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Thema: Überlegungen zur Reinvasion

  1. #1
    Administrator Avatar von fix
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    Überlegungen zur Reinvasion

    Die Reinvasion der Varroamilbe ist äüßerst umstritten. Deshalb einige Überlegungen wie und warum und ob sie tatsächlich stattfindet oder nicht!

    Sie kam Ende der 70er Jahre nach Deutschland und breitete sich rasant aus, ist das nicht schon ein Beweis dass es Reinvasion geben muss? Das Wort "Ausbreitung" oder "Erstinfektion" wäre zur damaligen Zeit treffender. Aber wie konnte sich die Milbe derart schnell ausbreiten ohne über eine Verbreitung (Invasion) auf den Flugbienen? Völkerverkauf war damals kein schwerwiegender Punkt, da kaum Verluste. Allein über Schwärme?

    Noch eine andere Überlegung: Wenn sie sich damals bereits verhältnismäßig schnell ausbreiten konnte, somit müsste die Ausbreitung mit erhöhter Verbreitung immer schneller vonstatten gegangen sein, was wiederum die steigenden Völkerverluste belegen könnten?

    Zusammengefasst dürfte nach obigen Gesichtspunkten eine Reinvasion nicht ausgeschlossen werden.
    Schöne Grüße Max

    Wissen kann man vermitteln
    Weisheit nicht.
    Hermann Hesse

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu fix für den nützlichen Beitrag:

    BeeMichi (15.10.2016)

  3. #2
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Reinvasion ist ein Schmarrn, keine angeschlagene Biene der welt würde jemals ein fremdes Flugloch passieren könnten. Ist meine schon hinlänglich bekannte Meinung und bisher hat mir noch niemand das Gegenteil beweisen können.

    Zitat Zitat von fix Beitrag anzeigen
    Sie kam Ende der 70er Jahre nach Deutschland und breitete sich rasant aus, ist das nicht schon ein Beweis dass es Reinvasion geben muss? Das Wort "Ausbreitung" oder "Erstinfektion" wäre zur damaligen Zeit treffender. Aber wie konnte sich die Milbe derart schnell ausbreiten ohne über eine Verbreitung (Invasion) auf den Flugbienen ? Völkerverkauf war damals kein schwerwiegender Punkt, da kaum Verluste. Allein über Schwärme?
    Bedenke Max

    * Drohnen fliegen locker 10 Kilometer und diese Bienenherren dürfen mit ihren Passagieren (Milben) überall und jedes Flugloch passieren

    * ein Nachschwarm schaft ebenfalls locker 10 Kilometer, mit im Reisegepäck befinden sich zahlreiche Milben

    Nun kannst (er)rechnen Max, von Deinem Bienenstand aus in alle vier Richtungen sind wie viele Kilometer? Von meinem Schmidataler Stand aus wären dies nördlich weit über Hollabrunn hinaus, die westlich die Wagramer Region, nördlich das beginnende Waldviertel, östlich die Pulkauer Region. All dies passiert von lediglich einem Standort aus, so schaut´s aus.

    Josef

  4. #3
    Administrator Avatar von fix
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Nach deinen Darstellungen geschieht die Milbenverteilung auschließlich durch Drohnen und Schwärme?

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    keine angeschlagene Biene der welt würde jemals ein fremdes Flugloch passieren könnten.
    Das würde heißen, keine Biene mit aufsitzender Milbe käme in ein fremdes Flugloch?
    Dieser Punkt wäre nun eine umfangreiche Diskussion wert!!!!
    Wäre dem tatsächlich so, dann würde die Verbreitung der Milbe äußerst langsam vonstatten gehen und alle Bienen mit einem Milbenhuckepack sowieso von selber eliminiert werden da Honigbienen nur in der Stockgemeinschaft überleben können. Wenn sie nirgends mehr reindürfen, somit haben sie - milbengeschwächt dazu auch noch - keine Überlebenschance.
    Schöne Grüße Max

    Wissen kann man vermitteln
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    Hermann Hesse

  5. #4
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von fix Beitrag anzeigen
    Dieser Punkt wäre nun eine umfangreiche Diskussion wert!!!!
    Ja bitte, so reden wir doch darüber, je mehr Meinungen -wenn möglich auch mit Links die die wissenschaftliche Seite betrachten- desto besser das Ergebnis.

    Zitat Zitat von fix Beitrag anzeigen
    Wäre dem tatsächlich so, dann würde die Verbreitung der Milbe äußerst langsam vonstatten gehen und alle Bienen mit einem Milbenhuckepack sowieso von selber eliminiert werden da Honigbienen nur in der Stockgemeinschaft überleben können. Wenn sie nirgends mehr reindürfen, somit haben sie - milbengeschwächt dazu auch noch - keine Überlebenschance.
    Das siehst völlig falsch Max, die Milben sind schon ab den ersten Drohnen des laufenden Jahres unterwegs, zusätzlich helfen auch Nachschwärme im Mai zur Verbreitung. Milben benötigen jene Armutschkerln kranker Bienen aus zusammenbrechenden Völkern überhaupt nicht mehr, Tod und Verderben ist doch schon ab dem zeitigen Frühjahr ausgewandert.

    Josef

  6. #5
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Kränk di net Max, auch wenn einzig wir beide hier uns seit bereits 17:00h unterhalten, so bleiben wir halt unter uns und andere sollen halt mitlesen, somit tragen einzig wir beide zur imkerlichen Allgemeinbildung bei.

    Josef

  7. #6
    Avatar von Beehouser
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Wenn Ihr sagt, es gibt keine Reinvasion, wie kann es dann passieren, dass ganze Bienenstände im Winter 2014/15 dahingerafft wurden und zwar nicht alle Völker auf einmal, sondern im zeitlichen Versatz.

    Meine Theorie (beweisen kann es eh keiner) ist, dass beim Zusammenbrechen eines Volkes, dessen Bienen sich an einem Bienenstand, dem nächsten bzw. besser riechenden Nachbarn anschließen und die Milben mitbringen.

    ->So nimmt das Übel seinen Lauf und oft sind Beuten von Varroavölkern leer.

    Wenn der Winter kalt ist, können die Bienen beim Zusammenbruch nicht ausfliegen und das Volk stirbt ohne die Beute zu entleeren. Man findet dann noch die erfrorenen Reste mit Milben gemischt.
    Das letztere wäre der positive Unglücksfall.

  8. #7
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Wenn Ihr sagt, es gibt keine Reinvasion, wie kann es dann passieren, dass ganze Bienenstände im Winter 2014/15 dahingerafft wurden und zwar nicht alle Völker auf einmal, sondern im zeitlichen Versatz.
    Weil diese Imker Schlampertatsche sind/waren, bei ordentlich geführten Bienenstände gibt es keine massenhaften Zusammenbrüche. Zwar geht fallweise das eine oder andere Volk zugrunde, dies kann auf Wespen, Mäuse, diversen Krankheiten der Fall sein, aber niemals durch fremde Bienen.

    Christian, frag doch betroffene Imker wie deren Windel aussahen und ob diese Monat für Monat kontrolliert wurden. Ich wette darauf, die Antwort wird Nein sein, brauch ich nicht, mag ich nicht, hab dazu keine Ziet, bin ja sowieso der Kaiserimker. Solche Imker tun sich leicht, nicht sie selber seien Schuld an ihrem Desaster, sondern immer die anderen Imker.

    Josef

  9. #8
    Avatar von Kuntzsch
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Wie ist dann folgendes zu erklären:
    ich beobachte mitte September die Fluglöcher ubd freue mich über den schönen Flugbetrieb an einem Schönen Tag.
    Doch mit grausen zähle ich in 20 Minuten 25 Milben, die auf den Bienen ins Flugloch kommen.
    Ich hab dann sofort reagiert und eine As Behandlung gemacht, es gab Völker da rieselten 1000 Milben! Ich hab dann bei diesen Völkern 2 Tage nach der As Behandlung die Brut kontrolliert, 20-40 Zellen aufgemacht und mit Lupe und Taschenlampe gesucht und keine Milben gefunden! Wenn da 1000 aufsitzende Milben drin waren, müsste doch die wenige noch vorhandene Brut mehrfach Parasitiert sein? Aber kein Befall der Brut heisst für mich die müssen von draussen gekommen sein oder wer hat eine andere Erklärung?

    LG Lisi
    Wenn eine Frau fleissig ist wie eine Biene, darf sie auch einen Stachel haben!

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  11. #9
    Avatar von Beehouser
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Weil diese Imker Schlampertatsche sind/waren, bei ordentlich geführten Bienenstände gibt es keine massenhaften Zusammenbrüche. Zwar geht fallweise das eine oder andere Volk zugrunde, dies kann auf Wespen, Mäuse, diversen Krankheiten der Fall sein, aber niemals durch fremde Bienen.

    Christian, frag doch betroffene Imker wie deren Windel aussahen und ob diese Monat für Monat kontrolliert wurden. Ich wette darauf, die Antwort wird Nein sein, brauch ich nicht, mag ich nicht, hab dazu keine Ziet, bin ja sowieso der Kaiserimker. Solche Imker tun sich leicht, nicht sie selber seien Schuld an ihrem Desaster, sondern immer die anderen Imker.

    Josef
    Hallo Josef,
    ist halt schon 2014/15 gewesen und die Imker mit Totalverlusten hatten bei uns ziemliche Probleme, dass der nasse Sommer die AS-Behandlung zunichte machte. Die meisten hatten die Erfahrung nicht, dass AS-Behandlung bei zu hoher Luftfeuchte nicht wirkt. Aber auch diese Aussage ist nur Theorie. Eine Rückverfolgung auf Milbenzahlen ist nicht mehr möglich.
    Ich möchte allerdings auch nicht unterstellen, dass selbige Imker Schlamper waren und keine ordentlichen Imker, sondern dass einfach eine gewisse Unerfahrenheit mit der damalige Klimasituation dazu geführt hat.
    Auch Imker mit über 20-jähriger Erfahrung hatten 100%-Verlust oder hohe Verluste. Was soll mal da sagen? Unser Klima ist schon sehr besonders....
    Viele Grüße, Christian

  12. #10
    Avatar von Beehouser
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    AW: Überlegungen zur Reinvasion

    Zitat Zitat von Kuntzsch Beitrag anzeigen
    Wie ist dann folgendes zu erklären:
    ich beobachte mitte September die Fluglöcher ubd freue mich über den schönen Flugbetrieb an einem Schönen Tag.
    Doch mit grausen zähle ich in 20 Minuten 25 Milben, die auf den Bienen ins Flugloch kommen.
    Ich hab dann sofort reagiert und eine As Behandlung gemacht, es gab Völker da rieselten 1000 Milben! Ich hab dann bei diesen Völkern 2 Tage nach der As Behandlung die Brut kontrolliert, 20-40 Zellen aufgemacht und mit Lupe und Taschenlampe gesucht und keine Milben gefunden! Wenn da 1000 aufsitzende Milben drin waren, müsste doch die wenige noch vorhandene Brut mehrfach Parasitiert sein? Aber kein Befall der Brut heisst für mich die müssen von draussen gekommen sein oder wer hat eine andere Erklärung?

    LG Lisi
    Hallo Lisi,
    wie machst Du das, die Milben beim Einlauf ins Flugloch zu erkennen?
    Machst Du einen Film und schaust dann den Zeitraffer an?
    Oder sitzen die Milben auf den Wächterbienen? Das hatte ich schon mal gesehen. Ich habe die Biene dann weggefangen und mit Puderzucker "gereinigt". So durfte dann wieder nach Hause.
    Aber das macht man nur einmal, weil man das mal probieren will.
    Gruss, Christian

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