Bereits tagelang wurde dieser Orkan von den diversen Medien angekündigt, es war für uns Imker also genügend Zeit vorhanden um rechtzeitig die Heim- und Außenstände zu sichern. So wurden die Abdeckplanen zusätzlich mit Spanngurten und schweren Gegenständen vor dem verrutschen gesichert, trotzdem konnte damit lediglich ein Teilerfolg erzielt werden.

Um etwa 18h kamen bei uns die ersten Vorboten an, zuerst böiger Wind, der innerhalb kürzester Zeit .zu einem heftigen Sturm heranwuchs. Um etwa 22h konnte das Haus nur mehr unter Lebensgefahr verlassen werden, eine Kotrolle des Heimstandes war somit nicht mehr möglich. Als der Morgen graute war das ganze Ausmaß der Verwüstungen bereits erkennbar. Obwohl sich dieser Standort in einer sehr Windgeschützten Stelle befindet, wurde bei einem Neuner Staffel die Plane total verschoben, ein weiters neuner Staffel lag komplett am Boden verstreut. Für den Außenstand in unserem Wald mußte somit das schlimmste befürchtet werden.

Als am späten Vormittag der Orkan etwas nachließ und ruhiger wurde, konnte an eine Besichtigung des Außenstandes gedacht werden. Bereits bei der Hinfahrt lag jede Menge abgebrochene Äste auf der Straße. Auch an diesem Stand bestätigten sich die Vermutungen, auch hier lagen bei einem Neuner Staffel einige Bienenstöcke am Boden verstreut, bei den anderen lagen die Deckel in angrenzenden Wald verstreut.

Obwohl jede Menge Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurde, hat dieser Orkan Namens Kryll, somit 18 Bienenvölker, allesamt Bio zertifiziert, auf dem Gewissen.

LG Josef