aber er macht eben auch Dinge, die ich nicht so machen wuerde und deshalb, ist es eben bei manchen Themen etwas schwierig.
    Hier auf Bornholm ist die Tendez auf einem Magazin zu ueberwintern, zumindest bei allen, die ich bis jetzt gefragt habe, da ich aber in D und A auch oft gelesen habe, dass es auf zweien geht, bin ich etwas unschluessig. Mir tun auch die Bienen leid, die dann vielleicht nicht genug Platz haben
    Wenn ich mich nun entschliesse, die anderen zwei auch auf ein Magazin zu reduzieren, was soll ich denn dann mit den nun schon befuellten Waben machen, schmelze ich diese einfach ein oder kann ich sie aufheben und Fruehjahr, bei evtl. Futtermangel brauchen?
    Liebe Gruesse von der Insel Bornholm
    Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.


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  6. #6
    Gast

    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Zitat Zitat von marianne

    [color=#000080]Hej Michael,
    ja ich habe einen Paten, aber er macht eben auch Dinge, die ich nicht so machen wuerde und deshalb, ist es eben bei manchen Themen etwas schwierig.
    Servus Marianne :!:
    Ich will dir jetzt einmal was sagen.An und für sich finde ich eine kritische Einstellung zu Vorgesetzten nicht schlecht.Vor allem -alle Entscheidungen,die wichtig sind -können nicht oft genug hinterfragt werden-Acht geben muß man - wenn man die kritische Haltung über treibt-Bitte liebe Marianne verscherz dirs nicht mit Deinem Paten-wenn er Dich fallen lässt stehst allein da-das ist wirklich eine sehr heikle Angelegenheit mit dem Imkerpaten.Auch ein Pate darf sich Fehelr erlauben-und daraus lernt ihr gemeinsam-Erstens muß man froh sein dass sich überhaupt wer findet der einem beisteht und zweites hat der Imkerpate meistens nicht viel davon wenn er Pate ist- nur oft Ärger und wenns brennt muss er kommen-Viele Dinge die man nicht gleich versteht versteht man dann wenn man an Erfahrungen reicher ist.Bitte nimm Dir das zu Herzen-es ist wichtig dass man den Respekt und die HochAchtung voneinander nicht verliert.Der Fehler ist oft wenn man sich zu klug vorkommt meint man- man kommt allein zurecht und steht dann bei allem GUTMEINEN komplett alleine da -die Beziehung zu Freunden und Leuten die es einem gut meinen-auch wenns oft heiß her geht- ist eine ganz wichtige Sache-genausowichtig oder fast wichtiger als die Beziehung zu Bienen-
    Denn ohne deinen <Paten(Drohne sagt Unterweiser) gehts den Bienen meistens auch nicht gut-auch wenn der Pate als besserwisserisch Dir vorkommt und du am liebsten die Wand hochgehen würdest -würde ich dir raten immer geduldig zu bleiben und erstmal den Rat deines Paten befolgen -Bei der Bienenarbeit muß das Vertrauen zwischen Paten und Imkerlehrlingsgehilfe stimmen-meistens sind alle Nerven angespannt-und da heißts einfach nur -da sein- und geduldig den Rat annehmen auch wenn man selber was anderes gerne hätte-diskutieren kann man später.Entscheidungen müssen oft schnell getroffen werden und da gegenteilig dazwischenzureden strengt sehr an
    Meistens haben es die Paten auch nicht sehr gerne wenn man zweite oder dritte befragt-weil jeder eine etwas andere Imkermethode bevorzugt-die sich durch Erfahrungen schon bewährt haben-das muß man jeden Paten(Drohne sagt:Unterweiser) zugestehen.
    Darum bitte auf Deinen Unterweiser hören-einmal den Rat annehmen und in späterer Folge dann ein klein wenig deine Meinung einbringen-
    Sieh doch mich an-willst so enden wie ich- ich bin sowas von besserwissserisch das ich fast angst haben muß das man mich einmal hier sperrt-
    <Merk dir eins Marianne- im Leben draußen können sich eine eigene Meinung nur die ganz reichen leisten oder die jemand starken im Hintergrund haben - ja und die Narrenfreiheit gibts auch noch-ansonsten ist es sehr gefährlich oft sich eine eigene Meinung zu erlauben-weil die Zeiten schwieriger geworden sind-und anpassen fürs Überleben wichtig ist,auch für deine Bienen.
    Auf Bald
    Deine Freundin
    wilma :n34:
    Schön brav bleiben

  7. #7

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    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    [Ich will dir jetzt einmal was sagen...

    ...danke feur deine netten Worte Wilma....
    Liebe Gruesse von der Insel Bornholm
    Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.


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  8. #8

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    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Hallo Marianne,

    kritisch hinterfragen und nach fortlaufend nach Verbesserungen suchen, das sind so ziemlich die wichtigsten Tugenden eines guten Imkers.

    Die Bienen eng zu halten braucht Dir nicht leid zu tun. Wenn's kalt wird werden sie von selbst noch viel enger in der Traube sitzen. Wenn Sie bei heißem Wetter noch vorlagern ist das eher eine gute Sicherheit gegen Räuber und sicher nicht tierunfreundlich.

    Zweiraumüberwinterung von wirklich starken Völkern (die nicht in eine Kiste passen) bringt Vorteile bei der Nutzung von sehr zeitigen Frühtrachten. Nachteile bringt der zweite Raum eher nicht - wenn man von dem deutlich erhöhten Futterbedarf (und den damit verbundenen Kosten) absieht.

    Wie in anderen Fäden hier beschrieben: Futterwaben (unbebrütet!) sind gut bis ins nächste Jahr lagerbar und können dann zur Frühjahrsfütterung oder für die ersten Ableger genutzt werden. Einschmelzen von frischen Futterwaben ist Unsinn!

    Gruß vom stürmischen Mindelsee

    Michael
    Michael T. Mader
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  9. #9
    Avatar von Der Bienen-Much
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    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Zitat Zitat von Mindelsee
    Zweiraumüberwinterung von wirklich starken Völkern (die nicht in eine Kiste passen) bringt Vorteile bei der Nutzung von sehr zeitigen Frühtrachten. Nachteile bringt der zweite Raum eher nicht - wenn man von dem deutlich erhöhten Futterbedarf (und den damit verbundenen Kosten) absieht.
    So ist es!
    Eine Zweiraumüberwinterung ist falsch, wenn die Bienenvölker in zwei Räumen mit zu wenig Futter versorgt sind. Im August werden die Vorräte unten angelegt, und Ende Oktober sind dann im zweiten Raum keine geschlossenen Futtervorräte. Die Völker haben das Futter unten, kommen im Winter nach oben und können dann unter Umständen verhungern. Haben wir im Herbst nur einen Raum, so wird bei der Fütterung der Brutraum eingeengt. Bei zwei Räumen ist eine starke Fütterung möglich und auch notwendig. Das Futter soll in den oberen Raum eingetragen und zu 1/3 verdeckelt sein. Das Volk sitzt dann im Winter in der Mitte unter der Futterkappe. Nie soll es ganz an der Decke sitzen! (Siehe hohlen Baum!) Das Bienenvolk beginnt sich nun in die Futterkappe hineinzufressen. Das Futter wird nach außen umgetragen. Der große Vorteil an der ganzen Sache liegt auch darin, daß man bis zur Kirschblüte an den Völkern überhaupt nichts zu tun hat. Die Zweiraumüberwinterung kommt aber nur bei entsprechend großen Völkern in Frage!

    Grüße

    Dieter
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  10. #10
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    Re: Futter, Einwinterung- guter Rat gesucht

    Hallo Marianne,

    danke für diesen höchst wichtigen Thread - und endlich auch von mir einen Willkommensgruss auf die schöne Insel Bornholm, wo ich einmal in den 90ern einen wunderbaren Studierurlaub (Botanikprüfung!) verbracht habe und seither leider nicht mehr hingekommen bin. Die Prüfung hab ich übrigens verschoben, weil die Insel damals wichtiger war... In welcher Ecke wohnst Du genau?

    Ich stand nämlich heute bei der Generaldurchsicht meiner 5 diesjährigen Wirtschaftsvölker vor dem gleichen Problem - und bin ungefähr auf dem gleichen Stand wie du:
    Hälfte eingefüttert und ab kommenden Montag Varroabehandlung.

    Erstaunlicherweise fand ich in den Völkern sehr viel mehr Futter vor, als ich ihnen gegeben haben kann. Ich hab also aktuell noch eine ausgesprochen gute Tracht, weiss aber nicht wirklich, was es ist: Goldrute? Die Heide, die bereits zu blühen begonnen hat? Ausserdem sind alle Völker enorm gut in Brut: 5-7 volle BW, wirklich sehr viel Brut in allen Stadien.

    Ich habe somit auch beschlossen, die 3 stärkeren Völker, die ich habe, auf 2 Zargen zu überwintern.
    Ich habe dafür alle Brutwaben unten zusammengehängt, oben ist jetzt nur Futter.

    @Mindelsee zum Stichwort Winterbienen:
    Ich war bisher der Meinung, die Winterbienen werden im Juli/August gebildet. Liege ich damit etwa falsch?
    Aufgrund dieser Ansicht tendiere ich nämlich zu einer eher späteren Varroabehandlung. Letztes Jahr reagierten meine Königinnen mit Legestopp auf die AS, aber auch aufs ALV - ich wollte deshalb erst kräftige Wintervölker haben, erst dann behandeln.
    Oder ist das ein Fehlschluss?

    Ich weiss nicht, ob Du es schon irgendwo publiziert hast: Wie sieht Deine Anti-Varroa-Strategie aus?

    Herzlichen Gruss,
    franz.
    http://www.kleine-gaertnerei.de

    Gäbe es keine Menschen mehr, würde sich die Erde zu jenem wunderbaren Zustand der Balance zurückentwickeln, der vor 10.000 Jahren herrschte.
    Verschwänden aber die Insekten, würde die Natur ins Chaos stürzen.
    (E.O. Wilson, zitiert nach D. Goulson)

    Damit Bäume und Pflanzen sprießen, damit die Tiere, die sich von ihnen ernähren, gedeihen, damit die Menschen leben, müssen wir die Erde in Ehren halten.
    (Pierre Rhabi)

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