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Thema: Thymolbehandlung

  1. #1
    Avatar von Bumble Bee
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    Thymolbehandlung

    Eine Frage zu Thymol, was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Thymolbehandlung ?
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    Gruß,
    Volker

  2. #2
    Avatar von Chrigel
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    AW: Thymolbehandlung

    Bei allen "Verdunstungsanwendungen" steht und fällt der Erfolg mit der optimalen Temperatur. Ich wende Thymovar an seit es erhältlich ist. ApiLiveVar habe ich nie eigesetzt.
    Im Bienenhaus sinkt die Temperatur auch nachts weniger stark als auf dem Freistand. Der August ist bei uns in der Regel ein echter Sommermonat mit hohen Temperaturen, was den Erfolg sicherstellt.

    Bei der Anwendung ist wichtig, dass die Thymovar-Plättchen nicht direkt auf die Oberträger gelegt werden sondern auf zwei 2cm hohe Hölzchen. Über den Plättchen soll bis zum Deckbrett oder der Abdeckfolie benfalls ein 2cm hoher Freiraum bestehen.

    Chrigel

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Chrigel für den nützlichen Beitrag:

    Bumble Bee (23.02.2017)

  4. #3
    Avatar von honigmaul
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    AW: Thymolbehandlung

    Zitat Zitat von Bumble Bee Beitrag anzeigen
    Eine Frage zu Thymol, was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Thymolbehandlung ?
    Hallo Bumble Bee!

    Voraussetzung ist auch, dass die Parasitierung durch die Varroa noch nicht zu stark fortgeschritten ist. Thymol hat gegenüber der AS einfach den Nachteil, dass es eine gewisse Zeit dauert bis die Wirkung einsetzt. Vorerst muss sich das Beutenholz und der Wabenbau durch das Thymol anreichern. Erst dann, wenn die nötige Konzentration erreicht ist, werden die Milben an der Fortpflanzung gehindert. Zwischenzeitlich können sie ihr zerstörerisches Werk in den Brutwaben fortsetzen.

    Die AS wirkt innerhalb kürzester Zeit und setzt die Milben außer Gefecht. Auf diese Art können ca 14 Tage Vorsprung gewonnen werden. Das kann ein entscheidender Faktor sein.

    MfG
    Honigmaul

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    Bumble Bee (23.02.2017), Chrigel (23.02.2017), Markus68 (23.02.2017)

  6. #4
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Thymolbehandlung

    Zitat Zitat von honigmaul Beitrag anzeigen
    Die AS wirkt innerhalb kürzester Zeit und setzt die Milben außer Gefecht. Auf diese Art können ca 14 Tage Vorsprung gewonnen werden. Das kann ein entscheidender Faktor sein.
    Somit müsste doch AmS und Thymol eine ideale Kombination sein?

    Beispiel, ich mach 4 x 4 Schockbehandlungen, also 85 %ige AmS auf Schwammtücher im Abstand von 4 Tagen, folglich lege ich Thymol auf. Ich denke darüber sollten wir uns noch eingehender unterhalten.

    Josef

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu drohne für den nützlichen Beitrag:

    Bumble Bee (23.02.2017)

  8. #5

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    AW: Thymolbehandlung

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Somit müsste doch AmS und Thymol eine ideale Kombination sein?
    Man muss aber beachten, dass Waben die während der Thymol Behandlung im Volk waren, im Folgejahr nicht zur Honigernte verwendet dürfen.

    Beschreibung von zb. Tymovar Streifen.

    Mit unterschiedlichen Bruträhmchen und Honigrähmchen kein Problem.
    Wie soll man das zb. bei ÖBW Betriebsweise mit ein Raum Überwinterung händeln?
    Da darf man kein Rähmchen hoch hängen. Kein Zargenwechsel.

    Einzige Möglichkeit erste Zarge bleibt immer die Erste und dann totale Bauerneuerung.

    Mfg Daniel

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu daniel.84 für den nützlichen Beitrag:

    Bumble Bee (23.02.2017)

  10. #6
    Avatar von Chrigel
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    AW: Thymolbehandlung

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Somit müsste doch AmS und Thymol eine ideale Kombination sein?

    Beispiel, ich mach 4 x 4 Schockbehandlungen, also 85 %ige AmS auf Schwammtücher im Abstand von 4 Tagen, folglich lege ich Thymol auf. Ich denke darüber sollten wir uns noch eingehender unterhalten.

    Josef
    Der Hinweis von Honigmaul ist sehr wichtig. Für den Einsatz von Thymol als Erstbehandlung ist der Parasitierungsgrad entscheidend. Stellt man auf den Waben oder vor der Beute flugunfähige verkrüppelte oder abdomenverkürzte Bienen fest, dann ist Thymol als Erstbehandlung aus Gründen der verzögerten Wirkung sicher ungeeignet, besonders bei nur einem Brutraum.

    In der Kombination wie sie Josef in Erwägung zieht, ist der Einsatz von Thymol meines Erachtens geeignet, vor allem wenn auch die klimatischen Bedingungen stimmen.
    Auch hier muss ich noch einmal darauf hinweisen - es ist äusserst wichtig, dass die Thymovarplättchen gut umlüftet sind und nicht von Rahmen, Deckbretter oder Folien auf einer der Fläche am Abdampfen gehindert werden.


    Chrigel

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu Chrigel für den nützlichen Beitrag:

    Bumble Bee (23.02.2017)

  12. #7
    Avatar von Chrigel
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    AW: Thymolbehandlung

    Zitat Zitat von daniel.84 Beitrag anzeigen
    Man muss aber beachten, dass Waben die während der Thymol Behandlung im Volk waren, im Folgejahr nicht zur Honigernte verwendet dürfen.

    Mfg Daniel
    Das ist nicht ganz richtig. Es besteht keine Absetzfrist. Für die Ernte des Frühjahrshonigs dürfen keine behandelten Waben des Brutraums geschleudert werden.

    http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....1?inhalt_c.htm

    Chrigel

  13. #8

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    AW: Thymolbehandlung

    Zitat Zitat von Chrigel Beitrag anzeigen
    Das ist nicht ganz richtig. Es besteht keine Absetzfrist. Für die Ernte des Frühjahrshonigs dürfen keine behandelten Waben des Brutraums geschleudert werden.
    Danke für die Info.

    Das hat man davon wenn man nicht genau ließt

  14. #9
    Avatar von Bumble Bee
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    AW: Thymolbehandlung

    Also wenn ich das richtig daraus lese braucht man für Thymol auch einen recht lang andauernden Zeitraum mit stabilen guten Wetter. Hmm dann wird das bei mir hier auch kaum in Frage kommen, wir haben kaum lange andauernde Schönwetterperioden in den letzten Jahren.
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    Gruß,
    Volker

  15. #10
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    AW: Thymolbehandlung

    Zum Thema Thymol kann ich folgende , bei mir erfolgreich verlaufene, Behandlung noch beschreiben. Ich hab diese Apiguard Schälchen verwendet.

    Die Anwendung wird hier ganz gut beschrieben. http://www.die-honigmacher.de/kurs4/seite_42301.html

    Ich hab es allerdings etwas anders gemacht. Ich habe die Fluglöcher auf 3cm eingeengt und die Schälchen direkt hinter diese gestellt so dass alle Rein und rauswollenden Bienen da drüber laufen mussten. Meine Hoffnung dabei war, das dadurch der Wirkstoff noch etwas besser verteilt werden könne.
    Ob gerade das was gebracht hat weiß ich nicht, auf jeden Fall hat es funktioniert
    Das war in dem Jahr meine einzige Sommerbehandlung. Da ich jedes Jahr eine andere Sommerbehandlung mache und letztes Jahr AS benutzt wurde, dieses Jahr 4 B+ Milchsäure zur Anwendung kommt wird erst im nächsten Jahr dieses Apiguard wieder zum Einsatz kommen.

    schöne Grüße Ronny

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