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Thema: Überlegungen zur Reinvasion

  1. #11
    Avatar von Kuntzsch
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Ich sah zufällig eine Biene mit Milbe ins Flugloch laufen, dann hab ich für ein paar Minuten das Flugloch verschlossen, um auszuschliessen, dass die Bienen mit Milben von drinnen kommen.
    Die heimkommenden Bienen hatten dann bis zu 3 Milben am Rücken!
    Wenn eine Frau fleissig ist wie eine Biene, darf sie auch einen Stachel haben!

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  3. #12
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von Kuntzsch Beitrag anzeigen
    Doch mit grausen zähle ich in 20 Minuten 25 Milben, die auf den Bienen ins Flugloch kommen.
    Das waren einzig Deine Milben, wir wissen bereits, fremde Bienen dürfen bei einem intakten Volk mit tüchtigen Wächterinnen niemals ins Volk hinein.

    Zitat Zitat von Kuntzsch Beitrag anzeigen
    Ich hab dann sofort reagiert und eine As Behandlung gemacht, es gab Völker da rieselten 1000 Milben!
    Diese fielen nicht vom Himmel herunter, hier wären die Aufzeichnungen der Windel der Monate vorher höchst interessant.

    Zitat Zitat von Kuntzsch Beitrag anzeigen
    wer hat eine andere Erklärung?
    Warum brechen keine Völker aus der ZWA, 5-B Methode, Brutunterbrechung im Sommer und einer funktionierenden Restentmilbung zusammen, ganz einfach, hier schaffen es die Milben nie im Leben bis August/September Tausende und Abertausende Milben zu erzeugen. Merke Lisi, nahezu immer ist der Gärtner der Mörder.

    Josef

  4. #13
    Avatar von Beehouser
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Merke Lisi, nahezu immer ist der Gärtner der Mörder.
    Josef
    Oder der Butler... :-)

  5. #14
    Avatar von Kuntzsch
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Josef, ich weiss du hast deine Ansicht und ich halt eine andere,
    ich habe heuer bei allen meinen Völkern die Königinnen mittels Königinnen Absperrkäfig (Apimobru) Brutfrei gemacht, im Brutfeien Zustand 3 mal behandelt, 1 mal Bienenwohl 2 mal OX Verdampft, die Milben können nicht von mir sein,
    aber lassen wirs gut sein, ich habs ja rechtzeitig gemerkt und jetzt ist wieder ruhe mit den Milben.
    Wenn eine Frau fleissig ist wie eine Biene, darf sie auch einen Stachel haben!

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  7. #15
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Oder der Butler... :-)
    Na, der lebt ja von seinen Herrschaften, er schafft lediglich beizeiten wertvolles Gut beiseite, erst dann, also wenn seine eigene Existenz gesichert ist, erst dann schlägt er umso erbarmungsloser zu.

    Aber lassen wir doch Polemik beiseite, ist doch dieses Thema ein sehr wichtiges.

    Josef

  8. #16
    Avatar von Beehouser
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Das war nur in Bezug auf den Gärtner...

    Du hast schon recht.
    Reinvasion ist ein wichtiges Thema, vielleicht meldet sich hier jemand, der dazu fundierte Untersuchung hat, um unsere jeweiligen Ansichten zu belegen oder zu widerlegen.

  9. #17
    Avatar von Oberländer
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Sicherlich werden ein paar Milben das Transportmittel per guter Gelegenheit wechseln, so kommen sie ja in einen anderen Stock - hier meine ich draußen beim Sammeln.

    Ansonsten gibt es ja auch noch den Verflug, wenn man bedenkt, dass bei einer Staffelaufstellung ein ganz beträchtlicher Verflug statt findet, da sind 20 % keine Seltenheit.

    Räuberei ist noch eine Dimension größer, meistens werden ja schwache Völker ausgeräubert, die zumeist auch eine hohe Milbenbelastung haben, so kommen die Milben Haufenweise Huckepack in ein gesundes Volk - das Resultat lässt dann nicht lange auf sich warten.

    Wandern ist auch so ein Thema, dadurch werden die Milben auch widernatürlich stark verbreitet, oder mit nach Hause genommen - hier sollte man seiner Verantwortung (Behandlung) besonders nachkommen.


    Gruß Franz
    Bevor du den Pfeil der Wahrheit abschießt, tauche die Spitze in Honig.

  10. #18
    Moderator Avatar von BeeMichi
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von Kuntzsch Beitrag anzeigen
    Josef, ich weiss du hast deine Ansicht und ich halt eine andere,
    ich habe heuer bei allen meinen Völkern die Königinnen mittels Königinnen Absperrkäfig (Apimobru) Brutfrei gemacht, im Brutfeien Zustand 3 mal behandelt, 1 mal Bienenwohl 2 mal OX Verdampft, die Milben können nicht von mir sein,
    aber lassen wirs gut sein, ich habs ja rechtzeitig gemerkt und jetzt ist wieder ruhe mit den Milben.
    Wäre es vielleicht Interessant, die Milben, mit einem weißen Filzmarker o.ä. zu makieren? Ich weiß es ist viel Arbeit. Nur so können wir schlauer werden.
    Lieben Gruß Michi

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet Ihr feststellen, das man Geld nicht essen kann.

    Weisheit der Cree-Indianer

  11. #19
    Administrator Avatar von miguelito
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Folgende Untersuchung konnte ich zum Thema finden:

    51. Bienenverflug im Sommer und im
    Herbst. K Peiffer,, K Crailsheim ((Instiitut für
    Zoologie, Karl-Franzens-Universität, Universitätspl
    2, A-8010 Graz, Österreich)
    Der Verflug von Honigbienen ist von optischen
    Merkmalen der Bienenstandes und
    verschiedenen Umweltfaktoren abhängig.
    Es ist bekannt, dass die Bienen zwischen mit
    ihnen verwandten und nicht verwandten
    Individuen unterscheiden können. Das Anliegen
    dieser Arbeit war zu überprüfen, ob Bienen
    beim Verflug mit ihnen verwandte Völker
    bevorzugen und ob es Unterschiede in
    der Lebenserwartung von verflogenen und
    nicht verflogenen Bienen gibt.
    Kunstschwärme (Apis mellifera carnica
    Pollm) wurden mit Geschwisterköniginnen
    zweier nicht verwandter Linien beweiselt.
    Von jeder Königin wurden 200 frisch
    geschlüpfte Nachkommen individuell markiert
    und davon 100 dem Muttervolk (Eigenbienen)
    und 100 einem benachbarten nicht
    verwandten Volk zugesetzt (Fremdbienen).
    Ihr Aufenthaltsort (Volk) wurde an ihrem 2,
    6, 9, 16, 25 und 34. Lebenstag kontrolliert.
    Das Experiment wurde im Sommer und im
    Herbst durchgeführt.
    Unterschiede in der Stärke des Verflugs
    zwischen Eigen- und Fremdbienen beider
    Linien konnten nicht gefunden werden (max
    84 ± 16%). Beim Verfliegen wurden verwandte
    Völker nicht bevorzugt. Eigen- und
    Fremdbienen der Linie 1 verflogen sich in
    beiden Versuchen gleichmässig in Völker
    der Linien 1 und 2, Eigen- und Fremdbienen
    der Linie 2 verflogen sich in beiden Versuchen
    höher in Völker der Linie 1 (p <
    0,01). Von Bienen, die sich im Sommer bis
    zu ihrem 9. Lebenstag verflogen hatten, lebten
    am 25. Tag mehr als von solchen, die
    sich nicht verflogen hatten (p < 0,05). Im
    Herbst konnte kein Unterschied in der
    Lebenserwartung von verflogenen und nicht
    verflogenen Bienen festgestellt werden. Dies
    gilt sowohl für Eigen- als auch für Fremdbienen
    beider Linien.
    Das Verfliegen von Bienen scheint nicht
    genetisch beeinflusstt zu sein und verkürzt
    die Lebenserwartung der Bienen nicht. Dies
    lässtt auf eine grosszuegige Toleranz der Völker für
    verflogene Bienen und auf eine hohe Durchmischung
    der Population eines Bienenstandes
    schliessen, bei dem keine Mass-
    nahmen zur Einschränkung des Verflugs
    getroffen werden.

    Gruss Michael
    Geändert von miguelito (16.10.2016 um 17:09 Uhr)
    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit,
    die glaubt niemand! Max Frisch

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    Beehouser (16.10.2016)

  13. #20
    Avatar von Chrigel
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Reinvasion ist ein Schmarrn,
    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Kränk di net Max, auch wenn einzig wir beide hier uns seit bereits 17:00h unterhalten,
    Wenn gleich zu Beginn eines Themas ein derartiges unfundiertes Urteil steht, darf man sich nicht wundern, wenn Schweigen im Walde folgt. Es ist der Sache auch nicht sonderlich fördeerlich, wenn authentisch geschilderte Erfahrungen ins Fabelreich verbannt werden.

    Von Dr. Peter Rosenkranz und Dr. E. Frey der Uni Hohenheim gibt es entsprechende Studienresultate aus Deutschland, die Forschungsresultate aus Amerika bestätigen ( Journal of Economic Entomology, 2014; zudem Publikation in der ADIZ 2012 oder 2013)
    Zu der Frage der Reinvasion wurde ein umfangreiches Monitoring auf einem verlassenen Waffenplatz durchgeführt. Hier ein Auszug aus den Arbeiten:

    "Der Eintrag von Varroa-Milben wurde im selben Zeitraum wie die Populationsmessungen über sogenannte "Monitorvölker" quantifiziert. Diese Völker wurden in unterschiedlichen Abständen zu den infizierten Gruppenvölkern aufgestellt (1m, 50m, 300m und 800m) und mit Akariziden dauerbehandelt, um die eingetragenen Milben abzutöten. Diese Milben fielen in Bodeneinlagen, die in einwöchigen Abständen kontrolliert wurden. Reinvasion findet demnach hauptsächlich im Zeitraum August bis Oktober statt und ist vom Befallsdruck der "Spendervölker" und der Entfernung von diesen Völkern abhängig. Peaks im Milbeneintrag gingen dabei mit Räuberei bei stark befallenen Völkern einher. Bei starkem Befallsdruck (Untersuchungsjahr 2000) wurden zwischen Juni und Oktober über 3.000 Varroa-Milben in die Monitorvölker direkt am Bienenstand (1m) eingetragen. Bei geringerem Befallsdruck (Untersuchungsjahr 2001) wurden im gleichen Zeitraum weniger als 200 Milben eingetragen. Mit steigender Entfernung der Monitorvölker vom befallenen Bienenstand (50m - 800m) nahm der Milbeneintrag auf etwa die Hälfte ab."

    Oft wird zu Unrecht über mangelnde Forschung für die Praxis der Bieneninstitute gelästert. Diese sind am negativen Urteil nicht ganz unschuldig, wenn die für die Praxis wesentlichen Forschungsergebnisse nicht in verständlicher Form unter das einfache Fussvolk gebracht werden.

    Chrigel

  14. The Following 5 Users Say Thank You to Chrigel For This Useful Post:

    Beehouser (16.10.2016), Bienenopa (16.10.2016), Nikita (28.08.2018), Wasti123 (16.10.2016), Zenz (16.10.2016)

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