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Thema: Monatsberatung – Januar

  1. #1
    Avatar von Der Bienen-Much
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    Monatsberatung – Januar

    Es stahl ein kecker Sonnenstrahl Sich zu den kleinen Bienen
    und weckte rechte Fliegerlust in tiefer Seele ihnen.
    Schon summten sie im engen Haus Und wollten in die Welt hinaus.

    „Bleibt, Kinder“, rief die Königin, „Und laßt euch nicht betören!
    Dem Frühling muß erst weit die Welt Mit Wies’ und Wald gehören.
    Durch einen Strahl, der sich verliert, noch lang die Welt nicht schöner wird.“

    Und da sie mahnte treubedacht, kam mit besorgten Schritten
    Heran der liebe Imkersmann Und sprach: „Ich möchte bitten!
    Im Radio spricht man von Schnee, Mir täts’ um euer Schicksal weh.

    Pflegt noch getrost der Rast und Ruh Und schont die Kraft der Schwingen,
    Kein Sonnenstrahl darf vor der Zeit Euch aus der Fassung bringen.“
    Tät jeder pünktlich seine Pflicht, Gäb’s manche Imkersorge nicht.

    L. KESSING


    Tipps und Tricks aus dem täglichen Leben im Umgang mit Bienen für den Jungimker

    Januar ist's. Unsere Bienen sind ausreichend mit Winterfutter versorgt und verbringen ihre wohlverdiente Ruhe im Schutz der Wintertraube. Wir sollten beim wöchentlichen Gang zum Bienenstand dafür Sorge tragen, dass es auch so bleibt. Besonders nach schweren Stürmen sollten wir nach dem Rechten sehen, um eventuell anschlagende Äste oder ähnliches zu entfernen. Bei der Gelegenheit entfernen wir alle auf dem Flugbrett und vor dem Stand liegenden toten Bienen. Sie locken nur unnötig Vögel und Mäuse an, die letztendlich, einmal angelockt die Winterruhe unserer „ Lieblinge“ empfindlich stören könnten. Sollten sich wider Erwarten doch einmal Mäuse im Bienenhaus eingenistet haben, versuchen sie immer mit ein bis zwei Mäusefallen den Plagegeistern Herr zu werden. Als Köder haben sich Haferflocken am besten bewährt. Versuchen sie niemals Mäusen mit Giftködern beizukommen! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es stinkt erbärmlich, wenn in jeder von uns kaum erreichbaren Ecke einige Mäuseleichen vor sich hinfaulen. Ein altes Sprichwort sagt: Eine Maus kommt selten allein!

    Während der Sommermonate legten wir bei Oberbehandlungsbeuten (Magazine) über den Brut- oder Honigraum als erste Abdeckung eine Klarsichtfolie. Sollte diese Folie farbig sein, hat dies auch keine Bedeutung, eine vertretbare Einsicht ist sowieso nicht gegeben, der einzige wirkliche Vorteil ist, dass sie sich leicht abziehen lässt. Die Folie ist gut im Sommer, während der Wintermonate muss sie aus der Beute. Warum? Die Völker überwintern etwa in Traubenform. Diese Traube wird unterbrochen von den Waben, die leeren Zellen werden besetzt und so herrscht in der Traubenmitte, wo sich auch die Stockmutter aufhält, eine konstante Temperatur von + 24 Grad — wenn keine Brut gepflegt wird.

    Die Temperatur sinkt an der Außenfläche der Traube nicht unter +12 Grad. Die Luftfeuchtigkeit in der Beute kann nicht aus dem Stock gefächelt werden und die relativ hohen Temperaturunterschiede im engen Raum führen zur Kondensation und zum Niederschlag auf der Folie. Die Folgen sind verschimmelte Randwaben und außer der Traube, verdorbener Pollen. Ein Tag mit Temperatur über 0 Grad erlaubt schon das verspätete Abziehen der Folie und die Einlage von mehreren Schichten unserer Tageszeitung als Ersatz. Die Fluglochschieber schützen die Völker vor der Spitzmaus. Aber schon hier müssen wir bei dem vielfältigen Angebot sinnvoll wählen. Die beiderseitig kammerartig gestanzten, für Arbeitsbienen und Drohnen gedachten Durchlässe haben während der Sommerzeit keinen Sinn, im Winter können diese geradezu lebensbedrohend für die Völker sein. Die toten Bienen versperren den Ausgang, Luftnot kann bis zur Erstickung führen. Beim Reinigungsflug verhindern diese kleinen Aussparungen das Heraustragen der toten Bienen. Also sollen Fluglochschieber verwendet werden, die einseitig eine durchgehende Aussparung von 6 mm Höhe haben.

    Höchste Zeit ist es jetzt, die Rähmchen anzufertigen. Eingehend darüber zu schreiben, würde wohl über den Rahmen meines Auftrages hinausgehen. Also nur kurz: Ob horizontal oder vertikal gedrahtet ist eine Ansichtssache, beides hat Vor- und Nachteile. Die Metallösen aber kann man sich wirklich sparen, letztlich machen diese den erforderlichen Arbeitsaufwand nicht wett. Die alten, dunklen Waben haben wir schon bei der Einwinterungsarbeit ausgeschieden und ohne sie zu pressen in einen Sack gesteckt und dem Fachhandel überlassen. Aber näher ansehen sollten wir uns den Wabenbau!

    Welche Zellen unterscheiden wir?
    a) Arbeiterzellen
    b) Drohnenzellen
    c) Königinnen- oder Weiselzellen
    d) Honigzellen, das sind verlängerte Arbeiter- und Drohnenzellen, leicht nach oben gerichtet
    e) Heft- oder Anfangszellen, diese sind gewöhnlich fünfeckig. Mit denselben werden die Waben oben oder an der Seite befestigt. 0 Übergangszellen bauen die Bienen, wenn sie auf der Wabe vom Bau der Arbeiter- zu Drohnenzellen übergehen oder umgekehrt. Diese haben eine unregelmäßige Form und werden ebenso wie die Heftzellen mit Honig gefüllt. Die Begriffsbestimmung in der Imkerzunft lässt sich für Jungimker noch fortsetzen, sogar langjährige Imker wissen hier oft nicht bescheid. Probieren wir's!

    Längs- oder Kaltbau: Wabengassen stehen in Richtung des Fluglochs.
    Querbau: Wabengassen stehen in Winkel von 90 Grad zum Flugloch oder gleichfalls in Richtung zu den Seitenwänden. Die Kaltbaubeute hat in der Regel das Flugloch in der Mitte, die Warmbaubeute aber seitlich. Es gibt auch Imker, die das Flugloch beim Kaltbau neuerlich seitlich setzen. Die Völker speichern ihren Pollenvorrat in den Waben, rechts und links in die Randwaben. Bei seitlichem Eingang aber wird der Pollen einseitig in die Waben dieser Flugöffnung getragen. Der Effekt ist, pralle Pollenbretter kann man während der Blütezeit entnehmen und diese später den Ablegern zuhängen. Es gibt keine bessere Entwicklungshilfe für Jungvölker. Dies ist sicherlich ein guter Beitrag für die Schwarmverhinderung. Ob dies auch Bienengerecht ist, braucht uns nicht zu kümmern, die Anordnung des Flugloches beeinflusst weder die Volksstärke noch den Honigertrag. Nur die Vorschwärme, welche auf einem Baum oder Mauerwerk ihren Wabenbau errichten, halten die Richtung Süd-Südwest. Warmbaubeuten mit doppeltem Boden haben zwar das Flugloch in der Mitte der Stirnfront, die Eingangsöffnung im Boden aber an der Seite.

    Varroabekämpfung
    Wer es bisher versäumt hat eine abschliessende Varroabekämpfung durchzuführen, sollte es in den Monaten Januar bis spätestens Februar nachholen. Auf systemisch wirkende Mittel wie Perizin sollten wir wegen der zu erwartenden Rückstands- und Resistenzproblematik gänzlich verzichten. Für uns Imker, hat sich die Oxalsäure-verdampfung am bestens bewährt. Die Verdampferschale sollte so platziert werden, dass die Verdampfung nicht unmittelbar unter der Bienentraube erfolgt. Die Fluglöcher bleiben bei einer Winterbehandlung nur so lange mit einem Schaumstoffstreifen verschlossen, bis keine Oxalsäuredämpfe mehr zu erkennen sind. Das wäre mit meinem Verdampfer nach 2 - 3 Min. der Fall. Die Oxalsäureverdampfung ist bei einer Temperatur ab + 5° C bedenkenlos möglich. An dieser Stelle möchte ich noch einmal in ihrem eigenen Interesse darauf hinweisen, dass unbedingt die notwendigen Maßnahmen zum Schutz des Anwenders eingehalten werden. Handschuhe und Atemschutzmaske (Typ FFP3 S/L) müssen verwendet werden. Bienenhäuser lüften und die Behandlung nur von aussen durchführen!

    Wer schreibt, der bleibt
    So heisst ein altes Sprichwort und dazu, lieber Imkerfreund, möchte ich ihnen ebenfalls raten. Auch der Imker mit nur wenigen Völkern sollte jeden Eingriff ins Bienenvolk kurz notieren. Bei der nächsten Nachschau im gleichen Volk genügt ein Blick und er ist über die letzte Situation sofort im Bilde. Ein Standbuch hat gegenüber Stockkarten mehrere Vorteile. Ein kleines Merkheft, in dem jedes Volk ein bis zwei Seiten bekommt, begleitet sie nicht nur von Volk zu Volk, sondern zuweilen auch nach Hause. In aller Ruhe können sie noch einmal die Eintragungen über jedes Volk nachsehen und weitere Entscheidungen treffen. Auch eigene Versuche und Beobachtungen können sie im Standbuch festhalten. Ansonsten nutzen sie doch die langen Winterabende für ein gutes Buch oder die Durchsicht der letzten Jahrgänge ihrer Bienenzeitschrift. Auch das Internet mit seinen vielen Imkerseiten lädt zum Verweilen ein. Treffen sie Gleichgesinnte in Imkerforen und diskutieren sie über Themen, die in keiner Bienenzeitschrift behandelt, geschweige denn in ihren Imkerversammlungen zur Sprache kommen.

    Zusammenfassung
    Kontrollgänge durchführen.
    Totenfall vor dem Stand entfernen.
    Varroabekämpfung durchführen.
    Wabenvorrat kontrollieren und schwefeln.
    Standbuch anlegen.
    Winterruhe der Bienen schützen.


    Herzliche Grüße

    Dieter
    Let the bees tell you

  2. #2

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    Hallo Dieter,

    das ist eine sehr schöne Beschreibung der imkerlichen Arbeiten im Winter!

    Wabenvorrat kontrollieren und schwefeln.
    Schwefelst du deine Waben auch während der Wintermonate? Unter 10°C ist doch kaum mit dem Auftreten von Wachsmotten und deren Larven mehr zu rechnen. Oder stehen die Waben im Warmen?

    Viele Grüße

    Maja

  3. #3
    Avatar von Der Bienen-Much
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    Hallo Maja

    Alles Gute noch im neuen Jahr.

    Nun, ich hab es mir angewöhnt auch in den Wintermonaten meinen Wabenvorrat im 4 Wochenabstand zu schwefeln. Bei mir steht nur der Wabenschrank im Bienenhaus zur Lagerung zur Verfügung und das heizt sich ab und an schon mal auf. Es gibt aber weit bessere Möglichkeiten seine Waben zu schützen, so im Zargenstapel. Oben und unten einen Drahtgitterrahmen aufgelegt, das ganze auf zwei Leisten gestellt (Kamineffekt) und das kommt dann auch ohne schwefeln aus. Mir fehlt aber leider der Platz und die kühlen Räumlichkeiten dazu - wir wohnen zur Miete.

    Herzliche Grüße

    Dieter
    Let the bees tell you

  4. #4
    Administrator Avatar von drohne
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    Ein gewohnt guter Beitrag von unserem Monatsonkel, da dürfen wir uns bereits jetzt schon auf die Anleitungen der ersten Außenarbeiten bei den Völkern freuen. Insbesonders gespannt bin ich, wie uns unser Bienen-Much das Auswintern bzw der ersten pflegerischen Eingriffe im Frühjahr nahe bringt.

    Den Hinweis bezüglich des Mäusegiftes finde ich besonders wichtig, denn es gibt nicht grässlicheres als irgendwann diese Mumien aufzufinden. Persönlich sind bei mir notwendigerweise vier ständig beköderte Fallen in Einsatz.

    Zu den Waben: ein sehr intensiver Wabenaustausch und Erneuerung hat bei mir aus gesundheitsspezifischen Gründen höchste Priorität. Deshalb überwintere ich eher nur sehr wenige Waben. Aber diese besonders ausgesuchten und makellosen Waben werden ständig -also auch im Winter- mit Essigsäure begast. Kostet nix und bringt mir garantierte Sicherheit.


    Zitat Der Bienen-Much

    Die Folie ist gut im Sommer, während der Wintermonate muss sie aus der Beute.
    Hier gibt es offenbar verschiedene Erfahrungswerte Dieter und die brauchbarste Lösungen werden sicherlich die verwendeten Beuten bestimmen.

    Hier bitte meine Vorgangsweise: ab dem auswintern -Josefitag- kommt ein Propolisgitter zwischen Rähmchen und Deckel und dieses Gitter verbleibt bis zur ersten Milbenbehandlung auf den Rähmchen. So gewinne ich bestens Propolis, welches in meinem Betrieb eine sehr hohe Wertigkeit darstellt. Ab der ersten Milbenbehandlung wird dieses Propolisgitter entfernt und an dessen Stelle kommt eine 0,2mm Dampfsperre -wie sie im Handel heißt. Natürlich wird diese Folie im Frühjahr entsorgt und keinesfalls ein zweites mal verwendet.

    Feuchtigkeitspropleme, bzw.verschimmelte Waben habe ich eigentlich nie, allerdings muss ich hier anmerken, dass ich selbst angefertigte Beuten in Einsatz habe, die natürlich niemals ganz fest abschließen. Deshalb auch mein voriger Hinweis: dass eben die brauchbarste Lösung die verwendeten Beuten bestimmen.

    Zitat Der Bienen-Much

    Wer schreibt, der bleibt

    Auch das Internet mit seinen vielen Imkerseiten lädt zum Verweilen ein. Treffen sie Gleichgesinnte in Imkerforen und diskutieren sie über Themen, die in keiner Bienenzeitschrift behandelt, geschweige denn in ihren Imkerversammlungen zur Sprache kommen.
    Ganz richtig Dieter, Foren sind meiner Meinung bedeuten wertvoller als Imkerstammtische, noch dazu gibt es hier keine Gruppenbildungen.

    Aber dennoch sollte man natürlich auch die Zugehörigkeit zu den Ortsgruppen pflegen. Hier sollte der Kontakt zum Vorstand und natürlich auch zum Gesundheitswart ständig aufrecht gehalten werden.

  5. #5
    Moderatorin Avatar von Verena Hagelkruys
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    Hallo,

    wenn es im Winter hohem Schneefall gibt, kehre ich diesen regelmäßig von den Fluglochern weg. Das ist zwar für viele Imker nicht notwendig, trotzdem fühle ich mich wohler wenn genug Luft in die Stöcke kann. ( Ich habe ausserdem geschlossen Bodenbretter) Auch erspare ich den Bienen damit eine Menge Wasser im Stock, wenn die Schneeschmelze einsetzt.

    Auch finde ich, wie Drohne schon geschrieben hat, Vereinsarbeit sehr wichtig. Es ist zwar keine überregionales Board wie zB. dieses Forum, trotzdem sind aktuelle Infos aus der Umgebung immer sehr interessant. Ein Imkernetzwerk ist wichtig, speziell da wir sicher auch im nächsten Jahr wieder mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Themen wie AMF, schlampige Imker in der Umgebung, Spritzmittel, etc... sind in einer Gruppe vielleichter zu handhaben und wenn man sich damit nur gemeinsam ausseinandersetzt. Ausserdem haben Jungimker die Möglichkeit über den Verband zu erfahrenen Imkern aus der Gegend Kontakt aufzunehmen.

    Ja und eine Arbeit steht bei mir immer im Jänner noch an - die würd ich aber am liebsten streichen: Büroarbeit !
    Jahrespläne, Wanderpläne, Buchhaltung, Steuergeschichten, Lohnverrechnung, Treffen mit den wichtigsten Lieferanten,.... Aber auch durch diese Arbeit muß man durch - sie ist zwar das ganze Jahr über präsent, aber im Jänner muß das letzte Jahr abgeschlossen werden, und das artet immer in einen immensen Papierkrieg aus !
    Da bin ich immer froh wenn die ersten Sonnenstrahlen wieder rausgucken und ich wieder raus aus meinen 4 Bürowänden kann.
    ____________________________
    Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
    Albert Schweitzer


    Wer mehr über mich und meine Imkerei erfahren möchte - Gefällt mir auf
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  6. #6

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    Monatsberatung Jänner

    Für meine Person schwefle ich die Waben so wie Dieter! Aber immer im 3 Wochenabstand.
    Die Vorteile sind die, daß keinerlei Pilzsporen aberflächlich und im Holz und Futter überleben.
    Der Schwefel (Anzünden des Schwefelstreifens) bildet an und in der Luft durch Oxidation (Verbrennen) SO². In Konzentration für alle Lebewesen toxisch!! Es entsteht ein wesentlich effizienterer Schutz als bei Methansäure = Ameisensäure, Essigsäure usw.). Es würden, falls vorhanden, auch versteckte Eigelege, Falter Raupen, Larven usw. erfaßt!!!!!.
    Es kann ja mal pssieren, daß Waben in den Kasten kommen, wo die eine oder andere nicht geschlüpfte Brut übersehen wurde, dies begänne ja zu faulen, damit dies nicht passiert - schwefeln, die nicht geschlüpfte Brut wird mumifiziert und ist daher ungefährlich - die Bienen können die eingetrocknete Made - Puppe - ungeschlüpfte Biene im Frühjahr entfernen und man muß die Wabe nicht ausschneiden oder wegschmeißen!!!
    Es ist dies ein sehr effizienter und wirksamer Schutz gegen Faulbrut-, Nosemasporen usw.
    Meine Wabenbehälter sind verschließbare Kästen.
    Es genügt aber auch zum Schwefeln, die Waben mit einem Plastikgebinde abzudecken um die Schwefelung machen zu können. Die Waben sollen 4 Stunden verdeckt bleiben.

  7. #7

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    Moien, Einstein und andere

    Gibt es nicht viel sanftere Mittel, als Waben abzuschwefeln?
    Eine Möglichkeit wäre die Essigsäure, hat den gleichen Effekt.-
    Grüßt der Udo
    Wer wie die Biene wäre, die die Sonne auch durch den Wolkenhimmel fühlt, die den Weg zur Blüte findet und nie die Richtung verliert........
    von Hilde Domin

  8. #8
    Administrator Avatar von drohne
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    Re: Moien, Einstein und andere

    Zitat Zitat von bienudo
    Gibt es nicht viel sanftere Mittel, als Waben abzuschwefeln?
    Eine Möglichkeit wäre die Essigsäure, hat den gleichen Effekt.-
    Grüßt der Udo
    So mache ich es seit vielen vielen Jahren Udo und bin damit bisher bestens gefahren. Dazu stelle ich ganz einfach einen Deckel eines Hongglases auf die Rähmchen und fülle diesen. Darüber kommt dann natürlich ein Deckel. Somit habe ich etwa drei Wochen -je nach Temperatur- meine Ruhe.

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