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Thema: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

  1. #91
    Avatar von Chrigel
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Heute habe ich die oben genannte Käfigwabe aus dem Tiefkühler geholt, entdeckelt und die Puppen mit der Brause über zwei Sieben aus den Zellen gespühlt.
    Die Puppen blieben auf dem Grobsieb hängen und die Milben wurden im Feinsieb aufgefangen. Um allfällig an den Puppen klebende Milben zu lösen, habe ich die gesiebten Puppen noch mit Seifenwasser nachgespült.
    Es waren rund 400 Zellen auf einer Wabenseite. Insgesamt dürften es um 800 Puppen gewesen sein. 35 Zellen waren von den Bienen geöffnet, enthielten aber normale gefärbte Puppen.
    Im Feinsieb blieben 7 dunkle Milben hängen. Ein Befallsgrad von weniger als 1 %.
    Die Käfigwabe ist keine Bannwabe!

    Chrigel

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  3. #92
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Zitat Zitat von Chrigel Beitrag anzeigen
    Die Käfigwabe ist keine Bannwabe!
    Auch meine Frau und ich konnten dies mit großem Erstaunen beobachten, also völlig anders als von uns erwartet.

    Gemeinsam öffneten wir bei hellem Licht und Pinzette zwei dieser Käfigwaben, kaum fanden wir Milben. Selber führte ich dies auf meine ZWA Methode zurück, jedoch wenig glaubwürdig, lösen sich doch die Milben ja nicht in Luft auf.

    Frage, wäre es denkbar, das die Milben auf Drohnen aufreiten und auf diese Weise reißaus nehmen, wie schon gesagt, Drohnen fanden wir nahezu keine???

    Josef

  4. #93

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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Vielen Dank Chrigel! für die Arbeit die du dir antust.
    Ich frage mich wie der Josef wo sind die Milben hin. An Infertilität dürfte es wohl nicht liegen, denn dafür ist die Zeit zu kurz. Ich vermute sie sind einfach ganz "normal" verteilt in den Brutwaben geblieben und wenn alles optimal "getimet" ist einer einmaligen Oxs-Behandlung zum Opfer gefallen.... ich lerne gerne!
    lg Michael
    Am wichtigsten ist die Biene, alles andere ist primär.

  5. #94
    Avatar von boerni_s
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Ich habe heute meine 4B und 5B-Völker durchgesehen:
    Nach nicht ganz zwei Wochen haben alle Völker bereits auf 8 bis 10 Wabenseiten Flächen mit verdeckelter Brut:

    TBE14_1.jpg

    Ein Volk werde ich nächste Woche noch einmal genau ansehen:
    TBE14_2.jpg

    TBE14_3.jpg

    Liebe Grüße
    Börni

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  7. #95
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Am heutigen sechsten Tag nachdem die Königinnen ihre Freiheit erlangten, wurde den restlichen Milben mit OxS Dampf das Leben schwer gemacht. Natürlich bekamen die Völker frische Windel, laut Fluglochkontrolle ist alles in bester Ordnung.

    Die bisherigen vier Futtergaben zu jeweils 2,5 Liter in der 3 : 2 Lösung wurden zügig abgenommen, morgen dürfen sich die Völker entspannen, passt das Wetter so werden übermorgen die Völker einer ersten genaueren Kontrolle unterzogen.

    Josef

  8. #96
    Avatar von Chrigel
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Meine 4 B Völker mussten für 2 KS je 1 kg Bienen hergeben. Der Aderlass macht sich kaum bemerkbar, wenn man die gestern nach wie vor üppige Bienenmasse sieht. Eine kleine Lücke am Abschlusskeil und das Abschlussfenster wird von einem dichten Bienenvorhang verhüllt. Da die ausgewählten 4 B Völker keine Sommerbehandlung erfahren, lasse ich ihnen die Freiheit des Vor- oder Hinterhängens.

    Anhang 79823

    20190808_175921_resized.jpg

    Chrigel
    Angehängte Grafiken

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  10. #97
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Der Beespace wie Max es schildert ist ein schönes Beispiel, wie die imkerlichen Gesetzmässigkeiten oft nur bedingt Gültigkeit haben.

    Die Entwicklungszeit der Arbeiterin und der Drohnen sollte bei der 24-tägigen Internierung der Königin abgeschlossen sein.
    Die Arbeiterinnenbrut ist auch nach 24 Tagen ausnahmslos geschlüpft bei hochsommerlichen Bedingungen.
    Erstaunlich aber ist, dass noch Drohnen erst kurz vor dem Schlupf stehen. Die 23 Tage werden also auch nur bedingt eingehalten.

    Interessant ist natürlich zu erfahren, wie stark diese Drohnenzellen von Varroen befallen sind. Ich habe 117 Drohnenzellen geöffnet. In 11 Zellen waren Varroen verschiedenen Alters. Neben der dunken Muttermilbe waren jeweils mindestens zwei ausgereifte Jungmilben dabei.

    Wie wir wissen, ziehen die Bienen auch nach dem Abstossen der Drohnen oft bis in den Winter hinein noch Drohnen auf. Die dannzumal herrschenden Temperaturverhältnisse können die Enwicklung der Drohnen verzögern, sodass diese Brut vermehrt Varroen nährt.

    Auch hier zeigt sich ein Pluspunkt der totalen Bauerneuerung. Ich habe in den mehr als 10 Jahren mit vollständigem Neubau nie festgestellt, dass auf den neuen Waben im Herbst noch Drohnenbau erstellt wurde.
    Man kann diesen Vorteil noch weiter ausbauen, denn auch im Frühjahr stehen vorerst einmal keine Drohnenzellen zur Verfügung, was ebenfalls einen verzögernden Einfluss auf die Varroenvermehrung haben kann.

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  12. #98
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Hallo,

    ich habe heuer bei meinen 10 Völkern die 4B mit insgesamt 26 Tagen Internierszeit (terminlich bedingt) durchgeführt. Gestern alles erledigt und nach dem ganzen Stress hab ich mir die Brut vom Käfig angeschaut. Seht selbst.
    So etwas habe ich in meinen jungen 8 Imkerjahren noch nie gesehen. Etwas fürs Lehrbuch.

    PS: Die Brut wurde gesammelt und tiefgefrohren.

    Lg Clemens Forum1.jpgForum2.jpgForum3.jpgForum4.jpgForum5.jpgForum6.jpg
    Der Gipfel der Ignoranz ist ein Mensch, der von einer Pflanze oder einem Tier sagt: “Wozu soll das gut sein“?
    Wenn Fauna und Flora im Lauf der Äonen etwas geschaffen haben, das wir lieben, aber nicht verstehen, wer außer einem Narren würde Teile wegwerfen, die nutzlos scheinen?
    Jedes Rädchen und Schräubchen aufzubewahren, ist die wichtigste Voraussetzung für intelligentes Tüfteln.
    - Aldo Leopold

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  14. #99
    Avatar von Chrigel
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    Das sieht allerdings bedrohlich aus. Bei einer derart starken Infizierung der Käfigwaben musst du von einer hohen Belastung deiner Völker ausgehen. Wie behandelst du die Völker solange sie keine verdeckelte Brut haben?

  15. #100
    Avatar von claudialener
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    AW: Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

    ich hab auch bei der Entnahme der Königinnen viel Brut kontrolliert und das Ergebniss war ganz unterschiedlich. Ich bilde mir ein, dass bei den Stöcken wo sie erst später bauen begonnen haben mehr Varroen drinnen war als bei denen, die sofort begonnen haben( teilweise sogar mit Mehrfachbefall) Leider hab ich mir das nicht genau aufgeschrieben. Eine Königinn lag bei der Entnahme tot im Käfig, und wie es bei mir so ist, war sie die einzige RK. Mit denen steh ich irgendwie auf Kriegsfuß, hab kein Glück damit.

    Probleme hatte ich bei Entnahme. Meine selbstgebauten Kasterln sind a schaß. Des war so a Fummelei. Die Kö saßen alle hinter der Brut, auf der gegenüberliegende Seite des Absperrgitters.Somit musste ich die Brut zuerst herausschneiden, dann erst konnte ich die Kö freilassen.

    Alle anderen haben wieder zu brüten begonnen. Ox haben sie bekommen. Die zweite Gabe von ca 4-5l Honigwasser 1:1 verdünnt wurde auch abgenommen. Ausschauen tun sie top.Am Donnerstag wird der Varroabefall genau kontrolliert.
    Liebe Grüße

    Claudia

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