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Thema: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

  1. #1

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    Frage Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Wie verfahrt Ihr mit den ausgeschleuderten (und nicht bebrüteten) Honigwaben nach der letzten Ernte und bei Tracht-Ende?

    1. Nochmals ein paar Tage in den Honigraum hängen, zum "Ausschlecken" (dabei aber Vorsichtsmaßnahmen einhalten und Räuberei verhindern)? Wenn ja, wie lange reinhängen? Wie + wo überwintert Ihr die trocken-geschleckten Waben dann?

    2. Die Waben nicht mehr einhängen und honig-feucht überwintern... aber wie genau?
    Ciao,
    Kurt das Greenhorn

  2. #2

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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Ich hänge die ausgeschleuderten Honigwaben noch für einen Tag hinein , dass die zerstörten Zellen vom Entdeckeln schön ausgebaut werden.
    Nach einen Tag wenn ich den Honigraum abräume kontrolliere ich die Waben und gebe diese mit der Honigraumzarge in den Keller.
    Die Zarge als solche reinige ich zu einen späteren Zeitpunkt ( etwa bei einen Regentag ).
    Die Zarge kontrolliere ich beim Abräumen nur auf Wildbau und entferne diesen ( Wachsmottengefahr) .
    Bei unbebrüteten Waben besteht bezüglich Wachsmotte keine Gefahr .

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Schmid für den nützlichen Beitrag:

    pdfkungfoo (18.07.2017)

  4. #3
    Avatar von wildblume
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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Also ich gebe den Bienen die ausgeschleuderten Waben:
    über Absperrgitter, eine Leeerzarge, darüber die honigfeuchten Waben hängen,
    geht auch gut für etwaigen festen Honig, der zu lange in den Waben war und nicht restlos geschleudert werden konnte.
    Bei mir waren es heuer Reste vom Löwenzahnhonig.
    Auch mache ich dies mit unfertigen Waben, die ich nicht für Ableger brauche.
    Der Honig wird nach unten umgetragen.
    (Bitte spät Abends aufsetzten - sonst gibt's Räuberei - und schnell arbeiten!)

    Dann werden die leeren, geputzten Waben mindestens 48 Stunden eingefroren,
    dann ins Wabenlager locker gehängt (kühl, dunkel).
    Hatte so noch nie Probleme mit der Wachsmotte.

    Ich überwintere mindestens 5-10 Stück pro Bienenstock, damit im Frühjahr der Start leichter ist.
    Außerdem gehen sie im Frühjahr leichter nach oben bei ausgebauten Waben.


    20161203_120912a.jpg
    LG Sabine

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  6. #4

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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Zitat Zitat von wildblume Beitrag anzeigen
    Also ich gebe den Bienen die ausgeschleuderten Waben:
    über Absperrgitter, eine Leeerzarge, darüber die honigfeuchten Waben hängen,
    Das mit der Leerzarge dazwischen hatte ich so jetzt noch nicht gehört (oder ich hab' nicht aufgepasst, als das das Thema war).

    Macht die Leerzarge tatsächlich so einen großen Unterschied?
    Ciao,
    Kurt das Greenhorn

  7. #5
    Avatar von Gebirgsimker84
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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Ja Kurt weinst dir zu 100% sicher bis das nichts mehr eingetragen wird brauchst nicht zwangsläufig eine Leerzarge. Geht noch was rein würdest du ohne Leerzarge das Gegenteil erreichen und die Damen kleistern die die Waben wieder mit Nektar zu.

    Angebrütete ausgeschleckte Waben lassen sich Problemlos überwintern. Einzig in wirklichen Frühtracht Gebieten sollten diese ausgeschleckt werden, damit der sich die noch darin befindlichen Honigspuren, die möglicherweise gärig geworden sind, Hefe - Pilzsporen verursacht haben, dir die Frühtracht nicht versauen.

    Bei mir ist es etwas anderes. Bis in dieser Höhenlage was reinkommt, Nektar in die Waben eingelagert wird, werden diese vorher schon 100000000000mal von den Bienen gereinigt. Also kann ich ohne Bedenken Honigfeucht die Waben über den Winter bringen.

    Überwintere In Zargentürmen diese sehen wie folgt aus:
    Holzleisten, ASG, Fliegengitter, Zargen mit Waben, Fliegengitter, ASG

    Einzig bei bebrüteten Waben kommt zwischen jede Zarge frisches Walnusslaub. Ganz ohne Chemie und sei es auch noch so biologisch wie das B401, gibt es dadurch bis in das Frühjahr seit Jahren keinen Mottenbefall bei uns und das bei geringsten Arbeitsaufwand !

    LG und einen schönen Tag,
    [SIGPIC][/SIGPIC]​
    Liebe Grüße Christoph



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    BeeMichi (20.07.2017), pdfkungfoo (19.07.2017)

  9. #6
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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Noch ein Hinweis, warum ich lieber ausgeputzte Waben aufhebe.

    Probleme mit der Wachsmotte hatte ich keine im Wabenlager, da ich die Waben ja kurz einfriere.
    Die Probleme kommen mit der warmen Jahreszeit (jetzt) und den vielen, ganz kleinen Mini-Ameisen,
    die auch durch kleineste Ritzen und Spalten kommen, für die ein Fliegengitter kein Hindernis ist,
    die meinten, da wäre noch was zu holen und die Ameisenstraße geht schon bis ins Lager.

    Die geputzten Waben interessieren sie nicht ....
    LG Sabine

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu wildblume für den nützlichen Beitrag:

    pdfkungfoo (19.07.2017)

  11. #7

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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Zitat Zitat von Gebirgsimker84 Beitrag anzeigen
    Geht noch was rein würdest du ohne Leerzarge das Gegenteil erreichen und die Damen kleistern die die Waben wieder mit Nektar zu.
    Ok, so halb verstehe ich den Grund jetzt... Aber wenn tatsächlich noch was reinkommt -- was hindert sie dann daran, trotz Leerzarge die Waben wieder zu füllen? Ist es einfach der große Abstand zum Brutnest, der sie zögern lässt, und sie lagern das Gut dann lieber dort unten direkt ein, auch auf Kosten von Brutnest-Volumen?
    Ciao,
    Kurt das Greenhorn

  12. #8

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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Zitat Zitat von Gebirgsimker84 Beitrag anzeigen
    Einzig bei bebrüteten Waben kommt zwischen jede Zarge frisches Walnusslaub.
    Interessant!

    Allerdings kann ich mir die Details schwer vorstellen. Es wäre schön, wenn Du für uns dann (wenn Du soweit bist) mal ein paar Fotos einstellen könntest.
    Ciao,
    Kurt das Greenhorn

  13. #9
    Administrator Avatar von Hagen
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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Hallo,

    Essigsäure in einem Schälchen oben auf dem Turm
    in dem die Waben hängen verhindert einen
    Befall mit der Wachsmotte sehr zuverlässig.
    Für die Essigsäure ist Essigessenz aus dem Lebensmittelhandel
    vollkommen ausreichend.

    VG
    Hagen
    Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen.
    (Gelöbnis auf die Freiheitsglocke zu Berlin)

    "Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten,
    wäre ich selbst nicht gekommen.
    George Bernard Shaw

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu Hagen für den nützlichen Beitrag:

    Bienenherz (20.07.2017)

  15. #10
    Avatar von Gebirgsimker84
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    AW: Ausgeschleuderte Honigwaben -- wie verfahren?

    Zitat Zitat von pdfkungfoo Beitrag anzeigen
    Ok, so halb verstehe ich den Grund jetzt... Aber wenn tatsächlich noch was reinkommt -- was hindert sie dann daran, trotz Leerzarge die Waben wieder zu füllen? Ist es einfach der große Abstand zum Brutnest, der sie zögern lässt, und sie lagern das Gut dann lieber dort unten direkt ein, auch auf Kosten von Brutnest-Volumen?
    100 Points - Du liegst mit deiner Vermutung vollkommen Richtig

    Zitat Zitat von pdfkungfoo Beitrag anzeigen
    Interessant!

    Allerdings kann ich mir die Details schwer vorstellen. Es wäre schön, wenn Du für uns dann (wenn Du soweit bist) mal ein paar Fotos einstellen könntest.

    Jawohl wird gemacht. Die Wachsmotte mag diese Aroma- Duftstoffe welche das Walnusslaub ausströmt einfach nicht.
    [SIGPIC][/SIGPIC]​
    Liebe Grüße Christoph



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