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Thema: Farbe Bienenwachs bearbeiten

  1. #1

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    Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Hallo Imkerfreunde.
    Habe jetzt meine heurige Wachsernte geklärt und in Blöcke gegossen und wird im Winter wieder zu MW verarbeitet. Auf dem Foto seht ihr einen Block Entdeckelungswachs und einige Blöcke dunkleres Altwachs. Bearbeitet ihr das Wachs mit Zitronen- oder Oxalsäure oder verwendet ihr das Altwachs einfach so weiter?
    Ich versteh nicht ganz wie Bioimker das schaffen, die das Altwachs aus dem Kreislauf ausschließen sollten und die neuen MW nur aus Jungfernwachs herstellen? Hätte viel zu wenig Wachs!!
    Gruß Martin

  2. #2

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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten


  3. #3
    Moderator Avatar von BeeMichi
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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Hallo,

    wir bearbeiten es gar nicht, auch nicht für Kerzen. Der BR-Wachs sieht be uns etwas heller aus als bei dir und die Mittelwände für Kerzen sind hellgelb. Habe auch fast nie mehrjährigen Rähmchen im Volk. Meist unter 1 Jahr werden die ausgetauscht. Sehr selten kann es vorkommen das die noch 1 1/2 Jahre bleiben. Jungfernwachs nemen wir ausschliesslich für HR. Für BR kein sehr altes Wachs.
    Lieben Gruß Michi

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet Ihr feststellen, das man Geld nicht essen kann.

    Weisheit der Cree-Indianer

  4. #4
    Avatar von Hannes_btree
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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Zitat Zitat von Zenz Beitrag anzeigen
    Ich versteh nicht ganz wie Bioimker das schaffen, die das Altwachs aus dem Kreislauf ausschließen sollten und die neuen MW nur aus Jungfernwachs herstellen? Hätte viel zu wenig Wachs!
    Hoi Martin,

    ich verwende jedes Wachs was ich aus den Völkern bekomme. Habe ohne Wachseinkauf zum Imkern begonnen nur auf Naturbau und ich ernte nur 1x im Jahr, da kommt nicht viel Entdeckelungswachs dabei raus. Solange dein Wachs nicht mit fettlöslichen Stoffen in Berührung kommt ist es eigentlich nicht so schlimm. Krankheiten/Pilzsporen im Wachs wird durch die Erhitzung abgetötet (ich mach das bei einem Wachsverarbeiter, welchen ich wohl oder übel Vertrauen muss).

    Wäre ich in einer Gegend wo Felder sind mit Pestizid oder gebeizten Saatgut müsste man sich das Anschauen, inwiefern diese durch Methoden wie Zitronensäure oder Oxalsäure sich aus dem Wachs lösen. Da habe ich leider keine Informationen dazu, wäre aber sicher interessant ob es da eine Methode gibt. Erhitzen funktioniert hier wahrscheinlich nicht.

    Allgemein muss man auch sagen, dass die Farbe des Wachses jetzt nicht unbedingt die "sauberkeit" Wiederspiegeln muss. Stoffe wie Herbizite und Pestizide werden wahrscheinlich das Wachs gar nicht verfärben.

    Cheers
    Hannes
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  5. #5
    Avatar von Bumble Bee
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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Ich mache auch nichts, habe jedes Jahr zwischen 10-15 Kg Altwachs, da ich auch spät. nach einem Jahr die Rähmchen raus habe. Endecklungswachs habe ich die letzten Jahre gesammelt mittlerweile habe ich ca 10 Kg im Umlauf, dieses Jahr musste ich Mittelwände aus Fremdwachs mit einsetzen, da es nicht reichte. Die Rähmchen sind wieder markiert das sie separat eingeschmolzen werden.
    Dieses aufgehellte Wachs sieht irgendwie künstlich aus, eher Zitronengekb und nicht wie Bienenwachs.
    Maybe if we tell people the brain is an APP.
    They will start using it..........
    Gruß,
    Volker

  6. #6
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Zitat Zitat von Zenz Beitrag anzeigen
    Bearbeitet ihr das Wachs mit Zitronen- oder Oxalsäure oder verwendet ihr das Altwachs einfach so weiter?
    Bei uns wird Wachs nie behandelt, die anfangs ersten Wachsziegel aus dem SoWaSchm und auch dem Schmelzkessel welcher Art auch immer werden werden im WECK zu etwa 20 - 25 kg schweren Blöcken geschmolzen, von hier aus geht esw eiter zur MiW Produktion.

    Zitat Zitat von Zenz Beitrag anzeigen
    Ich versteh nicht ganz wie Bioimker das schaffen, die das Altwachs aus dem Kreislauf ausschließen sollten und die neuen MW nur aus Jungfernwachs herstellen? Hätte viel zu wenig Wachs!!
    Bei uns fällt wegen Dickwaben-Überbau relativ viel Deckelwachs an, dies allein würde jedoch nie genügen um den MiW Bedarf decken zu können. Ich vermute jene die dies so machen erlangen lediglich Wachsstreifen, haben also Naturbau.

    Hier einige Fotos die gereinigtes und getrocknetes Deckelwachs aus dem Maischefässer zeigen.

    Josef

    Endeckelungswachs Bild 3.jpg

    Endeckelungswachs Bild 2.jpg

  7. #7
    Avatar von honigmaul
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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Hallo Bienenfreunde!

    Der Farbe wegen behandle ich mein Wachs auch nicht, aber mir fällt auf, dass seit dem Zeitpunkt ab dem ich die Rähmchen mit Ätznatron reinige, die unterste Schicht der Wachsblöcke immer krümeliger/grießiger wird. Offensichtlich wird das Ätznatron vom Holz aufgenommen und beim Wachsausschmelzen abgegeben. Mein Wachs verseift von Jahr zu Jahr mehr.

    Das kann mit eine Schuss Säure (Schwefelsäure, Zitronensäure oder Oxalsäure) ins Schmelzwasser wieder repariert werden. Als Nebeneffekt und Vorteil ergibt sich, dass die Farbe aufgehellt wird. Der Nachteil ist, dass der Duft darunter leidet.



    MfG
    Honigmaul

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu honigmaul für den nützlichen Beitrag:

    Dommy (25.08.2018)

  9. #8
    Avatar von Drohn55
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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Guten Morgen,
    mein Deckelwachs wird, nach dem Herstellen des Bärenfangs, nochmal mit Wasser ausgespült und anschließend ausgeschmolzen. Es entsteht so gut wie kein Trester, im Gegensatz zu Altwaben. Natürlich ist die Menge nicht mit der vom Josef vergleichbar ...
    Anschließend tausche ich den entstandenen Block beim Händler gegen neue MW. Bisher gibt es gottseidank keine Probleme betreffs Verfälschung. Eine Selbstherstellung lohnt bei meinen paar Völkchen nicht, außerdem hätte ich dafür sowieso keine Räumlichkeiten zur Verfügung.

    VG Wolfgang

  10. #9
    Moderator Avatar von Malte Niemeyer
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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Hallo,

    das mischen mit Säuren hat keinen Einfluss auf Rückstände, Pestizide oder der gleichen. Das einzige was es bewirkt ist das aufhellen der dunklen Farben.

    Deine Blöcke im Bild sehen doch super aus. Die helleren kannst du so wie sie sind zu Mittelwänden verarbeiten lassen. Den dunkleren könntest du durch absetzen lassen von den Schwebstoffen befreien.

    Die meisten Schadstoffe und Pestizide, Varroazide sind Fettlöslich und gehen so mit der Zeit in das Wachs über. Deswegen wird das Brutraumwachs ausgesondert und das unbelastete Deckelwachs zu neuen Mittelwänden verarbeitet.

    Wir haben etwa 60 Kilo Honig im Schnitt pro Volk geerntet und ca. 1 Kilo Deckelwachs pro Volk. Das reicht uns für neue Mittelwände.
    MfG Malte Niemeyer

    Wer sich lässt von Stichen schrecken, wird niemals süßen Honig schlecken!

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    daniel.84 (29.08.2018), Dommy (25.08.2018), Zenz (23.08.2018)

  12. #10
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Farbe Bienenwachs bearbeiten

    Zitat Zitat von Drohn55 Beitrag anzeigen
    ... mein Deckelwachs wird, nach dem Herstellen des Bärenfangs, nochmal mit Wasser ausgespült und anschließend ausgeschmolzen.
    Ist auch bei mir so, nach erfolgter Gärung wird E-Wachs per großem Sieb abgehoben, kommt folglich in eine Scheibtruhe, von dort auf auf den Boden eines Anhängers, dort mit Wasser abgespritzt, nach deren völligen Trocknung per Alu Schaufel in die Fässer. Auf diese recht einfache Weise wird das E-Wachs vollkommen trocken, kann nicht mehr Schimmeln und locker bis zur Wachssaison, also bis zu, Winter/Frühjahr aufbewahrt werden.

    Empfehlen möchte ich E-Wachs von Altwaben zu trennen, dieses E-Wachs ist im wahrsten Sinne des Wortes des Imkers Gold.

    Josef

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    Dommy (25.08.2018), Zenz (23.08.2018)

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