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Thema: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

  1. #1

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    Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Als Einstieg stelle ich den Kurzbeschrieb des Verfahrens aus dem aktuellen Infobrief Bienen@Imkerei des BI Kirchhain ein:

    Angehängte Dateien

  2. The Following 2 Users Say Thank You to Chrigel For This Useful Post:

    Bienenhiasl (05.07.2021), Josef Fleischhacker (05.07.2021)

  3. #2
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Danke derMühe, hab ich mir bereits ausgedruckt und wird auch in der Imkerei aufgelegt.

    Josef

  4. #3
    Avatar von keepout
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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Hallo Chrigel!
    Verzeih mir bitte die Nachfrage, aber ich verstehe den Satz im pdf nicht: "Nach jeweils neun Tagen wird die bebrütete Wabe in der Tasche gegen eine „neue“
    Leerwabe ausgetauscht und neben die Wabentasche gehängt."
    Die bebrütete Wabe aus der Bannwabentasche soll doch raus aus der Beute - wäremebehandelt oder eingeschmolzen werden und nicht neben die Wabentasche gehängt werden?
    Wo ist mein Denkfehler?

  5. #4

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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Ich bin weder der "Erfinder" dieser Methode noch der Verfasser des Leitfadens, aber der ganze Ablauf scheint mir auch ohne einschlägige Erfahrung plausibel.
    Den Grund für das Belassen der Bannwabe für weitere 9 Tage im Volk sehe ich einerseits darin, dass darauf noch offene Brut sein kann, die auch ausserhalb der Bannwabe als Milbenfänger dienen kann - andererseits setzt das Verfahren nicht automatisch die Vernichtung der Brut voraus, denn dies widerstrebt vielen Imkern, welche die Bannwaben in Brutsammlern weiterverwenden bezw. behandeln.

    Christian

  6. #5
    Avatar von keepout
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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Vielen Dank für deine Erklärung. Klingt irgendwie logisch. Ich werde mich noch mehr (mach eigentlich seit Wochen kaum was anderes) damit beschäftigen.
    lg Andreas

  7. #6

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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Zitat Zitat von keepout Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deine Erklärung. Klingt irgendwie logisch. Ich werde mich noch mehr (mach eigentlich seit Wochen kaum was anderes) damit beschäftigen.
    lg Andreas
    Hallo Andreas,

    brauchst Du noch was zum Lesen? Das Bieneninstitut Kirchhain hat 4 sehr gut aufgemachte Flyer zum Thema der verschiedenen Varroamaßnahmen.
    Dort kann man sie sich runterladen unter 2017:
    https://llh.hessen.de/bildung/bienen...publikationen/


    Übrigens, falls du nur am Wochenende kannst, geht auch 4x 7 Tage. In Kirchhain beim Kurs sagte man uns, dass das oftmals noch bessere Ergebnisse bringt als 3x 9 Tage. Ist jedoch 1x mehr Arbeit.


    Viele Grüße
    Iris

  8. The Following 2 Users Say Thank You to Chakula_ For This Useful Post:

    Chrigel (05.07.2021), keepout (05.07.2021)

  9. #7
    Avatar von keepout
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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Hallo Iris,
    vielen Dank, diese besagten Artikel habe ich letzte Woche gefunden, als ich intesiv nach TBE gesucht habe. Wie gesagt werde ich mir dies nochmals zu Gemüte führen. Diese Jahr teile ich TBE und Bannwabenverfahren: 2 Völker TBE (weil zum Teil alte Waben mit Hoffännern) und 2 Völker Bannwabenverfahren.
    lg. Andreas

  10. #8
    Avatar von Bienenhiasl
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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Guten Abend,

    hier mein Beitrag aus dem Thread „Behandlungsfreie Betriebsweise, wer macht mit?“, der zu der Eröffnung dieses neuen Threads beigetragen hat. Bitte, das ist keine Wichtigtuerei, ich möchte ihn nur hier im richtigen Thema haben, auch wenn ihn die Interessierten vermutlich schon gelesen haben.

    Zitat Zitat von Bienenhiasl Beitrag anzeigen
    Ich hab diese Saison 2021 zum ersten mal die Bannwabentaschen im Einsatz. Durch das schlechte Wetter im Mai war die Drohnenaufzucht in Folge geringer Tracht nur mäßig und kam erst spät in Schwung. Genau so ein Jahr, in dem der Drohnenrahmen nicht so gut funktioniert.

    Ich habe leider beim Wabentausch schon drei Königinnen verloren. Wie üblich ist der Fehler hinter dem Kasten zu finden. Ich strebe nach Verbesserung. Vielleicht hat jemand noch ein paar Tipps, außer den Punkten, die mir aufgefallen sind:

    -Mit gezeichneten Königinnen tut man sich leichter
    -Beste Sichtverhältnisse sind dringend erforderlich, Licht, ggf. Brille, Schleier kann stören
    -Die Ersatzwabe soll griffbrereit sein und darf insbesondere keinen Wachsunterbau haben, weil unten sonst Bienen zerdrückt werden, ggf. auch die Königin, sollte sie in der Wabentasche verblieben sein.
    Auch deshalb sollten keine zu breit ausgebauten als Ersatzwaben genommen werden
    -Man sollte vor dem Wabentausch keinen Rauch geben, da sonst die Königin auch flüchten möchte und eher am Gitter der Wabentasche sitzt, wo sie verrollt oder zerdrückt werden kann.
    -Schaut mann die entnommene Bannwabe nach der Königin durch, sollte man die Wabe dabei immer senkrecht halten. Sonst kann die Königin von der Unterseite fallen
    -Handschuhe verbieten sich bei dieser Arbeit
    -Nulljährige Königinnen fliegen gerne auch mal weg, daher nicht unbedingt zu empfehlen
    -Man sollte die Arbeit an einem aufgeräumten, übersichtlichen Platz machen, vielleicht eine Holzplatte oder Plane unterlegen, eine Königin im Gras oder Laub findet man kaum je wieder
    -Am besten arbeitet man in einer Wabenkiste, in die man die Wabentasche mit der Königin hängt, und die Ersatzwabe
    -Die Bannwabe ist unter großer Vorsicht zu ziehen, so dass keine Bienen gerollt werden
    -Um die Königin zu nehmen, braucht man den richtigen Griff, nicht zu fest und nicht zu locker, keinesfalls den Hinterleib drücken

    Dann die Ersatzwabe in die Wabentasche geben, die Königin möglichst weit nach unten fallen lassen und sofort den Deckel draufsetzen, bevor die Dame wieder oben ist.

    Das Wichtigste bei dieser Arbeit ist Konzentration, eine innere Zuversicht, Ruhe und Entschlossenheit. Abgelenkt, zögerlich oder ängstlich sein ist kontraproduktiv. Hast ist fehl am Platz. Auch sollte man mit reichlich Zeit bis zum Dunkelwerden planen, falls man doch mal eine Königin wieder suchen muss.

    Trotz meiner teilweisen Misserfolge halte ich die Bannwabe für ein besonders gutes Mittel, die Varroen zu dezimieren. Aber, es ist eine Maßnahme, bei der Wohl und Wehe des Bienenvolks voll in der Hand des Bienenhalters liegen, dessen muss man sich bewusst sein.
    Mittelprächtig ist das Ab- und wieder Aufstapeln der Honigräume während der Tracht. Wenn sie voll sind, wenigstens eine süße Last.

    Als Nebeneffekt werden bei Tracht alle ausgelaufenen Brutwaben mit Honig gefüllt. Je nach Einstellung kann man diese Waben als Wintervorrat belassen, wenn es kein Wald- oder Blatthonig ist, oder ausschleudern und dann einschmelzen. Ich weiß, dass für manche Honig aus bebrüteten Waben für den Verkauf nicht in Frage kommt. Das ist wieder eine eigene Geschichte.

    Grüße, Matthias
    Also, bitte stellt hier Eure Erfahrungen, Tipps und Vorgehensweisen ein. Wenn ihr eine Bannwabentasche gebaut habt, stellt Fotos ein.

    Mir scheint ein Grundübel das Ziehen der Wabe mit der Königin aus der engen Wabentasche zu sein. @Josef und @boerni_s, habt ihr nicht Modelle, wo man das Gitter aufklappt? Könnt ihr hier nochmal eine Beschreibung und/oder Bilder posten?
    Alle anderen, bitte fühlt Euch auch angesprochen, danke.

    Grüße, Matthias

  11. #9
    Avatar von Beespace
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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Moin,

    ähnlich des Bannwabenverfahrens ist ja auch bei der Internierung der Königin für 25 Tage ein Gitter für die Königin nötig. Schöne Bilder findest du hier https://www.bienenforum.com/core/sho...-der-Brutpause selbst hab ich dünne Leisten geschnitten und das ganze mit Scharnieren (Bilder im anderen Thema #37) versehen wodurch ich beide Seiten wegklappen kann. Die Königin wird abgefangen das Rähmchen kann raus und ein neues rein, das einzige was mich störte war der Wildbau unter dem Rähmchen da dies ja nur halb so hoch wie mein Brutraum ist. Dem wurde dieses Jahr versuchsweise entgegengewirkt und ein selbstgebautes Rähmchen mit Anfangsstreifen durch die Anbringung von Ösen drunter gehangen, so erhoffe ich mich schönen Naturwabenhonig als Beikost
    Bei Gelegenheit mache ich noch ein neues Foto von den jetzigen Taschen mit Rähmchen drunter.

    Achja die Verwendung der Brut aus diesem Rähmchen sehe ich als kritisch hab diese letztes Jahr mal schlüpfen lassen da waren einige kaputte Bienen dabei.

    Um das Bannwabenverfahren durch zu führen ohne jede Woche die Königin umsetzen zu müssen, wäre optional möglich ein Rähmchen von einem anderen Volk ein zu hängen welches ohne Bannwabe weiter geführt wird (natürlich mit offener Brut). Das Spendervolk muss dann natürlich auch noch irgendwie behandelt werden.
    Grüße
    Tom

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Beespace für den nützlichen Beitrag:

    Bienenhiasl (06.07.2021)

  13. #10
    Avatar von keepout
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    AW: Das Bannwabenverfahren - Erfahrungen und Materialien

    Zitat Zitat von Beespace Beitrag anzeigen
    Moin,

    Schöne Bilder findest du hier https://www.bienenforum.com/core/sho...-der-Brutpause selbst hab ich dünne Leisten geschnitten und das ganze mit Scharnieren (Bilder im anderen Thema #37) versehen wodurch ich beide Seiten wegklappen kann.
    Schöne Sache, danke. Hätte ich früher sehen sollen, dann hätte ich nicht so kompliziert meine Wabentaschen gebaut. Ich habe diese ja schon im thread "Was habt ihr heute gemacht" gezeigt. Ich habe Taschen für zwei Waben gebaut und deshalb bin ich auch auf der Suche nach Input, wie man hier am besten vorgehen könnte. Aktuell habe ich baulich angepasste Rähmchen (hatte noch Dadant Blatt über, die sind schmäler, da kommt die Königin besser runum und ich habe sie auch in der Höhe etwas gekürzt) in der Tasche. Eine ausgebaute Mittewand und eine Mittelwand. Nun schau ich halt nach 9 Tagen, was da geschehen ist.
    Bannwaben_bestueckt.jpg

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