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Thema: Brutnest verhonigt!

  1. #11

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    AW: Brutnest verhonigt!

    Hallo Chrigel,
    danke für Dein Interesse. Auch wenn es hier OT ist.
    @mod. Wenn nicht gewünscht bitte verschieben oder löschen.

    Nein ohne Brutstopp, die Brut geht zurück bis auf ca. eine halbe Brutwabe und einen Handteller rechts und links davon. Die Völker schaffen in der Heide.
    Der Honig wird vorzugsweise da eingetragen, wo sich vorher das große Brutnest befand und bei guter Tracht auch im Honigraum darüber.

    Sind noch viele schöne Brutflächen vorhanden, bilde ich SBA mit je 4Zargen auf separatem Stand die dort schlüpfen und sich reichlicher AS Behandlung erfreuen dürfen.
    Sind nur noch handteller-große Brutflächen vorhanden, werden diese samt der Milben eingeschmolzen, da dann die Wärme der Brutflächen nicht mehr ausreicht. Die SBA werden nur mit der Brut und räubernden Bienen gebildet, ich fege keine Bienen hinein, sondern die Waben ins Volk ab, lasse die Zargen offen stehen - wer sich freiwillig meldet, darf auch ein wenig härter schaffen als andere...
    Die behandelten Bienen ohne Kö verwende ich zur Verstärkung spätgebildeter Völker oder ehemals drohnenbrütiger Völker oder zur Verstärkung meiner mini plus. Nach Einbruch der Dämmerung werden diese vor der Beute auf ein Brett abgeklopft. Sie marschieren schnell rein und bleiben dann auch in diesem Volk.

    Zurück: Ich fege also die Völker in eine leere Zarge ab, gebe ihnen eine reichliche Befeuchtung mit MS, stecke eine der Pollenwaben nach links und eine Futterwabe nach rechts in die Zarge. Eine MW die angefangen wurde auszubauen mit einem Hauch Futter ca. 100Gramm kommt in die Mitte (wie bekomme ich diese? Auf fertig eingefütterte starke Völker eine Zarge MW drauf und 3x 1Kg Futtergeben Abstand 4Tage, so bleiben die jungen Bienen zum Bauen oben).
    Der freie Raum wird mit Mittelwänden aufgefüllt und mit Anbruch der Dämmerung erhalten die Völker einen halben Eimer Futtersirup.

    Nach 2-3 Tagen ist ein neues Brutnest größer angelegt, die mittleren MW sind ausgebaut, das Futter in dicken Futterkränzen eingetragen. Am 4. Tag gibt es die Restfütterung, nach 10Tagen können bei fast allen Völkern die Futterzargen ausgeschleckt und trocken entnommen werden.

    Es folgt die erste AS Behandlung mit Schwammtuch und ca. 2Wochen später die 2. AS Behandlung.
    Danach werden die Vorräte kontrolliert und Futterwaben wo nötig (bei kleineren Völker) umgehängt und größere Völker nachgefüttert.

    Diese Vorgehensweise sorgt für nahezu komplett neuen Wabenbau, entspricht bis auf Kleinigkeiten einer Faulbrutsanierung. Auf jeden Fall verlieren die Völker evtl. eingebrachte Keime, Erreger, Gifte und die Kö starten noch einmal richtig durch, das ergibt starke Völker mit geringer Milbenbelastung.
    Mit freundlichen Grüßen

  2. The Following 2 Users Say Thank You to Nikita For This Useful Post:

    Chrigel (12.09.2016), nickerlbien (12.09.2016)

  3. #12
    Avatar von Selurone
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    AW: Brutnest verhonigt!

    Ein verhonigen kann ich nicht feststellen. Jedoch sind die Futterkränze bis an ihr Maximum ausgebaut und angefüllt. Eigentlich ideal.

    Meine Damen bauen nur noch sehr spärlich. 2 Rähmchen mit ganzen Mittelwänden kamen bei 3 Völker in den unteren Brutraum und 2 volle Waben wurden in den 2. Brutraum hochgehängt.
    Selbst die unteren Mittelwandrähmchen werden nicht richtig angegangen. Nur so etwas wie Futterkränze bauen die Bien aus. Der Rest bleibt Mittelwand.

    Allerdings bin ich mit dem Auffüttern fertig. Die 2 volle Waben gehen am Wochenende wieder nach unten und die angefüllten Mittelwände werden in ein anderes Volk eingehängt. Die Futtertaschen sind noch halb voll und nehmen nur sehr langsam ab. Jetzt wären leere Honigwaben sinnvoll. Leider sind schon alle eingeschmolzen. So bleiben die 3 Völker über den Winter in nur einer Zarge. Wer nicht will, der hat schon!

    Die Brutnester sind nur noch 2/3 so groß wie sonst mit bis zu 7 Waben pro Volk.
    Zum Teil gibt es Wildbau nach unten in den Heroldsbeuten und bei den Einfachbeuten nach oben in den hohen Holzdeckel. Viele Waben enthalten neben den hellen ApiInfert und Zuckersirup jede Menge hellbraunen Honig. Vermutlich vom Springkraut, das noch recht intensiv angeflogen wird.
    Liabe Grüaß
    Peter

    Das Leben ist nur ein Traum in einem Traum

    http://www.animaatjes.de/bilder/b/bienen/043.gifMore than honey

    Deutscher durch Geburt. Bayer durch die Gnade Gottes!

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  4. #13
    Avatar von nickerlbien
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    AW: Brutnest verhonigt!

    So.
    Heute wurde die Ameisensäure Langzeitbehandlung mit dem Nassenheider prof. gestartet.
    Ich hoffe das Wetter bleibt die nächsten 10 Tage noch so einigermaßen.
    Gruß Paul

  5. #14
    Avatar von Wasti123
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    AW: Brutnest verhonigt!

    Zitat Zitat von nickerlbien Beitrag anzeigen
    So.
    Heute wurde die Ameisensäure Langzeitbehandlung mit dem Nassenheider prof. gestartet.
    Ich hoffe das Wetter bleibt die nächsten 10 Tage noch so einigermaßen.
    Berichte mal bitte was so an Milben dann abfällt ;-) Ist das deine 2.Behandlung ?

    Gruß Wasti

  6. #15
    Avatar von nickerlbien
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    AW: Brutnest verhonigt!

    Bei den Wirtschaftsvölkern wurde Ende Juli zum großen Teil TBE gemacht und anschließend bedampft und mit Ablegern umgeweiselt.
    Ein Ableger und ein Zuchtvolk wurde mit Ameisensäure behandelt.
    Die restlichen Ableger wurden im Mai als Sammelbrutableger mit Ameisensäure behandelt, bevor sie auf die Begattungskästen aufgeteilt wurden.

    Heute wurden die Völker stichprobenartig kontrolliert und dabei habe ich viel offenes tropfendes Futter gesehen.
    Also finden sie immer noch was.
    Gruß Paul

  7. #16
    Avatar von Wasti123
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    AW: Brutnest verhonigt!

    ah ok ;-)

    Ja hast Recht >> hab bei uns in der Gegend an der Straße Sonnenblumenfelder gesehen die jetz alle erst aufblühen, auch Buchweizen und andere Felder mit "Blühzeugs" .... anscheinend gibts doch den ein oder anderen Bauern der mal a "GrünDüngung" mit dem Zeugs macht. So kommen die Winterbienen nie zur Ruhe.... naja wir müss ma uns alle umstellen - auf seltene (kalte) und späte Winter und und und ...

  8. #17
    Avatar von nickerlbien
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    AW: Brutnest verhonigt!

    Die Jahreszeiten verschieben sich.
    Im Frühjahr und Frühsommer eher kalt, dafür in den Herbst hinein lange warm.
    Gruß Paul

  9. #18
    Avatar von Beehouser
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    AW: Brutnest verhonigt!

    Zitat Zitat von nickerlbien Beitrag anzeigen
    Die Jahreszeiten verschieben sich.
    Im Frühjahr und Frühsommer eher kalt, dafür in den Herbst hinein lange warm.
    Es gibt nur noch den Serbst und den Wühling. ;-)

  10. #19

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    AW: Brutnest verhonigt!

    Zitat Zitat von Nikita Beitrag anzeigen
    Meine Völker fege ich nächste Woche auf Mittelwände ab, behandle mit MS und füttere dann auf.
    Das habe ich voriges Jahr auch bei vier meiner Völker gemacht (aber etwa 2 Wochen früher), wegen extremem Varroadruck. Ausbau hat geklappt, Futter wurde eingelagert. Kein einziges von den 4 Völkern kam über den Winter... - Könnte ich vielleicht auch auf Varroaschäden zurückführen. Dieses Experiment wiederholen werde ich solange meine Imkerei klein ist aber sicher nicht mehr.

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu Florian für den nützlichen Beitrag:

    Hannes (05.10.2016)

  12. #20
    Avatar von Wasti123
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    AW: Brutnest verhonigt!

    Zitat Zitat von Florian Beitrag anzeigen
    Das habe ich voriges Jahr auch bei vier meiner Völker gemacht (aber etwa 2 Wochen früher), wegen extremem Varroadruck. Ausbau hat geklappt, Futter wurde eingelagert. Kein einziges von den 4 Völkern kam über den Winter... - Könnte ich vielleicht auch auf Varroaschäden zurückführen. Dieses Experiment wiederholen werde ich solange meine Imkerei klein ist aber sicher nicht mehr.
    Hört sich doch alles schon sehr spät an, mit dem abkehren auf MW im "Herbst". Habe ein Testvolk am 30.07 auf ausgeschleuderte Honigwaben gesetzt zum "Neustart" und 2x mit OS bedampft. Wobei ich schon dachte, Ende Juli ist schon grenzwertig von der Zeit her.... Man lernt hier nicht aus - gut das es das Fourm und viele viele Meinungen/Erfahrungen gibt ;-)

    Gibt ja sooo viele Punkte worans dann scheitern kann ....

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