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Thema: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

  1. #11

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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Hallo Matthias,

    du hast ganz sicher Recht: Diese Sache ist eigentlich unnatürlich - weshalb Bio-Imker so etwas auch tatsächlich untersagt ist.
    Und bei nur einem ASG in der Mitte dürfen die Bienen wählen. Ich würde fast wetten, dass eine der beiden Weiseln im Laufe der Saison verschwunden sein dürfte...

    Deshalb startet man auch mit einem bienendichten Schied. Erst später und nur während der Saison kommt ein ASG obendrauf. Überwintert wird dann wieder räumlich sauber getrennt.

    Mir dienen diese Duovölker als Brut- und Futterwabenlieferanten sowie als Pflegevölker bei der Zucht. Und durch die mehrmalige Entnahme verdeckelter Brutwaben schwärmen die nicht und bedürfen auch keinerlei weiterer Varroamaßnahmen. Man darf nur halt auf keinen Fall die Dynamik solch eines Duovolkes unterschätzen: Es ist absolut erstaunlich, mit welchem Dampf da auch zwei mittelmäßige Königinnen für eine rappelvolle Kiste sorgen!

    Viele Grüße
    DOMMY

  2. #12

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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Zitat Zitat von Dommy Beitrag anzeigen
    Hallo Matthias,

    du hast ganz sicher Recht: Diese Sache ist eigentlich unnatürlich - weshalb Bio-Imker so etwas auch tatsächlich untersagt ist.
    Und bei nur einem ASG in der Mitte dürfen die Bienen wählen. Ich würde fast wetten, dass eine der beiden Weiseln im Laufe der Saison verschwunden sein dürfte...

    Deshalb startet man auch mit einem bienendichten Schied. Erst später und nur während der Saison kommt ein ASG obendrauf. Überwintert wird dann wieder räumlich sauber getrennt.

    Mir dienen diese Duovölker als Brut- und Futterwabenlieferanten sowie als Pflegevölker bei der Zucht. Und durch die mehrmalige Entnahme verdeckelter Brutwaben schwärmen die nicht und bedürfen auch keinerlei weiterer Varroamaßnahmen. Man darf nur halt auf keinen Fall die Dynamik solch eines Duovolkes unterschätzen: Es ist absolut erstaunlich, mit welchem Dampf da auch zwei mittelmäßige Königinnen für eine rappelvolle Kiste sorgen!

    Viele Grüße
    DOMMY
    Hallo Dommy,

    danke für diese Erläuterung.

    Grüße.

  3. #13
    Avatar von aflicht
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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Zitat Zitat von Dommy Beitrag anzeigen
    ... weshalb Bio-Imker so etwas auch tatsächlich untersagt ist...
    Das ist mir neu... oder ist da nur bei Euch in DE so. In den EU-Richtlinien hab ich dazu entweder nix ge- (oder über-) lesen.
    Jedenfalls danke, sollte ich auf diese Idee kommen werd ich vorher bei meiner Kontrollstelle nachfragen.

    vlG
    Bernhard
    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug. (J.P. Sartre)
    Irrtum, Herr Sartre!
    Manche Dummheit ist zu schön, um sie nur 1x zu begehen.

  4. #14

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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

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    Guten Abend,


    ich versprach, über den Fortgang mit dem extra gestellten Völkchen zu berichten.


    Ich hatte ihm Futterteig, ...fonda, gegeben, wovon das Völkchen sparsam zehrt. Ich lerne hier in diesem sehr informativen und hilfreichen 👍 👍👍 Forum, dass es viel bessere Alternativen gibt.


    Anbei Bilder. Auf der Futterwabe erkennt man Kotspuren an zwei Zellen, die nicht gut aussehen. Vielleicht der grund für die schwache Entwicklung, aber vor dem Separieren waren mir keine Kotspuren aufgefallen.


    Der Beginn des Brutnests erscheint löchrig. Die weiteren Brutwaben sehen etwas besser aus, jedoch z. T. auch unterschiedlich alte Brut nebeneinander.


    Die Anzahl vorhandener Bienen zum Wärmen und der rel. geringe Polleneintrag (Anzahl Flugbienen und Wetter) begrenzt die Größe des Brutnests. Die Königin stammt aus einer verwerteten Schwarmweiselzelle vom Juni 2019.


    In einer Zelle habe ich 5 Eier fotografiert. Ich denke, das geht in Ordnung, der Zellgrund ist durch einen Draht gestört, und der Legedrang ist groß.


    Im letzten Bild Madame. Obwohl es so aussieht, den Flügel habe nicht ich ihr gestutzt. Wie das zustande kam, würde mich auch interessieren.


    Der Ablegerkasten hat keinen Schieber, daher kann ich über Milbenfall nichts sagen. Behandelt war der Ableger mit AS im Nassenheider vertikal. Vielleicht auch das ein Grund für die geringe Stärke.


    Wie beurteilt Ihr das Völkchen, was würdet Ihr mit dem machen?
    Geändert von Bienenhiasl (28.03.2020 um 21:33 Uhr) Grund: Bilder hochgeladen

  5. #15
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Gestern zur Thread Eröffnung waren die Bilder noch nicht zu sehen, mittlerweile ist alles da.

    Also von Krankheiten welcher Art auch immer ist überhaupt keine Spur, die Kö ist zwar klein, dürfte aber voll in Ordnung sein, ich vermute hier eine Nachschaffunhskönigin.

    Voll in stutzig macht jedoch die Eiablage, teilweise und richtigerweise jeweils ein Ei, aber teilweise auch mehrere Eier in den Zellen, was zwar Weiselrichtigkeit bezeugt, jedoch auf eine sehr schwache Kö hinweist.

    Lass sie vorerst gewähren, bzw gibt ihr eine weitere Chance, dabei eher eng halten. Bessert sich nichts so kannst sie gegen eine Edelzelle (SWZ), die bei anderen Völkern ja schon sehr bald auftauchen werden, austauschen.

    Josef

  6. #16

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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Danke für die Einschätzung, Josef.
    Mehrere Eier pro Zelle habe ich bei frisch begatteten Königinnen gesehen, das gab sich. Du schreibst, dass es auf Schwäche hindeuten kann. Das würde ja ins Bild passen. Hier liegt die Begattung Monate zurück.
    Wenn es eine Nachschaffung war, habe ich es nicht bemerkt. Ich werde das Volk mal weiter laufen lassen.

    Es stehen wieder paar kältere Tage an.
    Bei uns stehen die Süßkirschen tw. in schon in Blüte bzw. kurz davor.
    Teilweise habe ich die zweite Zarge und Baurahmen schon vor 9 Tagen gegeben, die ganz weiten haben schon nach der dritten Zarge ausgesehen, jedoch das Wetter und der ggf. noch nicht abgeschlossene Massenwechsel haben mich noch abgehalten. Bei manchen bin ich froh, wenn sie eine Zarge leidlich füllen. Ende kommender Woche sehen wir weiter.

    Grüße.

  7. #17
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Zitat Zitat von Bienenhiasl Beitrag anzeigen
    Ende kommender Woche sehen wir weiter.
    Eine gute Entscheidung, zumal Dir ohnehin das Wetter einen Streich spielt und die Tage danach kann das Ganze schon völlig anders aussehen, wollen wir halt hoffen.

    Passieren kann da gar nichts, die Pflegebienen entsorgen ohnehin die zuviel an Eier, also lass das Volk vorerst gewähren.

    Josef

  8. #18

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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Hallo zusammen,

    mal ein kurzer Zwischenbericht.
    Außer Anbieten von Futterteig, der wenig genommen wird, wahrscheinlich da seitdem immer etwas geblüht hat, habe ich nichts Unterstützendes gemacht. Das Volk vor 2 Wochen in eine Zarge umgesetzt, Mittelwände neben das Brutnest gegeben.

    Wie Josef geschrieben hat, es passierte NICHTS.
    Bei der heutigen Nachschau war das Völkchen nach wie vor auf drei Waben am Brüten. Heut habe ich zum ersten mal eine halb ausgebaute Mittelwand zwischen zwei Brutwaben gehängt.

    Die Eilage hat sich so fortgesetzt, mit vielen vielen Zellen mit mehreren Stiften. Die Bienen haben eine noch leere Weiselzelle am Rand des Brutnests mitten auf der Wabe angelegt. Sie war schon dünn ausgezogen, aber kein Ei drin.

    Bei der Königin sah ich erstmals, dass sie hinkt, weil vom rechten Hinterbein ein Stück fehlt (natürlich das untere).

    Also, alles klar, keine schwach gebliebenen Ableger päppeln, es gibt immer einen Grund.

    Die stille Umweiselung warte ich ab.

    Der stärkere der beiden Kameraden ist auch nicht gerade der Renner, auch mit leeren Umweiselungszellen,
    aber er hat jetzt immerhin eine ganze DN-Zarge durchgebrütet.

    Diese beiden stehen im Schrebergarten und machen fast keine Arbeit. Für Frühtracht waren sie allerdings aussichtslos. Auch der Sommerhonig ist fraglich. Also, was hätte ich längst wissen sollen? Zum Zeitvertreib kann man das machen, sinnvoll ist es nicht.

    Einer der Geschwisterableger braucht demnächst die vierte Ganzzarge. Im Moment honigen die Zaunstecken.

    Grüße.

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Bienenhiasl für den nützlichen Beitrag:

    boerni_s (25.04.2020)

  10. #19
    Avatar von Beespace
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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Die Frage wäre ob die überhaupt die stärke haben dir eine gute Königin nach zu ziehen oder du besser vom starken Volk eine Weiselzelle rüber hängst? Oder aber das sollte einer der Profis beurteilen ob es geht, wenn du zur Schwarmverhinderung einen Altkö Ableger machst würde ich diese mit der Brut in dieses schwache Volk einhängen ( alte Waben auseinander schieben und die neuen mittig im Block). Klar die humpelnde Kö müsste dann aus diesem Volk raus. Dadurch hättest eine Schwarmverhinderung durchgeführt und deinem kleinen Volk eine gute Königin gegeben.
    Achtung lese dir das Thema genau durch zum Altkö Ableger erstellen, alle Waben mit offener Brut müssen aus dem Volk und du musst definitiv alle kontrollieren es darf keine Wsz zu viel drinnen sein.
    Grüße
    Tom

  11. #20

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    AW: Zwei Ableger in einer Zarge, eine Königin legt nicht

    Ich frage mich schon, ob es die Königin mit 5 Beinen wohl schafft, eine Weiselzelle zu bestiften, wenn schon normale Zellen schwierig für sie sind.
    Ich werde beim nächsten Mal für ihre Erlösung sorgen, denn dem Vorwurf wissentlicher Tierquälerei will ich mich nicht aussetzen. Ich finde, das reicht jetzt.
    Die dann entstehenden Nachschaffungszellen werde ich in dieser günstigen Zeit nach 10 Tagen durch eine SWZ ersetzen können. Damit ist dieses fragwürdige Kapitel hoffentlich beendet und alles kann noch normal werden.

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