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Thema: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

  1. #11

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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Hallo,
    ein Volk das ausgeraubt wird bei dem stimmt irgendetwas nicht. Räubereifördernd oder räubereihemmende Böden gibt es meiner Meinung nach schon.
    Als Königinnenzüchter fallen mir immer viele weisellose Apideas im Spätsommer an, diese Bienen und Brut mehrerer solcher Apideas werden im Spätsommer mit Königinnen zu Völker vereint, eine kritische Sache sie werden sehr leicht ausgeraubt. Dabei ist mir aufgefallen, jene mit geschlossenem Boden wurden öfters ausgeraubt, die mit offenen Gitterboden nie. Ich erkläre es mir so: Räuber gehen nach dem Geruch und beim offenen Boden geht der Geruch nach unten und nicht beim Flugloch raus.
    Nachdem ich nur hohe Böden habe kann ich nichts zu Bodenhöhe und Raub sagen.
    lg Manfred

  2. The Following 2 Users Say Thank You to ManfredH For This Useful Post:

    Beehouser (16.09.2016), Bienenherz (16.09.2016)

  3. #12

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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Hallo Manfred, das ist eine sehr sehr informative Nachricht und vermutlich hast Du den richtigen Schluss gezogen.
    Danke dafür!
    Hunsrückhonig
    Gruß Thomas

  4. #13
    Moderator Avatar von Malte Niemeyer
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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Hallo,

    ich hab derzeit nur hohe, offene Böden. Ein Volk leidet derzeit an Räuberei. Das liegt aber eher daran, das die Königin nicht checkt was abgeht. Ich denke ein ordentliches Volk kommt mit kleineren Angriffen klar. Außerdem würd mich wundern, wenn ein Wespenvolk bei Frostgrenze einen ernsthaften Raubzug durchzieht, wenn das Bienenvolk so eng sitzt, das es das Flugloch von innen nicht erreicht.

    Mfg Malte Niemeyer

  5. #14
    Avatar von DN-Beute
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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Jetzt wird's interessant!
    Wie darf ich das verstehen, Volk wird ausgeräubert weil die ​Kö "was" nicht checkt?
    Viele Grüße Rudi
    und nehmt mein gekritzelt hier nicht zu ernst, das sind nur
    meine Gedanken, die müssen mit Euren nicht übereinstimmen.

  6. #15
    Avatar von Beehouser
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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Zitat Zitat von DN-Beute Beitrag anzeigen
    Jetzt wird's interessant!
    Wie darf ich das verstehen, Volk wird ausgeräubert weil die ​Kö "was" nicht checkt?
    Ich weiß' auch nicht, was der Malte da meint. Vielleicht meint er das eher witzig?
    Ehrlich gesagt, habe ich Völker, die was nicht checken.
    Einige laden die Wespen förmlich ein, andere haben effektive Fluglochwachen. Aber heuer kann ich nicht mitreden, wir haben heuer KEINE Wespen.
    Das ist fast schon unheimlich.

  7. #16
    Avatar von edlBee
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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Das ist fast schon unheimlich.
    Ja das ist bei mir auch so, fast keine Wespen, ist nicht grad ein gutes Zeichen für die Umwelt
    Gruss Kurt edlinger

    weniger ist mehr
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  8. #17
    Avatar von Chrigel
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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Sowol am Zürichsee wie auch im Glarnerland gibt es Wespen, allerdings nur vereinzelt. Die meisten Arbeiterinnen sind sehr klein wie man das oft im Vorsommer beobachten kann - echte Kümmerlinge. Es fehlte die Hauptnahrung, Blattläuse. Meine Ziergehölze im Garten und auf der Terrasse wie Rosen uä. waren bis vor wenigen Wochen nie befallen.
    Keine Bange, die Wespen werden wieder kommen und euch beim Füttern belästigend zur Seite stehen.....

    Chrigel

  9. #18
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Zu den Wespen, um hier nicht OT zu werden, kommen wir schon noch, dies etwas später, besprechen wir doch vorerst einmal den Reinigungsfaktor, was ich ebenfalls als eine Art von Abwehrverhalten sehe, ich denke da werden so manche mit den Ohren wackeln.

    Bekanntlich beschäftige ich mich bereits seit zumindest 10 Jahren mit den verschiedensten Boden, darunter waren offene, geschlossene, lediglich nur Doka Platten mit Fräsung als Flugloch, nur ganz wenig hohe wie eben Hinterbehandler und bis zu ganz hohen Böden mit bis zu 10 cm Innenhöhe.

    Die stets saubersten und am leichtesten vor Feinden zu schützen waren die Böden aus Doka Bretter und Böden von bis zu fünf Zentimeter. je höher, desto mehr Gemüll blieb liegen, bei den ganz hohen gab es sogar einen deutlich sichtbaren Ring welcher bis zum Flugloch hin immer sauberer wurde, je weiter hinten, desto mehr Unrat blieb unbeachtet liegen.

    Diese Erkenntnis mag für manche nicht von großer Bedeutung sein, als Gesundheitswart sehe ich dies jedoch mit anderen Augen, Beispiel Kalkbrut: Ammenbienen räumen Kalkbrutmumien aus, diese landen auf dem Boden bis hin zum Flugbrett. Ab nun übernehmen Putzbienen die Aufgabe um im Stock für Sauberkeit zu sorgen. Je mehr Bienenfrequenz, desto sauberer die Beute, somit haben Völker der Bewertung 4 stets die saubersten Beuten, jene bis hin zu 1 die unsaubersten. Nun soll bitte niemand sagen, ha, ich hab nur 4er Völker, der lügt sich selbst ins Gesicht.

    Fallen nun die erwähnten Kalkbrutmumien zu Boden und diese werden nicht unverzüglich entsorgt, so bildet sich um diese Mumien sehr rasch ein für Bienen nicht mehr zu beseitigendes Gespinst, was nun eine ernsthafte Dauerinfektion für weitere Ausbreitung von Kalkbrut darstellt.

    Soweit zum Thema Kalkbrut und Putzverhalten der Bienen, demnächst werden wir uns über Wespen, Hornissen und deren Abwehr unterhalten.

    Josef

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu drohne für den nützlichen Beitrag:

    Dommy (18.09.2016)

  11. #19
    Avatar von Kap Horn
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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Hej Josef

    Gespinst um Kalkbrut...ist wohl eine Form von Pilz denke ich?

    Auch ich habe verschiedene Böden, allerdings keinen flachen wo Boden und Flugloch eine Ebene bilden (liegt einer im Vorrat der allerdings bisher nicht zum Einsatz kam).
    Ich habe so wie Du in der kurzen Zeit seit dem ich mich den Bienen widme feststellen können dass ein kurzer Höhenunterschied zwischen Boden und Flugloch den Bienen hilft den "Keller" sauber zu halten...und Bienen sind, wie alle Lebewesen, (vielleicht außer manchen uns?) fleißige .

    Von wegen Keller: Leif hat vor vielen Jahren mal ein Volk aus einem Baum geholt und da war der "Keller" voller Wasser und das Volk war dennoch etabliert und stark.
    Das war allerdings bevor die Varroa nach Schweden kam.

    Zurück zu den Wespen: hier war es ein Wespenjahr!!! So viele habe ich lange nicht mehr erlebt wie diesen, sehr, sehr trockenen Sommer.

  12. #20
    Avatar von Beehouser
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    AW: Hohe Böden fördern die Räuberei der Wespen ???

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Zu den Wespen, um hier nicht OT zu werden, kommen wir schon noch, dies etwas später, besprechen wir doch vorerst einmal den Reinigungsfaktor, was ich ebenfalls als eine Art von Abwehrverhalten sehe, ich denke da werden so manche mit den Ohren wackeln.

    Bekanntlich beschäftige ich mich bereits seit zumindest 10 Jahren mit den verschiedensten Boden, darunter waren offene, geschlossene, lediglich nur Doka Platten mit Fräsung als Flugloch, nur ganz wenig hohe wie eben Hinterbehandler und bis zu ganz hohen Böden mit bis zu 10 cm Innenhöhe.

    Die stets saubersten und am leichtesten vor Feinden zu schützen waren die Böden aus Doka Bretter und Böden von bis zu fünf Zentimeter. je höher, desto mehr Gemüll blieb liegen, bei den ganz hohen gab es sogar einen deutlich sichtbaren Ring welcher bis zum Flugloch hin immer sauberer wurde, je weiter hinten, desto mehr Unrat blieb unbeachtet liegen.

    Diese Erkenntnis mag für manche nicht von großer Bedeutung sein, als Gesundheitswart sehe ich dies jedoch mit anderen Augen, Beispiel Kalkbrut: Ammenbienen räumen Kalkbrutmumien aus, diese landen auf dem Boden bis hin zum Flugbrett. Ab nun übernehmen Putzbienen die Aufgabe um im Stock für Sauberkeit zu sorgen. Je mehr Bienenfrequenz, desto sauberer die Beute, somit haben Völker der Bewertung 4 stets die saubersten Beuten, jene bis hin zu 1 die unsaubersten. Nun soll bitte niemand sagen, ha, ich hab nur 4er Völker, der lügt sich selbst ins Gesicht.

    Fallen nun die erwähnten Kalkbrutmumien zu Boden und diese werden nicht unverzüglich entsorgt, so bildet sich um diese Mumien sehr rasch ein für Bienen nicht mehr zu beseitigendes Gespinst, was nun eine ernsthafte Dauerinfektion für weitere Ausbreitung von Kalkbrut darstellt.

    Soweit zum Thema Kalkbrut und Putzverhalten der Bienen, demnächst werden wir uns über Wespen, Hornissen und deren Abwehr unterhalten.

    Josef
    Hallo Josef,
    passt zwar hier nicht ganz rein. Aber da hätte ich eine Gegenfrage.
    Könnte ein hoher Boden Kalkbrut somit begünstigen?
    Ggfs, machen wir ein neues Thema draus....
    Gruss, Christian

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