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Thema: Glyphosat direkt schädlich für Bienen

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    Glyphosat direkt schädlich für Bienen

    Hallo,

    hier ein Bericht des Umweltinstituts München
    über Glyphosat.

    Zitat Zitat von Umweltinstitut München
    Glyphosat schädigt Bienen


    (26.09.2018) Der Absatz glyphosathaltiger Pestizide in Deutschland
    ist im vergangenen Jahr gestiegen. Das geht aus einem Bericht des
    Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor.
    Dabei sind die negativen Auswirkungen nicht zuletzt auf Insekten längst bekannt.
    So belegt beispielsweise eine erst vor wenigen Tagen erschiene Studie,
    wie schädlich das Pflanzengift für Honigbienen ist.


    ForscherInnen haben herausgefunden, dass der Kontakt mit Glyphosat die
    Darmflora von Honigbienen stört: Wichtige Bakterienarten im Darm der Tiere
    gehen stark zurück. Dies führt zu einem geschwächten Immunsystem der Tiere
    und einer geringeren Gewichtszunahme. Dadurch werden sie anfälliger gegenüber
    Krankheitserregern und ihr Sterblichkeitsrisiko erhöht sich. Besonders erschreckend
    sind die Ergebnisse, weil in der Studie Glyphosatkonzentrationen verwendet wurden,
    die als unbedenklich gelten und so auch in der Umwelt tatsächlich zu finden sind.
    Weitere Auswirkungen auf Insekten
    Außerdem ist diese Studie nicht die einzige, die eine direkte schädliche Wirkung von
    Glyphosat auf Honigbienen feststellt. Bereits 2015 konnten Wissenschaftlerinnen
    nachweisen, dass Glyphosat das Orientierungsverhalten von Bienen beeinträchtigt.
    Darüber hinaus schädigt Glyphosat Bienen und andere Insekten auch indirekt.
    Da das Ackergift alle grünen Pflanzen abtötet, entzieht es blütenbesuchenden
    oder pflanzenfressenden Insekten die Nahrungsgrundlage.

    Glyphosat-Absatz gestiegen
    Trotz dieser Erkenntnisse und obwohl ein Großteil der Bürger und Bürgerinnen
    den Einsatz des Pestizids ablehnt, wurden im Jahr 2017 in Deutschland wieder
    deutlich mehr glyphosathaltige Produkte verkauft. Dies geht aus einem jährlich
    erscheinenden Bericht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor.
    Demnach betrug der Absatz glyphosathaltiger Ackergifte an berufliche Anwenderinnen
    wie LandwirtInnen im vergangenen Jahr fast 4.700 Tonnen. Im Vorjahr waren
    es mit 3.780 Tonnen fast tausend Tonnen weniger. Bei Privatleuten ist der Einsatz
    dagegen von 46 Tonnen im Jahr 2016 auf 39 Tonnen gesunken.
    Zwar werden in den Berichten keine genauen Absatzmengen zu einzelnen Pestizidwirkstoffen genannt.
    Doch Glyphosat zählt zu den sogenannten Organophosphor-Herbiziden und macht
    hierzulande innerhalb dieser Gruppe den größten Anteil aus.
    Doch nicht nur der Verbrauch von Glyphosat ist im vergangenen Jahr angestiegen.
    Auch insgesamt wurden in Deutschland mit 34.583 Tonnen (ohne bestimmte Gase,
    die z. B. im Vorratsschutz eingesetzt werden) mehr Pestizide als in den Vorjahren eingesetzt.

    Glyphosat-Verbot überfällig
    Die neue Studie bestätigt einmal mehr, dass ein Verbot von Glyphosat längst überfällig ist.
    Dennoch denkt die Bundesregierung lediglich über völlig unzureichende Einschränkungen
    des Ackergift nach. Die Politik muss die Verwendung von Glyphosat umgehend und vollständig
    verbieten. Nur so können Umwelt und Gesundheit vor den schädlichen Auswirkungen
    des Herbizids geschützt werden.
    VG
    Hagen
    Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen.
    (Gelöbnis auf die Freiheitsglocke zu Berlin)

    "Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten,
    wäre ich selbst nicht gekommen.
    George Bernard Shaw

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    BeeMichi (28.09.2018), Drohn (28.09.2018), hobit10 (02.10.2018), Selurone (27.09.2018)

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