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Thema: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

  1. #31
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Landwirte und Imker zu Vergleichen wegen der Milbenbehandlung haut nicht so ganz hin. die Landwirte spritzen direkt beim Wachstum der Pflanzen und oder behandeln das Saatkorn (beizen) und Teile des Giftes wachsen in die Pflanzen und werden mitgegessen, Imker behandeln nach der Honigernte, zumindest in Deutschland.

    Wenn wir Schuldzuweisungen hin- und herschieben und nur die Symptombehandlungen sehen kommen wir nicht weiter, der Beweis dafür ist eine Jahrzehntelange Stagnation der Probleme und diese werden immer größer statt kleiner, wir müssen neue Wege finden und vor allem nicht bei den Symptomen stehen bleiben, sondern die Ursache der Probleme sehen, dort liegt die Lösung.

    Bei den Spritzmitteln wäre sie sehr einfach, wenn keiner mehr die PSM haltige Nahrung kaufen würde, würde sich innerhalb kürzester Zeit etwas ändern, bei der Milbe ist es nicht so einfach, es müsste sich grundlegend etwas in der Natur ändern, die Artenvielfalt, die Monokultur, alle Gifte einschließlich der Abgase und Verstrahlungen müssten weg, aber wer will oder kann schon aufs Auto, Heizung, Flugzeug usw. verzichten.

    Unsere Lebensweise ist bereits derart tief in die Abgasabhängigkeit und anderen naturwidrigen Dingen gebunden, dass daraus kaum mehr ein Weg heraus führt, so scheint es, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, und gerade etwas unmöglich scheinendes hat den großen Anreiz es anzupacken und man möchte nicht glauben wieviele Möglichkeiten es dazu gibt, die nebenbei sehr gesund für Körper und Geist sind.
    Schöne Grüße Max

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  3. #32
    Moderatorin Avatar von Goldregen
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Zitat Zitat von honigmaul Beitrag anzeigen
    Hallo Josef!

    Josef, von einem solchen Schwachsinn darfst du dich nicht genervt fühlen. Da musst du über den Dingen stehen. Bis jetzt konnte mir noch niemand sagen, welche Rechtsmaterie sich überhaupt geändert haben sollte, sodass jetzt auf einmal eine besondere Zulassung notwendig sein sollte, das Tierarzneimittelkontrollgesetz war es jedenfalls nicht,.

    Man stelle sich nur vor, wenn ein Imker Puderzucker zur Varroabehandlung anwendet (abgesehen von der angeblich schlechten Wirkung) dann wird der Puderzucker zum Tierarzneimittel und müsste vorher erst zugelassen werden. Ähnlich gelagert ist es auch, wenn der Gefügelzüchter seinen Hennen ein Kieselgurbad zur Verfügung stellt, das wirkt auch gegen die Milben und wird sicherlich nicht als Tierarzneimittel gehandelt.

    Meines Erachtens ist auch die Grundsatzfragte noch nicht entschieden, behandeln wir Imker überhaupt die Bienen, oder bekämpfen wir die Milben. Die Gegenfrage dazu, wenn der Landwirt im Stall die Fliegen bekämpft, macht er das mit einem Tierarzneimittel, oder mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel aus dem Lagerhaus?

    Wir Imker sollten da nicht immer im vorauseilenden Gehorsam handeln und uns selbst die noch größeren Hürden auferlegen. Sollte ein Imker in diesem Zusammenhang einmal einen Strafbescheid bekommen, da ist sicherlich so mancher Spielraum für Interpretationen, sprich ein geschickter Einspruck könnte Wunder wirken.

    Es sollte natürlich für jeden Imker selbstverständlich sein, dass er nicht schädliche Substanzen in das Volk einbringt. Die durch die Imker angewendeten organischen Säuren machen mir wenig Kopfzerbrechen. Man denke aber an ganz andere Faktoren, von denen wesentlich weniger gesprochen wird, z. B. Wabenbehandlung, Rauchmaterial (oftmals sogar Weichfaserplatten empfohlen, möchte nicht wissen, welche Stoffe da bei der Verbrennung entstehen), schädliche Anstriche, Bienenabwehrspray usw.

    MfG
    Honigmaul
    Hierzu mal ein alter Beitrag von 2014

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    Beespace (Gestern)

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