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Thema: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

  1. #11
    Avatar von Beespace
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Ich hab mich mit dem ganzen auch schon beschäftigt und bin dann auch auf folgendes gestoßen http://www.nordbiene.de/2019/07/28/o...nterpretation/ (wenn nich ok bitte löschen) ob es so zu sehen ist kann ich nicht so richtig beurteilen.
    Bedampfen würde ich aber gerne und das ganze auch legal einfach um meinen Bienen zu helfen.
    Grüße
    Tom

  2. #12
    Moderatorin Avatar von Goldregen
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Zitat Zitat von Beespace Beitrag anzeigen
    .
    Bedampfen würde ich aber gerne und das ganze auch legal einfach um meinen Bienen zu helfen.
    Genau das ist der Punkt. Und es geht vielen so. Viele machen es einfach heimlich um nicht vor Imkerkollegen als Gesetzesbrecher dazustehen. Wir würden uns wundern, wer alles bedampft. Und alle haben gute Erfahrungen damit gemacht.

    Wenn man sich öffentlich dazu äußern dürfte, dann könnte man viel Erfahrung austauschen. Eine zeitlang wurde das auch gemacht.

    Ich hab nachgelesen, was man Alternativ zum Bedampfen machen kann. Einzig die Königin internieren um Brutfreiheit zu bekommen habe ich gefunden. Aber auch das mit vielen wenn und aber. Und dann mit Milchsäure besprühen ( im kalten November).

    LG Doris

  3. #13
    Avatar von altbiene
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Da kommen wir in den Bereich der Rechtsberatung und da wird es echt haarig. Ich sehe den verlinkten Artikel auf Nordbiene durchaus kritisch.

    Das Dilemma ist, soweit ich es (nur rein mit gesundem Menschenverstand, Juristin wird aus mir sicher keine mehr) verstehe, dass Du aufgrund irgend eines Gesetzes verpflichtet bist, gegen Varroa zu behandeln. Ein anderes(?) Gesetz sagt aber, dass Du nur mit zugelassenen Mitteln behandeln darfst, sonst kannst Du Dich strafbar machen.

    Da die vom Veterinäramt auch nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen sind, scheinen sie es in den meisten Fällen zu dulden, wenn jemand verdampft, weil ihnen das Wohl der Bienen doch am Herzen liegt. Wenn jetzt aber einem Dein Nasnspitzl nicht gefällt und er mit dem linken Fuß aufgestanden ist und überhaupt a weng bösartig und vielleicht noch keine Ahnung hat, ich würd die Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass der nicht was konstruieren kann.

    Bei der Geschichte verliert dann zwar jeder, das ist aber doch in Deutschland nichts neues, dass gern auf loss-loss gesetzt wird statt auf win-win.
    HG
    Monika

    "Haben die Geschehnisse die Menschen geändert? Ich habe es nicht festgestellt. {...} Als ich mich entschloss Imker zu werden, da verwirrte mich die Menge der verschiedenen modernen Beutensysteme." Abbé Warré, 1948, Bienenhaltung für alle

  4. #14
    Avatar von claudialener
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Zitat Zitat von Goldregen Beitrag anzeigen

    Ich hab nachgelesen, was man Alternativ zum Bedampfen machen kann. Einzig die Königin internieren um Brutfreiheit zu bekommen habe ich gefunden. Aber auch das mit vielen wenn und aber. Und dann mit Milchsäure besprühen ( im kalten November).

    LG Doris
    Hallo Doris

    Genau da fangen schon die Schwierigkeiten an. Interniere ich die Kö( TBE wäre auch noch eine Möglichkeit) und bedampfe bei Brutfreiheit mit OX.

    Was mach ich dann im Winter? Ein zweites mal OX geht ja nicht.

    Ich könnte das Mittel wechsel. Im Herbst Thymovar auflegen um den Pegel nieder zuhalten und im Winter mit Milchsäure behandeln( geht nicht, MS nicht erlaubt)

    AS Schwammtuch und Milchsäure im Winter ( beides eigentlich nicht erlaubt, As ist eigentlich nur im Dispenser zugelassen)

    Also was kann ich erlaubter weise tun nach der Sommerbehandlung? Diese reicht normalerweise - zumindest bei mir- nicht aus für das ganze Jahr.

    Ich sehe als einzige legale Möglichkeit derzeit einmal OX im Sommer, dann Thymovar( und das sieht widerum Bio-Austria nicht gerne)) und auf die Winterbehandlung verzichten.

    Das soll mir mal einer erklären........Aber vielleicht übersehe ich auch Möglichkeiten.
    Liebe Grüße

    Claudia

  5. #15
    Moderator Avatar von Bienenfreund87
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Warum sollst du denn im Winter nicht OX bedampfen können Claudia? Soweit ich weis ist NUR das Beträufeln 1x möglich, jedoch Bedampfung mehrmals
    Lg Daniel
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  6. #16
    Avatar von claudialener
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Weil das Api-Bioxal nur für eine einmalige Behandlung zugelassen ist , und das mach ich bereits im Sommer.


    Zwischenablage01.jpg
    Liebe Grüße

    Claudia

  7. #17
    Avatar von altbiene
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Zitat Zitat von Goldregen Beitrag anzeigen
    Ich hab nachgelesen, was man Alternativ zum Bedampfen machen kann. Einzig die Königin internieren um Brutfreiheit zu bekommen habe ich gefunden. Aber auch das mit vielen wenn und aber. Und dann mit Milchsäure besprühen ( im kalten November).
    Zitat Zitat von claudialener Beitrag anzeigen
    Genau da fangen schon die Schwierigkeiten an. Interniere ich die Kö( TBE wäre auch noch eine Möglichkeit) und bedampfe bei Brutfreiheit mit OX.

    Was mach ich dann im Winter? Ein zweites mal OX geht ja nicht.

    Ich könnte das Mittel wechsel. Im Herbst Thymovar auflegen um den Pegel nieder zuhalten und im Winter mit Milchsäure behandeln( geht nicht, MS nicht erlaubt)

    AS Schwammtuch und Milchsäure im Winter ( beides eigentlich nicht erlaubt, As ist eigentlich nur im Dispenser zugelassen)

    Also was kann ich erlaubter weise tun nach der Sommerbehandlung? Diese reicht normalerweise - zumindest bei mir- nicht aus für das ganze Jahr.

    Ich sehe als einzige legale Möglichkeit derzeit einmal OX im Sommer, dann Thymovar( und das sieht widerum Bio-Austria nicht gerne)) und auf die Winterbehandlung verzichten.

    Das soll mir mal einer erklären........Aber vielleicht übersehe ich auch Möglichkeiten.
    Hm. Für Österreich kann ich es nicht sagen, aber für Deutschland würdest Du eine Möglichkeit übersehen.

    https://bienenkunde.uni-hohenheim.de...Emmerich-1.pdf listet die - in Deutschland - zugelassenen Behandlungsmittel schön auf. Da geht durchaus Oxalsäure im Sommer gesprüht und dann nochmal im Winter gesprüht oder geträufelt.
    HG
    Monika

    "Haben die Geschehnisse die Menschen geändert? Ich habe es nicht festgestellt. {...} Als ich mich entschloss Imker zu werden, da verwirrte mich die Menge der verschiedenen modernen Beutensysteme." Abbé Warré, 1948, Bienenhaltung für alle

  8. #18
    Moderatorin Avatar von Goldregen
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Ich frag mich wirklich, warum die in der Uni-Hohenheim nicht in der Lage dazu sind, das Ox sublimieren zuzulassen bzw wenigstens einem klar machen, warum es nicht gehen soll. Der Arbeitsschutz ist keine ausreichende Begründung.

    LG Doris

  9. #19
    Avatar von claudialener
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Zitat Zitat von altbiene Beitrag anzeigen
    Hm. Für Österreich kann ich es nicht sagen, aber für Deutschland würdest Du eine Möglichkeit übersehen.

    https://bienenkunde.uni-hohenheim.de...Emmerich-1.pdf listet die - in Deutschland - zugelassenen Behandlungsmittel schön auf. Da geht durchaus Oxalsäure im Sommer gesprüht und dann nochmal im Winter gesprüht oder geträufelt.

    Ja stimmt, das Oxuvar könnte man 2 mal verwenden.....einmal sprühen und einnmal träufeln. Doch mit verdampfen ist da auch nichts. Aber das wäre noch ein Möglichkeit, die hab ich bisher übersehen, doch befriedigend ist das auch nicht.

    Aber dieses Medikament das hier angeführt sind, kenn ich gar und sind bei uns nicht in der Zulassung ( oder ist das auch eine Art Oxuvar mit anderem namen)

    Oxalsäuredihydrat-Lösung 3,55 (m/V) ad us. vet.nApStandardzulassungV: Serumwerk Bernburg

    Liebe Grüße

    Claudia

  10. #20
    Avatar von altbiene
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    AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

    Zitat Zitat von Goldregen Beitrag anzeigen
    Ich frag mich wirklich, warum die in der Uni-Hohenheim nicht in der Lage dazu sind, das Ox sublimieren zuzulassen bzw wenigstens einem klar machen, warum es nicht gehen soll. Der Arbeitsschutz ist keine ausreichende Begründung.
    Obacht, die Uni ist nur der Überbringer der schlechten Botschaft, nicht die Ursache.
    Zulassung wird seitens der Industrie beantragt, wenn es sich lohnt. Oxalsäure lohnt sich offensichtlich nicht und die Verbände tun nichts ersichtliches. Also ist es nicht zugelassen. Das heißt nicht, dass der Stoff schlecht wäre.

    Claudia, ja, wir haben wässrige Oxalsäurelösung. Was nicht zugelassen ist, ist die kristalline Oxalsäure, also die, die sublimiert wird. Somit ist das Verdampfen von Oxalsäure nicht wirklich zugelassen möglich.
    HG
    Monika

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