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Thema: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

  1. #41
    Avatar von Chrigel
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    AW: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

    Zum Vorangehenden noch zwei Bilder zur Konsequenz, wenn bei 5.1er Zellen der Mittelwandabstand nicht angepasst bezw. auf 32mm reduziert wird. Die Bienen bauen die MW im ersten Schritt sauber aus, aber mit dem Bruteinschlag wird umgebaut, abgenagt, aufgebaut etc. Es entsteht dann ein wellenförmiger Bau der stark mit Drohnenbau durchsetzt ist. Dieser Umstand wurde von Imkern ausser acht gelassen, die sich mit kleineren Zellen versucht haben - und entsprechend negativ waren ihre Kommentare zu den kleinern Zellen.
    Chrigel

    Wellenbau.jpg
    Wellenbau 2.jpg

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    BeeMichi (26.08.2018), Sturmimker (26.08.2018)

  3. #42

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    AW: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

    Hallo Chrigel,
    Mir haben deine letzten zwei Bilder keine Ruhe gelassen. Deinen Hinweis zur Veringerung des Wabengassenabstandes in Verbindung mit kleinzelligen Mittelwänden haben mich zum nachdenken angestiftet. Ich muss gestehen, solche welligen Wabenbilder kenne ich nicht. Deshalb gleich eine Frage: Könnte nicht auch eine zu niedriege Temperatur der Mittelwände beim Einlöten dafür verantwortlich gemacht werden? Ich erkenne die, in deinem Fall senkrechte Verdrahtung und die Wellen die sich entlang dieser Drähte enwickelten.
    lg Michael
    Am wichtigsten ist die Biene, alles andere ist primär.

  4. #43
    Avatar von Chrigel
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    AW: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

    Mit welligen Mittelwänden hat dies nichts zu tun. Ich habe leider kein Bild der Gegenwabe. Auf der Gegenwabe wurden die Zellbereiche, die dem Wellental gegenüberstehen zu Drohnenzellen umgebaut und entsprechend verlängert. Der Zellbereich, der der Drahtung gegen- übersteht, ist im Normalbau geblieben. Alle 10 Waben wurden im Spätsommer ohne Veränderung aus- und aufgebaut. Erst im April und Mai wurden diese mit der Brutnesterweiterung umgebaut.
    PS Es handelte sich übrigens nicht um einen gewollten Versuch mit Abstand 35mm sondern um einen Lapsus mit nicht angepassten Rahmen.
    So sahen diese Rahmen nach dem frischen Ausbau im Spätsommer aus

    IMG_4004.jpg

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  6. #44
    Avatar von Chrigel
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    AW: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

    Heute habe ich eine kurze Brut- und Futterkontrolle des nun im zweiten Jahr ohne Varroacideinsatz geführten Volkes gemacht.
    Das Volk sitzt zur Zeit auf 13 Waben
    IMG_4535.jpg
    Der folgende Bildstreifen zeigt die Waben 13 (Fensterwabe) bis 6 (erstes Brutnest)
    Wabenbllder Versuchsvolk.jpg

    Die Auffütterung ist abgeschlossen -am Ende dieses Monats erfolgt die nächste PZ-Befallskontrolle. Sie wird aufschluss darüber geben, ob das Volk behandlungsfrei in den Winter gehen wird. Es wird bis Mitte Oktober voraussichtlich wieder brutfrei sein.

    Chrigel

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    Bienen Sepp (05.09.2018), honeyworld (04.09.2018), Ortus (05.09.2018)

  8. #45
    Avatar von Chrigel
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    AW: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

    Die Bienen haben die Brut weiter reduziert - es ist noch auf drei Waben verdeckelte Brut vorhanden.
    Die Befallsdiagnose mit Puderzucker an ca 500 Bienen ergab als "Ausbeute" 7 Milben.
    Sollte sich der Befall in dieser Grössenordnung von 1 - 2 % auch ende Oktober bestätigen, geht das Volk wiederum unbehandelt in den Winter.
    Christian
    Von dieser Wabe wurden die Bienen genommen
    IMG_4551.jpg

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    BeeMichi (16.02.2019), Ortus (21.09.2018), Zenz (21.09.2018)

  10. #46
    Avatar von Chrigel
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    AW: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

    Mit den gestrigen PZ-Befallskontrollen habe ich Befall und Brutstand erfasst. Das warme Oktoberwetter hat meine Völker zu keinem neuen Bruteinschlag bewegt - es sind 12 von 13 Völkern brutfrei. Aufgrund der Befallskontrolle habe ich folgende Situation:
    Das "Versuchsvolk" wies 6 Milben auf 50g Bienen auf, muss nicht behandelt werden und geht nun ins dritte Jahr ohne Behandlung.
    Die beiden Völker mit Brutstopp und Entnahme der ersten verdeckelten Brutwabe haben 3 bezw 5 Milben pro 50 g Bienen und erhalten keine Winterbehandlung
    Ein weiteres Volk nur mit Brutstopp mit 7 Milben pro 50g Bienen gesellt sich zu den Behandlungsfreien.
    Alle andern Völker werden vorsichtshalber einmalig bedampft. Ihr Befall bewegt sich zwischen 12 und 26 Milben pro 50 g Bienen. Das Risiko nicht zu behandeln wäre hier einigermassen kalkulierbar - aber Vorsicht geht vor.
    Damit bin ich einen Fuss lang weiter aber ohne Siebenmeilenstiefel auf dem Weg. Kurz, ich habe mir etwas mehr erhofft. Es geht deshalb im nächsten Jahr wiederum vorsichtig weiter.

    Chrigel

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    Drohn55 (04.11.2018), nickerlbien (27.10.2018), Ortus (28.10.2018), RalfK (08.12.2018), Zenz (28.10.2018)

  12. #47
    Avatar von Chrigel
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    AW: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

    Heute bin ich das erste Mal seit dem Jahresende zu meinen Versuchsvölkern aufgebrochen. Die noch fast meterdicke Schneedecke zwang mich mit Ski und Steigfellen anzurücken.
    Alle Völker sind geflogen und die mehr als zwei Monate eingesetzten Windeln zeigten nur wenige Milben.
    Das erste Versuchsvolk, seit November 2016 ohne Varroacideinsatz, hat sich offenbar bereits gut gereinigt ud fliegt stark auf Wasser - etwas anderes bietet die Natur dort oben noch nicht. Aber der Hasel macht vorwärts und die Schneeheide auch.
    Auch die andern Völker an diesem Stand, zwar etwas unterschiedlich stark, zeigen keine Auffälligkeiten.
    Flugbrett erstes VSH Volk
    VSH Volk.jpg
    Windel eines andern Versuchsvolkes (kleine Zellen, Wabenabstand 32mm)
    Windel.jpg

    Chrigel

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    BeeMichi (16.02.2019), Beespace (17.02.2019), claudialener (16.02.2019), drohne (16.02.2019), Herbert50 (17.02.2019), nickerlbien (16.02.2019), RalfK (18.02.2019), Selurone (16.02.2019), Sturmimker (16.02.2019), Zenz (17.02.2019)

  14. #48
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    AW: Vorsichtige Schritte richtung Behandlungsfreiheit

    Hallo Christian,
    Vor kurzem las ich mal wieder etwas zum Thema Bücherscorpion. Dabei kam zur Sprache, das er Oxalsäure bedampfungen im Gegensatz zur Ameisensäurebehandlung gut verträgt. Wenn man nun Schritte unternimmt Völker möglichst ohne Behandlung, also durch z.B. Selektion auf stärkeren Putztrieb oder das erkennen und ausräumen befallener Zellen, oder anderes ,von Varroen zu befreien und dabei erste Erfolge verzeichnen kann, dann haben diese Völker doch mittlerweile relativ wenige Milben. Wäre es jetzt nicht Sinnvoll eben solche, ich sag mal, auf dem Erfolgsweg befindlichen Völker, durch eben diesen natürlichen Partner der Bienen, zu unterstützen?
    Alleine kann der Scorpion sicher nicht die Milben schaffen, aber mit Hilfe von Varroatoleranten Völkern....
    Schöne Grüße Ronny

    Ps. Die Scorpione kann man kaufen, die werden richtig gezüchtet.
    In der allergrößten Not sind die Dicken dünn und die Dünnen tot.

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